Umfrageergebnis anzeigen: Die menschlichen Grenzen überwinden oder erhalten?

Teilnehmer
16. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • überwinden (für technische Modifikationen)

    10 62,50%
  • erhalten (gegen technische Modifikationen)

    6 37,50%
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Die menschlichen Grenzen überwinden oder erhalten?

Eine Diskussion über Die menschlichen Grenzen überwinden oder erhalten? im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; Zitat von Wilma natürlich meinst du das nicht so, dennoch ist das ein faschistoider denkansatz. Ich wollt zwar eigentlich nicht ...

  1. #41
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    Avatar von PhillRudd
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    Zitat Zitat von Wilma Beitrag anzeigen
    natürlich meinst du das nicht so, dennoch ist das ein faschistoider denkansatz.
    Ich wollt zwar eigentlich nicht vom Thema abweichen, aber das will ich auch nicht einfach so stehen lassen.
    So unernst war das oben nämlich nicht gemeint. Ich finds durchaus interessant wie und in wie weit man Leuten wie z.B. dem alpha in Zukunft helfen kann, wenn wir das Gehirn weiter erforscht haben.
    Jetzt erklär mir bitte (gern auch per PM) was daran faschistoid sein soll. Ich hab nicht "format h:" vorgeschlagen...

    @Topic:
    Sind viele interessante Beiträge hier. Ich teile in etwa die Gedanken von Hans, KokZ ginge mir persöhnlich zu weit.
    Ich bin aber auch überzeugt, dass der Mensch immer seine technischen Möglichkeiten ausschöpft, ungeachtet der Gefahren und moralischer/ethischer Einwände.

  2. #42
    Brigadegeneral
    Avatar von D4rK AmeRiZe
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    Ich hab nicht "format h:" vorgeschlagen...
    Das habe ich wohl nicht richtig ausgeführt...

    Es geht dabei darum ob man damit einen Menschen helfen kann, um eine verbesserte Denkstruktur zu ermöglichen. Z.B. um Erinnerungen eines traumatisierten Soldaten/Menschen zu entfernen/löschen, damit er besser Leben führen kann.
    Das Gehirnmuster neu zu konfigurieren, damit dieser Mensch quasi die Chance hat Sachen wie ein Kind/Jugendlicher wieder neu zu lernen/für sich zu entdecken, oder auch jemanden, der alles gesehen hat und von seiner unsterblichen "Hülle" befreit/erlöst" werden will um komplett bei 0 anzufangen, oder gar nicht mehr zu existieren/sterben. Wie gesagt wie gehen davon aus, dass der Mensch wesentlich weiter fortgeschritten ist als, es derzeit der Fall ist.

    Außerdem ist es frühs, also fragt lieber nach wenn ihr etwas nicht versteht, da ich bestimmt noch etwas wirr im Kopf bin^^

  3. #43
    Stabsfeldwebel
    Avatar von Wilma
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    Zitat Zitat von PhillRudd Beitrag anzeigen
    Ich wollt zwar eigentlich nicht vom Thema abweichen, aber das will ich auch nicht einfach so stehen lassen.
    So unernst war das oben nämlich nicht gemeint. Ich finds durchaus interessant wie und in wie weit man Leuten wie z.B. dem alpha in Zukunft helfen kann, wenn wir das Gehirn weiter erforscht haben.
    Jetzt erklär mir bitte (gern auch per PM) was daran faschistoid sein soll. Ich hab nicht "format h:" vorgeschlagen...
    um extrem anzufangen: seinerzeit wollten adolf und co. die perfekte rasse züchten. daher wurden nicht nur juden, sondern auch behinderte (körperlich/geistig) systematisch vernichtet.

    ich denke, dass zumindest bis heute, niemand in der lage ist, menschen in jeder hinsicht zu 100% zu analysieren und zu bewerten. sozialwissenschaften (somit auch deren töchter bwl/vwl), psychologie, aber auch die biologie sind nicht in der lage, alles zu 100% zu erklären.
    woran will man festmachen (sozusagen gerichtsfest), dass alpha, starscream und co. eine modifikation ihres gehirns bzw. dessen fähigkeiten brauchen? was sind eigentlich dafür die klar umrissenen maßstäbe? wir reden hier gerade von nicht weniger als dem recht auf unversehrtheit und weiteren punkten des grundgesetzes.

    eine andere philosophischere frage ist, inwiefern so eine modifikation eigentlich eine große veränderung der persönlichkeit bedeutet und ob das gewollt ist und was daraus resultiert. nehmen wir kokz ansatz: das gehirn wird durch anschluss annen rechner mit grenzenlosem wissen und möglichkeiten der informationsverarbeitung ausgestattet. natürlich würde da jetzt keiner adolf anschließen. aber wer sagt einem denn, dass durch den anschluss man nicht zu adolf wird? denn erstmal IST man dadurch ja tatsächlich anderen menschen signifikant überlegen. wenn man sich dann aber auch so fühlt, ist doch die nächste logische frage, ob man nicht wertvoller ist, andere zu ihrem wohl diktatorisch regiert werden sollten etc.
    größenwahn ist da dann nicht mehr irgend ne psychische krankheit mit jenachdem überschaubaren folgen.

    ich will insgesamt darauf hinaus, dass solange man nicht die folgen zu 100% abschätzen kann, man die finger von sowas lassen sollte. das hat nix mit technikfeindlichkeit zu tun. nur sollte man mit etwas, das verhehrender als ne atombombe sein könnte, demütiger umgehen.
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  4. #44
    ☺ UF~Spamcrew ☺
    Avatar von PhillRudd
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    Ok, jetz hast du extrem angefangen, extrem weitergemacht und auch extrem aufgehört. Mit dem was du da schreibst geb ich dir vollkommen Recht.

    Ich hab ja auch nicht gesagt dass ich aus alpha den Übermenschen machen will für den er sich hält. Der Gedanke war eher, ob man ihn näher an den Durchschnitt heranheben könnte. Auch hab ich keine konkrete Möglichkeit in den Raum geworfen was man denn so mit ihm anstellen könnte.
    Wir versuchen es ja auch (teils erfolgreich) schon lange. Wir stecken Menschen in die Klappse, nicht nur um sie (und andere) vor sich selbst zu schützen, sondern auch um sie zu terapieren. Um ihnen ihre Wahnvorstellungen auszutreiben und es ihnen zu ermöglichen sich innerhalb der Gesellschaft zu bewegen und mit ihr zu interagieren. (Ich habe selbst schon Leute rein, und - Gott sei Dank - auch wieder hinausgehen sehen.)

    Deswegen darfst du mir doch keine faschistoide Denkweise unterstellen.

  5. #45
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    ich will noch etwas zum besten geben
    ich denke bevor wir grenzen überschreiten können müssen wir sie erstmal erreichen. und ich sehe dieses erreichen noch nichtmal in 100 jahren.
    weder sind frieden auf dieser welt gegeben noch scheren wir uns um die erde als solches. wir wissen das wir uns sehr wahrscheinlich selbst ausrotten werden wenn wir so weitermachen und trotzdem....wir machen wie gelähmt weiter. solange es genau so bleibt, steuern wir auf unser eigenes ende zu. es gibt keine charakterliche entwicklung mehr, als wären wir erstarrt, akzeptieren wir das schrecklichste handeln und tun, nur weil es eine obrigkeit vorgibt. was aufzeigt wie unmündig der durchschnittliche mensch sich selbst gegenüber steht. ich betrachte mich selbst und auch alle anderen ebenfalls als unmündig gegenüber dieses systems.
    krieg ist die pervertierung dieses schreckens den sich der mensch selbst auferlegt, jeder gute grund warum krieg geführt wird ist in sich schon ein paradoxon, er stellt die eigene moral sofort auf den kopf und verrät die gesellschaftlich propagierten werte. wieviel menschen dürfen sterben bevor aus recht unrecht wird?
    länder und intellektüllen argumentieren das atombombem die sicherung des friedens darstellen, wieso macht dann kein land davon gebrauch diese bomben abzurüsten und somit keine bedrohung mehr für ein anderes land darzustellen? damit dann kooperation anzubieten bei sämtlichen problemen die auftauchen? es ist die unverbesserliche angst die besteht, man könnte zu kurz kommen und der andere könnte böse sachen tun, doch bevor ich mich dieser angst nicht selbst stelle, kann es keine verbesserung der lage geben, sie wird sich im gegenteil nur immer weiter verschärfen.

    wer sich cradle to cradle angesehen hat der versteht, das wir nahezu alles das zu einer "rettung" führen soll, komplett falsch machen. sie maximal hinauszögern weil wir zu dumm sind neue wege zu beschreiten, etwas von vorn zu beginnen weil es scheiße ist.

    der eigene geist ist den meisten menschen völlig fremd, jeder hält sich für gesund und einem kranken unmenschlich gestalteten system das nur auf einziges mantra ausgerichtet ist, konsum...und wir konsumieren alles was uns vorgeworfen wird.
    menschen verhungern zig millionenfach, ... gesellschaftlich und politisch akzeptierter massenmord.

    die produkion sollte dem menschen dienen und das in bestmöglicher qualität, doch sie dient der wirtschaft und deshalb produziert man quantitätsware zur profitmaximierung.

    bevor wir solche und etliche andere probleme weder wirklich sehen oder daran arbeiten, noch behoben haben,.....sehe ich keine menschliche grenze in sicht, so laufen wir tag für tag nur vor die wand ohne den wirklichen willen zur veränderung. wir haben nur den willen zur veränderung wenn andere diesen schritt für uns schon getan haben, wenn wir eigentlich schon mittendrin stehen, nicht mehr selbst entscheiden müssen.

    das lustige ist, ich schaue viele vorträge, is eines meiner hobbys und bevor ich den text hier schrieb hab ich mirn vortrag rausgesucht den ich danach angefangen hab
    er beschreibt ab mitte bis zum schluss genau das auf eine sehr sanfte weise ^^
    Geändert von MacBeth (12.11.2015 um 22:11 Uhr)
    Das Vertrauen unter Freunden ist ein sehr empfindlicher Zustand. Zuneigung, Gefühl, Erkenntnis, Hoffnung und Glaube halten ihn im Gleichgewicht. Ohne Vertrauen ist das Leben bitter und leer, dieses zerbrechliche Band auf die Probe zu stellen, ist gefährlich. Und obwohl das Vertrauen daran wachsen kann, stellt sich immer die Frage, ob es der Probe überhaupt standhält.

  6. #46
    Stabsfeldwebel
    Avatar von Wilma
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    Zitat Zitat von PhillRudd Beitrag anzeigen
    Ich hab ja auch nicht gesagt dass ich aus alpha den Übermenschen machen will für den er sich hält. Der Gedanke war eher, ob man ihn näher an den Durchschnitt heranheben könnte. Auch hab ich keine konkrete Möglichkeit in den Raum geworfen was man denn so mit ihm anstellen könnte.
    naja. wir diskutierten hier bis jetzt meines erachtens über wie auch immer durchzuführende hirnveränderungen.

    Zitat Zitat von PhillRudd Beitrag anzeigen
    Wir versuchen es ja auch (teils erfolgreich) schon lange. Wir stecken Menschen in die Klappse, nicht nur um sie (und andere) vor sich selbst zu schützen, sondern auch um sie zu terapieren. Um ihnen ihre Wahnvorstellungen auszutreiben und es ihnen zu ermöglichen sich innerhalb der Gesellschaft zu bewegen und mit ihr zu interagieren. (Ich habe selbst schon Leute rein, und - Gott sei Dank - auch wieder hinausgehen sehen.)
    die grenzen sind da natürlich fließend. medizin ist da sozusagen die zwischenstufe. aber auch da besteht forschung imho quasi nur aus ausprobieren.

    Zitat Zitat von PhillRudd Beitrag anzeigen
    Deswegen darfst du mir doch keine faschistoide Denkweise unterstellen.
    ich wollte dich damit keineswegs in eine ecke mit überzeugten faschisten stellen oder andeuten, dass du kein guter mensch bist oder so. nichtsdestotrotz passiert es wohl jedem inkl. mir selbst, dass man mal in diese denkrichtungen reinrutscht.
    www.die-philosoffen.com
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  7. #47
    Kriegsdienstverweigerer
    Avatar von Radfahrer
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    Was mich angeht kann ich die Frage so wie sie da steht eigentlich nicht mit einem einfachen Pro oder Contra beantworten. Es gibt einige Entwicklungen, die ich positiv bewerten würde, aber auch vieles dem ich mit größter Skepsis entgegentrete. Wissenschaft sollte nicht alles machen, was sie kann, ist meine Meinung. Ein bisschen Germanangst finde ich in ethischer Hinsicht durchaus sinnvoll.

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