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Islamisierung - Die Welt im Jahre 2025

Eine Diskussion über Islamisierung - Die Welt im Jahre 2025 im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; Zitat von CnCMoonX Ich überlege gerade welcher Krieg heute noch unter Glaubenskrieg fällt. Das mit dem Glauben zählt wohl nur ...

  1. #81
    Chaoslord
    Avatar von Kane
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    Zitat Zitat von CnCMoonX Beitrag anzeigen
    Ich überlege gerade welcher Krieg heute noch unter Glaubenskrieg fällt.
    Das mit dem Glauben zählt wohl nur noch noch für den Islam aber nicht mehr für den Westen.

    Ihr könnt mich Korigierren wen ihr möchtet.

    Sezessionskrieg (auch Amerikanischer Bürgerkrieg)
    Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg
    Erster Weltkrieg
    Zweiter Weltkrieg
    Kalter Krieg
    Irakkrieg

    Weitere fallen mir nicht ein,aber bei dennen war das mit dem Glauben schon kein Motiv mehr.
    Sechstage Krieg
    Die Libanonkriege
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    Sämtliche Kriege in Afrika
    Afghanistankrieg
    Irischer Bürgerkrieg
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    Ich könnte noch stundenlang so weitermachen.

    Kriege mit religiösen Hintergründen gibt es selten bis gar nicht. Religion wird oftmals nur als Vorwand genommen, am Ende geht es nur um Territorien und Macht.

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  2. #82
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    Avatar von RaoulDuke
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  3. #83
    Gutmensch
    Avatar von Psycho Joker
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    Zitat Zitat von AKira223 Beitrag anzeigen
    Inkognito hat recht. Noch NIE wurden Kriege wegen Glaubensunterschieden geführt, dass ist historisch falsch, eine überaltete Lehrmeinung, die, warum auch immer, noch immer in Schulen und in den Medien rumposaunt wird... klingt auch so schön, mal eben die Religion zu verteufeln.
    Die Kreuzzüge des Mittelalters waren nicht gegen die Muslime gedacht, sondern gegen die Menschen selbst. Man wollte die Menschen für ihre Handlungen bestrafen (Eroberung von Jerusalem), nicht wegen ihres Glaubens.
    In der spanischen Reconquista warf man die Leute raus, die man während des 7. Jh. in Land geholt hatte. Die Reconquista dauerte von 712 bis 1492. Knapp 800 Jahre lang einen Glaubenskrieg führen? Wenn es eine Sache des Glaubens gewesen wäre, hätte man deutlich schneller versucht, dass Land zu befreien. Nein, es ging um die Eroberung von Territorien und immer dann, wenn sich die Gelegenheit bot, griff man an.
    Die Phase von der Reformation bis zum Frieden von Münster und Osnabrück bzw. dem Ende des 30 jährigen Krieges war auch kein Zeitalter der Religionskriege. Mit der Annahme des Protestantismus bot sich endlich die Möglichkeit für zahlreiche 'deutsche' Fürsten, sich den katholischen Habsburgern entgegenzustellen und ihnen mal ordentlich aufn Sack zu gehen. Im 30 jährigen Krieg ging es um die Kontrolle im heiligen römischen Reich deutscher Nation gepaart mit internationalen Konflikten (Spanier und Franzosen + Schweden) und nicht darum, dass bei den einen Priester heiraten dürfen und bei den anderen nicht.
    Als die Türken vor Wien standen, ging es nicht um die Bekehrung der Habsburger, sondern um die Verdrängung eben dieser.
    Auch der Kosovokrieg lässt sich in diese Liste einordnen. Der Kosovokrieg von 1999? Was hat der denn mit Religion zu tun? Hatte der nicht was mit Unabhängigkeit des Kosovos von Serbien zu tun? Es kommt immer auf den Standpunkt an. So stellte eine pakistanische Zeitung den Krieg als Konflikt zwischen bösen Christen und guten Moslems dar, dabei würde kein Europäer auf die Idee kommen so zu argumentieren. Es war ein Unabhängigkeitskrieg. Das die verfeindeten Volksparteien Christen und Moslems waren und das deshalb einige Gotteshäuser brannten, ist zwar bedauerlich, hat aber mit dem eigentlichen Grund nix zu tun.

    Religion selbst war noch nie ein Kriegsgrund, stets ging es um viel mehr. Ob man nun an Allah, Gott oder Buddha glaubt, war den Menschen schon vor 1000 Jahren ziemlich egal.
    Das stimmt einfach mal überhaupt nicht. Diese dämliche Nivellierung kotzt mich echt langsam an. Natürlich gab es in der Geschichte mehr als genug Religionskriege. Natürlich ging es bei den Kreuzzügen um die Religion. Warum sollte es irgendwelche Ritter in Frankreich, Süditalien und dem Deutschen Reich kümmern, ob irgend ein Sultan eine Stadt in Palästina erobert?! Natürlich weil ihnen die Stadt heilig und der Sultan für sie ein Ungläubiger ist. Zudem wurden bei der Eroberung Jerusalems alle Moslems und Juden in der Stadt massakriert. Das war ein tagelanges Blutbad, in dem sich der religiöse Eifer und Fanatismus der Kreuzritter auf die Andersgläubigen entladen hat.
    In der Reconquista ging es natürlich um die Rückeroberung Spaniens, um die Rückeroberung Spaniens für das Christentum. Die Reconquista dauerte bis 1492 und weißt du was in dem Jahr passiert ist? Ausweisung aller ungetauften Juden und Moslems aus Spanien. Jahrhundertelang wurden später noch zwangsgetaufte Mauren und Juden durch die Spanische Inquisition kontrolliert und beim kleinsten Verstoß bestraft, gefoltert oder gar umgebracht. Das war übehaupt nicht wirtschaftlich oder rational. Die ausgewiesenen Juden und Mauren waren mehrere hunderte Tausende von Menschen, die zum Teil finanzkräftig waren. Absolute Selbstzerstörung. Hätte man nicht die Kolonien in Amerika errichten können, wäre Spanien innerhalb weniger Jahrzehnte wirtschaftlich zugrunde gegangen. Das war ganz klar ein beständiger Religionskrieg mit dem Ziel, Spanien zu einem rein christlichen Land zu machen. Warum das so lange gedauert hat? Na ja, bedenk' mal die Ausgangsposition. Die paar Kleinstreiche im Norden Spaniens konnten nur langsam Boden gegen die übermächtigen Mauren gewinnen:

    http://upload.wikimedia.org/wikipedi...econquista.gif

    Und natürlich gibt es immer machtpolitische Erwägungen etc., aber Religionskrieg bleibt Religionskrieg. Der Augsburger Religionsfrieden würde nicht so heißen, wenn nicht die Religion ein enormer Faktor beim Ausbruch und Ausmaß des Krieges gewesen wäre; weit mehr als bloß Vorwand.
    Und vergessen wir nicht die vorher in Frankreich wütenden Hugenottenkriege inklusive Bartolomäusnacht und Ähnlichem. Da ist sehr wohl die Religion Wurzel allen Übels.

    Und vorher die Hussitenkriege und davor die Kreuzzüge gegen die Katharer in Südfrankreich. Das waren Massaker. Da wurden ganze Landstriche in Blut ersäuft. Auch die späteren Kriege der Spanier in den Niederlanden waren vor allem religiös motiviert. Natürlich war es auch ein Unabhängigkeitskrieg der Niederlande, aber der Drang nach Unabhängigkeit war eben religiös motiviert, weil die spanischen Statthalter und Bischöfe mit aller Härte den Katholizismus aufzwingen wollten, bzw. jegliche Abweichung verfolgten und brutal unterdrückten.

    Ähnliches gibt's natürlich auch in andere Kulturen und Religionen. Im Buddhismus gab es in der Frühzeit auch einige skurrile Religionskriege. In Wirren der ganzen Bürgerkriege und Thronkämpfe der Indogriechischen Könige wurden teilweise regelrechte Kriege um Reliquien geführt. Hatte natürlich auch einen politischen Legitimationsaspekt, aber das Motiv war eben auch zu einem nicht unererheblichen Teil religiös.

    Also erzähl mir doch bitte nicht, dass es in der Geschichte keine Religionskriege gab.
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  4. #84
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    Avatar von CnCMoonX
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    mmmhhhhhh
    Jop Kane,bei den Streng Gläubigen (6 Tage-Krieg) war ich mir nicht so sicher ob die nicht doch einen Religiösen Hintergrund haben/hatten.

    Ich weis noch,ich war mal in einer Maßnahme von der Arge und da war ein sehr Streng Gläubiger Türke und wir haben über Religion geredet und naja die Russen und Deutschen haben nicht so gut im Allgemeinen über Religion geredet also alles Ungläubige und der Türkische Teilnehmer ist fast ausgetickt als einer etwas gegen Allah sagte.Aber man muss auch dazu sagen der Großteil von denenn wuste nicht einmal wann der 2 Weltkrieg begann und wann er Endete,das hat mich mal einer von denenn im Unterricht gefragt.

    Das hat mir gezeigt das solche Streng Gläubigen Menschen schon in der Large wären andere menschen auf Grund ihres Glaubens Kriege zu führen und sie dafür zu rechtfertigen.

    Ich habe mir mal vor vielen Monaten den Koran bei Amazon gekauft für ka paar Euro und der Koran ist der Bibel garnicht so ähnlich.Ich wollte einfach mal den Unterscheid kennenlernen was dort drin steht und eienn vergleich sehn.

    Ich weis von Türkischen Freunden das die sich erst die Händewaschen und ein Gebet sprechen müssen befor sie ihn Lesen dürfen.
    Kriege können nicht verhindert werden, man kann sie lediglich zum Vorteil anderer hinauszögern.

    Niccoló Machiavelli

  5. #85
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    Zitat Zitat von Schelle Beitrag anzeigen
    Solange sie Leute mit anderer Religion oder religionsfreien Menschen ihren Mist nicht aufzwingen ist mir das wayne.
    Wenn ich aber als Atheist schief angeguckt werde wenn ich iwo einkaufen gehen will whatever, dann wirds gay!
    +1
    Zitat Zitat von Grischa Beitrag anzeigen
    Islamisierung?

    wayn.
    immerhin wird es dann weniger Christen geben
    dafür werden die dann noch extremer...
    .. genau^^ dann sprengen uns nich islamisten in die luft
    sonder christen


    Zitat Zitat von Kane Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Psycho Joker Beitrag anzeigen
    Fickt halt mehr als die Mohammeds... so einfach ist das.
    Amen Bruder. So würde es Gott wollen. Gelobt sei der Herr, Halleluja!
    Zitat Zitat von StoffeLL Beitrag anzeigen
    Die Kultur der Gewalt trifft auf die westliche Feiglingskultur, oder wie ging der?
    ach dann kommt wieder ein ösi und rettet uns alle

    Zitat Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigen
    Religionen alle abschaffen, schon gibts weniger Probleme auf der Welt. Aber nein, Menschen brauchen ja sogar im 21. Jahrhundert noch den großen Mann auf der Wolke, an den sie sich klammern können, wenn es dunkel wird. Tz tz...
    ^^ was soll man machen, nich jeder hat eine eigene meinung
    Zitat Zitat von SonGohan Beitrag anzeigen
    Toll, jetzt ist das Kasperletheater vollständig.
    nein ich fehlte noch
    Zitat Zitat von Duke Fak Beitrag anzeigen
    Ich dachte eigentlich die Idioten regieren jetzt schon die Welt...
    Zitat Zitat von FirstDai Beitrag anzeigen
    Das sind andere Idioten.
    es regieren immer idioten



    also wenn in einem bericht der deutschen bundesregierung sowas steht wie "Wir werden zu einem islamischen staat", würde das volk nich grad positiv reagieren oder?

    und bevor sowas passiert führte die grenzenlose dummheit der menschen eh zu einem alles zerstörenden weltkrieg ...also von daher wayne
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  6. #86
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    Die Gräultaten in Jerusalem waren Propaganda Byzanz, um den katholischen Westen gegen die Araber aufzubringen, damit die Katholiken Byzanz im Kampf gegen die Araber unterstützen. Es war kein Kampf gegen die Muslime, es war kein Kampf der Religionen. Man wollte die Araber für das bestrafen, was sie getan haben.
    Wie ehrenvoll die Motive der Kreuzritter im Kampf in diesem "Religionskrieg" waren, zeigt sich auch in der Eroberung Konstantinopels. Sehr überzeugende Tat und steht 100% im Einklang mit der Leitidee der Kreuzzüge!
    Das religiöse Motiv in der Reconquista war zwar da, kam aber erst später auf. Primär war es ein Krieg gegen die Angreifer, nicht gegen Muslime. Interessant ist auch, dass nur die spanische Kirche gegen Juden und Muslime vorging; der Papst oder die französische Kirche hatten mit der religiösen Verfolgung nix zu tun gehabt. Darüber hinaus kämpften viele Christen und Muslime für die jeweils andere Religion, je nachdem, von welcher Seite sie mehr Vorteile hatten. Passt auch irgendwie nicht zu einem Religionskrieg.
    Zu den anderen Konflikten hatte ich mich entweder schon geäußert oder kenne ich mich nicht 100% aus (geb ich offen zu).

    Meine Infos beziehe ich von:
    Prof. Dr. Hehl und Prof. Dr. Dillinger (Universität Oxford, zur Zeit in Mainz).
    Wenn du meinst, die Geschichtsschreibung besser zu kennen als diese Herren, dann diskutier mit denen.
    Natürlich könntest du mir jetzt vorwerfen "René, was solln der Scheiss jetzt? Erst groß rumposaunen und wenns ernst wird, den Schwanz einziehen. Stell dich der Diskussion!" Da sag ich nur ganz lapidar: "Nö" und in der Hinsicht musst du mir vertrauen, dass es so ist, oder diskutiere mit den oben genannten Leuten oder bleib ganz einfach bei deiner Meinung.
    Wenn ich in 2 Wochen zum Herrn Dillinger in die Sprechstunde muss, dann frag ich ihn nochmal genauer aus zum Thema Religionskriege und sag dir dann per PM bescheid, was es neues gibt.

  7. #87
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    Avatar von Psycho Joker
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    Ja, es ging natürlich darum, Byzanz zu unterstützen. Aus dem Grund hat Papst Urban (glaub ich) ja die ganze Show gestartet. Es war geplant als Aufruf zur militärischen Hilfe für Byzanz gegen die vordringenden Türken; sozusagen als Beistandspflicht für christliche Brüder... schon da hast du aber das religiöse Element, weil ansonsten kann es den fränkischen und italienischen Rittern ja egal sein, wenn ein Sultan ein militärisch angeschlagenes Reich irgendwo in der Ägais erobert. Dieser Aufruf zu militärischem Beistand wurde dann im religiösen Eifer der Anwesenden zur heiligen Mission, die Heilige Stadt Jerusalem von den Moslems zu befreien. Ich spreche hier natürlich vor allem vom 1. Kreuzzug, wo der religiöse Aspekt wahrscheinlich am ausgeprägtesten war. Später wurden Kreuzzüge ja vielfach auch einfach Prestigeprojekte von Königen, die entweder aus religiösen Gründen loszogen oder weil sie sich ein saftiges Stück Land im reichen Orient erobern wollten. Der letzte Aspekt war ja grad in den späteren Kreuzzügen dominanter. Die Eroberung von Konstantinopel war aber eben neben Beutegier auch zu nicht unerheblichem Teil von Ressentiments gegen die orthodoxen oströmischen Kaiser getragen, die zum einen die Kreuzfahrer immer eher skeptisch auf Distanz hielten und zum anderen gerade in Zeiten des sich verstärkenden Schismas als von der wahren Kirche abgefallen angesehen wurden. Natürlich war die Religion für viele ein Vorwand, aber das ändert ja nichts daran, dass sowas wie die Kreuzzüge klar Phänomene sind, die von religiöser Motivation getragen wurden. Anders gesagt: Wären die Kreuzzüge nicht (zumindest in der Anfangszeit) von religiöser Motivation getragen gewesen, hätte man die Religion nicht als Vorwand benutzen können, um derart verrückte Unternehmungen (denn es war logistisch und strategisch der Reinste Irrsinn) zu rechtfertigen.
    Dass nur die spanische Kirche gegen Juden und Muslime vorging, ändert ja nichts an der Tatsache, dass es religiös motivierte Unterdrückung und Verfolgung gab. Zudem die französische Kirche im Spätmittelalter ihre Judenverfolgungen schon weitgehend hinter sich hatte. In Italien war es eher entspannt. Und dass Muslime und Christen auch auf der jeweils anderen Seite kämpften, tut ja nichts zur Sache. Ein Krieg ist ja nicht erst dann ein Religionskrieg wenn ausnahmslos alle Anhänger einer Religion gegen ausnahmslos alle Anhänger einer anderen Religion kämpfen und der Verlierer den Glauben des Anderen annehmen muss (irgendwie so nach den Grundzügen des unsäglichen "Kampf der Kulturen" vom unsäglichen Huntington... oder wie der heißt). Ein Religionskrieg ist ein Krieg, in dem religiöse Unterschiede zwischen den Konfliktparteien einen überwiegenden Teil des Kriegsgrundes/-motivation ausmachen. Natürlich gibt es in jedem Krieg auch andere Erwägungen, immerhin muss jeder Krieg auch erst mal finanziert und aufrecht erhalten werden.

    Ich finde nur einfach die Argumentation, dass es in der Geschichte nie Religionskriege gab, nur weil sich immer irgendwelche anderen Aspekte auch finden lassen, recht sträflich simplifiziert. Ist ja nicht gegen dich gerichtet, sondern einfach allgemein, weil mir diese Argumentation oft unterkommt und so einfach nicht wahr ist.

    Ach ja, und "Aber derundder hat das gesagt" ist kein schlüssiges Argument. Da musst du schon dessen Argumentation wiedergeben. Auch Professoren können Scheiße labern.
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  8. #88
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    Zitat Zitat von Psycho Joker Beitrag anzeigen
    Ein Religionskrieg ist ein Krieg, in dem religiöse Unterschiede zwischen den Konfliktparteien einen überwiegenden Teil des Kriegsgrundes/-motivation ausmachen. Natürlich gibt es in jedem Krieg auch andere Erwägungen, immerhin muss jeder Krieg auch erst mal finanziert und aufrecht erhalten werden.
    PJ

    Und wie du schon gesagt hast, sind die frühen (die ersten 3) Kreuzzüge in einen ganz anderen Kontext zu sehen als die späteren, gerade am 1. und 2. war die religöse Motivation der Kreuzfahrer ein entscheidener Faktor warum die überwiegend einfachen Leute und niederen Adeligen überhaupt los marschiert sind. Erst ab den 3. Kreuzzug haben sich die eigentlichen Herrscher des Abendsland selbst auf den Weg gemacht und das vorallem aufgrund des erneuten Verlust Jerursalems. Richard I. war ein die tiefgläubiger Mensch, er erfüllte sein Kreuzzugsgelübte obwohl seine Macht alles andere als gefestigt war. Das bedeutete ja noch lange nicht das die Menschen die das Säbel im Namen Gottes schwingten, keinerlei strategischen Verstand hatten und es schließet andere Motivationen ja keinesfalls aus. Zumal sich auf keiner Seite Einigkeit herrschte, nur der einigermaßen gleiche Glaube hielt die Mächte zusammen, nachdem ein Ziel erreicht wurde oder eben nicht, hauten sie sich gegenseitig auf die Rübe. Das war ja auch der Grund warum die Kreuzfahrerstaaten untergingen, während die Westmächte weitesgehend mit ihren internen Streitigkeiten zu tun hatte, hat sich die Lage in Ägypten und Kleinasien für die Muslime mehr und mehr nach inneren „Frieden“ gewandelt, hinzu kam natürlich die wesentlich bessere strategische Lage, es war wesentlich leichter als für die Europäer sich zurückzuziehen, realtiv problemfreier Truppennachschub.

    Deswegen nocheinmal: Ein Religionskrieg ist dann ein Religionskrieg, wenn der überwiegende Teil der Moitvation auf religösen Differenzen beruht.

  9. #89
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    Zitat Zitat von Psycho Joker Beitrag anzeigen
    Ein Religionskrieg ist ein Krieg, in dem religiöse Unterschiede zwischen den Konfliktparteien einen überwiegenden Teil des Kriegsgrundes/-motivation ausmachen. Natürlich gibt es in jedem Krieg auch andere Erwägungen, immerhin muss jeder Krieg auch erst mal finanziert und aufrecht erhalten werden.
    nein^^
    Ein Religionskieg ist ein Krieg in dem sich 2 Führer einer Menschengruppe darum streiten wer den besten imaginären Freund hat
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  10. #90
    Chaoslord
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    Zitat Zitat von SonGohan Beitrag anzeigen
    hinzu kam natürlich die wesentlich bessere strategische Lage, es war wesentlich leichter als für die Europäer sich zurückzuziehen, realtiv problemfreier Truppennachschub.
    Wie meinst du das jetzt genau? Dass im eigenen Land besserer Truppennachschub gewährleistet ist, ist ja wohl klar, vor allem da die Europäer ja hauptsächlich mit Schiffen kommen mussten und das war nebenbei auch recht verlustreich.

    Dass die Kreuzzüge hauptsächlich religionsabhängig waren ist ja wohl klar, schon alleine das Ziel, Jerusalem, war genug Zündstoff dafür. Der Papst rief den Kreuzzug aus um Jerusalem von den Moslems zurückzuerobern und nicht von den Arabern. Aber im ersten Kreuzzug zogen anfangs hauptsächlich Bauern und Möchtegern-Gotteskrieger in den Kampf und viele von denen versuchten über Landweg nach Palästina zu kommen und auf den Weg dorthin metzelten und plünderten sie christliche Dörfer genauso wie andere. Und als sie Jerusalem erobert haben haben sie auch keinen Unterschied zwischen Moslems, Juden und Christen gemacht, egal ob diese gekämpft haben oder nicht.

    Religionskriege sind um ein vielfaches seltener als andere Kriege. Es ist nur ein weiterer Grund für die Menschen sich die Köpfe einzuschlagen, nicht mehr und nicht weniger.

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  11. #91
    Oberstabsfeldwebel
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    Zitat Zitat von Kane Beitrag anzeigen
    Wie meinst du das jetzt genau? Dass im eigenen Land besserer Truppennachschub gewährleistet ist, ist ja wohl klar, vor allem da die Europäer ja hauptsächlich mit Schiffen kommen mussten und das war nebenbei auch recht verlustreich.
    Ähm unteranderem in etwa genau das, was du da im zitierten Abschnitt geschrieben hast.

  12. #92
    N4z!s raus!
    Avatar von Keerulz
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    Zitat Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigen
    Religionen alle abschaffen, schon gibts weniger Probleme auf der Welt. Aber nein, Menschen brauchen ja sogar im 21. Jahrhundert noch den großen Mann auf der Wolke, an den sie sich klammern können, wenn es dunkel wird. Tz tz...
    AAAAAARGGHH ich bin mal selber Meinung mit Partikel Muss ich mir jetzt Sorgen machen??

  13. #93
    Chaoslord
    Avatar von Kane
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    AAAAAARGGHH ich bin mal selber Meinung mit Partikel Muss ich mir jetzt Sorgen machen??
    Ja, eigentlich schon, das musst du. Ich sehe schon da entwickelt sich gleich das nächste Schoßhündchen für sie, wie Detonato es war/ist.

    @SonGohan:
    War eigentlich auf die "bessere strategische Lage" bezogen, denn das wäre ja dann umgekehrt genauso. Der beste Platz um Europa anzugreifen waren einfach Spanien <> Marokko (weiss nicht wies damals hiess, waren halt die Mauren) und Byzantinisches Reich <> Türkei, wo es auch am Ende zu den hauptsächlichen Angriffen kamen, da der Seeweg viel kürzer war. Die Türken kamen eigentlich am weitesten, aber die Wiener habense mit den Frankfurtern (Für die Deutschen: Das sind Wiener Würstchen ) ordentlich den Hintern versohlt . Leider hat Europa die dritte Türkenbelagerung nichtmehr standhalten können. Sie versuchten es nicht mit militärischen Waffen, sondern mit modernerer Besetzungsmethoden: Immigration

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  14. #94
    Ще не вмерла Україна
    Avatar von Outsider
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    Deshalb ganz klar: Ein politischer Krieg und kein Glaubenskrieg.

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  15. #95
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    Avatar von Hanniball478
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    stimmt bei denn einen spricht man in der kirche latein kein wunder das die anders Sprechen

  16. #96
    Chaoslord
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    Im Leben nicht. Die wollten keinen Gottesstaat aufbauen oder Andersgläubige vertreiben. Da ging es um ein politisch souveränes Irland als eigenen Staat anstatt als britischen Verwaltungsdistrikt. Da spielen viel mehr Unterschiede in Kultur und Sprache eine Rolle.

    Deshalb ganz klar: Ein politischer Krieg und kein Glaubenskrieg.
    Ähm, alle von mir aufgezählten Kriege sind keine Glaubens/Religionskriege^^

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  17. #97
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    Richard I. war ein die tiefgläubiger Mensch, er erfüllte sein Kreuzzugsgelübte obwohl seine Macht alles andere als gefestigt war. Das bedeutete ja noch lange nicht das die Menschen die das Säbel im Namen Gottes schwingten, keinerlei strategischen Verstand hatten und es schließet andere Motivationen ja keinesfalls aus. Zumal sich auf keiner Seite Einigkeit herrschte, nur der einigermaßen gleiche Glaube hielt die Mächte zusammen, nachdem ein Ziel erreicht wurde oder eben nicht, hauten sie sich gegenseitig auf die Rübe. Das war ja auch der Grund warum die Kreuzfahrerstaaten untergingen, während die Westmächte weitesgehend mit ihren internen Streitigkeiten zu tun hatte, hat sich die Lage in Ägypten und Kleinasien für die Muslime mehr und mehr nach inneren „Frieden“ gewandelt, hinzu kam natürlich die wesentlich bessere strategische Lage, es war wesentlich leichter als für die Europäer sich zurückzuziehen, realtiv problemfreier Truppennachschub.
    Stimmt jetzt so auch nicht wirklich.
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  18. #98
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    ^SonGohan
    Was meinst du den genau?

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