Die heute bekannteste Theorie über die Enstehung des Universums ist der Urknall. Der Urknall soll vor ungefähr 15 Milliarden Jahren stattgefunden haben. Dieser Theorie nach ist etwas von der Größe eines Atoms, was sehr heiß war explodiert. Im ersten Augenblick, nach 10-35 Sekunden, gab es die Quarks (Elementarteilchen aus denen die Protonen und Neutronen bestehen). Es gab aber auch Antiquarks und als die Quarks und die Antiquarks aufeinander gestoßen sind haben sie sich unter Abgabe großer Mengen an Energie (oft Gammastrahlung also Photonen) gegenseitig vernichtet. Die Temperatur betrug ungefähr 1027 Grad Celsius. Es gibt eine Theorie die besagt, dass es mehr Materie als Antimaterie gab, denn sonst gebe es weder Sterne noch Planeten. Aber das ist ein Rätsel, denn nach der Theorie des Urknalls soll der Urknall symmetrisch verlaufen sein, das heißt, dass es genauso viel Materie wie Antimaterie gegeben haben müsste. Eine andere Theorie besagt jedoch, dass es am Anfang genauso viel Materie wie Antimaterie gab, aber dass die Antimaterie sehr schnell zerfallen ist. Nach 0,0001 Sekunden haben sich Mesonen, wie auch Protonen und Neutronen gebildet. Die Temperatur ist auf 1012 Grad Celsius gesunken. Nach 3 Minuten kam es zu Fusionen zwischen Protonen und Neutronen und somit haben sich Ionen gebildet, die, als alles abgekühlt ist, Elektronen einfangen konnten und somit zu Atomen wurden. Dies geschah nach 300.000 Jahren als die Temperatur 3.000 Grad Celsius betrug. Die ersten Elemente die entstanden sind waren Wasserstoff und Helium. Bei allen diesen Vorgängen sind natürlich riesige Mengen an Energie frei geworden. Damit ist die Materie, so wie wir sie heute kennen entstanden. Erst seit dem Urknall gibt es Raum und Zeit, und beim Urknall hat sich die vereinheitlichte Kraft in die vier fundamentalen Kräfte (Gravitation, elektromagnetsiche Kraft, schwache Kraft, starke Kraft) getrennt.