Umfrageergebnis anzeigen: Würdet ihr drastische Einschnitte hinnehmen um die Staatsschulden abzubauen?

Teilnehmer
19. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja

    7 36,84%
  • Nein

    10 52,63%
  • weiss nicht / egal / keine Ahnung / neutral

    2 10,53%
+ Antworten
Ergebnis 1 bis 17 von 17

Deutsche Staatsverschuldung

Eine Diskussion über Deutsche Staatsverschuldung im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; Wir nehmen immer mehr Schulden auf, verkaufen alles was noch was wert ist im Staat und leben quasi auf die ...

  1. #1
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    Avatar von stefros
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    Deutsche Staatsverschuldung

    Wir nehmen immer mehr Schulden auf, verkaufen alles was noch was wert ist im Staat und leben quasi auf die Kosten unserer Kinder bzw. unserer zukünftigen Ichs.

    Ich halte dies für eine Frechheit und denke dass man die MwSt drastisch erhöhen sollte, die Eigenheimzulage endlich abschaffen, sie ist unverdient und fördert die Vermögenderen auf Kosten aller, und des weiteren zahlreiche Steuervergünstigungen streichen, wie z.B. Pendlerpauschale usw.

    So gehts net weiter Jungs...

  2. #2
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    Avatar von LordSeibrich
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    Eigenheimzulage streichen - sie ist unverdient und fördert die Vermögenderen...

    Was soll das denn für ein Spruch sein?! Wenn ich die nicht mehr bekomme, habe ich ein ernsthaftes Problem. Bei uns hier im Süden sind die Preise schließlich ein ganzes Stück höher, als bei Euch im Norden. Unsere Lebenserhaltungskosten sind immens.

    Pendlerpauschale streichen? Da wird es einige sehr hart treffen.

    Jeder will, daß der Staat die Ausgaben senkt. Aber niemals bei einem selbst. Beginne doch mal in Deinem Lebensbereich Abstriche hinzunehmen. Ich z.B. bin schlicht und ergreifend für eine massive Verkleinerung einer nicht zeitgemäßen Institution eines Zentraleuropäischen Staates: die Bundeswehr. Nicht nur ich würde einen Abbau begrüßen.
    Alles was gut beginnt, endet schlecht. Alles was schlecht beginnt, endet furchtbar.

  3. #3
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    Avatar von stefros
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    Ich beginne bereits bei mir selbst, ich hab da keine Probleme mit, die Bundeswehr wird atm eh immens verkleinert und zur Einsatzarmee umstrukturiert.
    Aber das größte Problem im Staatshaushalt ist die Bundeswehr bei weitem nicht, sondern die Zinsen, und die wachsen durch Neuverschuldung, deshalb müssen Schulden endlich abgebaut oder erlassen werden, aber nein erlassen wir doch lieber den Afrikanern die Schulden, wir habens ja...

    Die Eigenheimzulage würde mich selbst auch treffen wenn ich dann bauen werde, des weiteren wirkt sich das glaube ich auch schon auf Bausparverträge aus.

    Die Pendlerpauschale (und Eigenheimzulage) fördert die Zersiedelung, die Leute ziehen in die Vorstädte und bauen dort Häuser, während in manchen Ortskernen Häuser leerstehen und verfallen.

    Hart treffen wird es glaube ich niemanden, es geht uns wohl allen etwas zu gut heutzutage, dann können sie sich halt mal 20 Jahre lang keinen neuen Fernseher kaufen, sie werden auf dem alten schon auch noch was erkennen






  4. #4
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    Avatar von FiX
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    Das Problem ist, dass die Verschuldung viel zu groß ist, als dass man sie mit ein paar Streichungen beheben könnte.

    Man sollte lieber aufhören anderen Länderen Milliarden vorzuwerfen (oder an Schulden zu erlassen).

    Wenn man einspart, dann sollte das meiner Meinung nach nicht dafür verwendet werden Schulden zu bezahlen (bzw weniger Schulden zu machen), sondern dafür wichtige Sachen wie Bildung zu fördern - oder z.B. durch gespartes Geld die Steuern / Arbeitskosten für Betriebe senken, damit mehr Arbeitsplätze entstehen. Denn nur wenn es langfristig wieder ein "auf" in der Wirtschaft gibt hat man eine Chance die Verschuldung irgendwann mal wieder abzubauen.
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  5. #5
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    Avatar von stefros
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    Natürlich, das muss man nebenbei auch noch machen, daher muss man in der Finanzpolitik schon einiges umstellen.

    Aber es kann nicht sein dass von vorneherein jedes Jahr eine Neuverschuldung in den Etat eingerechnet wird, sowie Verkäufe von irgendwelchen Staatsanleihen, die auf jeden Fall eher dafür gedacht sind den Schuldenberg zu minimieren...

  6. #6
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    Avatar von -Admi-
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    Generell würde ich alle Subventionen streichen. Warum sollten alle Deutschen dafür bezahlen müssen, damit sich einige von ihnen ein Haus bauen können. Es besteht kein Zwang zum Hausbau. Man kann auch sehr gut in Wohnungen leben. Das Programm der Bausubventionierung ist noch ein Überbleibsel aus alten Tagen, als Wohnraum knapp war. Infolge der demographischen Entwicklung werden die Innenstädte zunehmends leerer, während der Speckgürtel um sie immer mehr wächst. Dem muss man entgegen steuern.

    Das eigentliche Problem habt ihr noch gar nicht erfasst. Was den Staat aufzehrt, ist die soziale Sicherung. Allem voran die Rente. Sie und die besagten Kreditzinsen verschlingen den überproportional größten Anteil des Bundesetats. Ob wir den dritte Welt Ländern etwas erlassen oder nicht, spielt keine Rolle, da wir von denen eh nie etwas zurückbezahlt bekommen würden. Diese Annahme ist rein illusorisch.

    Es gibt sicherlich Möglichkeiten, die Verschuldung aufzufangen oder sogar umzukehren. Aber dafür müssten alle (Betonung auf ALLE) rigorose Abstriche hinnehmen. Ein Sozialstaat, wie ihr ihn kennt, würde dann nicht mehr existieren. Jeder halbwegs intelligente Mensch weiß das; es wird aber nicht gemacht, da niemand etwas von seinen Pfründen abgeben will und man auf diese Weise auch keine Wahl gewinnen würde.

    Also bleibt alles beim Alten...gewöhnt euch dran...die Schulden werden - egal welche Regierung am Ruder ist - weiter steigen. Die Stabilitätskriterien werden auch in den kommenden Jahren gebrochen und die Arbeitslosigkeit wird, wenn überhaupt, nur durch die demographische Entwicklung sinken. Aber trotz alledem gehts uns Deutschen noch verdammt gut!
    Geändert von -Admi- (02.07.2005 um 16:00 Uhr)

  7. #7
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    Avatar von LordSeibrich
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    Zitat Zitat von -Admi-
    Generell würde ich alle Subventionen streichen. Warum sollten alle Deutschen dafür bezahlen müssen, damit sich einige von ihnen ein Haus bauen können. Es besteht kein Zwang zum Hausbau. Man kann auch sehr gut in Wohnungen leben. Das Programm der Bausubventionierung ist noch ein Überbleibsel aus alten Tagen, als Wohnraum knapp war. Infolge der demographischen Entwicklung werden die Innenstädte zunehmends leerer, während der Speckgürtel um sie immer mehr wächst. Dem muss man entgegen steuern.
    Faktisch besteht lokal Zwang zum Erwerb einer Immobilie. Ich weiß nicht, wo Du wohnst, bei uns in München zahlt man aber selbst weit außerhalb der Stadtgrenzen 10 - 13 Euro Miete pro Quadratmeter. Ich wohne beispielsweise in einem "Schnäppchen", bezahle dennoch 1230,- Euro Warmmiete pro Monat für unsere Wohnung. Wie sollen wir diese Preise jemals bezahlen können, wenn wir ersteinmal in Rente/Pension sind? Stimmt: gar nicht! Man wird hier schier gezwungen, zu kaufen oder gar zu bauen. Und die 1250 Euro Eigenheimzulage pro Jahr machen das Quäntchen an der Waage aus.
    Leer stehende Wohnungen in München selbst werdet Ihr nicht finden. Und das, obwohl man dort teilweise für 2-Zimmer-Wohnungen mit 45 Quadratmeter locker 900 Euro bezahlt.
    Also Leute, informiert Euch doch bitte erst, wie es um andere Gegenden steht, bevor Ihr leichtfertig irgendwelche "Subventionen" streichen wollt.
    Alles was gut beginnt, endet schlecht. Alles was schlecht beginnt, endet furchtbar.

  8. #8
    Oberfeldwebel
    Avatar von ahits
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    Man muss da auch mal ein bisschen weiter denken, man kann nicht einfach mal so eben die ganzen Subventionen aufheben, zB die Eigenheimzulage, weisst du was sich daraus für ein Umsatzverlust im sowieso schon stark schwächelnden Baugewerbe ergibt? Noch mehr Firmen schliessen, noch mehr Arbeitnehmer werden entlassen, noch mehr Arbeitslose, weniger Steuern, höhere Ausgaben für Arbeitslosengeld usw - im Endeffekt muss das also gar keine Einsparung bedeuten sondern evtl sogar das Gegenteil, und ähnlich ist das bei vielen anderen Subventionen etc
    Und die Mehrwertsteuer drastisch erhöhen? Es leben jetzt schon ne Menge Leute an der Armutsgrenze, die würde sowas aber hart treffen...
    Der einzige Weg wäre, kein Geld mehr ans Ausland zu verpulvern, aber dagegen würden auch reichlich Leute protestieren, schlecht gehts uns schliesslich net, mal abgesehen davon das Deutschland vom Export lebt und auf die anderen Länder angewiesen ist...
    Zitat Zitat von FsXavier Beitrag anzeigen
    ja, ihr habt arm zu sein, ihr bösen Sozialschmarotzer und wehe ihr kommt auch nur auf ein grünen Zweig, dann schneiden wir den gleich wieder ab.

  9. #9
    Schrödingers Katze
    Avatar von Springmaus
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    ich denke das problem ist viel zu komplex, als dass irgendeiner hier wirklich die konsequenzen absehen könnte... auch nicht admi oder stefros...

    vielleicht geht dann ja die bauindustrie spontan pleite? oder aber die börse bekommt den aufschwung des jahrhunderts, weil alle in rentenfonds investieren? oder es gibt nen stattsstreich, weil die leute ihren sozialstaat wiederhaben wollen?
    oder die 2 klassen gesellschaft wird aufs äußerste verstärkt? oder es bleibt alles beim alten?

    also wenns für das problem ne lösung gäbe, die man in einem satz formulieren könnte, hätte irgendein politiker die wohl gefunden...

    mfg
    cya

  10. #10
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    Avatar von RhiNoTaNk
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    Zitat Zitat von FiX
    Das Problem ist, dass die Verschuldung viel zu groß ist, als dass man sie mit ein paar Streichungen beheben könnte.

    Man sollte lieber aufhören anderen Länderen Milliarden vorzuwerfen (oder an Schulden zu erlassen).

    Wenn man einspart, dann sollte das meiner Meinung nach nicht dafür verwendet werden Schulden zu bezahlen (bzw weniger Schulden zu machen), sondern dafür wichtige Sachen wie Bildung zu fördern - oder z.B. durch gespartes Geld die Steuern / Arbeitskosten für Betriebe senken, damit mehr Arbeitsplätze entstehen. Denn nur wenn es langfristig wieder ein "auf" in der Wirtschaft gibt hat man eine Chance die Verschuldung irgendwann mal wieder abzubauen.
    fettes dito,
    Ich meine es ist schon richtig entwicklungsländern in afrika etc. zu helfen in dem man geld spendet bzw kredite gibt, denn "wir" also die europäischen länder haben sie früher ja auch ausgebeutet... allerdings versteh ich nicht wie schröder bei der flutkatastrophe so viel spenden konnte war immerhin das meiste... ich meine is ja ne schöne sache aber bischen übertrieben wars auch...
    Wie gesagt entwicklungshilfe ist ne wichtige sache aber man sollts halt nich übertreiben. Allerdings kann man ja nicht mehr so viell hier kürzen.... von vielen ist die existenz abhängig von sachen wie pendlerpauschale etc... - meine meinung
    wäre auch für eine abschaffung der bundeswehr... aber ob dtl. den schuldenberg irgendwann mal wegbekommt daran glaub ich zur zeit zumindest nicht! nuja mal sehen was passieren wird falls CDU landtagswahl gewinnt dann wolln sie ja mwst anheben etc....

  11. #11
    Schrödingers Katze
    Avatar von Springmaus
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    nur so eben, damit auch alle wissen, um welche summen es hier geht:
    http://www.bundesfinanzministerium.d...cationFile.pdf
    und gemessen an weit über 1.400.000.000.000€ staatsverschuldung sind die paar hundert millionen die deutschland ab und zu irgendnem 3.weltlad erlässt oder an katastrophenopfer spendet ein witz...

    btw: die oben genannte summe entspricht ca 66% der jährlichen einnahmen deutschlands...

    wenn deutschland 2-3 jahre lang keinen pfennig an sozialabgaben, krankenversicherungsausgaben oder anderen sozialleistungen zahlt, wären wir schuldenfrei

    hrhr...
    cya

  12. #12
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    Avatar von -Admi-
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    @Lord...man kann im Umkehrschluss auch nicht die gesamtdeutsche Situation mit der von München vergleichen. Subventionen sind und bleiben ungerecht. Wer sich Eigentum leistet, der hat auch das Geld dazu und braucht keine zusätzlichen Mittel aus den Steuergeldern.
    Was haben Mausi, ich und viele andere zB davon, dir dein Eigentum mitzufinanzieren, während wir weiterhin in kleinen 1-Zimmerwohnungen leben??? Hälst du das für gerechtfertigt. Wenn du schon Eigentum willst, dann komme auch selbst dafür auf; die anderen müssen es schließlich auch.

    Mausi...lies mal meinen letzten Absatz. Es gibt Möglichkeiten und die Politiker wissen auch darum. Nur kann man mit diesen "Möglichkeiten" keine Wahl gewinnen. Und genau darum wird es ein schleichender Prozess des Rückbaus. Genau so, wie ihr es alle derzeit im System der sozialen Sicherung erlebt.

    Bezgl der Flutkatastrophe: Diese Summe war, ist und bleibt imaginär. Es wurde nie gesagt, wie sie finanziert werden sollte und wer was wann und wieviel bekommt. die 500Mrd € werden so, wie sie ausgesprochen wurden, nie in den Gebieten ankommen. Wenn überhaupt, dann wird die Wirtschaft wieder aufgebaut. Denn die braucht der deutsche Exportmarkt. Verbucht das ganze also lieber als PR-Gag.
    Geändert von -Admi- (02.07.2005 um 18:19 Uhr)

  13. #13
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    Zum eigentlichen Thema werde ich nicht allzuviel sagen.

    Ich will nur eines prophylaktisch loswerden:
    Freezy, lass es sein! Wir wollen es nicht hören!
    I'm the happy fücking wanderer.

    Into a crime in Trondheim
    I despise each syllable in Scandinavia
    Let the people burn,
    Let their children cry and die in blind asylums

  14. #14
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    Seh ich genauso, Subventionen gehören abgeschafft und fördern teilweise auch seit langem bereits tote Wirtschaftszweige oder Entwicklungen die so nicht beabsichtigt sind (Eigenheimzulage).

    Klar kann man es nicht einfach lösen, aber zumindest Schritte in die richtige Richtung machen, da muss man schon einiges zusammenstreichen, damals als Eichel an die Macht kam sah es ja z.B. auch schon etwas besser aus.

    Und natürlich können wir weiter Schulden machen, nur ist das vollkommen verantwortungslos gegenüber nachfolgenden Generationen, denn irgendwann explodiert das Ganze und die Zinszahlungen steigen in ungeahnte Höhen.
    Des weiteren widerstrebt es mir persönlich schon überhaupt Schulden zu haben, Zinsen zu bezahlen ist ja wohl sowas von verschwenderisch...

  15. #15
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    Avatar von Talatavi
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    Bei mir hat der Staat bzw. das Land Berlin bereits an meinem Gehalt "gespart".

    Dieser Staat wird ohne brachiale Einschnitte nicht in der Lage sein wieder auf den grünen Zweig zu kommen.
    Es wird ja bereits seit Jahren angeblich überall gespart aber komischerweise tritt keine Besserung des Haushalts ein.
    Die Bevölkerung bekommt gestiegene Preise, erhöhte Zuzahlungen, Wegfall/Einschränkung staatlicher Leistungen etc. pp. ständig serviert.
    Es entsteht aber keine Entlastung sondern die Staatsschulden wachsen immer weiter.
    Im Umkehrschluss müssen immer mehr Leute mit immer weniger Geld auskommen.
    Das fehlt angeblich wieder der Wirtschaft, da wir nicht genug konsumieren.
    Arbeitsplatzabbau und Auslagerung der Produktion in Billiglohnländer oder ggf. Insolvenz/Konkurs sind die Folgen.
    Im Gegenzug treibt eine Gemeinschaft von Spekulanten die Wirtschaft zur Ausschüttung immer höherer Gewinne und erzwingt förmlich den sozialen Niedergang.

    Ich glaube nicht mehr daran das der Staat das gerichtet bekommt und erwarte in den nächsten Jahrzehnten weitere gravierende Änderungen zu unser aller Nachteil.

    Ciao Robi


    €dit
    @PJ: Wenn Du nichts zum Thema beizutragen hast, musste bitte auch nicht vorsorglich eine Maulsperre für Andersdenkende zum Besten geben, thx.
    Ein Hamsterrad sieht nur von innen wie eine Karriereleiter aus

  16. #16
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    Avatar von stefros
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    Ich bezweifle leider auch dass die Damen&Herren in Berlin das irgendwie gebacken bekommen, aber man hofft ja immer das Beste.

    Dass den Leuten die maximale Gewinne einfahren das ziemlich egal ist halte ich für genauso kurzsichtig wie die Sicht vieler Leute hier die sich nicht einschränken wollen um die Schulden endlich abzubauen, denn was nützt einem noch so viel Geld wenn das System irgendwann instabil ist und man dann nur noch in Furcht vor Übergriffen/einer Revolution leben muss...

  17. #17
    Hauptgefreiter
    Avatar von Tolwyn
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    Schuldenabbau ist prinzipiell eine gute Idee, nur halte ich es für falsch dieses mit einer höheren MwSt zu erreichen... MwSt +4% ist ne gute Idee, aber dann bitte um die Lohnnebenkosten zu senken.

    Wenn schon Schuldenabbau, dann doch bitte über Subventions-, Bürokratie, Sozialabbau oder durch eine sonstige Möglichkeit die nicht unmittelbar zu einer Belastung der Wirtschaft führen.

    Aber wie Springmaus es schon erwähnt hat werden wir zu dem Problem hier keine Generallösung finden. Nur eins sollte wohl inzwischen jedem klar sein... ohne drastische Änderungen wird sich die Situation nicht verbessern!
    Milch bleibt wesentlich länger frisch, wenn man sie in der Kuh belässt!

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