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Der Gentechnik Diskussionsthread

Eine Diskussion über Der Gentechnik Diskussionsthread im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; Ich eröffne hier mal eine Diskussionsrunde über die sogenannte grüne Gentechnik Heute hat bekanntlich unsere Bundesagraministerin den Anbau vom Gen-Mais ...

  1. #1
    Duc de Rischelmääh
    Avatar von brainsheep
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    Der Gentechnik Diskussionsthread

    Ich eröffne hier mal eine Diskussionsrunde über die sogenannte grüne Gentechnik

    Heute hat bekanntlich unsere Bundesagraministerin den Anbau vom Gen-Mais in Deutschland verboten.

    http://www.tagesschau.de/inland/genmais112.html

    Was haltet ihr davon?
    Benötigen wir in Deutschland gentechnisch veränderte Produkte oder ist dies nur Geldmacherei verbunden mit unkalkulierbaren Gesundheitsrisiken für Mensch und Tier?
    Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur.
    Oscar Wilde

  2. #2
    Der vierte Reiter
    Avatar von Asgard
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    Unnötiger Schwachsinn. Ist mal wieder eine Ernteoptmierung die keiner braucht.
    Ferner sind die Risiken nicht kalkulierbar. Sollense in einer Biosphäre 20 Jahre
    testen ob und wie sich sowas auf die Umwelt auswirkt. Wenn da keine veränderungen
    der Umwelt statt finden könnense damit alles vollstellen wenn sie wollen.

  3. #3
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    Avatar von baboon
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    Ich werds nicht fressen.

  4. #4
    Duc de Rischelmääh
    Avatar von brainsheep
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    Irgendwann musst Du es, weil Du keine andere Wahl mehr hast.
    Vielfach weisst Du wahrscheinlich gar nicht, dass das Lebensmittel gentechnisch verändert ist und kannst die entsprechenden Produkte also auch nicht boykottieren.
    Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur.
    Oscar Wilde

  5. #5
    Robin Hood
    Avatar von RaoulDuke
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    Zitat Zitat von Asgard Beitrag anzeigen
    Unnötiger Schwachsinn. Ist mal wieder eine Ernteoptmierung die keiner braucht.
    Ferner sind die Risiken nicht kalkulierbar. Sollense in einer Biosphäre 20 Jahre
    testen ob und wie sich sowas auf die Umwelt auswirkt. Wenn da keine veränderungen
    der Umwelt statt finden könnense damit alles vollstellen wenn sie wollen.
    Dito, bin wirklich kein Feind der Technik und des Fortschritts, aber ordentliche Langzeitversuche sollten sie schon machen, wenn sie Genmaterial in Zellen ballern.
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  6. #6
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    Halte ich für Unsinn, warum sollten wir die Evolution aufhalten oder nicht zumindest zu unseren Gunsten beeinflussen wollen? Sollen die ihre Mutanten doch einfach im Gewächshaus produzieren wo es niemanden stört, vielleicht kommt dann irgendwann mal was sinnvolles bei rum.

    Ka wie das mit dem Preis von Gensaat ist, mal angenommen der Bauer müsste dann weniger oder keine Pestizide benutzen, das wärs imho wert.

    €: Sollte sich Mais im Laufe der Jahre selbst in die RIchtung entwickeln, dann müsste das Ökosystem ja sowieso zusehen wie es damit zurecht kommt. Sone Testreihe ist doch einfach eine mutierte Population

  7. #7
    Ex-Admin
    Avatar von baboon
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    @brainsheep:
    Da ich, wenn ich mich jetzt recht erinnere, fast keine Produkte aus dem Ausland beziehe, ist das kein Problem. Bei uns herrscht immer noch Gentechnikverbot.
    Auf den Milchpackungen steht auch immer "gentechnikfrei" und auf Bio kann ich mich hier auch verlassen.

  8. #8
    Robin Hood
    Avatar von RaoulDuke
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    @deamon: aber künstlich herbeigeführt und evtl. sogar künstlich am Leben gehalten, falls es sich doch irgendwie als nachteilig herausstellen sollte. Und seis nur für die Natur und Nützlinge.
    Und in der Natur mutiert auch nicht einfach so mal ganze Hektar von Pflanzen, is ja eher ein langwieriger Bestätigungsprozeß den so eine Mutation durhcmachen muss bis sie sich letztendlich als dominant erweißt.
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  9. #9
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    Avatar von SonGohan
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    Zitat Zitat von RaoulDuke Beitrag anzeigen
    Dito, bin wirklich kein Feind der Technik und des Fortschritts, aber ordentliche Langzeitversuche sollten sie schon machen, wenn sie Genmaterial in Zellen ballern.

  10. #10
    Ehrenmember

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    Und in der Natur mutiert auch nicht einfach so mal ganze Hektar von Pflanzen, is ja eher ein langwieriger Bestätigungsprozeß den so eine Mutation durhcmachen muss bis sie sich letztendlich als dominant erweißt.
    __________________
    Weiß ich ja, trotzdem besteht die theoretische Möglichkeit dass es passiert, bzw bin ich mir sicher es wird irgendwann passieren wird wenn gerade niemand hinsieht. Aus Fehlern lernt man oderso?

  11. #11
    Robin Hood
    Avatar von RaoulDuke
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    Klar theoretisch und auch statistisch geht so einiges. Is halt so ne prinzipielle Frage ob der Mensch noch mehr als ohnehin schon als Evolutionsfaktor auftreten will oder nicht. Denn es ist ja nicht gesagt das sich ne Mais-Pflanze unbedingt zum BT-Mais entwickeln muss. Vielleicht hat die Natur ja ne smartere Lösung in Zukunft parat?
    Wenn der Mensch aber als Evolutionsfaktor auftreten willl, muss man halt auch die Konsequenzen bedenken die sich daraus für den Menschen und die Umwelt ergeben können. Und Fehler hierbei können auch recht fatal sein.
    Prinzipiell muss man ja auch nicht jeden Fehler machen um schlauer zu werden. Ich glaub ja auch nicht das mir jetzt weil ich ne genveränderte Mais-Tortilla esse mir ein 3. Arm wächst. Aber jetzt z.B. die Wirkung des BT-Toxins sollte man vielleicht schon untersuchen in Langzeitversuchen ob die ne unerwünschte Wirkung auf den Mensch oder die Umwelt hat.
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  12. #12
    ☺ UF~Spamcrew ☺
    Avatar von PhillRudd
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    Es könnte verschiedene Aspekte geben, die diesesabzulehnen nahelegen. Ich weiß nichtmehr, auf welchem Sender vor ein paar Jahren diese Doku lief, jedenfalls gings darum, dass auf einer großen Ranch im Süden der USA die Rinder steril wurden.

    Farmer, die gezwungen sind ihre Getreidesamen bei einer Firma zu beziehen, erhielten angeblich eine Gentechnisch veränderte Sorte, die nur ein einziges Mal keimt. So wäre zu mindest der jährliche Absatz gesichert...

  13. #13
    Duc de Rischelmääh
    Avatar von brainsheep
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    Die Frage ist doch, "brauchen wir in Deutschland gentechnisch veränderte Getreidesorten?"
    Was von vielen solcher Saatgutfirmen immer wieder ins Feld geführt wird (Was für ein Satz!) ist, dass man den Hunger in Afrika bekämpfen könnte und die wachsende Weltbevölkerung ernähren müsse.

    Meiner Überzeugung nach hungern in Afrika auch in 50 Jahren noch Menschen, da es kein Mengenproblem, sondern ein Verteillungsproblem ist und nichts diesen Firmen ferner liegt als den hungernden Menschen in Afrika oder anderswo zu helfen.

    Wenn ich lese was mit den Kleinbauern in Indien geschhieht, die jedes Jahr teures Saatgut kaufen müssen und so in eine Art Leibeigenschaft gegenüber den Konzernen geraten bis viele schließlich Selbstmord begehen, dann frage ich mich, welche Vorteile so etwas haben soll.

    Ganz zu schweigen von der abnehmenden Biodiversität. Es werden Pflanzen, die sich über Jahrhunderte bewährt haben plötzlich nicht mehr angebaut.

    Was die Sicherheitsbedenken hinsichtlich von gentechnisch veränderten Organsimen betrifft muss man sich fragen, ob der Nutzen das Risiko der Unsicherheit überwiegt. Meiner Meinung nach ist dies in Deutschland in in den anderen westlichen Industrinationen nicht der Fall.
    Es hat den Anschein, als werde versucht auf Teufel komm raus Profit zu machen.

    Hier mal eine Dokumentation/Reportage, die mich schon sprachlos macht. Wenn auch nur die Hälfte davon stimmt, ist dies zumindest bedenklich.

    http://video.google.de/videosearch?q...to&emb=0&aq=o#

    @PhillRudd: Könnte die von dir angesprochene sein.
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  14. #14
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    Avatar von PhillRudd
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    Thx für den Link, werds mir mal anschauen, aber heut nichtmehr.
    Was diese Argumentation mit dem Hunger in Afrika btrifft, die ist genauso geheuchelt wie die Verurteilung von Counter Strike für die Amokläufe!

  15. #15
    Problembär
    Avatar von Blade
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    fakt ist doch ganz einfach, dass es in der geschichte der industrialisierten welt schon so einige dinge gab, die man als "fortschritt" gefeiert hat und man früher (wenige monate bei diesem Impfstoff (?), der babys mutieren lies) oder später (bestes beispiel: Treibhausgase) gemerkt hat "oha... das war jetzt aber n deftiger griff ins klo"

    Daher würd ich bessere und vor allem längere Tests auf jeden Fall befürworten....
    Zitat Zitat von FiX Beitrag anzeigen
    [...], da dem Mod wohl bekannt war, dass Blade kein normaler Bär und auch kein Schadbär, sondern ein Problembär ist und entsprechende Vorsorge daher hilfreich sein könnte.

  16. #16
    Duc de Rischelmääh
    Avatar von brainsheep
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    Das Problem bei solchen Tests ist, dass viele Lobbyisten in den Zulassungsbehörden sitzen und eine unparteiische Begutachtung daher schwierig wird.
    Ich weiß nicht welcher Artikel oder welche Dokumentation ich gesehen habe, bei der es darum ging, dass 98% der Biotechnologen von Firmen bezahlt werden und es deshalb nur sehr wenige unabhängige Untersuchungen gibt.

    Da ich naturwissenschaftlich interessiert bin, habe ich im Grunde nichts gegen Forschung welche den Menschen wirklich weiterbringt, aber im Falle von gentechnisch veränderten Organismen sehe ich die Notwendigkeit einfach nicht.
    Zumal wir dann eine Situation hätten, die in der Dokumentation angesprochen wird, natürlich vorkommende Ressourcen werden auf einmal patentierbar und dies darf meines Erachtens nicht sein.
    Nur weil ich im Trinkwasser beispielsweise einen Stoff entdecke, der die Zähne weniger anfällig gegen Karies macht, kann ich es doch nicht patentieren?! Erst recht dann nicht, wenn dieser Stoff "auf natürliche Weise schon immer vorhanden war."

    Ich weiß, ich muss mich schon anhören wie ein Hardcore-Umweltschützer aber das bin ich mitnichten!

    Was mir aber gewaltig gegen den Strich geht ist, dass die Verbraucher, die zumindest in Deutschland mehrheitlich gegen GMO's sind, überhaupt nicht gefragt werden.
    Die großen Agrarkonzerne versuchen mit teils sehr fragwürdigen Methoden diese Produkte in den Markt zu drücken und mit fadenscheinigen Begründungen a la Hunger in Afrika, ihre Profitgier zu kaschieren

    Dieser Lebensbereich (Ernährung) ist meiner Meinung nach so wichtig, dass es keinem Konzern/Konglomerat/Oligopol erlaubt sein dürfte, natürlich vorkommenden Organismen zu patentieren.
    Wenn diese Konzerne genetisch modifizierte Organismen züchten und patentieren wollen, dann muss eine unabhängige Langzeitüberprüfung stattfinden, sämtliche Produkte die in irgendeiner Weise gentechnisch manipulierte Bestandteile beinhalten, müssen deutlich gekennzeichnet werden und dem Landwirt sowie dem Verbraucher muss es freistehen auch weiterhin normale Lebensmittel anzubauen/zu produzieren und konsumieren zu dürfen, ohne das er Angst haben muss wegen eines verletzten Patents verklagt zu werden.

    Wenn man Schwarzmaler ist, könnte man auf den Gedanken kommen, dass diese Konzerne wie Monsanto oder Bayer vorhaben eine weltweite Nahrungsmitteldiktatur zu errrichten.
    Geändert von brainsheep (15.04.2009 um 02:54 Uhr)
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    Oscar Wilde

  17. #17
    ☺ UF~Spamcrew ☺
    Avatar von PhillRudd
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    Vieviele auch dagegen sein mögen, der Mensch hat schon immer alles getan, was er vollbringen konnte. Die Atombombe soll nur ein Beispiel sein.
    Imho ist es nur eine Frage der Zeit (ich gehe hier von einem langen Zeitraum aus) bis genveränderte Homosapiens auftauchen. Wir wollen ja schließlich Älter werden und im Alter den Körper eines jungen Menschen haben.

  18. #18
    Duc de Rischelmääh
    Avatar von brainsheep
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    Ja, was medizinische Aspekte anbelangt mag dies zutreffen.

    Wenn aber schätzungsweise 90-95% der Menschen dagegen sind, bedeutet das, dass kein Markt für solche Produkte existiert.
    Was muss man als Agrarkonzern, der mit solchen Produkten sein Geld verdient, also tun?
    Man muss sich einen Markt schaffen, dies kann man mit mehr oder mimder legalen Mitteln erreichen und wenn der Endverbraucher nicht überzeugt werden kann, muss man ihm eben die Alternativen nehmen.
    Da dies aber aufgrund der Vielzahl an Alternativen schwierig ist, muss man die Politik ins Boot holen, die entsprechende Rahmebedingungen schafft.

    Das mag sich jetzt alles reichlich übertrieben anhören.
    Ich finde aber das man bei der Frage der Lebensmittelsicherheit im Zweifel immer für den Verbraucher entscheiden sollte.
    Zudem sehe ich, wie bereits geschrieben, aktuell keine Notwendigkeit.
    Geändert von brainsheep (15.04.2009 um 21:05 Uhr)
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  19. #19
    Duc de Rischelmääh
    Avatar von brainsheep
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  20. #20
    Ще не вмерла Україна
    Avatar von Outsider
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    So. Den Thread hab ich erwartet. Jetzt warte ich nur noch darauf, dass Derksowitch hereinspaziert und uns alle verteufelt weil wir uns nicht willenlos in den Rachen der Industrie werfen.

    Auf Deutschlandfunk hatten sie bereits gestern Abend ein ausfürhliches Interview dazu in der Tagesrevue in der nochmal klipp und klar gesagt wurde wieso dieser ganze Genscheiß so riskant ist. Ich erinnere mich außerdem an eine Reportage vom WDR oder der ARD über genmanipulierte Schweine, bzw Schweine, die Genmais zu fressen bekamen obwohl der Bauer keinen Genmais hatte (Grund dafür war aggressiver Pollenflug °_°). Das Ende der Geschichte war, dass der Konzern den Bauern verklagte weil dieser "illegal" den Mais der Firma verwendete, bzw. weil dieser keine Möglichkeit hatte das Fremdeindringen der Patentpflanze zu verhindern. Da wurde auch sehr gut aufgedeckt was für Mechanismen und Interessen wirklich hinter dieser Gentaktik stehen.

    Letzten Endes geht es nämlich nur darum die vollkommene kommerzielle Kontrolle über die Menschen auszuüben und sie komplett abhängig von Lizenzgebühren und patentierter Abzocke zu machen. Ohne den Konzern soll nichts mehr laufen und ich finde es nur gut und richtig, dass dem vorerst ein Riegel vorgeschoben wurde und dass ein Großteil der Gesellschaft GEGEN den Anbau von Genmodifizierten Pflanzen ist.

    Sehr beunruhigend finde ich dagegen dass jetzt vor allem FDP und CDU wieder dagegen wettern und auf Teufel komm raus ein nachträgliches Verbot des Verbotes erwirken wollen. Argumentation: Gerade jetzt in Krisenzeiten sollte man dem Fortschritt (Fortschritt?!) nicht im Wege stehen. Zweites Argument: Millionenverluste!
    Aber für wen? Wahrscheinlich nur für Monzanto. Und die habens imo verdient.

    €dith: In dem Bericht mit der Sau wurde übrigens auch gezeigt wie schlecht erforscht die Wirkung solcher Pflanzen auf Mensch, Umwelt und Tier sind. Beispielsweise wurden US-Farmer gezeigt, deren Schweine durch den Genkonsum steril wurden. HM. D'OH?

    Gestern haben sie außerdem zusätzlich erwähnt, dass diese Konzerne massiv durch die WTO gestützt werden, da man keine unmittelbare gesundheitliche Gefährdung durch die Pflanzen nachweisen kann. Zudem wurde noch erwähnt, dass es auf dem Feld so gut wie keine unabhängige (also kritische) Forschung gibt, da die meist von den Konzernen oder deren Unteragenturen in Auftrag gegeben und finanziert wird. Negativpropaganda wird halt nicht veröffentlicht oder schöngeschminkt. Fast wie Statistikenfälschen.

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

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