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Die Ehe sinnlos ?

Eine Diskussion über Die Ehe sinnlos ? im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; Hi @all Ich habe mir mal über die Ehe gedanken gemacht und jedes mal wen ich mit einer Frau darüber ...

  1. #1
    Feldwebel
    Avatar von CnCMoonX
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    Die Ehe sinnlos ?

    Hi @all

    Ich habe mir mal über die Ehe gedanken gemacht und jedes mal wen ich mit einer Frau darüber rede passiert immer folgendes.

    Ich sage zu ihr das ich nr aus Steuerlichen Gründen Heiraten würde,da die ehe keinen anderen sinn hat. Einen Zettel brauch ich nicht der mir sagt das ich meine Partnerin liebe,den dieses kann ich ihr jeden Morgen und auch Abend sagen oder zeigen.

    Die Antwort ist dann immer folgende: Ich heirate ja nicht nur aus dem Grund (des Geldes).

    Darauf Antworte ich dann immer: Aus welchen denn ?

    Und jedes mal wen ich das sage herscht Stille,sie wierd nachdenklich und kann darauf keine passende Antwort geben.

    Nun welchen sinn hat die Ehe außer der das man Steuerliche Vorteile hat. Ein WIsch brauch ich oder auch kein anderer Mensch auf den Planeten der sagt das man seinen Partner/in liebt,weil das hat man ja schon davor und ändert sich dadurch ja auch nich.

    Das Wasser färbt sich nicht Rot und der Himmel auch nicht Pink wie in manche Frauen gerne hätten.Kennt jemand einen triftigen Grund warum eine Hochzeit Sinn machen würde

    Aus reiner Neugeirde habe ich mal bei Wiki geschaut da ich mir dachte,aaa da steckt doch sicher die Kirche dahinter,aber wie soleln sie daraus Profitieren

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ehe#Die_Geschichte_der_Ehe
    Die Geschichte der Ehe

    Ur- und Frühgeschichte
    Über die Anfänge der „Ehe“ jenseits des Tier-Mensch-Übergangsfeldes ist empirisch nichts bekannt. Selbst ausdeutbare Grabfunde der Archäologie reichen bislang nicht so weit in der Menschheitsgeschichte zurück.
    Ältere Sozialevolutionisten gingen von einer linearen Evolution der Paarbindungen unter Menschen aus: Zu Beginn der Menschheit habe Promiskuität geherrscht, die sich anschließend zur Gruppenehe und schließlich über die Polygamie zur Monogamie entwickelt hätte. Dieser Ansicht nach wurde die Monogamie als die kulturell am höchsten stehende Eheform betrachtet. Nach gleicher Logik (eine spätere Entwicklung stelle zwangsläufig eine „höhere“ Entwicklungsform dar) müsste der heutzutage angesichts der hohen Scheidungsrate häufige Wechsel von Ehepartnern ebenfalls als „höhere“ Form der Ehe betrachtet werden, im Vergleich zu der früheren Regelform einer lebenslangen Ehe. Die wenigsten der älteren Sozialevolutionisten ziehen jedoch diese Konsequenz aus einer solchen teleologischen Logik. Neuere anthropologische Untersuchungen beispielsweise von Helen Fisher zeigen viele Gemeinsamkeiten und wiederkehrende Merkmale beim menschlichen Paarungsverhalten und Wahlverwandtschaften auf.
    Monogam lebende Völker scheinen in vorchristlicher Zeit wenig verbreitet gewesen zu sein (nach Tacitus’ Schriften waren die Germanen mit ihrer Einehe eine Ausnahme unter den Barbaren der Antike, wobei es aber auch eine „Dreierehe“ Polyandrie im germanischen Kulturkreis gab, die erst relativ spät von der katholischen Kirche abgeschafft wurde). Tatsächlich stellen auch heute strenge Monogamie praktizierende Gesellschaften eine Minderheit unter den menschlichen Kulturen dar. Es sind nur wenige Gesellschaften bekannt, in der Polygynie und Polyandrie gleichzeitig praktiziert wurden (siehe Gruppenehe und Pseudogruppenehe). Vor allem durch die Expansion monotheistischer Religionen, die erfolgreiche Ausbreitung europäischer Normen und Werte seit dem 15. Jahrhundert und die christliche Missionierung wurde die Monogamie in vielen Regionen der Welt zur vorherrschenden Eheform. Doch war im alten Judentum die Monogamie kein Zwang und ist im zeitgenössischen Islam nicht die Regel.


    Byzantinischer Ehering, 7. Jahrhundert
    Die Eheschließung war vermutlich primär ein Friedens- und Bündnisvertrag zwischen Sippen und – mittels oft komplizierter Exogamie- und Endogamieregeln – ein Bindeglied zwischen Clans oder Phratrien. Sie galt seit der Antike auch als eine Vorbedingung für den Beginn einer Familie, die als Baustein einer Gemeinschaft und der Gesellschaft angesehen wurde. Damit diente die Installierung der Ehe nicht nur den Interessen zweier Einzelpersonen oder ihrer Kinder, sondern auch den Zwecken religiöser und weltlicher Eliten. (Bis in die Neuzeit hinein war z. B. im Hochadel die „Ehe zur linken Hand“ ohne Legitimierung und Erbrecht der Kinder nach dem Vater möglich.)
    [Bearbeiten]
    Aber nichteinmal die Kirche hat sich das ausgedacht.

    Warum also wurde dieses Erfunden und aus welchen Grund
    Kriege können nicht verhindert werden, man kann sie lediglich zum Vorteil anderer hinauszögern.

    Niccoló Machiavelli

  2. #2
    Ще не вмерла Україна
    Avatar von Outsider
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    Die Erfindung hast du dir teilweise mit deinem Wikipediakram schon selbst beantwortet:
    Zum Beispiel
    Die Eheschließung war vermutlich primär ein Friedens- und Bündnisvertrag zwischen Sippen und – mittels oft komplizierter Exogamie- und Endogamieregeln – ein Bindeglied zwischen Clans oder Phratrien.
    Und in früheren Zeiten wars mit der Kinderversorgung noch viel eher unmöglich das alleinerziehend zu machen, bzw. durch die Versorgungssituation in einer Ehe einfach viel einfacher zu bewältigen. Hinzu kommt dann der gesellschaftliche Druck durch vorherrschende Glaubens- und Moralvorstellungen. Die Ehe war über lange Zeit eher ein Zweckbündnis zwischen Familien und vor allem auch politisches Mittel der Oberschicht in Europa (Stichwort PJ, Macchiavelli und die Habsburger) und hatte mit romantischen Vorstellungen mitunter wenig zu tun.
    Das sieht man u.a. da belegt wenn man Berichte liest über Adelige die sich absolut gewundert haben dass sich zwei Eheleute wirklich gemocht bzw. sogar geliebt haben (in adeligen Kreisen jetzt).

    Würde sagen dass viel vom damaligen Sinn mittlerweile flöten gegangen ist und die Ehe mehr Ausdruck einer gegenseitigen Liebe vor allem nach außen und Eheschließungen bzw. das ganze drumherum ein Ausdruck der eigenen Individualität geworden ist.
    Mit steuerlichen Vorteilen sollte das ganze natürlich immer noch primär zu ner besseren und einfacheren Versorgung für die Kinder dienen. Also ne Ehe ist damit wohl auch darauf ausgelegt eine Familie zu gründen/zu versorgen. Und darüber hinaus gibts wie gesagt noch starke Signale nach Außen und halt die Botschaft "Das hier ist was mit Bestand", auch wenn sich viele heute direkt wieder scheiden lassen.

    Thema Individualitätszwang (Stichwort Junggesellenabschied) humoristisch:


     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

  3. #3
    Feldwebel
    Avatar von Golan
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    In guten wie in schlechten Zeiten.

    Kannst die Ehe gerne als rein rechtliche Sache ansehen, dafür ist sie ja primär auch da; ist ja auch nichts schlimmes. Ich sehe im Eheversprechen eben die Bekenntnis, dass man nicht gleich beim ersten Tief seine Sachen packt und auf's nächste Schiff springt, und darüberhinaus eben auch, dass man die Dame nicht nur jetzt total dolle liebt, sondern es auch noch morgen, nächste Woche, in einem Jahr und in ein paar Jahrzehnten noch tut.

  4. #4
    Feldwebel
    Avatar von CnCMoonX
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    @Golan

    All dieses kann ich aber auch ohne zu Heiraten.
    Kriege können nicht verhindert werden, man kann sie lediglich zum Vorteil anderer hinauszögern.

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  5. #5
    Feldwebel
    Avatar von Golan
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    Das ist dann ja wiederum eher die Frage, was du unter Ehe verstehst. Streng formal ist die Ehe natürlich wirklich nur das rechtliche Drumherum von "Ja!"-"JA!!!"-*knutsch*-*allgemeines klatschen und heulen*. Darum geht es dir aber wohl nicht, sonst würdest du wohl kaum nach dem tieferen Sinn einer rein rechtlichen Begebenheit fragen; du könntest genau so gut nach dem Sinn eines Strafzettels fragen, immerhin kann man dir Geld ja auch so abknöpfen.
    Ich bin nicht religiös, gehöre keiner Kirche an, von dem her fällt das klassische "vor Gott" und "jetzt dürft ihr poppen ohne dass es ungezogen ist" ohnehin weg, sprich genau genommen werde ich nie mehr als das rein formal rechtliche (nicht das kulturelle/soziale) einer Ehe wirklich verbindlich durchziehen können. Das worauf deine Frage abzielt, worauf sich meine Antwort bezieht, verbinde ich aber mit der Art Beziehung, die ich emozional und gefühlsmäßig als Ehe ansehen würde.
    Du müsstest eben unterscheiden zwischen dem rein Formalen der Ehe, dann ist deine Frage eigentlich trivial, oder dem romantischen/sozialen/kulturellen Eheverständnis, das sich daraus entwickelt hat.
    Geändert von Golan (11.04.2012 um 11:51 Uhr)

  6. #6
    Chaoslord
    Avatar von Kane
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    Sollte ich tatsächlich eines Tages heiraten, dann sicher nicht ohne bombensicheren Ehevertrag. Jedoch ist für mich der Akt der Eheschliessung eher symbolisch und hauptsächlich ein Kindertraum für kleine Mädchen.

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  7. #7
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    Avatar von Outsider
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    Zitat Zitat von CnCMoonX Beitrag anzeigen
    @Golan

    All dieses kann ich aber auch ohne zu Heiraten.
    Mit ner Heirat machst das aber NACH AUßEN hin auch öffentlich und bekannt. Es ist insofern unter anderem ein Bekenntnis dazu, das in der Tat erstmal auch ganz gehörigen Symbolwert hat.

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

  8. #8
    Vollstrecker
    Avatar von tR[1]xXx
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    Zitat Zitat von Kane Beitrag anzeigen
    Sollte ich tatsächlich eines Tages heiraten, dann sicher nicht ohne bombensicheren Ehevertrag. Jedoch ist für mich der Akt der Eheschliessung eher symbolisch und hauptsächlich ein Kindertraum für kleine Mädchen.
    Da liegst du aber ziemlich falsch. Was ist mit Rechten an gemeinsamen Kindern, Steuer ??

  9. #9
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    Avatar von .deviant
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    Zitat Zitat von CnCMoonX Beitrag anzeigen
    @Golan

    All dieses kann ich aber auch ohne zu Heiraten.
    Und gegen so ein offenes Bekenntnis kann man sich auch in aller Form wehren, um auf ner Pseudoschiene Individualität zu vermitteln. Ja, wir haben alle verstanden, dass du gar nicht solche dämlichen Konzepte nötig hast und Liebe viel mehr als das ist. Aber Liebe lebt nun mal zu einem großen Teil von Symbolen. Wenn du deiner Blumen mitbringst ist dasn Symbol. Wenn du mit ihr Titanic 3d guckst, ist das ne Qual und ein Symbol. Und wenn du ihr nen Ring über den Finger ziehst, dann hat das auch Symbolcharakter. Und jede dieser Handlungen verbindet euch auf die ein oder andere Art.
    Outsider und Golan sagen Danke.
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  10. #10
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    Avatar von Duke Fak
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    Warum Heiraten?
    Besser das ganze gleich abkürzen und für eine Frau, die dich abgrundtief hasst ein Haus kaufen!

    Btw:
    Was sind den die Steuervorteile, welche Du Dir von einer Ehe versprichst?
    Egal auf welche Steuerklassenkombination man sich bei einer Ehe einigt...am Ende des Steuerjahres zahlt man zusammen ja doch das gleiche wie bei Nichtehe.
    Unterschied ist je nach Kombination im Prinzip nur ob Du/ihr im Laufe des Jahres viel Steuern zahlen und ggf viel zurückbekommen, oder im Laufe des Jahres wenig Steuern zahlen, aber womöglich was zurückzahlen wollt.

    Gibt zwar ein paar Dinge wo Ehe durchaus Vorteile hat, z.B. Erbrecht, Rente, Kinder,....wo automatische Regelungen greifen die man bei Nichtehe erst regeln muss.
    Und es wird wohl neben den rein symbolischen Wert nach aussen hin auch den "Vorteil" bringen das die Trennungstendenz wegen immer wieder auftretender Differenzen niedriger ist als bei Nichtehe.
    Aber man heute natürlich auch ohne Ehe gut auskommen...

    Dachte auch früher Ehe ist kacke....habs dann trotzdem gemacht. So eine Frau Richtig lässt einen doch manches überdenken....
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  11. #11
    Ще не вмерла Україна
    Avatar von Outsider
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    Eine Ehe ist sowieso immer nur so sinnlos wie du sie machst, aber Genosse deviant hats mal wieder auf den Punkt gebracht
    (und damit sogar schön an den von mir verlinkten Rant von Herrn Mitchell angeknüpft )

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

  12. #12
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    Avatar von neosid'jan'
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    Eieieieiieieieieieiieieieii :-)

    Du hast dir also Gedanken um die Ehe gemacht... Toll! Einen triftigen Grund für die Hochzeit? Welche meinst du? Standesamtlich? Kirchlich? Freie Trauung?

    Standesamtlich: Behördengang, aber höchst erfreulich auf der Abrechnung. Außerdem natürlich absolut sinnvoll wenn Kinder ins Spiel kommen, sollte deine Frau/Freundin bei der Geburt sterben geht das Sorgerecht auf Ihre Eltern über. Keine Ahnung wie Duk darauf kommt das man als Alleinstehender genau so viel zahlt wie als Ehepartner (1/1 gegen 4/4 oder 3/5), aber das stimmt nicht. Auf Anfrage beweise ich es dir gern, aber ich bin sicher das du selbst googeln kannst.

    Kirchlich: Für Gläubige ist Gottes Segen etwas essentielles, da du aber (wie auch ich) nicht gläubig bist liegt es kaum an uns das zu bewerten.

    Freie Trauung (aus Wiki):
    Für eine freie Trauung entscheiden sich Paare, die einander ihr Jawort in einer feierlichen Zeremonie geben wollen. Dabei können religiöse Elemente eine Rolle spielen, müssen es aber nicht. Damit bietet dieser zeremonielle Akt eine Alternative zu einer kirchlichen Trauung und schließt damit auch die Paare mit ein, die unterschiedlicher Konfession sind oder keiner Kirche angehören. Manche Paare aus unterschiedlichen Kulturkreisen wünschen sich zudem eine Zeremonie, die Elemente beider Kulturen beinhaltet. Darüber hinaus bietet die freie Trauung auch gleichgeschlechtlichen Paaren eine über die standesamtliche Registrierung hinausgehende Zeremonie. Auch Konfessionslose können sich frei trauen lassen. Zudem wählen auch immer mehr Geschiedene, die früher bereits kirchlich geheiratet hatten und sich mit ihrem neuen Partner dennoch eine ähnliche Zeremonie und Segnung wünschen, diesen Weg.
    Eine freie Trauung ist weder kirchenrechtlich noch zivilrechtlich relevant, sie wird in der Regel ergänzend zur standesamtlichen Trauung von den Brautpaaren gewünscht. Der soziale Aspekt – das Eheversprechen vor Familienangehörigen und Freunden – untermauert die Tiefe der Bindung.
    Durchgeführt wird die freie Trauung von Freien Theologen oder Hochzeitsrednern.

    Meiner Meinung nach eine schöne Art mit Familie und Freunden das Liebesversprechen zu feiern. Man brauch, wie beschrieben, sich nicht das Ja-Wort vor Gott geben, sondern heiratet im "Namen der Liebe". Du lädst ja nicht gerade alle ein und machst die große Party wenn ihr 4 Jahre 63 Tage & 17 Stunden zusammen seid, oder? Somit nutzen wir das dieses Jahr um alle zusammen zu trommeln Standesamtlich sind wir längst getraut.
    Psycho Joker und Outsider sagen Danke.
    Erfolg ist freiwillig

  13. #13
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von .deviant
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    Mir kommen virtuelle Tränen der Rührung und des Ekels. Erst ein Thread über den schönsten Tag des Lebens und dann geh ich auch noch mit Jan d'accord.
    Outsider und neosid'jan' sagen Danke.
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  14. #14
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    Avatar von Duke Fak
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    @ Neo:
    Ich kann schon "sparen" sprich ich hab erstmal monatlich mehr Netto vom Brutto bei passender Kombination.
    Vorraussetzung ist aber, das einer von beiden wenig bis garnix im Verhältnis zum anderen verdient. Sonst spart keiner was, oder der eine zahlt das mehr was der andere spart.
    Nach der Einkommensteuererklärung schaut das Steuern "sparen" dann auch wieder ganz anders aus. Da muss ich dann wenns Dumm läuft sogar nachträglich Steuern zahlen wenn ich das Jahr über zuwenig entrichtet habe. Vorteil ist dann "nur" das ich während des Jahes eben mehr Geld in der Tasche hatte, aber bei der Rückerstattung entsprechend weniger bekomme, bzw sogar nachzahlen muss wenns blöd kommt.

    Ergo habe ich sicher keine automatische Steuerersparnis nur weil ich einen Trauschein in der Hand halte.
    Es gibt kein "alle standesamtlich Vereirateten zahlen 2% weniger Einkommenssteuer"-Gesetz.

    Dazu muss ich schon weitere Vorraussetzungen erfüllt haben, oder sie schaffen.
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  15. #15
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    Avatar von neosid'jan'
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    Jan
    Zitat Zitat von .deviant Beitrag anzeigen
    Mir kommen virtuelle Tränen der Rührung und des Ekels. Erst ein Thread über den schönsten Tag des Lebens und dann geh ich auch noch mit Jan d'accord.
    <3

    Zitat Zitat von Duke Fak Beitrag anzeigen
    @ Neo:
    Ich kann schon "sparen" sprich ich hab erstmal monatlich mehr Netto vom Brutto bei passender Kombination.
    Vorraussetzung ist aber, das einer von beiden wenig bis garnix im Verhältnis zum anderen verdient. Sonst spart keiner was, oder der eine zahlt das mehr was der andere spart.
    Nach der Einkommensteuererklärung schaut das Steuern "sparen" dann auch wieder ganz anders aus. Da muss ich dann wenns Dumm läuft sogar nachträglich Steuern zahlen wenn ich das Jahr über zuwenig entrichtet habe. Vorteil ist dann "nur" das ich während des Jahes eben mehr Geld in der Tasche hatte, aber bei der Rückerstattung entsprechend weniger bekomme, bzw sogar nachzahlen muss wenns blöd kommt.

    Ergo habe ich sicher keine automatische Steuerersparnis nur weil ich einen Trauschein in der Hand halte.
    Es gibt kein "alle standesamtlich Vereirateten zahlen 2% weniger Einkommenssteuer"-Gesetz.

    Dazu muss ich schon weitere Vorraussetzungen erfüllt haben, oder sie schaffen.
    Du hast Recht das wenn beide gleichviel verdienen das es kein Vorteil ist. In allen anderen Fällen hast du Steuervorteile von mehreren 100€ im Jahr. Gerade wenn eine Person nicht in Vollzeit arbeitet (oder in Elternzeit ist) wird es dir Vorteile bringen, als Bsp mal mit 20k und 40k Bruttoeinkommen:

    verheiratet, beide Steuerklasse IV
    Verdient ein Ehegatte 20.000 € und der andere 40.000 €, beträgt die Lohnsteuer (ohne Anwendung des Faktorverfahrens) 1.747 EUR + 6.930 EUR = 8.677 EUR, wovon 303 EUR später aufgrund der Einkommenssteuererklärung erstattet werden. Bei Anwendung des Faktorverfahrens ist der Faktor 8.374/8.677=0.965 (Es wird immer auf 3 Nachkommastellen gerundet). Die Ehegatten bezahlen 1.686 EUR + 6.688 EUR = 8.374 EUR.

    verheiratet, Steuerklassen III und V
    Verdient der Ehegatte in Steuerklasse V 20.000 € und der andere in Steuerklasse III 40.000 €, so zahlen sie 4.114 EUR + 3.804 EUR = 7.918 € EUR. 456 EUR müssen später aufgrund der Einkommenssteuererklärung nachgezahlt werden.

    unverheiratet, beide Steuerklasse I
    Verdient ein Partner 20.000 EUR, der andere 40.000 EUR, so zahlen beide 1.747 EUR + 6.897 EUR = 8.644 EUR

    Ersparnis: 270€/pa

    Noch deutlicher ist es natürlich wenn einer 80k und der andere 0 verdient.
    Erfolg ist freiwillig

  16. #16
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    Ganz allgemein: Ehe ist etwas veraltetes, Aufrechterhalten von Kirche. Man kann auch so zu zweit glücklich werden. Zumindest ist man ohne Ehe nicht unglücklicher nach einer Trennung

  17. #17
    Ще не вмерла Україна
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    Ehe hat mit Kirche nichts zu tun. Das ist keine Erfindung der römisch-katholischen oder christlichen Kirche, sonst würde man das nicht so universell vorfinden.

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  18. #18
    Chaoslord
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    Zitat Zitat von Outsider Beitrag anzeigen
    Ehe hat mit Kirche nichts zu tun. Das ist keine Erfindung der römisch-katholischen oder christlichen Kirche, sonst würde man das nicht so universell vorfinden.
    Dafür hat die katholische Kirche die Erfindung von Himmel und Hölle auf der Haben-Seite!!!

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  19. #19
    Oberstabsfeldwebel
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    Ach, immer diese ach so reflektierten Kirchenbasher. Schaut her, ich bin klug, ich disse mal total nutzlos und ohne Fachwissen Religionen und bin deshalb ein freier, denkender Mensch. :>
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  20. #20
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    Ich bin nicht gläubig und werde auch bald aus der Kirche austreten sobald ich etwas Geld beiseite habe. (Wenn ich Glück hab kostet es mich nichts, wenn ich Pech hab ca 100€)

    Fakt ist die Kirche brauch man nicht zum heiraten, sollte ich je heiraten dann nicht kirchlich sondern eher was besonderes wie Mittelalter Hochzeit oder eine dunkle Hochzeit, ganz ohne Kirchenzeug.

    Ehe sehe ich an sich eher gefährlich an bezüglich was ist wenns nicht mehr funkt und man sich irgendwann hasst, da kann man sich mit einer Ehe ziemlich viel versauen bis man draußen ist

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