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Hartz 4?

Eine Diskussion über Hartz 4? im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; und was ist deine alternative zur "mitelbaren etc. etc. demokratie" die toll-collect-verträge sind übrigens noch von bodewig unterschrieben worden und ...

  1. #41
    asozialist
    Avatar von anunknownperson
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    und was ist deine alternative zur "mitelbaren etc. etc. demokratie"

    die toll-collect-verträge sind übrigens noch von bodewig unterschrieben worden und der war wohl so naiv an deutsche wertarbeit zu glauben
    The Feynman Problem-Solving Algorithm:
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  2. #42
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    Avatar von mope7
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    oh, du hast recht, vertragsunterzeichner ist bodewig - sry, mein fehler

    alternative ? - anarchie

    funktioniert und ist die gerechteste "staatsform"

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  3. #43
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    Avatar von DonNewby`
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    1. Hartz ist ein äußerts kompetenter Mann! Als der nach Wolfburg kam hat 30.000 Mann die Arbeitsstelle bewart, indem er die 4 Tage Woche einführte! Außerdem hat er das "5000 mal 5000"-Programm ins Leben gerufen! Sagt dir das was? Damals wurden bei diesem Programm 5000 Arbeitslose für 5000 Mark eingestellt unter dem VW-Haustartif. Das Hartz IV Konzept ist außerdem schon lange nicht mehr das Grundkonzept, sondern eine zerfledderte Idee!

    2. OK hast mich überzeugt, wobei der "Krüppel" Kohleabbau auch schon länger dieser ist! Es war doch auch mal ein Subventionsabbau gefordert muss nochmal überlegen in welchem Zusammenhang, das war.

    3. Es war unverzeihlich und dafür hätte man ihn schon danch in Rente schicken sollen. Sachverstand hat er trotzdem und dumm ist er auch nicht.

    4. Übrigens zum "hochpushen" und dem Unwesen der Politik brauchst du mir nix erzählen. Mein Onkel ist Bürgermeister in einer Größeren Stadt (50.000 Einw., Oyten) und der erzählt mir auch so einiges, aber so wie du es beschreibst ist es definitiv nicht. Auch wenn du mich für ein naives 15-Jähriges Kind halten magst ich glaub an die Politik! Ich werd auch in die Politik gehen und dort später mein Geld verdienen! In diesem Punkt wirst du mich NIE überzeugen können.

    5. Mein Reden!

    6. Du brauchst nich das kleinere Übel zu wählen du kannst deine Wahlzettel auch ungültig machen, dann zeigst du deine Meinung über die Politik. <-- Hab noch nie gewählt erst 15!

    €:// Ist es gerecht wenn keine Regeln gelten, die Minderheiten unterdrückt werden können etc. Wenn die Politiker wirklich so schlimm ist und sie nur an sich denken, würde dann ja ein totales Chaos herschen!
    Geändert von DonNewby` (09.09.2004 um 20:44 Uhr)
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  4. #44
    asozialist
    Avatar von anunknownperson
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    Zitat Zitat von mope7

    alternative ? - anarchie

    funktioniert und ist die gerechteste "staatsform"

    hahaha alles klar
    wenns soweit ist sag mir bescheid ich komme dann mal mit brechstange oder revolver oder sowas vorbei und zeige dir wie gut das funktioniert
    Geändert von anunknownperson (09.09.2004 um 20:49 Uhr)
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  5. #45
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    Avatar von DonNewby`
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    Den Begriff Anachie, als Staatsform zu bezeichnen war doch ein Scherz, oder?
    Nur zur Erinnerung Anarchie bedeutet "Zerfall der Staatsordnung" und eine "Zerfall der Staatsorgnung" bzw. gesetzlosen (NEIN! Gesetz des Stärkeren!) Zustand, als Staatsform zu bezeichnen...naja!
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  6. #46
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    Avatar von mope7
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    so wie is es beschrieben habe ist es definitiv

    "frau bienholz, die mitschrift stimmt so aber nicht Oo"
    -"doch, haargenau aufs wort"
    "neeee, das müssen sie nochma ändern.. ca so: laber laber"

    mag sein, dass es auch behörden, verwaltungen und was wees ich was gibt, die auch was machen (viele der "kleinen" beamten haben einen lausig unterbezahlten job übrigens, das will ich auch noch klarstellen)

    wählen: jo mei, das sagt man halt so

    ich habe ungültige zettel abgegeben - btw, gar nicht wählen zu gehen is tauch eine form sein recht auf wahlfreiheit auszuüben !


    zur anarchie: hab ich schon mehrfach hier im forum erklärt, aber da es selbst im duden "falsch" steht und sogar her unknown anarchie mit chaos gleichsetzt (Wie du auch) hier bitte nochmal:


    Der Begriff "Anarchie"

    leitet sich von dem griechischen Wort anarchia ab. Ursprünglich bedeutet 'anarchia' einfach die Negation von militärischer Ordnung durch Führertum. Homer (8. Jahrhundert v. u. Zeitrechnung) und Herodot (490 bis etwa 420/425 v. u. Z.) verwendeten den Begriff zur Beschreibung eines Zustandes "ohne anführer" oder "ohne Heerführer", und bei Euripides (480 bis 407 v. u. Z.) bezeichnet 'anarchia' "führerlose Seeleute".
    (Ob damit wohl die Piraten des Mittelmeeres gemeint waren ??)

    Aristoteles (384 bis 355 v. u. Z.) definierte die Anarchie als einen "Zustand der Sklaven ohne Herren". Die Bedeutung von 'politischer Herrschaftslosigkeit' erlangte der Anarchiebegriff offensichtlich erstmals bei Xenophon (um 580 bis 480 v. u. Z.), für den die anarchia das Jahr war, in dem es keinen archon (Herrscher) gab.

    Bei den Stoikern, Hedonisten und Cynikern finden sich Ideen die ein 'herrschaftsfreies Gemeinwesen' befürworten, auch wenn sie selber noch nicht von Anarchie reden. Besonders radikal wurden diese freiheitlichen Anschauungen von Zenon (420 bis 350 v. u. Z.), dem Begründer der Stoischen Schule, vertreten. Gegenüber den autoritären theokratischen Ideen Platons nahm Zenon vom Individuum ausgehend eine - aus heutiger Sicht - durchaus als libertär zu verstehende Gegenposition ein. Auch Aristipp[os] (um 435 bis 366 v. u. Z.), der Sokrates-Schüler und Begründer des Hedonismus, scheint ein herrschaftsfreies Gemeinwesen befürwortet zu haben. Er dachte dabei, wohl ebenso wie Zenon, eher an eine "Anarchie" der Weisen.

    1796 bezeichnete der Kulturphilosoph und Schriftsteller der Romantik, Friedrich von Schlegel (1772 bis 1829), in seinem "Versuch über den Republikanismus" die Anarchie als "absolute Freiheit", d. h. als ein im Gegensatz zur Despotie verstandenes Ideal, das "durch Annäherung erreicht werden kann".

    Drei Jahre zuvor hatte Johann Gottlieb Fichte (1762 bis 1814) in seinem "Beitrag zur Berichtigung der Urteile des Publikums über die französische Revolution", ohne den Ausdruck Anarchie explizit zu gebrauchen, die libertäre These vertreten, daß der Staat die Aufgabe habe, sich selbst überflüssig zu machen, und ausdrücklich betont, daß die Menschheit sich diesem Ziel der Staatenlosigkeit immer mehr nähert.

    1808 charakterisiert Johann Wofgang von Goethe die Anarchie als notwendiges Ferment des kulturellen und wissenschaftlichen Fortschritts:
    "Ob wir gleich, was Wissenschaft und Kunst betrifft, in der seltsamen Anarchie leben, die uns von jedem erwünschten Zweck immer mehr zu entfernen scheint, so ist es doch eben diese Anarchie, die uns nach und nach aus der Weite ins Enge, aus der Zerstreuung zur Vereinigung treiben muß."
    Und 1821 dichtet er in den "Zahmen Xenien":
    "Warum mir aber in neuester Welt / Anarchie gar so gut gefällt ? - / Ein jeder lebt nach seinem Sinn, / Das ist nun also auch mein Gewinn. / Ich lass einem jeden sein Bestreben, / Um auch nach meinem Sinne zu leben."

    Ludwig Börne (1786 bis1837), neben Heinrich Heine einer der geistigen Gründerväter der literarischen Erneuerungsbewegung des "Jungen Deutschland", war vermutlich der erste, der sich in Deutschland auch in einem politischen Sinn offen für die Anarchie aussprach. In seiner Kritik eines 1825 in Paris veröffentlichten Buches, den "nouvelles lettres provinciales", befürwortet er sie folgendermaßen:
    "Nicht darauf kommt es an, daß die Macht in dieser oder jener Hand sich befinde: die Macht selbst muß vermindert werden, in welcher Hand sie sich auch befinde. Aber noch kein Herrscher hat die Macht, die er besaß, und wenn er sie auch noch so edel gebrauchte, freiwillig schwächen lassen. Die Herrschaft kann nur beschrängt werden, wenn sie herrenlos - Freiheit geht nur aus Anarchie hervor. Von dieser Notwendigkeit der Revolution dürfen wir das Gesicht nicht abwenden, weil sie so traurig ist. Wir müssen als Männer [und Frauen: Anmerkung des Sätzers] der Gefahr fest ins Auge blicken und dürfen nicht zittern vor dem Messer des Wundarztes. Freiheit geht nur aus Anarchie hervor - das ist unsere Meinung, so haben wir die Lehren der Geschichte verstanden."

    Libertäre Tendenzen lassen sich auch bei Wilhelm von Humboldt (1767 bis 1835) finden, wie zum Beispiel in seiner Schrift "Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen", welches er nach eigenem Zeugnis mit der Intention verfaßte, "der Sucht zu regieren entgegenzuarbeiten".

    In der Schrift "Die Philosophie der Tat", die 1843 als Artikelserie in der von Georg Herwegh herausgegebenen Zeitschrift Einundzwanzig Bogen aus der Schweiz erschien, definierte Moses Hess (1812 bis 1875) Atheismus und Kommunismus als analoge Erscheinungsformen der Anarchie:
    "Die Anarchie, auf welche sich die beiden Erscheinungsformen, Atheismus und Kommunismus zurückführen lassen, die Negation aller Herrschaft, im geistigen wie im sozialen Leben, erscheint zunächst als schlechthinige Vernichtung aller Bestimmung, mithin aller Wirklichkeit. Aber es ist in der Tat nur das äußerliche Bestimmtwerden, die Herrschaft des einen über den anderen, was die Anarchie aufhebt. Die Selbstbestimmung wird hier so wenig negiert, daß vielmehr deren Negation (die durch das Bestimmtwerden von außen gestzt) wieder aufgehoben wird. Die durch den Geist geschaffene Anarchie ist nur eine Negation der Beschrängtheit, nicht der Freiheit. Nicht Schranken, welche der Geist sich selbst setzt, bilden den Inhalt seiner freien Tätigkeit - also dieses Sichsetzen, Sichbestimmen oder Sichbeschränken ist es nicht, was vom freien Geist negiert werden kann, sondern das Beschrängtwerden von außen."

    Unüberhörbar ist auch das individualanarchistische Credo in den von Moses Hess zu dieser Zeit veröffentlichten Schriften. Noch vor Max Stirner propagierte er die Autonomie des Individuums:
    "Der Wert der Anarchie besteht darin, daß das Individuum wieder auf sich selbst angewiesen wird, von sich ausgehen muß ... Wenn ich eine Macht außer oder über meinem Ich glaube, so bin ich von Außen beschrängt ... Ebenso kann ich im sozialen Leben mich selber bestimmen, in dieser oder jener bestimmten Weise tätig sein, ohne eine äußere Schranke meiner Tätigkeit anzuerkennen - ohne einem Anderen das Recht einzuräumen.mich zu beschränken."

    Der Begriff "AnarchistIn"

    Proudhon im Dialog mit einem Spießbürger (1840):
    SB: Sind sie Republikaner?
    P: Republikaner, ja: aber dieses Wort ist mir zu ungenau. Res publica, das sind die öffentlichen Belange ... Könige sind auch Republikaner.
    SB: Nanu, Sie sind Demokrat?
    P: Nein.
    SB: Was, sie wären Monarchist?
    P: Nein.
    SB: Konstitutionalist?
    P: Gott behüte!
    SB: Dann sind sie Aristokrat?
    P: Ganz und gar nicht.
    SB: Sie wollen eine gemischte Regierung?
    P: Viel weniger.
    SB: Was sind sie also?
    P: Ich bin Anarchist.
    Als AnarchistIn bezeichnen sich all jene Menschen, die gleichermaßen die Ausbeutung und Unterdrückung des Menschen durch den Menschen ablehnen.

    Als politisch diffamierendes Schlagwort ist der vom Begriff Anarchie abgeleitete Ausdruck Anarchist[in] erst seit der französischen Revolution bekannt. Allem Anschein nach war es der Girondist Jaques Pierre Brissot, der den Begriff 'Anarchist' in einer Wahlrede vom 23. Mai 1793 als erster zur Diskreditierung des politischen Gegners benutzte.
    Seit dem benutzen ihn die EtatistInnen (AnhängerInnen der Staatsidee) aller Schattierungen (vom "Linken", marxistischen Flügel, über SozialdemokratInnen und Liberale bis hin zum "Rechten", konservativen und faschistischen Flügel).
    Alle reden davon, doch niemand weiß wirklich, was es ist.
    Was ist eigentlich Anarchie?

    Antwort: Eine Gesellschaft ohne Staat.

    Logische Schlussfolgerung von ca. 90 Prozent der Bevölkerung: Chaos, Zerstörung, wilde Banden von Terroristen, gegenseitige Bekämpfung, Morde, ...
    Das dies jedoch nicht so ist, soll hier aufgezeigt werden. Es wird sicher einige positiv überraschen, und vielleicht auch die Meinung von ein paar Leuten ändern, die sich bis jetzt als AnarchistInnen bezeichnet haben.

    Einleitend veröffentlichen wir hier einen Gewerbeschule-Aufsatz eines jugendlichen Anarchisten:

    Anarchie als Ordnungsbegriff

    Wenn ich den Begriff Anarchie nur schon erwähne, denken die meisten Leute an das totale Chaos. Ich möchte Ihnen in diesem Aufsatz aufzeigen, dass die Anarchie mit dem Durcheinander nichts zu tun hat. Im Gegenteil: Sie ist die höchste Form der Organisation.

    Schon in den allgemein gültigen Lexiken und dem offiziellen Sprachnachschlagewerk "Duden" wird der Begriff Anarchie nur mit "Gesetzlosigkeit" übersetzt. Dies ist jedoch nur bedingt richtig: Zwar wollen die Anarchisten den Staat und somit auch alle Gesetze abschaffen, dies bedeutet jedoch noch lange nicht, dass es keine Regeln mehr gibt.

    Diese werden jedoch als mündliche Vereinbarungen gehalten.

    Doch von Anfang an. Was ist Anarchie überhaupt? Die ersten Gedanken an eine staatenlose Zukunft wurden bereits am Ende des 17. Jahrhundert vom englischen Philosophen Godwin getätigt, der auf der Suche nach dem perfekten "Staat" war. Genau genommen, war dies zwischen 1789 und 1800 zur Zeit der Französischen Revolution. Der Begriff Anarchie selbst entstand jedoch erst vor rund 150 Jahren.

    Die Erfinder? Das Volk. Oder Besser gesagt das revolutionär gesinnte Volk des Proletariats.

    Einer der Hauptunterschiede zwischen Kommunismus und Anarchie ist, dass es bei der Anarchie keinen klaren Erfinder gibt (wie Karl Marx beim Kommunismus), sondern dass sich die Anarchie immer wieder mit neuen Erfahrungen aus Revolutionen anreicherte und sich so weiter entwickelte.

    Der wichtigste Unterschied zwischen diesen beiden Formen (Kommunismus und Anarchie) ist jedoch ein anderer: Während die Kommunisten den Staat nach der Revolution ersetzen wollen, wollen ihn die Anarchisten abschaffen. Sie wollen auf eine Regierung, auf die Polizei, auf die Bürokratie etc. verzichten und den ganzen Staatsapparat dem Volk überlassen. Dies soll dann Räte bilden, welchen sämtliche Personen angehören, die vom entsprechenden Thema betroffen sind. Also zum Beispiel einen Konsumentenrat, einen Quartierrat und so weiter. In diesen Räten ist jeder gleichberechtigt. Um überregionale Probleme, wie zum Beispiel das Postwesen oder den öffentlichen Verkehr, zu lösen, finden Versammlungen statt, an welchen Vertreter aus allen betroffenen (regionalen) Räten teilnehmen. Diese Vertreter werden von mal zu mal neu gewählt, und haben gegenüber den Volksvertreter in einer Demokratie den Vorteil, dass erstens jedes Ratmitglied den Vertreter kennt und zweitens die Vertreter sich klar an die Vorschriften und Interessen des Rats zu halten haben. Die Abschaffung des Staats und die Anschaffung von Räten ist der wichtigste Punkt der Anarchie. Alles weitere sind noch Folgen dieses Schrittes. So auch die Abschaffung der Grenzen, die Abschaffung des Geldes und die Abschaffung der jetzigen Familienformen wie die Ehe (Zitat Godwin: "Die Ehe ist ein Gesetz und das schlechteste überhaupt"). Laut Meinung der meisten Anarchisten sollten die Menschen in großen Wohngemeinschaften leben, und die Wahlverwandtschaft sollte eingeführt werden. Ein weitaus interessanterer Schritt als die Abschaffung der Ehe ist jedoch die Abschaffung des Geldes. Sie werden nun denken: "Was? Und dann sollen wir wieder mit Ziegen und Kühen tauschen wie in der Urzeit?" "Nein, natürlich nicht", ist darauf meine Antwort.

    Nehmen wir mal an, sie könnten in eine Bäckerei gehen, eine Brot "kaufen" und ohne zu bezahlen wieder gehen. Anderseits kann jedoch der Sohn des Bäckers gratis zu Ihnen in die Schule kommen. Und der Bäcker kann beim Bauern seine Milch gratis beziehen. So kann man auf das Geld, ohne die Einführung des Tauschhandels, verzichten. Nun werden Sie wieder sagen: "Was? Und was ist, wenn jemand nicht mehr arbeiten geht? Muss dann die Gemeinschaft weiter für ihn aufkommen?" Darauf antworten Ihnen die Anarchisten, dass eine Kommune (Gemeinschaft) nicht dazu verpflichtet ist, jemanden aufzunehmen. So kann ein nicht mehr arbeitendes Mitglied auch wieder ausgeschlossen werden. Doch es wird auch nicht mehr ein so großes Verlangen bestehen, nicht zu arbeiten.

    Seien wir mal ehrlich. Die meisten Menschen gehen nicht gerne zur Arbeit.

    Dies gilt vor allem für Fabrikarbeiter. Das liegt wohl in erster Linie daran, dass ihre Tätigkeit eintönig und langweilig ist. Sie können nichts von Anfang bis Ende produzieren, sondern machen immer nur die eine Bewegung am Fliessband. Tag ein, Tag aus. Gehen wir jetzt davon aus, dass man diese Arbeit wesentlich attraktiver und interessanter gestalten könnte (mit Hilfe modernster Technik ist das möglich). Müssten dann nicht auch diese Arbeiter ihren Beruf wieder lieber ausüben? Und bestände dann nicht einen viel kleinerer Drang, zu Hause zu bleiben? Und wenn mal jemand einen Tag nicht arbeiten geht, ist ja das auch nicht weiter tragisch.

    Eingangs dieses Aufsatzes habe ich erwähnt, die Anarchie sei die höchste Form der Ordnung. Dies trifft zu, weil sie die natürlichste Form der Ordnung ist, da jegliche Form der Autorität und der Unterdrückung abgeschafft ist.

    Wenn Sie das auch nicht glauben, so hoffe ich jedoch, Ihnen wenigstens aufgezeigt zu haben, dass Anarchie nicht das Chaos bedeutet. Das sei Wunschdenken, sagen Sie? Dann wissen Sie wohl nicht, dass Spanien 3 Jahre und die Ukraine 4 Jahre als Anarchie funktionierten. Wieso nur so kurz? Sowohl die spanische wie auch die ukrainische Anarchie sind unter dem Kugelhagel fremder Völker zu Grunde gegangen.

    Ich möchte diesen Aufsatz mit ein paar Sprüchen beenden. Der erste ist für diejenigen, die die Demokratie, als höchstmögliche Form der Freiheit ansehen:

    * Ich bin nicht frei. Ich kann nur wählen, welche Diebe mich bestehlen, welche Mörder mir befehlen.
    * Seid realistisch, fordert das Unmögliche (Ernesto "CHE" Guevara)
    * Die Übertreibung ist der Anfang jeder Erfindung.
    * Anarchie ist die sehnsüchtige Suche nach der unendlichen Freiheit.
    2teres ist ein schüleraufsatz

    quelle beider texte: anarchismus.de
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  7. #47
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    In Afrika gibts genug Gegenden wo Anrachie herrscht. Wen dir das besser gefällt kannste dich da ja einisten oO

  8. #48
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    Zitat Zitat von MrYuRi
    In Afrika gibts genug Gegenden wo Anrachie herrscht. Wen dir das besser gefällt kannste dich da ja einisten oO


    bitte erst lesen, dann antworten und den begriff "anarchie" nicht so einfach dabei missbrauchen

    danke

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  9. #49
    Oberstabsgefreiter
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    In Afrika gibts genug Gegenden wo Anrachie herrscht. Wen dir das besser gefällt kannste dich da ja einisten oO
    Nach mopes Definition gibt es nirgentwo Anarchie...und wenn du mir 5 Gegenden in Afrika aufzählst wo nach der anderen Definition Anarchie herscht, bekommst wenn regelmäßig 70 Leute teilnehmen nen Preis!

    Definition und Info + Links

    €:// Ich hab jetzt erstmal für nen paar Stunden was zu lesen! Ich mach morgen weiter...mope ich wär dir dankbar wenn du dafür nen neues Topic aufmachen könntest. THX!

    Hajo Schmück über Anarchie
    LinksÖkologische pazifistische anarchisten
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    Geändert von DonNewby` (09.09.2004 um 21:35 Uhr)
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  10. #50
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    Avatar von mope7
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    richtig, im moment gibt es nirgends anarchie ^^ (freut mich jetzt wirklich, dass sich mal einer die mühe gemacht hat des durchzulesen - hab des mindestens zum 4ten mal schoo gepostet seit meiner zeit im uf )


    hm.. ich geb auch meine letzte kippe her, wenn mal wieder einer schnorrt --> dafür bekomm ich nächste party von ihm das letzte bier o.ä.

    also bei mir und meinen kumps funzt das janz jut.... ich nenne es den "kleinen anarchismus"


    *hüstel*




    edit: btw, der info-link da is... nujo.. der anfang war recht gut, aber als denne "recht des stärkeren" uffkam gabs null punkte von mir
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  11. #51
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    Meine Definition von Anarchie ist nunmal anders als die des Schülers aus dem Aufsatz. Ich verbinde mit dem Begriff Anarchie eher Chaous anstatt Freiheit und Mitmenschlichkeit der Leute untereinander.

    Allein die Vorstellung so ein System könnte in der heutigen Zeit funktionieren ist sehr realitätsfremd. Mit nem Dorf das ne Bevölkerung von maximal 150 Leuten hat könnte es vielleicht klappen. Dann sollten die Menschen aber auch möglichst dumm gehalten werden.

  12. #52
    Darth Plüsch !
    Avatar von mope7
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    nagut, dann definiere ich demokratie nun mit... hm... nen müsli machen !

    ich mach mir morgen ne demokratie zum frühstück

    sry, so kimmste nich davon

    der begriff wurde verfälscht und gekonnt von politikern missbraucht und das hat sich dann in die köpfe eingebrannt, obwohl es vollkommen falsch ist

    anarchie die funktioniert: würden nich immer alle nur an sich denken wäre das ohne probleme machbar... achja, und die beispiele ukraine und spanien belegen, dass des ganze auch im großen stil funktioniert - und der pöbel dort war garantiert nicht dumm, wenn er es soweit gebracht hat

    @don: nope, wir machen hier wieter und ich änder spätestens morgen den threadtitel
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  13. #53
    asozialist
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    das problem ist dass das eine utopie ist die mit dem wesen des menschen unvereinbar ist und eigentlich den menschen ändern will aber das ist nicht möglich
    wenn alles allen gehört dann gehört keinem was so ist die natur des menschen bestes beispiel kolchosenwirtschaft und volkseigene betriebe in alten zeiten es geht so nicht der mensch will und soll besitzen

    schon ein halbsatz aus deiner argumentation lässt alles einstürzen:
    "würden nich immer alle nur an sich denken "
    es denken aber immer alle nur an sich so sind die menschen


    dieses system ist auch nicht anarchie in dem sinne wie der weitaus größte teil der menschen diesen begriff verstehen würde ich würde dieses system eher graswurzeldemokratie nennen

    ich lehne es ab weil es auf unumschränkte pöbelherrschaft hinausläuft
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  14. #54
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    Zitat Zitat von mope7

    der begriff wurde verfälscht und gekonnt von politikern missbraucht und das hat sich dann in die köpfe eingebrannt, obwohl es vollkommen falsch ist

    anarchie die funktioniert: würden nich immer alle nur an sich denken wäre das ohne probleme machbar... achja, und die beispiele ukraine und spanien belegen, dass des ganze auch im großen stil funktioniert - und der pöbel dort war garantiert nicht dumm, wenn er es soweit gebracht hat
    Wie in dem Text über Anarchie steht, kommt das Wort aus dem Griechischen und bedeutet Herrschaftslosigkeit bzw. Nichtherrschaft. Also ist die Art, in der Anarchie heutzutage gebraucht wird, eigentlich nicht falsch oder verdreht. Wenn ich sage Anarchie dann mein ich auch, dass niemand die Herrschaft ausübt, aber heutzutage gebraucht man es im negativen Sinn.
    Die Anarchisten wie der, dessen Aufsatz das ist, sehen in der Herrschaftslosigkeit etwas Gutes. Seine Sache, aber deshalb ist meine Verwendung des Wortes nicht falsch. Zudem ist im Sprachgebrauch (salopp gesagt) das korrekter, was gebräuchlicher ist, da Sprache lebendige Kultur ist. Dabei ist Herkunft total egal. Ich sag ja auch net: "Das Wort Servus ist total falsch verwendet, das kann man nicht als Begrüßung verwenden. Die alten Römer haben mit servus einen Sklaven bezeichnet und wenn ich zu jemandem Servus sage, dann will ich weder ihn noch mich als Sklaven bezeichnen. Also verwendet ihr alle das Wort falsch."
    Natürlich kommt die Verwendung des Wortes Servus im deutschen Sprachgebrauch daher, dass man die höfliche Floskel "ich bin ihr Diener"/"stehe zu Diensten" einfach abgekürzt hat. Aber das wäre laut deiner Argumetnatino trotzdem falsch, da man damit nicht wörtlich meint, dass man ein Sklave ist. Man interpretiert den Ausdruck anders und gibt ihm eine neue Bedeutung.

    So zum Thema Anarchie als Gesellschaftsform: Das scheitert daran, dass man davon ausgeht, dass jeder intuitiv weiß wo sein Platz in der Gesellschaft ist, was er tun muss und was nötg ist. Das geht nicht, es braucht immer eine Institution irgend einer Art, die die Arbeitskraft/Bestrebungen koordiniert und der Gesellschaft/dem Staat ein Ziel vorgibt. Eine anarchistische Gesellschaft wie du sie beschrieben hast, kann nicht auf Staatsebene funktionieren. Dazu fehlt zum einen die Koordination und damit die Effizienz um eine größere Gesellschaft zu versorgen und zum anderen ein Ziel. Eine Gesellschaft braucht ein Ziel, sonst stagniert sie und verkümmert. Dein Anarchismus würde die Menschen auf das entwicklungstechnische Niveau einer Steinzeitgesellschaft zurückbefördern.
    Zudem: Wäre dieser Anarchismus wirklich so perfekt, würden einfache Stammesgesellschaften nach diesem Prinzip bestehen, da er bei einer Gesellschaft dieser Größe noch am praktikabelsten wäre. Ist aber nicht der Fall. Wieso nicht? mangelnde Effizienz. Stammesgesellschaften können sich keine Ineffizienz leisten.

    Und dass es in Spanien oder der Ukraine je anarchistische Gesellschaften nach dem vorhin beschriebenen Muster und in größerem Maßstab gegeben haben soll, ist mir neu. Erzähl mal Genaueres.
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  15. #55
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    matze: tatsache ist aber dass es weniger geld gibt - hartz 4 HAT keine vorteile von wegen bessere lebensqualität

    die "vorteile" sind langfristig zu suchen
    Doch. Hartz IV hat für viele Sozialhilfeempfänger einen Vorteil, weil dadurch, daß Arbeitslosengeld (II) und Sozialhilfe zusammengelegt wird, aber auf höherem Niveau wie die frühere Sozialhilfe haben viele Sozialhilfeempfänger mehr Geld als vorher. Nur die seitherigen Arbeitslosen haben was zu mosern. Aber ich finde es gut, daß das Arbeitslosengeld nicht mehr der Erhaltung des seitherigen Lebensniveaus dient, sondern ,wie es in vielen anderen Ländern schon lange üblich ist, eines Mindestmaßes an Lebensqualität, damit niemand auf der Straße landet, aber auch nicht wie seither mindestens die Hälfte (!) seines vorigen Gehalts weiterbezieht.

    €: Anarchie ist (wie der Name schon sagt), wenn irgendwo keine Herrschaft vorhanden ist.
    €2: Ach Mist seh jetzt erst, daß Psycho das schon geschrieben hat.
    Geändert von MoOlaCoO (10.09.2004 um 12:32 Uhr)

  16. #56
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    Avatar von DonNewby`
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    Zitate Immnanuel Kants:" Anarchie ist Freiheit ohne Gewalt und Ordnung ohne Herrschaft!"
    Wundert mich, dass das Zitat von mope noch net kam.
    Meine Meinung:
    Ich hab mich jetzt mal ein bischen über Anarchie informiert und bin zu dem Schluss gekommen, dass die Ideen auf einen Menschen, ohne Tadel aufbauen, sprich auf einen Menschen der völlig frei von Gier und Hass, sowie von Neid und Tücke ist. Ohne, dass alle Menschen von diesen Lastern befreit werden geht dieses System nicht!
    ich lehne es ab weil es auf unumschränkte pöbelherrschaft hinausläuft
    Ich denke nich, dass es auf eine Pöbelherrschaft hinaus läuft und ich würde es auch eher, als eine "Art" Demokratie verstehen. Sprich eine Volksherrschaft, da alle Leute das Recht haben mitzureden. Wobei dieses mit dem Wählen eines Abgeordneten auf eine "Art" representative Demokratie hinausläuft. Nur, dass die Abgeordneten, jedesmal neugewählt werden können und dass der Abgeornete nicht nur seinem Gewissem verantwortlich ist, sondern das machen muss, was der Rat beschließt. Eine Pöbelherrschaft wäre eine "Art" des Kommunismuses. Sprich die Herschaft des Proletariats.

    Mit nem Dorf das ne Bevölkerung von maximal 150 Leuten hat könnte es vielleicht klappen. Dann sollten die Menschen aber auch möglichst dumm gehalten werden.
    Wenn du dir den Text durchliest wirst du auch feststellen, dass ein Ziel der Anarchie, die Beseitigung von Grenzen (Landesgrenzen) ist. Dadurch müsste sich auch alles nich auf eine große Gesellschaftn beziehen. Im endeffekt würde eine Pyramide entstehen, nur dass diese Pyramide einer Herachie gleicht.

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  17. #57
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    Ja, ich habe schon viel geleistet. Bei Hartz 4 habe ich mit gemacht und wir sidn jetzt an Westerwald 5 dran!
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    Schöner User, nur leider ist dein Gemächt erneut zu groß.
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  18. #58
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    für die leute die wirklich arbeit suchen und keine finden ist es hat, JA! aber es gibt soviele sozialschmarozer die sich auf kosten andere durchschlagen, und diese maden werden damit recht schön bekämpft! ausserdem ist das arbeitslosengeld schlichtweg nichtmehr zu finanzieren :P da hilft kein meckern es GEHT EINFACH NICHTMEHR ANDERS! der staat macht jede sekunde gute 2000 euro schulden(weis net obs ganz aktuell is noch), da muss man doch mal irgendwo anfangen oder?
    Zitat Zitat von R4v3n
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  19. #59
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    Zitat Zitat von DonNewby`
    Zitate Immnanuel Kants:" Anarchie ist Freiheit ohne Gewalt und Ordnung ohne Herrschaft!"
    Wundert mich, dass das Zitat von mope noch net kam.
    Meine Meinung:
    Ich hab mich jetzt mal ein bischen über Anarchie informiert und bin zu dem Schluss gekommen, dass die Ideen auf einen Menschen, ohne Tadel aufbauen, sprich auf einen Menschen der völlig frei von Gier und Hass, sowie von Neid und Tücke ist. Ohne, dass alle Menschen von diesen Lastern befreit werden geht dieses System nicht!

    Ich denke nich, dass es auf eine Pöbelherrschaft hinaus läuft und ich würde es auch eher, als eine "Art" Demokratie verstehen. Sprich eine Volksherrschaft, da alle Leute das Recht haben mitzureden. Wobei dieses mit dem Wählen eines Abgeordneten auf eine "Art" representative Demokratie hinausläuft. Nur, dass die Abgeordneten, jedesmal neugewählt werden können und dass der Abgeornete nicht nur seinem Gewissem verantwortlich ist, sondern das machen muss, was der Rat beschließt. Eine Pöbelherrschaft wäre eine "Art" des Kommunismuses. Sprich die Herschaft des Proletariats.


    Wenn du dir den Text durchliest wirst du auch feststellen, dass ein Ziel der Anarchie, die Beseitigung von Grenzen (Landesgrenzen) ist. Dadurch müsste sich auch alles nich auf eine große Gesellschaftn beziehen. Im endeffekt würde eine Pyramide entstehen, nur dass diese Pyramide einer Herachie gleicht.

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    Ja, wie der Kommunismus braucht auch der Anarchismus nach dem Muster, das mope hier geschildert hat, den "neuen Menschen" wie Marx ihn bezeichnet hat.

    Kommunismus ist keine Pöbelherrschaft. Wenn du Marx' Modell logisch weiterdenkst, kommst du zu einem Insektenstaat, in dem es keine persönliche Freiheit gibt, weil das Allgemeinwohl wichtiger ist. es läuft auf dasselbe hinaus wie mopes Anarchie, nur dass die Anarchie ja auf die Freiheit des einzelnen pocht. Der Kommunismus pocht auf das Allgemeinwohl.

    Es gibt nur die rapräsentative Demokratie. Direkte Demokratie ist für Staaten (außer vielleicht Stadtstaaten) nicht praktikabel und kann daher ignoriert werden. Und komm mir jetzt nicht mit Volksabstimmung, wenn man bei jedem Gesetz oder jeder Entscheidung eine Volksabstimmung macht, ist der Staat gelähmt.

    Ein Anarchistischer Staat ist übrigens ein Widerspruch in sich. Wenn man wie mope sagt: Wenn jemand auf der faulen Haut liegt und sich nciht nützlich macht, dann wird er halt ausgeschlossen. Damit schafft man schon Grenzen.
    Das mit der Pyramide habe ich nicht verstanden. Willst du ne Art Räterepublik oder wie meinst du das?
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  20. #60
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    Zitat Zitat von mope7

    riiichtigg..... schröder war früher bei vw - hartz is im mom auch bei vw - huch, die kennen sich ja irgendwo her... huch, vitamin b nennt das der pöbel

    achja uuuund, es ist ne GANZ andere sache, ob ein wildfremder hier zu uns kommt (und sich NICHT integriert) oder ob man arbeitslos wird oder rente beziehen möchte....

    von wegen ddr --> da haste mal wahr... die eingleiderung der ddr hat uns arm gemacht

    es IST so

    wir haben dort geld reingestopft ohne ende und nun (heute) sind wir die buh-männer... hach, einige meinen jetzt sogar: die ddr war doch gar nicht so schlecht Oo

    ja, wir ham gesehen wie gut es den leuten da drüben ging - planwirtschaft, darf ich mal lachen ?

    un jetzt wird uns vorgeworfen, wir (bzw, der staat !) würden des nossis auch noch das letzte bisschen rausquetschen...

    tut mir leid, aber ich find das eine unverschämtheit
    Halt's Maul, Deutschland und füge dich!
    And on the pedestal these words appear:
    'My name is Ozymandias, king of kings:
    Look on my works, ye Mighty, and despair!'

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