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Frau wegen Tragens eines Minirocks ermordet.

Eine Diskussion über Frau wegen Tragens eines Minirocks ermordet. im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; Die Sovjetunion war kein Musterstaat in der alles super war. Sie wäre nicht zusammen gebrochen wenn alles so frei zugänglich ...

  1. #81
    Big & Tasty
    Avatar von baracuda
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    Die Sovjetunion war kein Musterstaat in der alles super war.
    Sie wäre nicht zusammen gebrochen wenn alles so frei zugänglich gewesen wäre.
    Grade die ärmere Bevölkerung wurde nicht besonders gefördert wie du es hier darstellst. Armut und Hunger gab es in der Sovjetunion auch schon vor dem Fall der Mauer. Und Korruption war innerhalb der Partei auch nicht unbekannt. Die Sovjets waren keine Kommunisten, sie waren Despoten!
    Ich will hier nicht den Westen verteidigen, aber der Osten hatte rein gar nichts von einem modernen Bildungssystem. Propaganda war eher vorherrschend, nicht nur im TV.

  2. #82
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    Zitat Zitat von Madu Beitrag anzeigen
    Bildung bringt in solchen Fällen rein garnichts. Die Sowjets haben Jahrzehnte damit verbracht diese Leute zu bilden, die Russen haben davor schon seit Jahrhunderten die Bewohner des Nordkaukasus schreiend und beißend aus ihren Höhlen gezerrt und was hats gebracht? Die Sekunde in der die Sowjets weg sind verfällt alles wieder in Barbarei und Stammestum.
    Menschen schreiend und beißend aus ihren "Höhlen" zu treiben, sprich eine Fremde Kultur auszumerzen und zu unterdrücken, ist nicht gerade das was man unter bilden versteht und kein diplomatischer Weg seine vermeintlich besseren Werte zu verbreiten. Den Russen, sowohl zur Zeiten des Russischen Reiches als auch nach der Oktoberrevolution, ging es um ihre Machtverhältnisse im Kaukasus und nicht um die Bevölkerung von der Barbarei zu befreien, in etwa genauso wenig wie die Engländer vorhatten die Araber in die Unabhängigkeit zu führen. Dir fehlt eindeutig der Respekt vor fremden Völkern, ihrer Geschichte und ihren Vorstellungen, urteilst über diese, die du weder kennen gelernt hast, noch je verstehen wirst.

    @Seiberich
    In der Tat, meine Argumentation war aber in einen anderen Kontext zu sehen, bezog sich nämlich auf eine parallel laufende Diskussion rund um Sexualstraftäter.

  3. #83
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    Avatar von Darth Medvader
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    Zitat Zitat von baracuda Beitrag anzeigen
    Die Sovjetunion war kein Musterstaat in der alles super war.
    Sie wäre nicht zusammen gebrochen wenn alles so frei zugänglich gewesen wäre.
    Grade die ärmere Bevölkerung wurde nicht besonders gefördert wie du es hier darstellst. Armut und Hunger gab es in der Sovjetunion auch schon vor dem Fall der Mauer. Und Korruption war innerhalb der Partei auch nicht unbekannt. Die Sovjets waren keine Kommunisten, sie waren Despoten!
    Ich will hier nicht den Westen verteidigen, aber der Osten hatte rein gar nichts von einem modernen Bildungssystem. Propaganda war eher vorherrschend, nicht nur im TV.
    Im Gegensatz zu dir beziehe ich meine Informationen von Leuten die tatsächlich dort gelebt haben. Und ja, meine Eltern stammen aus ziemlich ärmlichen Verhältnissen, lebten in nem nordkaukasischen Kaff mit <100 Leuten mitten im Nirgendwo, meilenweit weg von der nächsten Stadt. Und trotzdem konnten sie jeden Tag zur Schule und noch studieren, ohne umziehen zu müssen. Dafür das du Propaganda so schlimm findest glaubste scheinbar ziemlich viel davon.

    Zitat Zitat von SonGohan Beitrag anzeigen
    Menschen schreiend und beißend aus ihren "Höhlen" zu treiben, sprich eine Fremde Kultur auszumerzen und zu unterdrücken, ist nicht gerade das was man unter bilden versteht und kein diplomatischer Weg seine vermeintlich besseren Werte zu verbreiten. Den Russen, sowohl zur Zeiten des Russischen Reiches als auch nach der Oktoberrevolution, ging es um ihre Machtverhältnisse im Kaukasus und nicht um die Bevölkerung von der Barbarei zu befreien, in etwa genauso wenig wie die Engländer vorhatten die Araber in die Unabhängigkeit zu führen.
    Welche Kultur? Die, die Ehrenmorde verlangt und von Vätern erwartet, ihre Töchter für das Tragen von Miniröcken zu ermorden? Wieso sollte ich Mord aus niederen Motiven respektieren? Wenn ein muslimischer Mann deine Schwester für das Tragen eines Minirocks umbringt und dich verprügelt weil du ein Scheiß-Ungläubiger bist, wirste das dann einfach so hinnehmen weil du ja seine ach so tolle Kultur respektierst?

    Dir fehlt eindeutig der Respekt vor fremden Völkern, ihrer Geschichte und ihren Vorstellungen, urteilst über diese, die du weder kennen gelernt hast, noch je verstehen wirst.
    Wie viele Tschetschenen kennst du den bitte?
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  4. #84
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    Avatar von MrYuRi
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    Zitat Zitat von SonGohan Beitrag anzeigen
    Dir fehlt eindeutig der Respekt vor fremden Völkern, ihrer Geschichte und ihren Vorstellungen, urteilst über diese, die du weder kennen gelernt hast, noch je verstehen wirst.
    Warum soll man Barbarei respektieren?

  5. #85
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    Avatar von Wilma
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    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Warum soll man Barbarei respektieren?
    wenn du den rest des zitierten postings liest, wirst du erkennen, dass dein post keinen sinn macht. das gleiche gitl u.a. für madu.
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  6. #86
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    Avatar von MrYuRi
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    Das ist mir klar, dass das für dich keinen Sinn ergibt. Das ist aber dein persönliches Problem und nicht meins.

  7. #87
    Big & Tasty
    Avatar von baracuda
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    Zitat Zitat von Madu Beitrag anzeigen
    Im Gegensatz zu dir beziehe ich meine Informationen von Leuten die tatsächlich dort gelebt haben. Und ja, meine Eltern stammen aus ziemlich ärmlichen Verhältnissen, lebten in nem nordkaukasischen Kaff mit <100 Leuten mitten im Nirgendwo, meilenweit weg von der nächsten Stadt. Und trotzdem konnten sie jeden Tag zur Schule und noch studieren, ohne umziehen zu müssen. Dafür das du Propaganda so schlimm findest glaubste scheinbar ziemlich viel davon.
    Nein, denn ich hinterfrage auch die Ansichten des Westens und meiner Heimat.
    Fass mich nicht verkehrt auf, ich halte dich für einen gebildeten Menschen und du weist bestimmt mehr über deine Heimat als ich, aber anhand der DDR kann man schon gut sehen was in der Sovjetunion abgegangen ist. Von Überwachung durch die STASI bis zur Unterdrückung der freien Meinungsäußerung war da ja alles dabei was ein gutes Bildungssystem ad absurdum führen kann, wenn man in der Schule schon anfängt Propaganda zu machen.

    Leute die ihre Schwestern töten weil sie zu westlich geworden sind, haben doch auch von klein auf nix anderes bei gebracht bekommen. Natürlich können sie rechnen und schreiben, aber ihre Eltern oder Imame oder Pfarrer haben ihnen schon immer gesagt dass Ehre das allerwichtigste ist und in manchen Teilen halt eine Verletzung der Ehre mit dem Tod bestraft werden muss.

  8. #88
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    Avatar von The_Crow
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    The Crow
    Zitat Zitat von Madu Beitrag anzeigen
    I
    Welche Kultur? Die, die Ehrenmorde verlangt und von Vätern erwartet, ihre Töchter für das Tragen von Miniröcken zu ermorden? Wieso sollte ich Mord aus niederen Motiven respektieren? Wenn ein muslimischer Mann deine Schwester für das Tragen eines Minirocks umbringt und dich verprügelt weil du ein Scheiß-Ungläubiger bist, wirste das dann einfach so hinnehmen weil du ja seine ach so tolle Kultur respektierst?
    Wie es doch so keinen Sinn macht, dir klar zu machen, dass man nicht alle über einen Kamm scheren soll.

    Wie viele Tschetschenen kennst du den bitte?
    Wieviele Muslime kennst du denn bitte?


    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Warum soll man Barbarei respektieren?
    Hat niemand verlangt - bezieht sich, wie Wilma bereits treffend schrieb auf eine Kultur.
    Nimm doch endlich mal deine braune Sonnenbrille ab.
    Der dunkle Zorn vernichtet den, der sich anmasst ihn zu beherrschen.

  9. #89
    Stabsfeldwebel
    Avatar von Wilma
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    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Das ist mir klar, dass das für dich keinen Sinn ergibt. Das ist aber dein persönliches Problem und nicht meins.
    lol. dein posting ergibt OBJEkTIV keinen sinn. somit gibt es hier exakt nur einen, der ein problem hat.
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  10. #90
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    Avatar von Starscream
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    Die Problematik würde ich als „Mehrfache bzw. Mehrheitliche Statistische Übereinstimmung“ bezeichnen. MSÜ

    z.b. Wird ein Auto geklaut, na wer war’s den ? Da denkt man doch sofort an Polen die Autos klauen.
    Es gibt alle möglichen andere Völker die Deutsche Autos klauen, wie Franzosen, Schwaben, Spanier, Sachen, Türken.
    Aber, man denkt irgendwie an die Polen.

    Fakt ist nun mal , aufgrund dieser Informativer Masse, durch den Ansichtskreis ,entsteht ein Klischee Bild eines anderen Personenkreises.
    Das, wie in unserem Fall z.b. "Polen dreckige Autodiebe sind."

    Auch wenn es durchaus auch Polen gibt, die keine Autos klauen.

    Es gibt eben Mechanismen in der Welt, die Vorurteile schaffen bzw. registrieren

  11. #91
    Hauptmann
    Avatar von Darth Medvader
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    Zitat Zitat von baracuda Beitrag anzeigen
    Nein, denn ich hinterfrage auch die Ansichten des Westens und meiner Heimat.
    Fass mich nicht verkehrt auf, ich halte dich für einen gebildeten Menschen und du weist bestimmt mehr über deine Heimat als ich, aber anhand der DDR kann man schon gut sehen was in der Sovjetunion abgegangen ist. Von Überwachung durch die STASI bis zur Unterdrückung der freien Meinungsäußerung war da ja alles dabei was ein gutes Bildungssystem ad absurdum führen kann, wenn man in der Schule schon anfängt Propaganda zu machen.
    Ich glaube wir reden grade aneinander vorbei... die SU war natürlich kein Land wo Milch und Honig fließen, aber es ging um Bildung und die war für jeden zugänglich und flächendeckend verfügbar. Gute Bildung ≠ Bildung frei von Propaganda.

    Leute die ihre Schwestern töten weil sie zu westlich geworden sind, haben doch auch von klein auf nix anderes bei gebracht bekommen. Natürlich können sie rechnen und schreiben, aber ihre Eltern oder Imame oder Pfarrer haben ihnen schon immer gesagt dass Ehre das allerwichtigste ist und in manchen Teilen halt eine Verletzung der Ehre mit dem Tod bestraft werden muss.
    Ja, und hier ist es keine Frage der Bildung mehr, sondern der Kultur. Die Kultur die von ihren Eltern und Imamen gepredigt wird und Sachen wie Brautraub und Ehrenmord fordert. Solche Dinge sind leider bis heute gang und gäbe in diesen Regionen, obwohl auch das zur Sowjetzeit strafrechtlich verfolgt wurde. Und da hilft Bildung allein leider nicht.

    Zitat Zitat von The_Crow Beitrag anzeigen
    Wieviele Muslime kennst du denn bitte?
    Eben noch sagst du mir, ich soll nicht alle über einen Kamm scheren und plötzlich setzt du Tschetschenen mit allen Muslimen gleich. Kannste denn nicht akzeptieren, dass es gut integrierte und zivilisierte Moslems wie bspw Tataren gibt, und solche die es nicht sind, wie Tschetschenen?
    Die Wahrheit tut weh, aber sie ist die Wahrheit

  12. #92
    Big & Tasty
    Avatar von baracuda
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    @Madu
    vllt versteh ich unter Bildung auch mehr als du. Ein gebildeter Mensch ist für mich jemand der ein gutes Allgemeinwissen gesammelt hat und seine Umwelt ständig hinterfragt. Wenn die Erziehung zuhause versagt muss sie in der Schule wenigstens zum Teil auch vermittelt werden. Dieses Land hat ja ein Grundgesetz und man sollte jungen Menschen die Werte aus diesem Grundgesetzt, an welches sich in diesem Land auch JEDER zu halten hat, vermitteln.
    Das ist dann auch keine Sache der Kultur mehr, das ist einfach Pflicht.

  13. #93
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    Zitat Zitat von Madu Beitrag anzeigen
    Im Gegensatz zu dir beziehe ich meine Informationen von Leuten die tatsächlich dort gelebt haben. Und ja, meine Eltern stammen aus ziemlich ärmlichen Verhältnissen, lebten in nem nordkaukasischen Kaff mit <100 Leuten mitten im Nirgendwo, meilenweit weg von der nächsten Stadt. Und trotzdem konnten sie jeden Tag zur Schule und noch studieren, ohne umziehen zu müssen. Dafür das du Propaganda so schlimm findest glaubste scheinbar ziemlich viel davon.

    Welche Kultur? Die, die Ehrenmorde verlangt und von Vätern erwartet, ihre Töchter für das Tragen von Miniröcken zu ermorden? Wieso sollte ich Mord aus niederen Motiven respektieren? Wenn ein muslimischer Mann deine Schwester für das Tragen eines Minirocks umbringt und dich verprügelt weil du ein Scheiß-Ungläubiger bist, wirste das dann einfach so hinnehmen weil du ja seine ach so tolle Kultur respektierst?

    Wie viele Tschetschenen kennst du den bitte?
    Außereichend, ich habe mich längere Zeit in Tschetschenien als auch Inguschetien, habe mich mit verschiedenen Tjebs aufgesucht. So wie ich es immer tue wenn ich in eine fremdes Land komme, von verschiedensten Kulturkreisen Afrika, über indigenen Südamerikanern bis hin zu nomadischen Mongolen. Ich reduziere ihre Kultur nicht nur auf das, was nicht mit den westlichen Maßstäben „unzivilisiert“ erscheint, sondern als Gesamtheit ihrer Kultur. Ihr Glaube, ihr familiärer Zusammenhalt, ihre Architektur, ihre Kunst, ihre Geschichte, ihre Konflikte, ihr Verhältniss zur Natur. Und ja man muss diesen Völkern seinen Respekt entgegen bringen, sie sind uns in moralischen Bezügen und den Umgang mit ihren Lebensraum weit voraus, durch einen Austauch können wir mehr erreichen als durch reine Unterdrückung. Die Völker sind nicht an ein Diktat von Micky Maus, Sun Wukong oder Matroschka interessiert, sie bestehen auf ihr Recht zu Selbstbestimmung. Respekt hat auch nichts mit Akzeptanz oder Übereinstimmung zu tun, im Gegenteil, doch selbst für meine Feinde habe ich nicht nur Verachtung über. Hier werden kleinkarierte Gut und Böse Grenzen aufgestellt, die in der Realität nicht existieren. Ich bin übrigens immer noch ein entschiedener Gegner von religiösen Fundamentalismus, Religion darf nicht politisiert werden und eine vernünftige Trennung von Staat und Religion ist ein wichtiger Grundpfeiler für ein friedliches Zusammenleben, obwohl Frieden für sich ein sehr abstrakter Begriff ist.

    Um deine Frage zu beantworten, gehe ich vereinfachter Weise davon aus, das ich eine Schwester habe. Ich würde denjenigen davon abhalten, mit allen Mitteln und notfalls töten. Das Menschen andere Menschen aufgrund dessen andersartigen Vorstellungen töten, ist eins der grundlegendsten Motive überhaupt zu töten und kommt in seinen verschieden Formen überall auf der Welt vor, was keine Rechtfertigung darstellt, sondern die Feststellung das man das nicht auf irgendeinen Angehörigen irgendeiner ethnischen oder religiösen Gruppe begrenzen kann. Das hatte ich ja schon in anderer Form in den anderen hieb und stichfest Thread erläutert, hier findet lediglich die bekannte Unsitte statt, nicht auf der bereits ergründeten Basis weiterzuarbeiten, sondern locker fröhlich auf den Resetknopf zu hauen, um die gleichen hohlen Phrasen noch einmal zu bringen.

    Bevor ich zu deinen Einwand gegenüber baracuda eingehe, komme ich nochmal auf Tschetschenien zurück. Du unterstellst ihn ganz zu Unrecht auf Propaganda hereinzufallen, im Gegenteil bist du von ihr ziemlich von ihr geblendet. Wohl einer der Gründe die deine mangelnde Objektivität und löchrige Methodik erklären. Sehen wir uns doch die Geschichte Tschetscheniens an, sie war ein Spielball der imperialen Bestrebungen des Russischen Reiches als auch des Osmanischen Reiches, da für die beiden Reiche ein wichtiger strategischer Standort für ihre Geopolitik war. Sie wurdne mal christianisiert, dann wieder zum Islam bekehrt. Die Tschetschenen waren aber auch immer ein Volk was sich nach Unabhängigkeit sehnte, der Grundstein für die heutigen Widerstandsbewegungen legte man dann unter Stalins Herrschaft, der die Tschetschenen und andere Völker des Kaukasus deportieren ließ, teilweise mit Vernichtungsabsicht, so das man von Genozid sprechen könnte. So gut wie jeder Tschetschene der heute gegen die faktische Zentralregierung in Moskau kämpft ist entweder direkt betroffen oder ein Nachkomme der Deportationsopfer. In zich Dekaden, bis heute, wurden die Bodenschätze Tschetscheniens ausgenutzt, die Tscherschenen profitierten in keiner Weise von der Erdölförderungen auf ihren Gebiet, im Gegenteil es war die verarmteste Region der UDSSR. Nach der Wende und den Zusammenbruch der Sowjetunion wurde mit aller Macht versucht, die Unabhängigkeitsbewegungen zu stoppen. So folgten in den 90er Jahren Wirtschaftsblockaden, Enteignungen, militärische Investitionen den Hass der tschetschenischen Bevölkerung noch mehr geschürt. Die 1991 eingesetzte Medienkampange des Kremls hat das Bild der Tschetschen bis heute geprägt, etwa die Unterschiebung des russischen organisierten Verbrechens. Du und die städtischen Russen sind ungefähr genauso bewandert wie der westliche Bürger etwa über Kuba und andere Ostblockstaaten. Folter, Todesschwadrone, Auftragsmorde und weitere Menschenrechtsverletzungen sind heute noch Mittel die im Tschetschenienkonflikt seitens der russischen Förderration angewendet werden. Das bedeutet nicht das die terroristischen Aktionen und Menschenrechtsverletzungen seitens der Aufständischen gerecht sind, aber sie haben einen nachvollziehbare Ursache und gegenüber eines solchen Übermächtigen Feindes, kann man es auch als Schrei interpretieren. Wer schießt, sollte auch bereit sein erschossen zu werden. Und zu den Tataren, das ist ja mal ein mehr als schwammiger Begriff, der allein im engeren Sinne 20 (Turk)Völker umschreibt die unter höchst unterschiedlichen Bedingungen leben und mitnitchen durch die Zugehörigkeit zum Islam zu definieren sind. Und nun noch mal bitte eine Stellungsnahme zu den Begriff Integration in Sachen Tschetschenien, wer soll sich hier integrieren? Die Tschetschenen in einen Nationalstaat, den sich sie sich nicht zugehörig fühlen. Oder sollen sich nicht etwa die 2% nicht übersteigenden ethnischen Russen an die Geflogenheiten anpassen?

    Und nun noch zum Bildungssystem der Sowjetunion, wie auch in anderen sozialistischen Staaten. Ih gebe dir Recht. Der Grundgedanke des Schulsystems, insbesondere die Lehrpläne, Entlohnung der Lehrkräfte, Chancengleichheit und Verfügbarkeit sind vorbildlich gewesen, die Verfügbarkeit in der Sowjetunion war jedoch nicht in jeder Region in gleicher Qualität vorhanden wie du es hier darstellst, außerdem ist der Einwand von baracuda absolut gerechtfertigt. Die tollste Infrastruktur und der schönste Gedanke ist für den Arsch, wenn die Verfügbarkeit und Chancengleichheit nur für Mitläufer garantiert wird. Somit wurden erklärten „Staatsfeinden“ der Bildungsweg erschwert oder verwehrt, genauso wie andere gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekte. Zusätzlich hatte man natürlich noch die nicht vorhandene Objektivität und somit den ach so verhassten Klassenkampf im Klassenzimmer.

  14. #94
    Hauptmann
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    Maximilian
    [QUOTE=SonGohan;2402003]Außereichend, ich habe mich längere Zeit in Tschetschenien als auch Inguschetien, habe mich mit verschiedenen Tjebs aufgesucht. So wie ich es immer tue wenn ich in eine fremdes Land komme, von verschiedensten Kulturkreisen Afrika, über indigenen Südamerikanern bis hin zu nomadischen Mongolen. Ich reduziere ihre Kultur nicht nur auf das, was nicht mit den westlichen Maßstäben „unzivilisiert“ erscheint, sondern als Gesamtheit ihrer Kultur. Ihr Glaube, ihr familiärer Zusammenhalt, ihre Architektur, ihre Kunst, ihre Geschichte, ihre Konflikte, ihr Verhältniss zur Natur. Und ja man muss diesen Völkern seinen Respekt entgegen bringen, sie sind uns in moralischen Bezügen und den Umgang mit ihren Lebensraum weit voraus, durch einen Austauch können wir mehr erreichen als durch reine Unterdrückung. Die Völker sind nicht an ein Diktat von Micky Maus, Sun Wukong oder Matroschka interessiert, sie bestehen auf ihr Recht zu Selbstbestimmung. Respekt hat auch nichts mit Akzeptanz oder Übereinstimmung zu tun, im Gegenteil, doch selbst für meine Feinde habe ich nicht nur Verachtung über. Hier werden kleinkarierte Gut und Böse Grenzen aufgestellt, die in der Realität nicht existieren. Ich bin übrigens immer noch ein entschiedener Gegner von religiösen Fundamentalismus, Religion darf nicht politisiert werden und eine vernünftige Trennung von Staat und Religion ist ein wichtiger Grundpfeiler für ein friedliches Zusammenleben, obwohl Frieden für sich ein sehr abstrakter Begriff ist.

    Au ja, hier kommt der weltreisende 20-jährige wieder
    Es geht hier nicht darum, das Tschetschenen in russischer Tracht Kalinka singen, es geht darum, Dinge wie Brautraub und Ehrenmord zu verbieten. D. h. also grundlegende Menschenrechte durchzusetzen. Aber davon hältst du nicht viel nehme ich an? Aber erklär mir doch mal bitte, wieso können sich bspw Tataren problemlos in die russische Gesellschaft integrieren, während Tschetschenen sich so an veraltete Traditionen klammern?

    Um deine Frage zu beantworten, gehe ich vereinfachter Weise davon aus, das ich eine Schwester habe. Ich würde denjenigen davon abhalten, mit allen Mitteln und notfalls töten. Das Menschen andere Menschen aufgrund dessen andersartigen Vorstellungen töten, ist eins der grundlegendsten Motive überhaupt zu töten und kommt in seinen verschieden Formen überall auf der Welt vor, was keine Rechtfertigung darstellt, sondern die Feststellung das man das nicht auf irgendeinen Angehörigen irgendeiner ethnischen oder religiösen Gruppe begrenzen kann. Das hatte ich ja schon in anderer Form in den anderen hieb und stichfest Thread erläutert, hier findet lediglich die bekannte Unsitte statt, nicht auf der bereits ergründeten Basis weiterzuarbeiten, sondern locker fröhlich auf den Resetknopf zu hauen, um die gleichen hohlen Phrasen noch einmal zu bringen.
    Das mag jetzt furchtbar kontrovers klingen, aber ich finde Mord schlimm. Und ja, wenn jemand Mord begeht aus welchem Grund auch immer, es ist schlimm. Auch wenns kulturell akzeptiert wird isses schlimm. Wie du das hier einfach mal so pauschalisierst und rechtfertigst ist auch schlimm.

    Bevor ich zu deinen Einwand gegenüber baracuda eingehe, komme ich nochmal auf Tschetschenien zurück. Du unterstellst ihn ganz zu Unrecht auf Propaganda hereinzufallen, im Gegenteil bist du von ihr ziemlich von ihr geblendet. Wohl einer der Gründe die deine mangelnde Objektivität und löchrige Methodik erklären. Sehen wir uns doch die Geschichte Tschetscheniens an, sie war ein Spielball der imperialen Bestrebungen des Russischen Reiches als auch des Osmanischen Reiches, da für die beiden Reiche ein wichtiger strategischer Standort für ihre Geopolitik war. Sie wurdne mal christianisiert, dann wieder zum Islam bekehrt. Die Tschetschenen waren aber auch immer ein Volk was sich nach Unabhängigkeit sehnte, der Grundstein für die heutigen Widerstandsbewegungen legte man dann unter Stalins Herrschaft, der die Tschetschenen und andere Völker des Kaukasus deportieren ließ, teilweise mit Vernichtungsabsicht, so das man von Genozid sprechen könnte. So gut wie jeder Tschetschene der heute gegen die faktische Zentralregierung in Moskau kämpft ist entweder direkt betroffen oder ein Nachkomme der Deportationsopfer.
    Soso, scheinbar haben deine tschetschenischen Freunde dir was über Geschichte erzählt. Nur leider haben sie wohl ausgelassen, dass Stalins Deportationen eine Reaktion auf den Versuch, eine Armee zur Unterstützung Hitlers aufzustellen waren und alle deportierten Familien später wieder zurückkehren konnten. Aber vielleicht bist du ja wie die Liberasti und wünscht dir, Hitler hätte den Krieg gewonnen und alle Russen ausgerottet? Für die Vernichtungsabsicht hätte ich doch gerne mal ne glaubwürdige Quelle, d. h. nicht irgendein Spiegel-Artikel der irgendwelche Interviews mit Kasparov oder gar keine Quellen oder Beweise liefert.

    In zich Dekaden, bis heute, wurden die Bodenschätze Tschetscheniens ausgenutzt, die Tscherschenen profitierten in keiner Weise von der Erdölförderungen auf ihren Gebiet, im Gegenteil es war die verarmteste Region der UDSSR. Nach der Wende und den Zusammenbruch der Sowjetunion wurde mit aller Macht versucht, die Unabhängigkeitsbewegungen zu stoppen. So folgten in den 90er Jahren Wirtschaftsblockaden, Enteignungen, militärische Investitionen den Hass der tschetschenischen Bevölkerung noch mehr geschürt.
    Die militärische Intervention kam 1995. Dem ging ein dreijähriger Genozid an der russischen Bevölkerung Tschetscheniens voraus, das war aber wohl keine Rechtfertigung in diese ach so noble Kultur einzugreifen?

    Die 1991 eingesetzte Medienkampange des Kremls hat das Bild der Tschetschen bis heute geprägt, etwa die Unterschiebung des russischen organisierten Verbrechens. Du und die städtischen Russen sind ungefähr genauso bewandert wie der westliche Bürger etwa über Kuba und andere Ostblockstaaten.
    Das Bild der Tschetschenen ist geprägt von Kriminalität, weil die Tschetschenen von Kriminalität geprägt sind. Dafür braucht man keine großartigen Medienkampagnen, diese Leute stellen ihre von selber auf YouTube rein wo sie jeder sehen kann. Und auch nett, wie du plötzlich Rückschlüsse auf meine Herkunft ziehst. Nein, ich bin kein städtischer Russe, meine Familie wars nicht und ists größtenteils auch heute nicht. Viele wohnen immer noch im Nordkaukasus in den ländlichen Bereichen und sehen ziemlich gut was da vor sich geht.

    Folter, Todesschwadrone, Auftragsmorde und weitere Menschenrechtsverletzungen sind heute noch Mittel die im Tschetschenienkonflikt seitens der russischen Förderration angewendet werden. Das bedeutet nicht das die terroristischen Aktionen und Menschenrechtsverletzungen seitens der Aufständischen gerecht sind, aber sie haben einen nachvollziehbare Ursache und gegenüber eines solchen Übermächtigen Feindes, kann man es auch als Schrei interpretieren. Wer schießt, sollte auch bereit sein erschossen zu werden.
    Erneut, glaubhafte Quellen wenn du solche schweren Anschuldigungen machen willst.

    Und zu den Tataren, das ist ja mal ein mehr als schwammiger Begriff, der allein im engeren Sinne 20 (Turk)Völker umschreibt die unter höchst unterschiedlichen Bedingungen leben und mitnitchen durch die Zugehörigkeit zum Islam zu definieren sind. Und nun noch mal bitte eine Stellungsnahme zu den Begriff Integration in Sachen Tschetschenien, wer soll sich hier integrieren? Die Tschetschenen in einen Nationalstaat, den sich sie sich nicht zugehörig fühlen. Oder sollen sich nicht etwa die 2% nicht übersteigenden ethnischen Russen an die Geflogenheiten anpassen?
    Die tschetschenische autonome Republik soll grundlegende Menschenrechte in ihre Legislatur integrieren. Oder ist das wieder so ein furchtbarer Eingriff in ihre schöne, friedliebende Kultur des Mordes?

    Und nun noch zum Bildungssystem der Sowjetunion, wie auch in anderen sozialistischen Staaten. Ih gebe dir Recht. Der Grundgedanke des Schulsystems, insbesondere die Lehrpläne, Entlohnung der Lehrkräfte, Chancengleichheit und Verfügbarkeit sind vorbildlich gewesen, die Verfügbarkeit in der Sowjetunion war jedoch nicht in jeder Region in gleicher Qualität vorhanden wie du es hier darstellst, außerdem ist der Einwand von baracuda absolut gerechtfertigt. Die tollste Infrastruktur und der schönste Gedanke ist für den Arsch, wenn die Verfügbarkeit und Chancengleichheit nur für Mitläufer garantiert wird. Somit wurden erklärten „Staatsfeinden“ der Bildungsweg erschwert oder verwehrt, genauso wie andere gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekte. Zusätzlich hatte man natürlich noch die nicht vorhandene Objektivität und somit den ach so verhassten Klassenkampf im Klassenzimmer.
    Wie siehts denn bitte mit Chancengleichheit aus wenn 14-jährige Mädchen von der Schule genommen und zwangsverheiratet werden?
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  15. #95
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    Vielleicht solltest du dir mal angewöhnen, in einen lesbaren Fließtext zu antworten. Das zerreißen einer Argumentationskette ist kein schöner Stil, insbesondere wenn Sachverhalte je nach bedarf einfach weggelassen werden. So befürworte oder rechtfertige ich keinerlei Beziehung Morde, noch wird pauschalisiert. Ich stelle nur nicht Russland, die Vereinigten Staaten und auch nicht unser derzeitiges Europa als moralische Instans dar, die zudem für so ziemlich jede Krisenregion auf diesem Planeten verantwortlich sind. Der Einwand mit der Unterstützung Hitlers hatte ich schon erwartet, in der Beziehung bist du wie Mr. Yuri und fällst über jeden eingebauten Stolperstein, den man einbaut. In Tschetschenien ist während des ganzen Weltkrieges kein einziger deutscher Soldat je nach Tscheschenien vorgedrungen. Es war einer der vielen Aufstände der Tschetschenen gegen den russischen Imperalismus, der zu sowjetischen Zeiten fortgeführt wurde, es ging um die Gründung eines unabhängigen Nationalstaats. Diese sind übrigens bereits zur Zeiten ausgebrochen, als Adolf und Josef noch dicke Freunde waren, mit der Expansion des Deutschen Reiches hatte Stalin einen schönen Aufhänger für die Deportaion.

    Ein weiteren Fehltritt den es zu kommentieren lohnt, ist der Einwand zur mit der Medienkampange, äußerst amüsant mit Youtube, ein Portal das es im Jahre 1990 noch nicht existierte, zumal selbst heute das Internet ein relativ unbedeutendes Medium in Russland darstellt. Das alles und hier kürze ich der einfachheitshalber mal ab, ist natürlich mit glaubhaften Quellen belegt, nämlich den wissenschaftlichen Konsens, Berichte von Journalisten, Menschenrechtlern und anderen Angehörigen von internationalen Organisationen/Firmen die in der Region aktiv sind, das tschetscheische Exilpolitiker im Ausland eliminieret werden ist kein großes Geheimnis, dazu gibt es ziemlich viele Presseberichte die diesen Umstand bezeugen, teilweise auch engagierte Mörder die entsprechende Aussagen machen, wie im Fall Magomed Otscherchadschi. Autoren die man zu der Thematik lesen sollte: Rudolf A. Mark, Jonathan Littell, Peter Roman, Scholl-Latour, Arkadi Arkadjewitsch Babtschenko uvm. Zum Einstieg eignen sich auch die Online verfügbaren Berichte der Friedrich Ebert Stiftung. (Das sind natürlich alles Antirussische Verschwörer, ist doch klar) Ist ja nicht so das ich Dinge behaupte, die gegen die einhellige Meinung der Fachwelt sprechen. Sowas erfordert natürlich zum einen die Muße zum lesen und auch die nötige Objektivität, sich von seinen vorherrschenden Meinungsbild zu lösen

    So mehr Zeit habe ich heute leider nicht auf deine belustigende Art und Weise einzugehen, nur noch zum Abschluss dein Einwand in Sachen Schulsystem. Ich habe das tschetschenische „Schulsystem“ überhaupt nicht mit den sowjetischen verglichen, ich habe es mit überhaupt keinen verglichen, sondern für sich genommen kritisiert. Man kann natürlich auch immer das herdenken, was man gerade will.
    Geändert von SonGohan (30.01.2011 um 21:29 Uhr)

  16. #96
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    Avatar von MrYuRi
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    Zitat Zitat von Madu Beitrag anzeigen
    Au ja, hier kommt der weltreisende 20-jährige wieder
    Auja, unser SonGöhnchen ist in der Tat schon ziemlich weit rumgekommen. Besonders amüsant fand ich ja seine intellektuellen Ausschweifungen über das saudi arabische "Rechtssystem" i.V.m. mit Gentests, die dort vor einer Vermählung standardmäßig durchgeführt werden (wie wir spätestens seit "Deutschland schafft sich ab" nämlich wissen, ist in gewissen moslemischen Kreisen Inzest stark verbreitet).

    Ich würde dir raten, sein pseudointellektuelles Gerede nicht zu ernst zu nehmen. Das ist nur Zeitverschwendung, wobei hin und wieder auch ganz amüsant, wie z.B. bei der Sozial"wissenschaftlerin" Naika Foroutan, auf die er sich beruft, die, wie leicht festzustellen war, unter einer "leichten" Zahlenschwäche zu leiden scheint.

  17. #97
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    Resetknopf trifft es ganz gut, da ich mit fundierten Quellen deine Behauptungen widerlegt. Etwa die "Zahlenschwäche", auf die ich mich nicht berufe, sondern auf so ziemlich die ganze dafür zuständige akademische Welt. Ist natürlich ein toller Stil, nur indirekt in Threadübergreifend auf Argumente einzugehen.
    Geändert von SonGohan (30.01.2011 um 22:05 Uhr)

  18. #98
    Duc de Rischelmääh
    Avatar von brainsheep
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    Ich hoffe, dass es hier weiter friedlich bleibt.

    @MrYuri: ich weis ehrlich nicht, wie Du aufgrund irgendwelcher Zahlendreher über die wissenschaftliche Qualifikation von Personen urteilen kannst, geschweige den über die Seriosität der Arbeit(en) dieser Personen.

    Wir haben hier offensichtlich wieder das selbe Problem wie im Sarrazin-Thread: keine wissenschaftlich fundierten Quellen.
    Nur Behauptungen und Erlebnisse, Wiki-Artikel und Youtube Videos.
    All diese "Quellen" haben aber neben wissenschaftlichen Arbeiten keinen Bestand.
    Natürlich kann man auch über wissenschaftliche Arbeiten streiten, es lassen sich schon aufgrund unterschiedlicher Fragestellungen unterschiedliche Ergebnisse erwarten, aber man wiederlegt wissenschaftlich erstellte Studien/Arbeiten nicht mit Videos oder Wiki-Artikeln, sondern allenfalls mit anderen wissenschaftlichen Arbeiten.
    Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur.
    Oscar Wilde

  19. #99
    Seil
    Avatar von Anker
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    Songohan deine Diskussionsleidenschaft in allen Ehren, wieso bietest du diesem Rassistischen Hassprediger soviel kostenlosen Unterricht.
    Man sieht du liebst die harten Nüsse.
    Es ist ja aber bei ihm mehr als offensichtlich Verschwendung.

    Bring lieber Lernbereiteren Leuten etwas bei.

    P.S. Den Opportunistischen Russen natürlich mit eingeschlossen.
    Immer gegen den verhassten Westen wettern,aber wenn der Westen den gleichen Feind hat stellt der Betonkommunist sich sogar neben den Faschisten.

  20. #100
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    Zitat Zitat von brainsheep
    @MrYuri: ich weis ehrlich nicht, wie Du aufgrund irgendwelcher Zahlendreher über die wissenschaftliche Qualifikation von Personen urteilen kannst, geschweige den über die Seriosität der Arbeit(en) dieser Personen.
    Das ist relativ einfach. Wenn ein und dieselbe Person bei zwei Fernsehauftritten, die nur zwei Tage auseinanderliegen, folgende Zahlenverschiebungen zu Stande bringt, wirft das ein entsprechendes Licht auf sie und lässt zweifeln an der Kompetenz:

    1. Fourotan führt bei Beckmann an, die Aiturientenquote von türkischen Migranten sei von 3% auf 18% seit der Einwanderung der Gastarbeiter gestiegen, was laut ihrer Aussage eine Steigerung von 900% wäre. Es ist aber eine Steigerung von 500%.

    2. Zwei Tage später, bei Maybrit Illner, sind es aufeinmal schon 27% der türkischen Migranten, die angeblich Abitur machen. Eine Steigerung von 50% innerhalb von nur 2 Tagen???

    3. F. behauptet, 84% der türkischstämmigen Männer würden bei einer Sprachstanderhebung angeben, gute deutsche Sprachkenntnisse zu haben. Laut dem aktuellen Integrationsreport zur sprachlichen Integration sind es nur 60%, mit dem Hinweis darauf, dass sich bei allen Gruppen, außer bei den Türkischstämmigen, ein positiver Verlauf bei der Entwicklung erkennen lässt.


    Die Meinungen in der akademischen Welt gehen übrigens weit auseinander, entgegen der Behauptung von SG., wie beispielsweise die der Sozialwissenschaftlerin Necla Kelek, Gunnar Heinsohn oder eines Jürgen Kaube (der Sarrazin übrigens auch stark kritisiert), der bezogen auf die Studie Fourotans zu dem Ergebnis gelangt: man habe „nicht den Eindruck, als verstünden die Sarrazin-Überprüfer wesentlich mehr von Soziologie als Sarrazin selbst“. Mit Detlef Rost (Entwicklungspsychologe) und Heiner Rindermann (Bildungsforscher) habe ich zwei weitere anerkannte Wissenschaftler angeführt, die Sarrazins Thesen auf ihrem Gebiet weitgehend unterstützen.

    Es gibt hier also, wie man sehen kann, eine breite Palette (was in der Wissenschaft nicht gerade ungewöhnlich ist). Und die breite öffentliche Unterstützung für Sarrazin einfach mit Fremdenfeindlichkeit abtun zu wollen, zeugt schlichtweg von der Tatsache, dass bestimmte Probleme lieber nicht wahrgenommen werden wollen und realitätsfern agiert wird. Denn die Probleme sind existent.

    SG. Problem konnte man auch in diesem Thread wieder beobachten. Ich veranschauliche das an folgendem Dialog:

    Zitat Zitat von SonGohan
    Das Konzept wovon ich spreche, schimpft sich Resozialisierung. Deswegen gibt es auch bei Jugendlichen Mördern die Möglichkeit auf Haftstrafen unter den sonst festgelegten Mindestgrenze von 15 Jahren und auch andere Bewährungvor.
    Zitat Zitat von LordSeibrich
    Nein. Die im Verhältnis zum Strafrecht geringeren Strafmaße des Jugendstrafrechts fußen nicht auf die von Dir angesprochene Resozialisierung. Das sind zwei völlig verschiedene Aspekte. Das Jugendstrafrecht soll den Umstand berücksichtigen, daß der Täter aufgrund seiner nicht abgeschlossenen Persönlichkeitsentwicklung zur Tatzeit nicht imstande war, das Unrecht seiner verübten Tat zu begreifen.
    Zitat Zitat von SonGohan
    @Seiberich
    In der Tat, meine Argumentation war aber in einen anderen Kontext zu sehen, bezog sich nämlich auf eine parallel laufende Diskussion rund um Sexualstraftäter.
    Über soviel Verbohrtheit und Ignoranz (Ignoranz ist übrigens auch immer wieder ein gerne von ihm in Anspruch genommenes Attribut, das er Personen zuschreibt, die sich weigern, seine Meinung anzunehmen) kann ich nur lachen Und auf so einer Grundlage habe ich ehrlich gesagt keine Lust, weiter mit ihm großartig zu diskutieren (und ich behaupte mal, mein Zeitkontigent ist enger gestrickt als seines).

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