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Existiert Gott?

Eine Diskussion über Existiert Gott? im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; ich habe da schon mit einem guten freund ( ein zeuge jehova s ) etliche lange diskussionen geführt . wir ...

  1. #41
    Vollstrecker
    Avatar von tR[1]xXx
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    ich habe da schon mit einem guten freund ( ein zeuge jehova s ) etliche lange diskussionen geführt .
    wir haben dann über so n sachen wie adam & eva ( was ich für den grössten schwachsinn überhaupt halte ) gesprochen . Und mein Argument war , warum lässt Gott so viele menschen leiden oder warum gehts vielen Menschen schlechtr wenn es denn Gott gibt .
    Darauf kam von meinem Kollegen die feststellung das der liebe Gott , Adam & Eva die Wahl ließ für sich selber zu entscheiden und das bliebe die nächsten 3000 jahre so oder nach Gottes Regeln im Paradies zu leben .
    Daraufhin sagte ich dass a ) zu Zeiten wo Adam & Eva gelebt haben sollen , war die ganze Erde ein Paradies also wofür brauchen wir das Gottes .
    und b ) kann ich auf einen Gott , der Menschen leiden oder im Stich lässt aufgrund einer Entscheidung die andere Menschen vor Jahrtausenden getroffen haben , absolut mit gutem Gewissen verzichten kann .
    Wenn man sich das Leben an sich anschaut an die Grausamkeiten denen Mensch und Tier immer wieder ausgesetzt werden kann und will ich nicht an einen Gott glauben .

  2. #42
    (:
    Avatar von Liontiger
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    Existiert Gott?

    hmm..
    als denkendes Wesen irgendwo im nirgendwo, im Sinne des Islams, Christentum etc. -> wohl kaum

    Existiert irgend'etwas' höheres, das vom menschlichen nicht Verstand erfasst werden kann? Davon geh ich aus


    Religionen sind aber trotzdem keine schlechte Sache Die Leute haben zumindest in Extremsituationen etwas, woran sie sich halten können - christliche (nur mal als Beispiel) 'Werte' sind grundsätzlich in der Gesellschaft auch nicht das schlechteste. Ob da einige nun an diesen 'metaphysischen Zausel' (danke, Tobi Kunze ) glauben oder nicht, stört mich da relativ wenig.

  3. #43
    Kritiker
    Avatar von Lester
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    Es mag ja sein, dass erforscht wird, was keinen Nutzen hat, aber Gott wird ja nicht erforscht, sondern man denkt nur drüber nach ohne Ergebnis. Man diskutiert genauso ohne Ergebnis. Deshalb ist das ganze auch sinnlos. Es gab genug Diskussionen zwischen Leuten mit viel größerem Bildungsstand diesbezüglich als es wir haben und nie konnte man der Religion was anhaben, weil sie sich ins Abstrakte des Begriffs des Gottes geflüchtet hat. Früher gabs die Götzen und als das dann langsam angefochten wurde, wurde das plötzlich als Zerrbild dargestellt. Die Widersprüche in der Bibel werden gedreht und gewendet, wie mans grade braucht, sodass man Religion einfach nicht widerlegen kann und sie stur darauf beharrt, dass man die Nichtexistenz eines Gottes nicht beweisen kann.
    Wo ist denn ein Universum ohne Gott sinnlos? Ich kann ja auch ohne ihn gut leben. Und jetz komm mir bloß nicht damit, dass vielleicht genau meine Antriebsziele zum Weiterleben Gott sein könnte.
    Mit abstrakt mein ich, dass man nicht mehr sagen kann, was Gott ist, was sich früher die Menschen durchaus zugetraut haben. Jetz sagt man einfach, man kann gar nicht mehr über Gott sprechen ohne ein Zerrbild zu erschaffen, womit sich die Religion aus der Definitionsgeschichte fein rausgewunden hat. Denn was man nicht definieren kann, kann nicht widerlegt werden.

    Da gibts doch dieses Sprüchlein: Jede Ähnlichkeit schließt eine größere Unähnlichkeit mit ein oder so in der Art. Ich war zu Schulzeiten in der Thematik etwas fitter.
    In der Ruhe liegt die Kraft. Wer viel ruht, der viel schafft.

  4. #44
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    Avatar von BseBear
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    bsebear
    Zitat Zitat von Thunderskull Beitrag anzeigen
    Ich weiß das es Gott nicht gibt, weil es keine Beweise dafür gibt

    Ich bin zwar papierkatholisch hatte aber sonderlich nicht viel mit dem ganzen Kram am Hut.

    Ich weigere mich an einem Gott zu glauben, der sich einen scheissdreck um seine Mneschen kümmert, ich weigere mich an Gott zu glauben der wichtige liebe Menschen in meinem Leben an langen qualvollen Krankheiten verrecken läßt, Menschen die wie Tala ihr Leben für andere auf Spiel setzen durch ihren Beruf.

    Mein Opa war Polizist, ist als Nichtraucher an Lungenkrebs mit Metastasen gestorben und mein anderer opa an Leberzerose, das letzte mal wo ich ihn lebend sah, sah er aus wie ein KZ Häftling

    An solche Drecksspasten soll ich glauben? Niemals!

    Jesus könnt ich kreuzweise!

    Wo ist Gott das er mich für solche Aussagen straft hä? Wie immer afk oder was? Epic Fail


    Religionen sind nur dazu da das die Leute sich streiten wer den cooleren imaginären Freund hat

    Gilt dieser "Hass" gegen "Gott" immer noch als cool?

  5. #45
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    Avatar von MacBeth
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    is komisch was zu hassen das deiner meinung nach nicht existiert ^^ oder?
    Das Vertrauen unter Freunden ist ein sehr empfindlicher Zustand. Zuneigung, Gefühl, Erkenntnis, Hoffnung und Glaube halten ihn im Gleichgewicht. Ohne Vertrauen ist das Leben bitter und leer, dieses zerbrechliche Band auf die Probe zu stellen, ist gefährlich. Und obwohl das Vertrauen daran wachsen kann, stellt sich immer die Frage, ob es der Probe überhaupt standhält.

  6. #46
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    Zitat Zitat von smirk Beitrag anzeigen
    Sie ist in Logik und Mathematik anerkannt, weil sie nur da anwendbar ist - denn nur diese beiden Disziplinen sind (zumindest größtenteils) deduktiv.

    Bei allem anderen haben wir (dank unserer beschränkten Erkenntnisfähigkeiten) schon Probleme zu definieren, was einen Beweis zu einem solchen macht. Dadurch wird eine derart enge Sicht vollkommen unbrauchbar. Oder beweis(!) mir mal, dass der PC vor dir existiert.


    Siehe oben. Das Problem ist ein altes: Wirklich bewiesen werden kann nur, was innerhalb eines rein logischen und abstrakten Systems wie dem der Mathematik existiert.
    Was dann Wissen überhaupt ist, wird in der Erkenntnistheorie schon seit langem diskutiert.
    Für den Anfang mag die einfache, überholte Definition ausreichen:
    Ich weiß, was ich a) meine, b) rechtfertigen kann und was überdies c) wahr ist.

    Punkt c) ist der Knackpunkt, denn die meisten hier gehen wohl von einer Korrespondenztheorie der Wahrheit aus.
    Für dein Beispiel gilt dann: du weißt nur, dass Jedis nicht existieren, wenn sie tatsächlich nicht existieren.

    Was uns zu der Erkenntnis führt: Mit Wissen können wir hier kaum argumentieren - schließlich versuchen wir die Frage zu klären, was tatsächlich wahr ist - die Existenz oder Nichtexistenz Gottes?
    Die Fragestellung war ganz eindeutig: Existiert Gott? Hier wird eine Existenzfrage aufgestellt. Jemand der eine Existenzfrage aufstellt ist in beweispflicht. Die Nichtexistenz nachzuweisen íst in Grunde genommen unmöglich, deswegen ist die Beweislast auch in jeder Wissenschaft. Alles andere wäre unwissenschaftlich und somit Pseudowissenschaft.

    Und nochmal zur Logik: Sie ist für die Wissenschaft unentbehrlich, ohne die Einführung der Logik, hätte es keine Naturwissenschaft gegeben.

    Zitat Zitat von smirk Beitrag anzeigen

    Wenn du mit Evolution die genetische Veränderung von Generation zu Generation meinst, stimme ich dir zu. Die Evolutionstheorie jedoch meint die Entwicklung aller Arten durch Evolution, und die ist bis heute leider an vielen Stellen spekulativ.
    Anerkannt ist sie trotz allem, schon, weil keine vernünftige Alternativtheorie existiert.
    Das ist absolut falsch, die Evolution ist auch Arten übergreifend wissenschaftlich nachgewiesen.Z.B. durch Fossilienfunde, insbesondere den sogenannten Missinglinks oder DNA Analysen z.B. zwischen Menschen und Schimpansen. Ebenso die Dinge die emperisch bewiesen sind, (Ja neben den Beweisen in der Logik, gibt es auch den emperischen Beweis) die z.B. die Schöpfungslehre in ihrere Wortwörtlichkeit wiederlegt. Desweiteren gibt es nicht DIE Evolutionstheorie, sondern es gibt verschiedene Evolutionstheorien. Jeder der sich mit Evolutionsbiologie außeinandergesetzt hat weis: Charles Darwins Evolutiontheorie hat den Grundstein gelegt, kurz nach seinen Tod wurde der Prozess der Evolution nachgewiesen. Heute gelten seine Thesen natürlich als veraltet, denn die moderne Biologie kennt inzwischen ein viel genaueres Bild von der Evolution, als Darwin es als Pionier verfassen konnte. Logischerweise. Das Ergebniss der moderenen Evolutionsbiologie lautet in Kurzform: Der Prozess der Evolution ist nachgewiesen, die genauen Mechanismen sind jedoch noch unklar.

    Zitat Zitat von smirk Beitrag anzeigen
    Dann: Deine Vorstellung von der Wissenschaft, die Wissen schafft, ist ziemlich naiv.
    Wissenschaft liefert Modelle, um Phänomene zu begreifen. Ob und inwieweit diese Modelle der Wahrheit entsprechen, ist ne ganz andere Frage. Wenn sie aber die Wahrheit unter Umständen nicht mal streifen, wie können sie dann Auskunft über die Wahrscheinlichkeit der Existenz einer von ihnen unabhängigen Entität geben?

    Um deine Vorstellung von der "vom Glauben befreienden Wissenschaft" ins Wanken zu bringen, reicht es allerdings schon fast, auf die durchaus anschauliche Menge (religiös) gläubiger Wissenschaftler hinzuweisen. Ja, echte Wissenschaftler, die echte Wissenschaft betreiben. Klappt, weil Wissenschaft bei der Frage nach der Existenz Gottes bis jetzt nicht sonderlich genützt hat. Ist ja auch n metaphysisches Ding, dieser Gott.
    Das Wissenschaftler durchaus religös sind bzw. an Gott glauben ist mir durchaus bekannt, spielt aber auch keine Rolle, den die Frage ob Gott exestiert oder nicht, ist nicht Bestandteil deren Forschung. (In der Regel) Jedoch lassen sich aus diesen Erkenntissen Rückschlüsse auf die Existenzfrage bzw. z.B. Attribute die Gott z.B. von den Moslems zugeschrieben kommt. Z.B. Allmacht und Allwissenheit,
    Zitat Zitat von smirk Beitrag anzeigen
    Es geht aber nicht nur um den Nutzen, es geht auch um die Konsequenzen. Ein Universum ohne Gott ist ultimativ sinnlos und ebenso, das behaupte ich, weil ich noch keine überzeugende Gegenargumentation gehört hab, ohne Moral.

    Siehe dazu Nietzsche.

    Und um wieder zu dem Nutzen zurückzukehren: Ja, mir würde es etwas nützen, wenn ich sicher wüßte, dass (ein) Gott existiert/nicht existiert.


    Davon abgesehen: Man diskutiert in diesem Falle nicht um schnell zu einer tragbaren Lösung zu kommen, sondern erst einmal nur um rauszufiltern, welche Argumentationen verwendbar sind und welche Lücken oder gar logische Löcher aufweisen.
    Nietzsche sollte man nur verwenden, wenn man sich absolut sicher ist, auch verstanden zu haben was er meint.

    Ich habe das dieses Spiel schon oft gespielt. Hier und noch viel öfters in direkten Disskusionsrunden oder ganz einfachen Gesprächen. Dein Argumentationsaufbau ist für mich somit auch keinesfalls neu und ehrlich gesagt bist du noch nicht mal besonders gut darin. Und ehrlich gesagt habe ich nun doch schon wieder viel zu viel wertvolle Zeit investiert. Du findest sicherlich keinen hier in diesen Forum der sich dermaßen intensiv mit dieser Thematik auseinandersetzt (Gewisse Leute können davon ein Lied singen ) und zwar schon seit Ewigkeiten.

  7. #47
    Vollstrecker
    Avatar von tR[1]xXx
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    Zitat Zitat von SonGohan Beitrag anzeigen
    Ich habe das dieses Spiel schon oft gespielt. Hier und noch viel öfters in direkten Disskusionsrunden oder ganz einfachen Gesprächen. Dein Argumentationsaufbau ist für mich somit auch keinesfalls neu und ehrlich gesagt bist du noch nicht mal besonders gut darin. Und ehrlich gesagt habe ich nun doch schon wieder viel zu viel wertvolle Zeit investiert. Du findest sicherlich keinen hier in diesen Forum der sich dermaßen intensiv mit dieser Thematik auseinandersetzt (Gewisse Leute können davon ein Lied singen ) und zwar schon seit Ewigkeiten.
    Leg dich nicht mit Zohan an .

    Ich mein mit SonGohan .

  8. #48
    Kriegsdienstverweigerer

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    Zitat Zitat von Lester Beitrag anzeigen
    Es mag ja sein, dass erforscht wird, was keinen Nutzen hat, aber Gott wird ja nicht erforscht, sondern man denkt nur drüber nach ohne Ergebnis. Man diskutiert genauso ohne Ergebnis. Deshalb ist das ganze auch sinnlos. Es gab genug Diskussionen zwischen Leuten mit viel größerem Bildungsstand diesbezüglich als es wir haben und nie konnte man der Religion was anhaben, weil sie sich ins Abstrakte des Begriffs des Gottes geflüchtet hat. Früher gabs die Götzen und als das dann langsam angefochten wurde, wurde das plötzlich als Zerrbild dargestellt. Die Widersprüche in der Bibel werden gedreht und gewendet, wie mans grade braucht, sodass man Religion einfach nicht widerlegen kann und sie stur darauf beharrt, dass man die Nichtexistenz eines Gottes nicht beweisen kann.
    Wo ist denn ein Universum ohne Gott sinnlos? Ich kann ja auch ohne ihn gut leben. Und jetz komm mir bloß nicht damit, dass vielleicht genau meine Antriebsziele zum Weiterleben Gott sein könnte.
    Mit abstrakt mein ich, dass man nicht mehr sagen kann, was Gott ist, was sich früher die Menschen durchaus zugetraut haben. Jetz sagt man einfach, man kann gar nicht mehr über Gott sprechen ohne ein Zerrbild zu erschaffen, womit sich die Religion aus der Definitionsgeschichte fein rausgewunden hat. Denn was man nicht definieren kann, kann nicht widerlegt werden.

    Da gibts doch dieses Sprüchlein: Jede Ähnlichkeit schließt eine größere Unähnlichkeit mit ein oder so in der Art. Ich war zu Schulzeiten in der Thematik etwas fitter.
    Sry, aber mir scheint, dass du grade eher gegen irgendwelche christlich gläubige Halbgebildeten wetterst, die dir mal im Laufe deines Lebens begegnet sind, als gegen die Diskussion um Gott an sich.
    Was soll z.B. die Religion auf einmal hier? Was die Widersprüche in der Bibel?
    Mit dem Satz: "Was man nicht definieren kann, kann man nicht widerlegen" hast du ja Recht, aber ich seh hier auch grad niemanden, der das Gegenteil versucht.
    Und im allgemeinen werden sehr wohl unterschiedliche Definitionen eines Gottes angeboten.

    Desweiteren: Inwiefern blieb die jahrtausendelange Diskussion ergebnislos? Dass niemand ein klares "Ja" oder "Nein", das universale Gültigkeit besitzt, auf die Frage gefunden hat, ist schon klar. Nichtsdestotrotz entwickelt sich die Diskussion ja weiter - Argumentationen werden gefunden, andere widerlegt, wieder andere wieder neu aufgegriffen und verstärkt usw. Das alles hilft hoffentlich dabei, letztlich eine Antwort zu finden oder doch wenigstens klar zusammenfassen zu können, welche Argumente für welche Seite tragbar sind.
    Davon abgesehen ist's nun nicht so, als wär die Frage den meisten schlicht egal oder unwichtig.

    (Beim erneuten Durchlesen fällt mir auf, dass der Text irgendwie angreifend klingt. Sollte nicht so sein - hab jetzt nur keine Lust mehr, ihn komplett umzuformulieren. Sorry )


    Zitat Zitat von SonGohan Beitrag anzeigen
    Die Fragestellung war ganz eindeutig: Existiert Gott? Hier wird eine Existenzfrage aufgestellt. Jemand der eine Existenzfrage aufstellt ist in beweispflicht. Die Nichtexistenz nachzuweisen íst in Grunde genommen unmöglich, deswegen ist die Beweislast auch in jeder Wissenschaft. Alles andere wäre unwissenschaftlich und somit Pseudowissenschaft.

    Und nochmal zur Logik: Sie ist für die Wissenschaft unentbehrlich, ohne die Einführung der Logik, hätte es keine Naturwissenschaft gegeben.
    Dein Einwurf zur Logik lässt mich annehmen, dass du nicht wirklich verstanden hast, was ich schrieb, da er sinnloserweise an allem vorbeigeht. Was veranlasste dich, ihn zu schreiben?

    Zum Rest: Da ist ein Teilchen A, das es gibt und das (noch) nicht bewiesen werden kann, auf das es aber Hinweise gibt. Dank der Hinweise wird die Existenzfrage gestellt, der Beweis gelingt nicht, für den naturwissenschaftlichen Forscher ist es daher nichtexistent. Trotzdem existiert es. Der naturwissenschaftliche Forscher wird, sofern die Hinweise weiter bestehen bleiben, auch nicht aufhören, den Beweis zu versuchen.
    Das ist im Rahmen einer naturwissenschaftlichen Naturerklärung, die sich auf konkrete Dinge stützen will, durchaus sinnvoll.

    Ansonsten eher nicht. Der missglückte Nachweis schmälert zwar die Wahrscheinlichkeit, dass besagtes Teilchen existiert, aber auch hier wiederum nur aus Sicht des Forschers zum aktuellen Zeitpunkt mit den aktuellen Mitteln und nicht etwa allgemein.

    Wie sieht es nun mit Dingen aus, die nicht der Natur zugehörig sind, die die Naturwissenschaft also nicht beschreiben kann?


    Das ist absolut falsch, die Evolution ist auch Arten übergreifend wissenschaftlich nachgewiesen.Z.B. durch Fossilienfunde, insbesondere den sogenannten Missinglinks oder DNA Analysen z.B. zwischen Menschen und Schimpansen. Ebenso die Dinge die emperisch bewiesen sind, (Ja neben den Beweisen in der Logik, gibt es auch den emperischen Beweis) die z.B. die Schöpfungslehre in ihrere Wortwörtlichkeit wiederlegt. Desweiteren gibt es nicht DIE Evolutionstheorie, sondern es gibt verschiedene Evolutionstheorien. Jeder der sich mit Evolutionsbiologie außeinandergesetzt hat weis: Charles Darwins Evolutiontheorie hat den Grundstein gelegt, kurz nach seinen Tod wurde der Prozess der Evolution nachgewiesen. Heute gelten seine Thesen natürlich als veraltet, denn die moderne Biologie kennt inzwischen ein viel genaueres Bild von der Evolution, als Darwin es als Pionier verfassen konnte. Logischerweise. Das Ergebniss der moderenen Evolutionsbiologie lautet in Kurzform: Der Prozess der Evolution ist nachgewiesen, die genauen Mechanismen sind jedoch noch unklar.
    Wenn du nicht konkreter wirst, wie die einzelnen Nachweise/Beweise aussehen, können wir uns da noch lange drüber streiten.
    Aber gib dir bitte Mühe, auch ich bin mir nämlich verdammt sicher, dass ich Recht hab. Durch Schule, Studium, Gespräche und Bücher.
    Aber: Überrasch mich.

    Das Wissenschaftler durchaus religös sind bzw. an Gott glauben ist mir durchaus bekannt, spielt aber auch keine Rolle, den die Frage ob Gott exestiert oder nicht, ist nicht Bestandteil deren Forschung. (In der Regel) Jedoch lassen sich aus diesen Erkenntissen Rückschlüsse auf die Existenzfrage bzw. z.B. Attribute die Gott z.B. von den Moslems zugeschrieben kommt. Z.B. Allmacht und Allwissenheit,
    Bestandteil welcher Forschung ist denn die Frage, ob Gott existiert? Und gib mal ein Beispiel für einen solchen Rückschluß.

    Nietzsche sollte man nur verwenden, wenn man sich absolut sicher ist, auch verstanden zu haben was er meint.
    Kommt da auch ne Begründung?

    Der Rest von dir ist unwichtig.

  9. #49
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    ^SonGohan
    Zitat Zitat von smirk Beitrag anzeigen
    Sry, aber mir scheint, dass du grade eher gegen irgendwelche christlich gläubige Halbgebildeten wetterst, die dir mal im Laufe deines Lebens begegnet sind, als gegen die Diskussion um Gott an sich.
    Was soll z.B. die Religion auf einmal hier? Was die Widersprüche in der Bibel?
    Mit dem Satz: "Was man nicht definieren kann, kann man nicht widerlegen" hast du ja Recht, aber ich seh hier auch grad niemanden, der das Gegenteil versucht.
    Und im allgemeinen werden sehr wohl unterschiedliche Definitionen eines Gottes angeboten.

    Desweiteren: Inwiefern blieb die jahrtausendelange Diskussion ergebnislos? Dass niemand ein klares "Ja" oder "Nein", das universale Gültigkeit besitzt, auf die Frage gefunden hat, ist schon klar. Nichtsdestotrotz entwickelt sich die Diskussion ja weiter - Argumentationen werden gefunden, andere widerlegt, wieder andere wieder neu aufgegriffen und verstärkt usw. Das alles hilft hoffentlich dabei, letztlich eine Antwort zu finden oder doch wenigstens klar zusammenfassen zu können, welche Argumente für welche Seite tragbar sind.
    Davon abgesehen ist's nun nicht so, als wär die Frage den meisten schlicht egal oder unwichtig.
    Gegen Christen wettere ich schon aus Natur aus, aber nein darum geht es nicht. Es ist vollkommen egal, was jemand für ein Gottesbild hat oder dessen Einfluss auf die Welt, es stellt immer eine Religion dar. Religion ist nichts anderes als der Glaube an Gott bzw. Übersinnlichen, meist mit menschlichen Attribute oder moralischen Zügen. Der Grundauslöser wie bereits gesagt ist in der Regel immer die Frage nach der eigenen Existenz und vorallem den Sinn. Für Glauben im Sinne von religösen Glauben, sprich der Überzeugung der Exitenz von XY, ist auch nicht zwingend mehr als eine Person erforderlich.

    Mit kurzer Unterbrechung gehts unten direkt weiter.
    Zitat Zitat von smirk Beitrag anzeigen
    (Beim erneuten Durchlesen fällt mir auf, dass der Text irgendwie angreifend klingt. Sollte nicht so sein - hab jetzt nur keine Lust mehr, ihn komplett umzuformulieren. Sorry )
    Datt juckelt mich mal überhaupt garnicht, im Gegenteil. Umso aggresiver der Umgangston wird, desto interessanter.
    Zitat Zitat von smirk Beitrag anzeigen

    Zum Rest: Da ist ein Teilchen A, das es gibt und das (noch) nicht bewiesen werden kann, auf das es aber Hinweise gibt. Dank der Hinweise wird die Existenzfrage gestellt, der Beweis gelingt nicht, für den naturwissenschaftlichen Forscher ist es daher nichtexistent. Trotzdem existiert es. Der naturwissenschaftliche Forscher wird, sofern die Hinweise weiter bestehen bleiben, auch nicht aufhören, den Beweis zu versuchen.
    Das ist im Rahmen einer naturwissenschaftlichen Naturerklärung, die sich auf konkrete Dinge stützen will, durchaus sinnvoll. Der missglückte Nachweis schmälert zwar die Wahrscheinlichkeit, dass besagtes Teilchen existiert, aber auch hier wiederum nur aus Sicht des Forschers zum aktuellen Zeitpunkt mit den aktuellen Mitteln und nicht etwa allgemein.
    Der Unterschied ist aber das es keine Hinweise auf einen Gott gibt. Gott und ähnliches sind menschliche Produkte um essetitelle Fragen zu beantworten die sich in unserer Tiefen Psyche fest verankert sind, deswegen tauchen viele Motive auf der Welt auf, deswegen gibt es aber auch derart viele Unterschiedeliche Auslegungen und Meinungen wie Gott bzw. die Götter nun handeln und warum. Religion entstand vorallem auch aus dem (damals) Unerklärlichen, wie etwa den Blitz. Daraus sind durchaus vielfältige Glaubensvorstellungen entstanden die sowohl schriftlich als auch mündlich weitergetragen wurde. Diese Überlieferungen, sprich die Produkte dieser Gedankengänge, können aber wissenschaftlich als Legende dargestellt werden können. Ein Beispiel solch einer wäre z.B. Pegasos aus der griechischen Myhtologie, es ist nachgewiesen das es einen Pferd bzw. einen Pferdeähnlichen Tier unmöglich wäre zu fliegen. Ebenso kann man mit den Gesetzen der Logik die Attribute Allmacht und Allwissen gegeneinander auschschließen, ebenso vorallem ersteres schon in sich ein Widerspruch ist. Ein einfaches Beispiel dafür das es jemanden Allmächtigen unmöglich wäre 0 K zu unterschreiten, kälter geht es einfach nicht. (Das ist ungefähr genauso ein paradox wie leerer als leer) Wo da z.B. die Lutheraner kaltschnäuzig diese wissenschaftliche Diziplin ignorieren, haben die sonst so rückständigen Katholiken es geschafft gewisse Unmöglichkeiten anzuerkennen. Und eben weil diese viele verschiedenen Vorstellungen exestieren, ist es schon ziemlich dödelig anzunehmen die korrekte dabei erwischt zu haben.

    [quote=smirk;2134880]
    Wenn du nicht konkreter wirst, wie die einzelnen Nachweise/Beweise aussehen, können wir uns da noch lange drüber streiten.
    Aber gib dir bitte Mühe, auch ich bin mir nämlich verdammt sicher, dass ich Recht hab. Durch Schule, Studium, Gespräche und Bücher.
    Aber: Überrasch mich.

    Bestandteil welcher Forschung ist denn die Frage, ob Gott existiert? Und gib mal ein Beispiel für einen solchen Rückschluß.

    Wie ich bereits sagte, Konkretesiere doch deine Vorstellung von "Gott", versuche mir die Beweggründe der Existenz "deines Gottes" zu erläutern, sonst kann man auch keine Gegenargumente aufstellen. Mühe gebe ich mir net allzu viel, dafür fehlt mir die Zeit.

    Ansonsten siehe oben, streiten können wir uns in der Tat ewig darüber.

    Zitat Zitat von smirk Beitrag anzeigen
    Kommt da auch ne Begründung?
    Nein, das ist so gemeint, wies dort steht.

  10. #50
    Es ist okay_
    Avatar von SUCKYSUCK_
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    Wie oft das Thema hier schon durchgekaut wurde
    Und es laeuft einfach immer zu nem Battle hinaus, wo nie jemand nen Ende findet
    Nichts zeigt das Alter eines Menschen so sehr, wie wenn man die neue Generation schlecht macht.

  11. #51
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    In der Tat und im Grunde genommen ist die Plattform hier auch viel zu indirekt, aber mir juckts halb doch immer wieder in den Fingern.

  12. #52
    King of Kingz
    Avatar von RushCabal
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  13. #53
    gibt es lila eichhörnchen? ich weiß es nicht, ist mir auch egal.

  14. #54
    Hauptgefreiter
    Avatar von bhaxz
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    ich glaube nur an das was ich sehe...aber es hies ja nicht, "glaubst" du an gott.

    es gibt unsichtbare kräfte oder auch höhere kräfte!

    aber dieses thema lässt mich echt kalt.

  15. #55
    Kritiker
    Avatar von Lester
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    Ich fühl mich nicht angegriffen. Ich weiß, dass meine Argumentation sehr durcheinander ist, aber um das alles strukturiert auszuformulieren fehlt mir die Zeit und ich müsste mein Wissen wieder etwas auffrischen und dazu fehlt mir auch der Bock. Mir persönlich ises einfach egal geworden, ob es einen Gott gibt oder nicht, deshalb hab ich auch aufgehört, mir da Gedanken zu machen. Vor 2-3 Jahren war das noch anders, aber jetzt ist es mir einfach nicht mehr wichtig. Deshalb halte ich mich wohl besser raus.
    In der Ruhe liegt die Kraft. Wer viel ruht, der viel schafft.

  16. #56
    Administrator
    Avatar von freezy
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    Öffentliche Quotes aus internen Foren sind nicht erlaubt, das Nightlife Zitat von crustcore wurde entfernt.

  17. #57
    Welcome to the RL/NL
    Avatar von Diphosphan
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    Zitat Zitat von SonGohan Beitrag anzeigen
    Die Fragestellung war ganz eindeutig: Existiert Gott? Hier wird eine Existenzfrage aufgestellt. Jemand der eine Existenzfrage aufstellt ist in beweispflicht. Die Nichtexistenz nachzuweisen íst in Grunde genommen unmöglich, deswegen ist die Beweislast auch in jeder Wissenschaft. Alles andere wäre unwissenschaftlich und somit Pseudowissenschaft.

    Und nochmal zur Logik: Sie ist für die Wissenschaft unentbehrlich, ohne die Einführung der Logik, hätte es keine Naturwissenschaft gegeben.
    Ich würde sogar sagen, wie soll man was widerlegen, dass als nichtexistentes Wesen nur von einigen Menschen postuliert wird, d.h. dessen Existenz nicht bewiesen ist und es nie sein wird?

    In weitesten Sinn nur eine antrophogene Gestallt die es den Menschen ermöglicht nicht wissenschaftlich erklärbare Phänomene zu deuten?!

    Somit ist klar und nur logisch, der Beweis kann nur duch die Existenz erfolgen kann und nicht umgekehrt.

    Wenn wir jetzt die Logik die Grundlage der Philosophie und der naturwissenschaften in Frage stellen, dann sind wir da angekommen, wo wir keinen Gott mehr brauchen.

    Es gibt nur einen der Menschheit bekannten Zeitpunkt der die Aufhebung aller bekannten Naturgesetze bewirkt. (und auch dafür braucht es keinen Gott oder einen heiligen Stuhlgang den ich gerade absolviert habe).

    Es ist heute zwar nicht trivial aber es ist erklärbar warum das da dann so sein muß.

  18. #58
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    Avatar von Talatavi
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    Zitat Zitat von Diphosphan Beitrag anzeigen
    Es gibt nur einen der Menschheit bekannten Zeitpunkt der die Aufhebung aller bekannten Naturgesetze bewirkt.
    Muss mal aus Unwissenheit / Begriffsstutzigkeit nachfragen was damit gemeint ist...

  19. #59
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    Diesen Hauch von Unwissenheit teile ich einfach mal mit Taltavi. Will auch eine Erläuterung haben.

  20. #60
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    Verdammt... simma schonmal 3 oO

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