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Diskussion um die Genetik des Menschen

Eine Diskussion über Diskussion um die Genetik des Menschen im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; Wat denn?...

  1. #41
    Oberfeldwebel
    Avatar von StoffeLL
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    Wat denn?

  2. #42
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    Avatar von AgentLie
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  3. #43
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    Avatar von freezy
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    Ich schließe mich hier Gohan an ^^


    Raoul, so habe ich das auf verschiedenen Gymnasien (bin umgezogen) in verschiedenen Bundesländern auch gelehrt bekommen und so steht es auch in den Lehrbüchern, und das war lange nach 1990. Und ich wette es wird immernoch so gelehrt. Wenn du meinst, dass das absolut falsch sei, solltest du ne Initiative starten, damit dieses Wissen nicht nur an Unis anders gelehrt wird

  4. #44
    Gutmensch
    Avatar von Psycho Joker
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    Dass der Kommentar von Freezy kommt, war ja klar. Das läppische Argument mit den Unterarten haben wir ja auch alle schon mal gehört. Ist trotzdem falsch und unwissenschaftliche Rassentheorie-Kacke. "Rasse" ist nicht synonym mit "Unterart", war's nie. Ich habe zumindest noch nie von "Vogelrassen" reden hören. "Rasse" wurde imemr shcon in Zusammenhang mit Zucht bzw. Herkunft/Abstammung verwendet. War in der Biologie nur in Zusammenhang mit Zucht in Gebrauch.
    Siehe den Wikipedia-Artikel, den AgentLie gepostet hat.
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  5. #45
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    Avatar von freezy
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    Dann ersetze in meinem Post "Rasse" durch "Unterart", wenn du dann zufrieden bist. Ändert jetzt trotzdem nix am Inhalt, den ich rüberbringen wollte.

  6. #46
    Gutmensch
    Avatar von Psycho Joker
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    1. Lies dir durch, was ich sage: "Rasse" ist eben nicht Synonym mit "Unterart".
    2. Wenn ich "Rasse" durch "Unterart" ersetze, ändert das in der Tat nichts am Inhalt: Es ist es immer noch derselbe unwissenschaftliche Rassentheorie-Kack. Du redest einfach Müll, der keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund hat. Du wurdest letztes Mal schon darüber aufgeklärt, dass deine Theorie wissenschafltich falsch ist. U.a. von Little.B, wenn ich mich recht entsinne. Und wenn du es 10 Jahre so gelernt hast, es ist falsch und du wurdest über die wissenschaftliche Realität aufgeklärt. Wenn du trotzdem noch an deiner Rassentheorie festhälst, hat das rein weltanschauliche Gründe.
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  7. #47
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    ^SonGohan
    Edit: PJ und auch ich, sind der Ansicht das die Disskusion an dieser Stelle einfach unpassend ist und damit ist sie mich beendet bzw. wird an anderer Stelle mit entsprechenden Gesprächspartnern fortgesetzt.

    Mal abgesehen davon, ob es nun stimmt oder nicht, das Rasse nie ein Synom für Unterart war. Ich möchte gerne eine wissenschaftlich fundierte Gegenargumentation hören, insbesondere zu den Vergleich zwischen Wolf und Mensch, für die in Sachen Verwandschaft in etwa die gleichen Verhältnisse Und du irrtst dich leider in der Annahme das Rasse nie als Synom diente, wo wir schon bei Wikipedia sind und da ich gerade auch nichts anders zu Hand habe:

    Der Terminus „Rasse“ gelangte aus der Tierzucht in die frühe Biologie. Dort wurde er dann lange Zeit zur Klassifizierung und Einordnung von Organismen, auf verschiedenen taxonomischen Ebenen auf oder unterhalb des Artniveaus, verwendet. Definition und Gebrauch der „Rasse“ erfolgten nicht einheitlich, was eine Vielzahl unterschiedlicher Typen von Rassen zur Folge hatte, die weder gegeneinander noch klar gegen höhere oder niedere Taxa abgrenzbar waren. Zusätzlich erschwert wurde die Situation dadurch, dass man Rassen als Arten niederen taxonomischen Ranges begriff und sie entsprechend dem damals vorherrschenden Artkonzept völlig typologisch definierte und behandelte, was viel Spielraum für Willkür und subjektive Einschätzung ließ. Lediglich die „geographische Rasse“ erlangte eine gewisse Bedeutung, als Vorläufer der Unterart. Heute spielt die Bezeichnung „Rasse“ in der Biologie noch kaum eine Rolle, sie ist weitgehend der Bezeichnung „Unterart“ gewichen; die einzige Ausnahme bildet die Zuchtlehre. Darin wird er zur infrasubspezifischen Klassifikation von Haustieren verwendet, die eine Sonderstellung in der biologischen Systematik einnehmen und in ihrer Gesamtheit zu einer Unterart der jeweiligen Stammart zusammengefasst werden. In aktueller Literatur tauchen „Rassen“ kaum noch auf, und wenn doch, dann fälschlicherweise als Synonym für Unterart oder Varietät, oder sie bezeichnen mehr oder weniger willkürliche Zusammenfassungen phänotypisch ähnlicher Individuen einer Art deren taxonomischer Rang unklar ist, bzw. Populationen und Teilpopulationen ohne eigenen taxonomischen Rang. Andere Verwendungen, z. B. im Sinne von „Art“ oder „Gattung“ sind historisch.
    Und nun von den Wort Rasse endlich weg, es ist veraltet und wurde nie wirklich korrekt angewandt. Mir geht es ausschließlich darum, ob es nun "verwerflich" erscheint, den Menschen nach den gleichen System zu klassifizieren wie andere Tiere.
    Geändert von SonGohan (21.03.2010 um 22:01 Uhr)

  8. #48
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    Avatar von freezy
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    Ja schon klar PJ, du hast mich über die Wahrheit aufgeklärt (ohne nachvollziehbare wissenschaftliche Argumentation) und das alles hat natürlich auch nur rein weltanschauliche Gründe . Man kann sich's auch leicht machen. Mir geht es eigentlich um das Gleichte um was es SonGohan auch geht und sonst nichts, das hat absolut 0 mit Politik zu tun sondern nur mit Biologie. "Rasse" habe ich als Begriff nur zum besseren Verständnis genutzt, da es in dieser Diskussion damit angefangen hatö. Die heutige korrekte Bezeichnung is dann natürlich "Unterart".

    Ich trenn das mal heraus für ein neues Topic.

  9. #49
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    Avatar von i-Vtec
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    oh man änder bloß den titel...

  10. #50
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    vorschlag "die menschliche rasse" oder "biologie/genetik des menschen"

    gebe crustcore da durchaus recht ^^
    Das Vertrauen unter Freunden ist ein sehr empfindlicher Zustand. Zuneigung, Gefühl, Erkenntnis, Hoffnung und Glaube halten ihn im Gleichgewicht. Ohne Vertrauen ist das Leben bitter und leer, dieses zerbrechliche Band auf die Probe zu stellen, ist gefährlich. Und obwohl das Vertrauen daran wachsen kann, stellt sich immer die Frage, ob es der Probe überhaupt standhält.

  11. #51
    Oberfeldwebel
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    Man muss kein Humanbiologischer Wissenschaftler sein, um Unterschiede zwischen einem Chinesen und einem Afrikaner zu erkennen.

    Zitat Zitat von Psycho Joker Beitrag anzeigen

    Der einzige Grund, wieso ich seine Beiträge nicht gemeldet und eine Rote Karte verlangt habe, ist, dass er solchen Bockmist aus purer Unwissenheit verzapft. Immerhin hat er eh den Schwanz eingezogen, nachdem ich seinen Blödsinn widerlegt hatte.
    Man muss auch kein Diplompsychologe sein, um bei Psychojoker eine Profilneurose zu erkennen.

  12. #52
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    Avatar von Wilma
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    also weils mich jetzt mal ernsthaft interessiert und ich durchs geposte hier eher verwirrt wurde:
    1. unterarten=rassen?
    2. wie werden nun menschen anderer hautfarbe/anatomie/geografischer standorte/etc. EXAKT unterschieden?
    ich mochte das fach biologie nie wirklich. in erdkunde haben wir von unterschiedlichen kontinenten und nationalitäten gesprochen.
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  13. #53
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    Avatar von Macross
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    Ja etwas schwer zu verfolgen mir kam irgendwie der Gedanke zwischen Esel und Pferd oder Zebra und Pony oder Löwe und Tiger. Diese entspringen also jeweiles einer Urart und haben sich an den Gegebenheiten der Natur angepasst und sich folglich verändert, wie der Mensch in Afrika Schwarz war (wegen der starken Sonneneinstrahlung) und die Menschen z.b. in Europa eine hellere Hautfarbe haben aufgrund der nicht mehr gebrauchten starken Pigmentierung der Haut. Wobei es beim Menschen keinen Biologischen Veränderungen gab, nur äußerliche aber das liegt wohl an der kürze des Zeitraumes und der Vermischung der Genetik. Wäre also Europa, Afrika und Asien 100000 Jahre getrennt voneinander gewesen, wären doch 3 unterschiedliche Menschen entstanden, sowohl Körperlich als auch Geistig.

    Rasse/Unterart ist also ein Begriff der Zucht. Also Ursprung der Wolf oder Wildkatze, und nach Jahrtausenden entsprang die Rasse Hund und Hauskatze in etlichen Variationen?!

    Worauf ich hinaus will? Ich habe keine Ahnung -.-

  14. #54
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    Avatar von Psycho Joker
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    Oh Gott, das ist ja nicht zum Aushalten.

    @Freezy: Die Diskussion hatten wir schon mal. Da wurde dir von Little.B (nicht mir) - seines Zeichens mit der Materie einghend betraut - erklärt, warum es wissenschaftlich absoluter Schwachsinn ist, beim Menschen von Rassen/Unterarten zu sprechen. Was du verzapfst ist schlicht und einfach Rassentheorie (siehe Wikipedia-Artikel) und das ist wissenschaftlich kompletter Blödsinn. Deine lahme Entschuldigung von wegen das hättest du halt so gelernt ist ungültig. Du wurdest über die wissenschaftliche Realität aufgeklärt und das deine Aussagen Blödsinn sind.
    Und deine Position hat gar nichts mit Son Gohans zu tun. Son Gohan wollte die Frage diskutieren, ob die Einteilung von Tieren in Unterarten biologisch sinnvoll sei. Antwort: Nicht wirklich. Deshalb sind Biologen (besonders in der Evolutionsbiologie) inzwischen auch dazu übergegangen, von verschiedenen Popolationen anstatt von Unterarten zu sprechen.
    Deine Aussage ist: Bei Tieren gibt es Unterarten, also ist es korrekt auch bei Menschen von Unterarten zu sprechen.
    Das ist unwissenschaftlicher Bullshit wie er immer wieder gern von Rassentheoretikern hervorgekramt wird, um ihre Rechtsaußen-Weltanschauungen zu rechtfertigen.

    @camionero: Für einen Humanbiologen gibt es zwischen einem Chinesen und einem Afrikaner (was ist denn aus dem "Neger" geworden?) keinen biologischen Unterschied. Darüber hinaus ist eine sog. "Profilneurose" lediglich ein umgangssprachlicher Ausdruck für Geltungssucht, das Bedürfnis (das ein jeder Mensch hat) wahrgenommen zu werden. Ist kein wissenschaftlicher Begriff aus der Psychologie und hat mit Neurose auch nichts zu tun.
    Insofern: double selfpwned.

    @Wilma: Das ist der Punkt. Manche glauben, Hautfarbe oder verschiedene Ausprägung der Augenpartie seien Merkmale, die eine Unterteilung des Menschen in Unterarten/Rassen (Schwarze, Asiaten, Europäer, ...) rechtfertigen würden. Das ist aber wissenschaftlich gesehen Blödsinn. Genetisch sind sich ein Afrikaner und ein Chinese so ähnlich wie 2 Deutsche (je nachdem vielleicht sogar ähnlicher). Und 2 Ostafrikaner können genetisch verschiedener sei als ein Europäer und ein Ostafrikaner. Rassentheorie hat keinerlei wissenschaftliches Fundament, sondern lediglich ein weltanschauliches.

    Wenn die Rassentheoretiker wirklich eine wissenschaftliche Klassifikation des Menschen in Unterarten erstellen würden, dann wäre das System nicht "Mensch -> Unterarten: afrikanischer Mensch, europäischer Mensch, asiatischer Mensch" sondern dann wäre das System: "Afrikaner -> europäischer Afrikaner, asiatischer Afrikaner, amerikanischer Afrikaner". Denn dann wären wir alle Unterarten vom Afrikaner.
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  15. #55
    Robin Hood
    Avatar von RaoulDuke
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    Also das mit den Rassen haben ja die meisten verstanden. Die es jetzt noch nicht tun wollen es wahrscheinlich nicht verstehen. Im übrigen zähle ich freezy nicht dazu, denn ich habe mich gestern mit ihm darüber unterhalten und zum einen versteht er jetzt die Problematik bei der Defintion von Unterarten beim Menschen und warum es nicht sinnvoll ist sie derart einzuteilen zum anderen ist seine Motivation bisher nicht gewesen doch irgendwie diesen Rassenmüll durchzuboxen auf Grund ideologischer Befangenheit.
    Im Grunde wollte er nur wissen, ebenso wie Wilma, wie man die Menschen wenn sie schon nicht in eine biologisch sinnvolle Taxonomie eingeordnet werden denn dann aufgrund ihrer unterschiedliche Phänotypen bezeichnet werden. Biologisch macht man das einfach nicht weil es nicht sinnvoll ist, denn die Phäntypen sagen eben nichts über die anatomische, genetische und geografische Verwandschaft der Menschen aus. Deswegen sotiert man sie auch nicht in der Biologie derart ein weil es einfcah kein Sinn machen würde.
    Wenn man nun unbedingt dafür Begriffe haben will, dann nutzt doch die die schon im alltäglichen Sprachgebrauch sind: Asiatische Gesichtszüge, schwarze Hautfarbe, groß, klein, kräftige Knochen, schlacksig, oder den gegografischen Ort z.B. Kongo-Becken. Aber wie schon gesagt, sagt das nicht über genetische Verwandschaftsverhältnisse aus.

    Nun zu SonGohan Theorie, dass beim Menschen eine Gliederung in Unterarten deswegen nicht statt findet weil man ihn nicht wie ein Tier behandeln will. Würde man die Maßstäbe konsequent anwenden die man auch auf Tiere anwendet müsste man auch den Menschen in Unterarten einteilen. Ich hoffe ich habe diese These richtig verstanden. Aber auch diese These ist falsch.
    Zuersteinmal ist eine Unterart, anders als eine Art nicht objektivierbar. Denn bei einer Art sagt man sobald sie fertile Nachkommen zeugen können gehören sie zu einer Art. Bei einer Unterart erfolgt dies per Konvention, sprich die Fachwelt einigt sich drauf dass das eine spezielle Population als Unterart bezeichnet wird um bei weit verbreiteten Lebensformen eine differenziertere Taxonomie zur Hand zu haben.
    Diese Einordnung wird nicht einfach willkürlich gesetzt, sondern einer Unterart ist gemein das sie sich ein mehreren genetischen Merkmalen gleicht und gegenüber anderen Populationen unterscheidet sowie geografisch begrenzt ist.
    Dabei möchte ich vorrausschicken das man heutzutage!!! genetischen Merkmalen betrachtet die eher serologischer und zellulärer Natur sind als rein phänotypischer und auch morphologischer. So interessieren Molekularbiologen heute viel mehr andere Merkmale v.a. die mitochondriale DNA (mitochondriale Eva sei hier als Schlagwort genannt) und den daraus resultiernden Haplotypen als Merkmale wie Knochenbau, Fellfarbe oder gar Größe.
    Insbesonderer Größe und Fellfarbe sind denkbar schwache Faktoren, weil sie sich, wie SonGohan ja schon ausführt, in relativ kurzer Zeit ändern und damit zur Klassifikation ungeeignte sind. Grade die Größe hat zum großen Teil was mit Ernährung und Lebensumständen zu tun als nur mit Vererbung.
    Ob jetzt eine Unterteilung in Unterarten bioogisch sinnvoll ist oder nicht, wie PJ es nahelegt möchte ich mir nicht anmaßen. Im übrigen habe ich SonGohan so verstanden das er nicht die Einteilung in UNterarten bei Tieren sinnlos findet sondern das sich der Mensch einen besonderen Status verleiht und deshalb auf eine taxonomische Unterteilung in Unterarten beim Mensch verzichtet.
    Fakt ist jedoch das auch wenn man nach aktueller Lehrmeinung manche Tiere in Unterarten steckt dies nach wie vor nicht auf den Mensch übertragbar ist, auch wenn man stringent die Kriterien anwendet die auf Tiere angewendet werden.
    Warum? Weil Unterarten eben in einem "genetischen Set" übereinstimmen und sich damit von anderen Artgenossen unterscheiden. Beim Menshen gibt es kein Set welches nur eine spezielle Population von Menschen trägt. Das ist eine Besonderheit der menschlichen Art, dass die genetische Variabilität innerhalb von Populationen nicht weniger vielfältig ist als bei der Gesamtbevölkerung. Das unterscheidet ihn von Tieren die in Unterarten unterteilt werden. Das ist kein Privileg dass sich der Mensch einfach so zubilligt, sondern würde auch bei Tieren Anwendung finden sofern es eine Art mit dieser Eigenschaft gibt.

    Bei dem Beispiel mit den Wölfen muss ich sagen, dass ich sehr stark bezweifle das sie sich nur!!! in diesen drei Merkmalen unterscheiden und sonst nicht. Außerdem sind das alles morphologische und phänotypische Merkmale, die als wie schon gesagt keine ausreichenden alleinigen Kriterien mehr zur Defintion einer Unterart sind. Ich bin leider nicht Wolfsexperte genug um dazu mehr zu sagen, aber ich bezweifle hier ehrlich gesagt auch SonGohans Reputation um diese Aussage einfach so hinzunehemn.
    Aber ich habe in der letzten Diskussion schon darauf hingewiesen, dass Molekularbiologen heute immer wieder taxonomische Einordnungen bestätigen und auch falsifizieren die früher vorgenommen wurden auf Grund von morphologsichen und phänotypischen Merkmalen. Kann also gut sein das eine Einteilung des Wolfes in UNterarten gar nicht gerchtfertigt ist und dies halt noch nicht molekularbiologisch geprüft wurde. Wenn man auch nach aktueller Forschung trotzdem den Polarwolf in eine Unterart einteilt dann hat das andere Gründe als "nur" Fellfarbe, Größe und Knochenstruktur.
    Unbeschadet davon müsste man aber trotzdem eine menschliche Population finden die in mehreren Faktoren sich gleicht und damit von anderen unterscheidet. Deswegen meine Frage nach einer speziellen Population die diese Vorraussetzung erfüllt. Wenn du, SonGohan, also sagst, beim Wolf wird das so lax gehandhabt und deswegen müsste man das auch beim Menschen Unterarten definieren, würde ich also von dir auch gern ein Beispiel für eine menschliche Population hören die man dann in eine Unterart stecken müsste.
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    I'm a grinner
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  16. #56
    Stabsfeldwebel
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    thx für die erläuterungen, auch wenn ich die fachbegriffe nicht verstanden habe. jedenfalls kann man also asiaten, afrikaner etc. nicht sinnvoll biologisch unterscheiden.
    das thema unterart ist also durch.
    wie siehts denn nun mit den rassen aus? rasse=unterart --> beim mensch bilogisch sinnfrei?
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  17. #57
    Space Cowboy
    Avatar von Macross
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    Ja eine schöne Erklärung, nur ich versteh nicht einmal die Hälfte ^^ weil der Text mit mir nicht bekannten Fachwörtern geschrieben worden ist um überhaupt ein Zusammenhang der Erklärung zu bilden

  18. #58
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von .deviant
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    Dann wäre es doch angebracht gezielt diese Fachwörter nachzufragen
    The poetry that comes from the squarin' off between
    And the circling is worth it, finding beauty in the dissonance

  19. #59
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    Avatar von Little.
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    Dann versuch ich mal ein paar Sachen vereinfacht zu erklären.

    Zitat Zitat von RaoulDuke Beitrag anzeigen
    Taxonomie
    Die Klassifizierung von Organismen in einem geordneten System. Es gibt verschiedene Möglichkeiten nach denen man eine solche Klassifikation vornehmen kann. Aber das führt dann zu weit

    Zitat Zitat von RaoulDuke Beitrag anzeigen
    Phänotypen
    Als Phänotyp bezeichnet man das Aussehen, also die "Art" und Anzahl der äußerlichen Merkmale einer Spezies/eines Individuums. Der "Gegensatz" dazu stellt der Genotyp da.

    Zitat Zitat von RaoulDuke Beitrag anzeigen
    morphologischer
    Morphologie ist die "Lehre von der Gestalt", das Gebiet ist in der Biologie relativ komplex und umfasst alles was irgendwie mit der "Form" des Lebewesens zu tun hat. Das fängt bei Knochen und Muskeln an und hört bei der Haut/dem Fell auf. Relativ groß ist die "Funktionsmorphologie" welche sich mit der Funktion bestimmter Merkmale befasst.

    Zitat Zitat von RaoulDuke Beitrag anzeigen
    mitochondriale DNA
    Fast jedes Lebenwesen hat zwei "Gensätze". Einmal unsere nukläre DNA (die im Zellkern ist und die jeder kennt) und die Mitochondriale DNA in den Mitochondrien. Dieser DNA Satz wird maternal, also von der Mutter and die Nachkommen vererbt und eignet sich zur "Verwandschaftsrekonstruktion" über lange Zeiträume da ein Teil dieser Sequenz nicht kodiert (keine Proteine kodieren, sozusagen "Müll) und daher relativ schnell (eine Mutation im Zeitraum von tausenden Jahren, genaue Zahl hab ich jetzt nicht im Kopf) mutieren.

    Zitat Zitat von RaoulDuke Beitrag anzeigen
    mitochondriale Eva sei hier als Schlagwort genannt)
    Die mitochondriale Eva ist die theoretisch erste menschliche Frau. Über diese bestimmte Sequenzen (HVS1 - Hypervariable Sequence 1, sowie auch HVS2) auf der mitochondrialen DNA kann man Gruppen erstellen, die sogenannten Haplogruppen. Eine Mutation innerhalb dieser Sequenzen weist eine Person also einer Haplogruppe zu. Diese Haplogruppen kann man über mathematische Modelle zurückverfolgen, also ausrechnen welche Haplogruppe die älteste ist. Die entsprechende Haplogruppe kommt übrigens am häufigsten in Afrika vor bzw kommt aus Afrika und ist eben diese "mitochondriale Eva", auch ein Indiz dafür das der Mensch aus Afrika stammt.


    Zitat Zitat von RaoulDuke Beitrag anzeigen
    Haplotypen
    Ich bin mir nicht ganz sicher ob hier wirklich Haplotypen gemeint ist oder nicht eher Haplogruppe? Weil von der mt Eva geredet wurde.
    Haplogruppen:
    Siehe oben. Haplogruppen sind also die einzelnen verschiedenen "Typen" von mitochondrialer DNA, die sich zum Teil nur in ein oder zwei Mutationen unterscheiden. Sozusagen die "vereinfachte" Zusammenfassung der ganzen existierenden Sequenzen, da manche Haplogruppen auch mehrere Sequenzen beinhalten.

    Zitat Zitat von RaoulDuke Beitrag anzeigen
    falsifizieren
    Die Falsifikation ist der wissenschaftliche Begriff für die wissenschaftliche Widerlegung einer Theorie/Hypothese/Whatever. Geprägt durch Karl R. Popper, ist eigentlich ne Recht interessante Sache wenn man sich für Wissenschaftstheorie oder Erkenntnisgewinn interessieren kann




    Das war jetzt mal ein kleiner Abriss, und nur sehr grob. An der ein oder anderen Stelle wurde etwas unterschlagen aber ich hoffe es ist verständlich.
    Wenn der ein oder andere zu einzelnen Punkten näheres wissen will kann ich ihm Literatur dazu sagen oder zuschicken
    "Linux is an operating system built to do things well, not simply."
    Michael Fahey (Kotaku.com)

  20. #60
    Robin Hood
    Avatar von RaoulDuke
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    Daran soll es ja nicht scheitern
    Ein kleines Glossar:
    Genotyp: Ist der Satz von Genen den ein Mensch trägt. Das Genom des Menschen liegt ja im diploiden Zustand vor, also alles ist doppelt. Der Genotyp beschreibt also welche Gene das genau sind.
    Phänotyp: Wie sich die Gene letztendlich exprimieren (d.h. ausprägen), wie also der fertige Mensch dann aussieht. Das sagt nichts darüber aus welche Gene der Mensch trägt sondern nur welche sich als dominant erweisen haben und sich ausgeprägt haben. Ein Schwarzhaariger Mensch ist vom Phänotyp her also schwarzhaarig, kann aber auch blonde Gene tragen die aber rezessiv sind und nicht exprimiert werden. Mehr zu Genotyp und Phänotyp siehe Mendelsche Regeln
    Taxonomie: System zur Klassifikation nach bestimmten Kategorien
    Morphologie: Form und Anordnung wie Lebensformen quasi "gebaut" sind. Also Knochenbau, Organanordnung, Extremitäten, Schädelform usw.
    Serologie: Beschäftigt sich mit Antigenen und Antikörper darunter fallen auch Blutgruppen die ja bestimmte Antigene auf den roten Blutkörperchen sind.
    Mitochondriale DNA: spezielle DNA in den Mitochondrien (aka "Kraftwerke der Zellen" ich hasse diesen Ausdruck) die nur über die Mutterlinie vererbt wird .
    Haplotypen: Verschieden mitochondriale DNA Gruppen

    Zu Wilmas Frage:
    Also Unterart beschreibt ja eine Population die in einem bestimmten genetischen Set übereinstimmt. Rasse beschreibt jetzt nur einen speziellen Phänotyp aber nicht den Genotyp und wird vor allem in der Züchtung verwendet wo man eben aufgrund ästethischer vorlieben die Tiere gezielt nach Phänotyp unterscheiden möchte, man will also z.B. nur rote Tulpen die Verwandschaft interessiert gar nicht wirklich sondern nur die Farbe. Über die genetische Verwandschaft sagt das einfach nichts aus, insbesondere beim Menschen, denn nur weil 2 Schwarz sind sind sie einander nicht genetisch näher aneinander dran als ein schwarzer und Europäer deswegen macht das dann biologisch keinen Sinn. Den wenn man sich auf die Hautfarbe fixiert betrachtet man ja nur den Phänotyp in einem Merkmal aber ein Mensch hat ja tausende von genetischen Merkmalen. Es ist also extrem oberflächlich sich nur auf die Hautfarbe als entscheidendes Kriterium zu fixieren und genau das geschieht bei einer Klassifikation nach Rassen.
    Wenn man es jetzt nur auf die Hautfarbe anlegt kann man natürlich die Menschheit einfach in Schwarze, Rote, Gelbe und Weiße "Rassen" einteilen. In die Kategorie Schwarz kommen dann aber nicht nur Afrikaner, sondern auch Aborigines und Südostasiaten und teilweise auch Südinder. Das das nichts mehr mit Verwandschaft und Abstammung zu tun hat leuchtet ein, sondern sagt einafch nur etwas über die Hautfarbe aus und da reicht eine oberflächliche Betrachtung vollkommen aus ohne das dafür eine explizite Terminologie nötig wäre.
    Ein Beispiel. Ein Afrikaner hat Blutgruppe A ein Europäer auch. Ist der Afrikaner jetzt näher verwandt mit dem Europäer oder mit dem Afrikaner der Blutgruppe B hat?
    Das eigentliche Rassenkonzept legt nahe das schwarze Menschen näher verwandt miteinander sind als Weiße mit Schwarzen. UNd wie das Beispiel zeigt kann man das eben nicht so ohne weiteres machen.
    Insbesondere unterstellt das Rassekonzept ja noch weitere Eigenschaften zum Teil auch Charaktereigenschaften, dass das Blödsinn ist leuchtet ein und deswegen findet es zu Recht keinen Eingang in die wissenschaftliche Forschung.
    Eine Klassifikation im biologischen Sinne will ja Verwandschaftsverhältnisse klären und da versagt das Rassenkonzept komplett und auch eine Unterteilung in Unterarten nach geografischen und phönotyischen Gesichtspunkten macht beim Menschen nicht viel Sinn.

    Ich hoffe das hat die Frage beantwortet.

    Edit: Oh Kleines B. war schneller aber Gott sei Dank sind die Erklärungen ungefähr deckungsgleich, wobei seine Ausführung wesentlich elaborierter ist als die meinige Ja ich meine Haplogruppen, sind Haplotypen was grundelegend verschiedenes hätte das jetzt synonym verwendet?
    Geändert von RaoulDuke (22.03.2010 um 17:38 Uhr)
    Cause I'm a picker
    I'm a grinner
    I'm a lover
    And I'm a sinner
    I play my music in the sun

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