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Die Menschheit und ihre Erde

Eine Diskussion über Die Menschheit und ihre Erde im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; Vor allem wenn die Argunentation aus mehreren Quellen mehrmals erbracht wurde und jedes eigene jämmerliche Argument mehrfach widerlerg wurde. Auf ...

  1. #81
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von .deviant
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    Vor allem wenn die Argunentation aus mehreren Quellen mehrmals erbracht wurde und jedes eigene jämmerliche Argument mehrfach widerlerg wurde. Auf biologischer, auf semantischer und auf ethischer Ebene.

  2. #82
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    Avatar von freezy
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    So ich habe jetzt mein dickes Buch "Biologie Oberstufe" rausgekramt, ist sehr neu und galt für alle Abiturienten, die Bio nicht abgewählt hatten. Und dort steht der tolle Satz drin: "Die charakteristischen Merkmalsunterschiede der heutigen menschlichen Großgruppen wie Asiaten, Europäer oder Schwarzafrikaner, die oft auch als Rassen bezeichnet werden, [...]" Auf der gleichen Seite steht aber ebenfalls, dass es heute Kontroversen gibt, wie und ob man die Menschen damit sinnvoll einteilen kann. Daraus schließe ich, dass es hier keinen einheitlichen Standard gibt und je nach Auslegung variiert. Und selbst wenn sich die Begrifflichkeiten geändert haben, dann erst in den letzten 3 Jahren oder so, aber garantiert nicht schon vor 100 Jahren. Von daher sehe ich es auch nicht verwerflich an, wenn man nicht auf dem ultraneuesten Stand ist was Begriffe angeht...

    Wie gesagt, es steht in gymnasialen Biobüchern drin, von daher widerlegt doch soviel ihr wollt, wir reden nämlich eh aneinander vorbei...

    €dit:

    Ok mein noch dickeres Biologielexikon (Larousse Naturenzyklopädie) sagt: Hingegen bezeichnet man eine Art, die aus lokalen Populationen mit unterschiedlichen Merkmalen besteht, als polytypisch. Man spricht dann von Unterarten oder geographischen Rassen. -> Rasse = Unterart, auf Mensch anwendbar, da geographische und erbliche Unterschiede bestehen. Und auch an anderen Stellen wird hier der Begriff Rasse verwendet, um verschiedene Populationen zu bezeichnen, und nicht wie Little.B meinte nur in der Tierzucht.

    Das erste Buch sagt an anderer Stelle: Führt die unabhängige Entwicklung einer Teilpopulation einer Art dazu, dass sich ein Großteil der Individuen der einen Teilpopulation von den Mitgliedern der anderen Teilpopulation unterscheidet, spricht man von Rassen (Unterarten). So und nichts anderes haben wir doch gesagt? Ist doch beim Mensch der Fall...

    Mein anderes Universallexikon sagt zur Rasse: 1. Unterart, Spielart, die systemat. Kategorie unterhalb der Art, deren Angehörige alle miteinander uneingeschränkt fruchtbar sind, sich aber im Erbgut (Genbestand) - meist schon äußerlich - voneinander unterscheiden. Die zweite Definition ist btw in der Tierzucht. Also isses wieder Humbug, dass Rasse nur in der Tierzucht gilt. Und aus der Definition kann man schließen, dass ein erblich unterschiedliches Merkmal ausreicht, um daraus Unterarten zu machen. So haben wirs in Bio auch gelernt, hab ich weiter oben schon mehrfach geschrieben xD...
    Geändert von freezy (29.06.2008 um 14:44 Uhr)

  3. #83
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    Avatar von Little.
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    Nur sind solche Bücher nicht zitierfähig da sie populärwissenschaftlich sind. Aber für ne Diskussion über die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens haben wir hier sicherlich keinen Platz mehr.
    Ich denke wir belassen es dabei. Es führt eh zu nichts.
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  4. #84
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    Avatar von freezy
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    Ja genau, will mir auch meine gute Laune vor dem Spiel nicht weiter verderben.

  5. #85
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    !BAMM!
    Zitat Zitat von freezy Beitrag anzeigen
    So ich habe jetzt mein dickes Buch "Biologie Oberstufe" rausgekramt, ist sehr neu und galt für alle Abiturienten, die Bio nicht abgewählt hatten. Und dort steht der tolle Satz drin: "Die charakteristischen Merkmalsunterschiede der heutigen menschlichen Großgruppen wie Asiaten, Europäer oder Schwarzafrikaner, die oft auch als Rassen bezeichnet werden, [...]" Auf der gleichen Seite steht aber ebenfalls, dass es heute Kontroversen gibt, wie und ob man die Menschen damit sinnvoll einteilen kann. Daraus schließe ich, dass es hier keinen einheitlichen Standard gibt und je nach Auslegung variiert. Und selbst wenn sich die Begrifflichkeiten geändert haben, dann erst in den letzten 3 Jahren oder so, aber garantiert nicht schon vor 100 Jahren. Von daher sehe ich es auch nicht verwerflich an, wenn man nicht auf dem ultraneuesten Stand ist was Begriffe angeht...

    Find ich auch nicht verwerflich, aber falsch is es dennoch. Jeder weiß was du damit meinst, blos biologisch isses falsch. In der Tat finden die Wissenschaftler aktuell immer wieder heraus, das gewisse Arten/unterarten nicht so nah verwandt sind wie man dachte oder sie sind näher verwandt als man dachte. Liest man ab und an in den Nachrichten o.ä.


    Wie gesagt, es steht in gymnasialen Biobüchern drin, von daher widerlegt doch soviel ihr wollt, wir reden nämlich eh aneinander vorbei...

    €dit:

    Ok mein noch dickeres Biologielexikon (Larousse Naturenzyklopädie) sagt: Hingegen bezeichnet man eine Art, die aus lokalen Populationen mit unterschiedlichen Merkmalen besteht, als polytypisch. Man spricht dann von Unterarten oder geographischen Rassen. -> Rasse = Unterart, auf Mensch anwendbar, da geographische und erbliche Unterschiede bestehen. Und auch an anderen Stellen wird hier der Begriff Rasse verwendet, um verschiedene Populationen zu bezeichnen, und nicht wie Little.B meinte nur in der Tierzucht.


    Erbliche Unterschide bestehen auch zwischen deiner Mutter und dir aber rechtfertigt doch keine Unterart. Nur weil du blond bist und sie schwarze Haare hat. In der Züchtung ist der Begriff Rasse nur von Belang, da man die Tiere/Blumen eben nach ihre Merkmalen einteilen WILL. Weil die Menschen nunmal lieber einen Golden Retriever lieber wollen als einen Berner Sennenhund auch wenn sie genetisch nah miteinander verwandt sein könnten. Bei Menschen macht das deswegen keienn Sinn weil du ja offensichtlich der selben "Unterart" entspringst wie deine Familie, dich aber trotzdem in vielen Merkmalen von ihr unterscheidest.


    Das erste Buch sagt an anderer Stelle: Führt die unabhängige Entwicklung einer Teilpopulation einer Art dazu, dass sich ein Großteil der Individuen der einen Teilpopulation von den Mitgliedern der anderen Teilpopulation unterscheidet, spricht man von Rassen (Unterarten). So und nichts anderes haben wir doch gesagt? Ist doch beim Mensch der Fall...

    Is es eben nicht. Keine Teilpopulation der Menschheit war lang genug getrennt von der restlichen Menschheit um Unterarten auszubilden. Trotz einer möglichen Isolation kannst du immernoch genetisch näher an einem Papua liegen als an einem Finnen, überspitzt gesagt.


    Mein anderes Universallexikon sagt zur Rasse: 1. Unterart, Spielart, die systemat. Kategorie unterhalb der Art, deren Angehörige alle miteinander uneingeschränkt fruchtbar sind, sich aber im Erbgut (Genbestand) - meist schon äußerlich - voneinander unterscheiden. Die zweite Definition ist btw in der Tierzucht. Also isses wieder Humbug, dass Rasse nur in der Tierzucht gilt. Und aus der Definition kann man schließen, dass ein erblich unterschiedliches Merkmal ausreicht, um daraus Unterarten zu machen. So haben wirs in Bio auch gelernt, hab ich weiter oben schon mehrfach geschrieben xD...


    Die Defintion ist natürlich auch schon für die Katz, weil wie oben erwähnt immer genetische UNterschiede bestehen zwischen den Menschen, das ist allein schon durch die mannigfaltigen Kombinationsmöglichkeiten während der Meiose gewährleistet. Bei den genetischen Unterschieden die relevant sind um Arten/Unterarten zu spezifizieren, geht es mehr um gewisse Eiweise die sich nur langsam im Laufe der Evolution verändern. Und das ist eben nicht der Fall beim Menschen. Aber Big B kann uns darüber vielelicht mehr erzählen

    So ich de-evolutionier mich mal und geh jetzt Bier trinken und Finale gucken^^
    Geändert von RaoulDuke (29.06.2008 um 18:42 Uhr)
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  6. #86
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    Avatar von SonGohan
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    Ich denke das Problem liegt wirklich das einige nicht erkennen(wollen). Jedes Tier, wenn es sich gegraphisch weit ausbreitet, bildet Unterarten. Das geschieht natürlich nicht von heute auf morgen. In 180.000 Jahren hatten wir jedoch genug Zeit dazu. Aber Unterschiede, wie die stärker Ausprägung der Unterleibsknochen bei Südafrikaner, können dort bei allen nachgewiesen werden. Dies wird weiter vererbt! Das reicht um diese Menschen als Unterart bezeichnen.
    Naja egal kommen wir glaub ich lieber mal zum Thema zurück. Wir sind schon zum zweiten mal stark abgedriftet.
    Geändert von SonGohan (29.06.2008 um 20:40 Uhr)

  7. #87
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    Avatar von Little.
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    Zitat Zitat von SonGohan Beitrag anzeigen
    ...
    Du solltest dein Fachwissen wirklich publizieren. In acht Semestern habe ich davon noch nie etwas gehört oder gelesen.
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  8. #88
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    Avatar von SonGohan
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    Fachwissen habe ich keins, in diesen Dingen. Willst du Fachwissen von mir dann frag mich lieber welche römischen Kaiser gerne aufs Klo gingen, wie mann sich mit ner beliebigen Waffe am besten Menschen wegrationalisiert, das Berühren zweier Phasen einer Wechselspannung immer beim Nullpunkt oder warum der Wolf gegen die Bäume sächt. (Achtung, leichte Überspitzung der Wortwahl )
    Für mich spricht einfach der Verstand dagegen das sich das sich das weitverbreiteste Säugetier einfach keine Unterarten bildet, aber seine lieben Kollegen das regelmäßig tun. Auch ohne die entsprechenden vollen Kompetenzen, sehe ich bei bestimmten "Gruppen" durchgängige Unterschiede. Dafür reicht mein Allgemeinwissen in dieser Sparte. Selbst die Haut/Fellfarbe ist ein Faktor, wenn sie sich durchgängig durch die Population zieht und sich mehr oder weniger drastisch von den anderen "Gruppen" unterscheidet, die den Begriff Unterart rechtfertigen.

    Warum sich der Mensch sich damit nicht beschäftigt liegt in meinen Augen daran das er entweder sich von den Tieren abgrenzen will oder aus Angst vor einer Klassengesellschaft nach Rassenzugehörigkeit oder den Missbrauch dieses Begriffes. Ich weis nicht ob einer dieser Punkte auf dich oder deine Proffesoren zu trifft oder gar ein anderer. Ist mir auch relativ egal.

    Das waren vorerst (ohne Garantie^^) meine letzten Worte zu der Rassengeschichte und nun zurück zum Thema, ich werf meine Fragestellung einfach nochmal auf: Ich würde gerne wissen von euch, warum es schlimm ist einen Menschen(im Gegensatz zu anderen Tieren) zu töten.

  9. #89
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    Avatar von freezy
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    Genau so sehe ich das auch . Es ist total unlogisch und unkonsequent den Begriff Unterart/Rasse im gesamten Tierreich zu verwenden (nicht nur bei Zuchttieren), aber es beim Menschen zu verweigern. Da stecken imo keine wissenschaftliche Gründe dahinter, sondern solche, die Songohan aufgezählt hat (political correctness usw., Vermischung durch Globalisierung, Möglichkeit des Begriffsmissbrauchs...) ^^

  10. #90
    asozialist
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    wunderreich der nacht
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    Zitat Zitat von SonGohan Beitrag anzeigen
    Fachwissen habe ich keins, in diesen Dingen. [...sülz...]
    http://en.wikipedia.org/wiki/Truthiness

    "I don't trust books. They're all fact, no heart. And that's exactly what's pulling our country apart today. 'Cause face it, folks; we are a divided nation. Not between Democrats and Republicans, or conservatives and liberals, or tops and bottoms. No, we are divided between those who think with their head, and those who know with their heart."
    The Feynman Problem-Solving Algorithm:
    (1) write down the problem;
    (2) think very hard;
    (3) write down the answer.

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