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Höhere Beiträge für Dicke ?

Eine Diskussion über Höhere Beiträge für Dicke ? im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; @ LordSeibrich Jetzt bin ich aber erstaunt. Wenn ich das richtig aus deinem Beitrag gelesen habe, bist du also in ...

  1. #21
    Der vierte Reiter
    Avatar von Asgard
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    @ LordSeibrich
    Jetzt bin ich aber erstaunt. Wenn ich das richtig aus deinem Beitrag gelesen habe, bist du also in Prinzip für so eine Gesundheitsskala wie ich sie in meinen Anfangsbeitrag beschrieben habe.
    Also ein Standartwert nehmen, und alles was abweicht muss dem emsprechend mehr zahlen ?
    ( Krankheiten die zur Fettleibigkeit oder Untergewicht führen mal ausgenommen)

  2. #22
    Zitat Zitat von LordSeibrich
    Sag mal ist Dir das Prinzip von Krankenkassen in unserem Sozialstaat eigentlich geläufig?
    Offenbar nicht...
    gut erkannt

    aber was bringt wissen, wenns beim menschlichen mangelt...

    Zitat Zitat von Outrider
    Weil wir in einem Sozialstaat leben in dem jeder dem anderen hilft wenn es ihm dreckig geht, das ist das ganze Prinzip. Um das Wohl der ganzen Gemeinschaft zu sichern soll sich jeder um jeden kümmern.
    sollte das auch mich bezogen sein:
    vergleich mal meinen post mit dem von lordseibrich. kommt eine gewisse ähnlichkeit vor.
    das zusammen mit dem smilie sollte eigentlich alles erklären

    könnte natürlich manche schocken, das "spammer" auch überlegen können

  3. #23
    Naja Thunder. Von nem 14 Jährigen wie dir braucht man kein Verständnis für sozialstaatliche Probleme erwarten.

    Fakt 1: Sportler verursachen in den meisten Fällen kurzzeitige Verletzungen. Diese belasten den Finanzhaushalt der Kassen nur unwesentlich.
    Fakt 2: Bei zB. Fettleibigen oder Magersüchtigen erhöht sich das Risiko chronischer und tiefergehender Erkrankungen um ein Vielfaches. Nennen wir zB. mal Herz- und Kreislauferkrankungen. Diese langfristigen Krankheitsbilder kosten die Kassen eine Unmenge an Kapital.
    Fakt 3: Das Sozialsystem ist, wie der Name schon sagt dazu da, den Schwachen in der Gesellschaft zu helfen. Das gilt nicht nur für Kranke, sondern auch für Behinderte, Arbeitslose, etc. Da aber die Kosten einer Behandlung im Allgemeinen die persönlichen Ersparnisse stark überfordern, springt genau an dem Punkt die staatliche Versorgung - ja, genau das ungeliebte System, in das wir alle fleißig einzahlen - ein und hilft demjenigen.
    Fakt 4: Das Problem, das sich z.Z. ergibt, entstammt der demographischen und sozialgesellschaftlichen Entwicklung des Landes. Es gibt einfach viel zu viele Nehmer und immer weniger Geber. Das System kollabiert innerlich - so wie wir es momentan in der Rentenproblematik sehen.

    Ergo:
    Ich bin der Meinung, dass man diejenigen nicht zu sehr strafen sollte, die der Gleichheit des Individuums entgegenstehn, sondern durch gezielte Vergünstigungen versuchen, den Menschen an sich zum gesunden Leben zu verlocken.
    Nebenbei müsste man noch eine individuelle Zweitversicherung aufbauen, auf die man in Notfällen, oder bei überproportionalen Kosten zugreifen könnte. (ähnlich Rentensystem)
    Sicherlich ist das für unsere Generation nachteilig. Aber wir haben in der derzeitigen Situation kaum andere Möglichkeiten, das System an sich beizubehalten.

    Alternativ könnte man auch das amerikanische System einführen. Spätestens dann wüßten hierzulande viele, welche Vorteile doch so ein Sozialstaat hat.
    Gegen die Nutznießer hilft nur eine rigide Kontrolle.
    Geändert von -Admi- (27.09.2004 um 18:36 Uhr)

  4. #24
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    Bei der zahnärztlichen Behandlung gibt es doch schon ein Bonussystem.
    Wer regelmäßig zur "Durchsicht" geht anstatt erst zu erscheinen wenn teure Restaurationsmaßnahmen fällig werden, bekommt eine etwas höhere Erstattung.
    Vielleicht könnte man das ja auch für Riskogruppen einführen und z.B. Raucher etwas mehr zu Kasse bitten.
    Aber wie sieht es bei Alkoholikern und anderen Suchtkranken aus?
    Gelten die dann als chronisch oder selbstverschuldet krank?
    *grübel*


    Zu den Sportverletzungen wollte ich noch was sagen:
    Das Sport richtig und wichtig ist bleibt unbestritten.
    Allerdings widerspreche ich -Admi- .
    Neben den Behandlungskosten von Sportverletzungen entsteht ja auch ein Arbeitsausfall.
    Und eine Knieverletzung (der Klassiker der Fußballer und Skisportler) erzeugt schon längere Auszeiten.

    Fragen über Fragen die man wahrscheinlich kaum zur Zufriedenheit von Allen lösen kann.

    Gruß Robi
    Wenn man mit Dreck beworfen wird, ist es nur eine Frage der Menge ob was hängen bleibt.

  5. #25
    Beim Wort "Chronisch" kommen wir wohl wieder zur Bestimmung eines unbestimmten Rechtsbegriffes.
    Nun...ich würde es so auslegen, dass damit Krankheiten gemeint sind, deren Chance auf Heilung gen 0 gehen und deren Verlauf dementsprechend sehr langwierig ist.
    Als Beispiel kann man da zB Diabetis (wird u.a. durch Übergewicht verursacht) nennen.

    Suchtkrankheiten wie Alkoholismus oder die Abhängigkeit von Drogen und nikotinhaltigen Erzeugnissen sind ganz eindeutig selbstverschuldet und sollten somit auch direkt und persönlich verantwortet werden, ohne das dem Sozialsystem anzuhängen.
    Denn diese "Krankheiten" sind selbst gewollt. Weder Natur noch Umwelt zwingen ein Individuum zur Einnahme von Drogen aller Art. Es ist einem völlig frei gestellt.
    Die Folgen daraus sollten jedem bewusst lebenden Menschen klar sein.

    Damit sollte der Rechtfertigung meiner Argumentation genug sein.

    Nun zum Zweiten:

    Sicherlich können auch Sportverletzungen langwierige Folgen haben. Diese gehen aber um Längen nicht so weit wie zB Herz,- Kreislaufprobleme.
    Jemand, der Infolge seines Übergewichts an Rheuma, Diabetis oder Gelenkschmerzen leidet, erzeugt durch seine ständige Versorgung mit ärztlichen Dienstleistungen und pharmazeutischen Produkten ein enormes Kassenloch. Der Sportler indes, wäre wahrscheinlich schon längst wieder "voll" arbeitsfähig.
    Und ich rede hier vom deutschen Durchschnitt und nicht von Ausnahmen in Einzelfällen (wie zB. Querschnittslähmung durch Sportunfall).

    Die Volkswirte sehen das immer aus einer Vorteils- und Nachteilssituation.
    Alles hat Vor- und Nachteile für einen selbst, wie auch für andere. Auch wenn man diese nicht bedenkt, so sind sie doch da.
    zB Vorteil: Essen - Bedürfnisbefriedigung, Konsum (Vorteil für Externe - zB Lidl)
    Nachteil: Essen - zunehmen, weniger Geld in der Tasche, Abfall (Nachteil für Externe - zB Nachbarn)

    Dieses Prinzip zieht sich durch alle Vorgänge und auch durch dieses Thema.
    Einen Konsens wirst du so nur schwerlich finden. Deshalb dauern diese Entscheidungen so lange. Es will nunmal niemand in Nachteil geraten...aber das schweift schon wieder in die Soziologie ab.

    Anderes Beispiel: Hast du dich schonmal gefragt, wieviel Arbeitsausfall die Raucher durch das Rauchen an einem Tag "produzieren"? Ganz zu schweigen davon, dass dieser betriebs- und volkswirtschaftlich verlorene Produktionsfaktor "Arbeit" entweder auf Kosten und Lasten der anderen Arbeitnehmer geht oder gar nicht kompensiert wird.

  6. #26
    asozialist
    Avatar von anunknownperson
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    vorwärts und nicht vergessen worin unsre stärke besteht beim hungern und beim essen vorwärts nicht vergessen
    DIE SOLIDARITÄT!
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    (1) write down the problem;
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    (3) write down the answer.

  7. #27
    King of Queens
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    ich bin ein mann,ich sterbe eher als frauen, bin ich jetzt überflüssig?
    mfg Jörg

  8. #28
    Der vierte Reiter
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    Zitat Zitat von Jörg
    ich bin ein mann,ich sterbe eher als frauen, bin ich jetzt überflüssig?
    Wieso überflüssig ?? Um so eher du krepierst um so besser isses doch fürn Staat.
    Damit sparen die bares Geld.
    Ich bin dafür das Frauen mehr zahlen. Die leben statistisch gesehen länger als Männer.

  9. #29
    King of Queens
    Avatar von Jörg
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    das war aufs allgemeine bezogen nich nur aufen staat,dass ich für die überflüssig bin weiss ich
    mfg Jörg

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