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Datenschutz?

Eine Diskussion über Datenschutz? im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; Staatsanwaltschaften verweigern Provider-Abfragen zu IP-Adressen Ein Bericht von heise online über den Beschluss des Amtsgerichts Offenburg zur Ermittlung von Tauschbörsennutzern ...

  1. #101
    Oberstleutnant
    Avatar von Touji
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    Staatsanwaltschaften verweigern Provider-Abfragen zu IP-Adressen

    Ein Bericht von heise online über den Beschluss des Amtsgerichts Offenburg zur Ermittlung von Tauschbörsennutzern durch Strafverfolgungsbehörden hatte für einiges mediales Echo gesorgt. Mittlerweile liegen der Redaktion ältere Beschlüsse von Staatsanwaltschaften vor, die in eine ähnliche Richtung weisen. Von einer Einzelfallentscheidung kann demzufolge nicht mehr ausgegangen werden.

    Das Amtsgericht (AG) Offenburg hatte der dort ansässigen Staatsanwaltschaft wegen "offensichtlicher Unverhältnismäßigkeit" am 20. Juli untersagt, eine Provider-Anfrage zur Ermittlung der persönlichen Daten mittels der IP-Adresse eines mutmaßlichen Tauschbörsennutzers zu stellen. Das Anbieten von wenigen urheberrechtlich geschützten Musikstücken per Tauschbörsen-Client sei "der Bagatellkriminalität zuzuordnen".

    Dass das badische Gericht mit seiner Ansicht keineswegs allein dasteht, belegt ein ausführliches Schreiben der Generalstaatsanwaltschaft Celle vom 20. Februar 2007, das heise online mittlerweile vorliegt. Mit dem Brief antwortete man auf eine Beschwerde der durch Massenstrafanzeigen bekannt gewordenen Rechtsanwaltskanzlei Schutt-Waetke. Diese hatte zuvor bei der Staatsanwaltschaft Hannover eine riesige Zahl von Strafanzeigen gegen mutmaßliche Tauschbörsennutzer gestellt, die urheberrechtlich geschützte Musik zum Download angeboten haben sollen. Weil sich die Staatanwaltschaft weigerte, bei Providern die Personen hinter den eingereichten IP-Adressen zu ermitteln, beschwerte sich die Kanzlei Schutt-Waetke bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle als zuständige Aufsichtsbehörde.

    Diese wies die Beschwerde als unbegründet zurück. Sie befand die Begründung der Hannoveraner Staatsanwaltschaft, nach der ein ernstliches Strafverfolgungsinteresse der Mandantin von Schutt-Waetke fraglich sei, als zutreffend. Es liege kein zur Aufnahme von Ermittlungen notwendiges öffentliches Interesse an der Strafverfolgung vor, denn durch die Verfehlungen der mutmaßlichen Tauschbörsennutzer "ist der Rechtsfrieden über den Lebenskreis Ihrer Mandantin hinaus nicht gestört".

    Überdies seien die Verfehlungen "unbedeutend". Ein beträchtlicher Schaden sei nicht konkret nachgewiesen worden. Die Generalstaatsanwaltschaft führt an, dass man "es bedauern mag", dass den Urheberrechtsinhabern von Gesetzes wegen kein zivilrechtlicher Auskunftsanspruch gegenüber den Providern eingeräumt ist. Es könne deshalb aber "nicht erwartet werden, dass Versäumnisse des Gesetzgebers in anderen Bereichen in jedem Bagatellfall durch die Strafverfolgungsbehörden mit ihren knappen Ressourcen aufgefangen werden".

    Deutlicher noch wurde in einem ähnlich gelagerten Fall die Berliner Staatsanwaltschaft. Sie verweigerte einer Rechtsanwaltskanzlei Provider-Anfragen, als diese 9186 IP-Adressen per Strafanzeige zur Ermittlung übergab. Die Kanzlei beschwerte sich daraufhin sowohl bei der Berliner Generalstaatsanwaltschaft als auch bei der Justizsenatorin des Landes.

    Auch die ausführliche Begründung der Berliner Staatsanwaltschaft vom 18. Oktober 2006 liegt heise online anonymisiert vor. Die Staatsanwaltschaft warf den Rechteinhabern vor, "unter dem Deckmantel vorgeblicher Strafverfolgung die zur Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche erforderlichen Personaldaten unentgeltlich unter Einsatz beschränkter Strafverfolgungsressourcen und finanziell zu Lasten des Berliner Landeshaushaltes beschaffen" zu wollen. Auch die Berliner Staatsanwaltschaft erkannte kein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung. Es handle sich ausnahmslos um Bagatellstraftaten.

    Ahnlich wie das AG Offenburg setzte sich auch die Berliner Staatsanwaltschaft mit dem angegebenen Schaden durch die Tauschbörsen-Uploads auseinander. Dieser sei entgegen den Aussagen in den Strafanzeigen als "unbedeutend" anzusehen. Deshalb müsse der Gesichtspunkt der "geringen Schuld" ohne Aufnahme von Ermittlungen zur Verfahrenseinstellung führen.

    Außerdem handle es sich bei der "Entschlüsselung von IP-Adressen" oder bei Durchsuchungsbeschlüssen um Grundrechtseingriffe, die dem Prinzip der Verhältnismäßigkeit unterliegen. Dieses gebiete, zu den vorgelegten Strafanzeigen keine derartigen Ermittlungen durchzuführen. Auch hier führt die Staatsanwaltschaft die Motivation der Rechteinhaber ins Feld: "Ermittlungen auf strafrechtlicher Grundlage, die Grundrechtseingriffe nach sich ziehen, dürfen nicht aus sachfremden Erwägungen – wie etwa allein zur Beschaffung von Beweismitteln für ein Zivilverfahren – geführt werden." (hob/c't)
    Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/93693

    Der gesunde Menschenverstand ist doch nicht so leicht totzukriegen*.

    Off-Topic: Zur Zeit kursiert ein Virus der auf befallenen Rechnern die mp3s löscht.
    Virtuelles Terroristen-Camp
    Das ruft nach einem "Retter der Nation™", der Deutschland vor dem pöhsen Internet rettet.


    *Die Blöd-Zeitung und die große Koalition haben also noch reichlich Arbeit vor sich.
    Geändert von Touji (02.08.2007 um 15:38 Uhr)

  2. #102
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    Tja leider ist es bisher "nur" ein Amtsgericht aber ich hoffe, dass auch höhere Gerichte zukünftig so entschieden werden. Denn die Industrie wird sicher in Berufung gehn...

  3. #103
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    Avatar von Touji
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    Es ist aber immerhin ein gutes Zeichen, dass sich jetzt auch diverse Staatsanwaltschaften und deren Aufsichtsbehörden quer stellen und sich lieber um richtige Verbrechen kümmern.

    Der logische nächste Schritt für die MiFi wäre es dafür zu sorgen, dass das Tauschen von Musik zu einem Straftatbestand wird der schwer genug ist, also eine Gesetzesänderung. Der politische Einfluss der beiden Industrien ist nicht zu unterschätzen.


    *edit
    Sachsens Innenminister Albrecht Buttolo (CDU) sagte der "Dresdner Morgenpost", ein Reporter sei per Telefon aufgefordert worden, die Berichterstattung über den Skandal zu beenden; andernfalls werde man ihm Kinderschändung unterstellen. Zudem gebe es Fälle, in denen Radmuttern gelockert und ein Laptop aus einem Auto gestohlen worden sei, sagte der Minister der Chemnitzer "Freien Presse". Buttolo verwies darauf, dass Journalisten genauso wie politisch Handelnde, Mitarbeiter des Innenministeriums, Staatsanwälte und Polizeibeamte gefährdet seien.
    Vollst. Artikel: http://www.tagesschau.de/aktuell/mel...AV_BAB,00.html

    Und Leuten wie diesen will man ein Werkzeug wie die Online-Durchsuchung in die Hand geben, mit welchem man nicht nur spionieren, sondern auch Beweise unterschieben könnte? Was hätten sie wohl gemacht, wenn sie diese Möglichkeit schon gehabt hätten? Für die nötigen Beweise könnte man dann ja selbst sorgen.. Klar dürfte es kaum Staatsanwälte und Polizisten geben, die dermaßen kriminell veranlagt sind, aber mir kann keiner erzählen, dass ein solches Werkzeug kein Missbrauchsrisiko wirkt.

    Inzwischen gibt es sogar Stimmen für den Einsatz dieses Instruments ohne konkreten Tatverdacht. Leute wie dieser CDU-Landtagsabgeordnete gehören meiner Meinung nach eher in die Geschlossene als in ein Parlament.
    Geändert von Touji (02.08.2007 um 18:20 Uhr)

  4. #104
    Oberstleutnant
    Avatar von Touji
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    Die Menschheit auf dem Online-Präsentierteller

    Jay Bhatti hat sich als einer der Gründer von Spock.com viel Arbeit vorgenommen. "Wir wollen ein Profil von jedem Menschen dieser Welt anlegen", erklärte das Sprachrohr der US-amerikanischen Leute-Suchmaschine bei der Freischaltung seines Babys in der öffentlichen Betaphase vergangene Woche. Nun gehört Klappern bei Internet-Startups bekanntlich zum Handwerk, und so könnte man die vollmundigen Ankündigungen von Spock.com ebenfalls unter der Rubrik "New Economy 2.0" ablegen. Aber angesichts Bhattis Angaben, 100 Millionen Menschen habe der sich im Aufbau befindliche "Single Point of Contact and Knowledge" bereits auf eigenen Profilseiten erfasst, ist möglicherweise ein zweiter Blick angebracht.

    Auf der Homepage finden sich zunächst die nach nicht bekannten Kriterien ausgewählten "Top Ten" der üblichen Stars und Sternchen wie Jennifer Aniston, Kate Moss oder Jessica Alba neben anderen Prominenten "in den Schlagzeilen" wie Tony Blair oder Rod Stewart. Darüber hinaus werden zehn Suchanfragenbeispiele gelistet, die über Eingaben wie "Spammer", "Terrorist" oder "Open Source" zu verschiedenen mit diesen Schlagworten versehenen Personenprofilen und damit wiederum verknüpften Leuten führen. Auch auf deutsche Berühmtheiten wie Helmut Kohl oder Angela Merkel stößt man bereits, letztere unter anderem mit dem Stichwort "youngest person to be chancellor" verknüpft.

    Bei der Informationssammlung setzt Spock.com auf einen zweigeteilten Ansatz. Zum einen schöpft die Suchmaschine aus öffentlichen Quellen wie Wikipedia, Nachrichtenartikeln, Websites von Personen oder Firmen sowie in sozialen Netzwerken wie MySpace, Xing oder Facebook hinterlegten Profilen. Gerade die häufig reichlich freiwillig gemachten Angaben der Profilierten in den einschlägigen Online-Gemeinschaften stellen dabei ein reiches Futter für die virtuellen Agenten von Spock.com dar. Schließlich stellen bereits etwa 19 Prozent der Deutschen private Informationen ins Netz. Zehn Prozent nutzen dazu Communities wie StudiVZ oder Xing, 7 Prozent ihre private Homepage, während 2 Prozent Blogs betreiben oder sich in Singlebörsen in ihr Innerstes schauen lassen.

    Das Web-2.0-Prinzip der nutzergenerierten Inhalte darf bei der Leute-Suchmaschine, welche die Risikokapitalgeber Clearstone Venture Partners und Opus Capital Ventures mit rund acht Millionen US-Dollar finanziell unterstützen, aber freilich nicht außen vor bleiben. So können eingeloggte User etwa bei der Verschlagwortung von Personen mit Hilfe von Tags helfen und vorhandene Kategorisierungen auf- oder abwerten. Auch über die Korrektheit etwa von Bildern, die einem Profil zugeordnet werden, können sie Aussagen machen oder Fotos selbst hochladen.

    Als erster ist Spock.com mit der Idee der gezielten Personensuche nicht am Markt. Das ebenfalls Wagniskapital gestützte Portal Wink.com etwa durchsucht bereits seit November die Profile von Nutzern sozialer Netzwerke und lädt Surfer zudem ein, gleich selbst direkt bei der Suchmaschine eine Informationsseite über sich selbst zu erstellen. Zoominfo hat sich derweil auf den Unternehmensbereich kapriziert und wertet vor allem Firmen-Homepages sowie Pressemitteilungen von Wirtschaftsorganisationen aus. Weitere Leute-Suchmaschinen hören auf Namen wie Streakr, ProfileLinker oder Upscoop und wollen vom wachsenden Kuchen der suchbezogenen Werbeausgaben profitieren. Auch Google-Chef Eric Schmidt hat angekündigt, möglichst viele persönliche Daten sammeln und diesen Teil der Online-Suche ausbauen zu wollen.

    Den bislang umfassendsten Ansatz bei der Sammlung und der Anzeige privater beziehungsweise im Web veröffentlichter Personendaten nebst Fotos und Kurzbiographie hat Spock.com aber für sich in Anspruch genommen. Das Vorgehen der US-Firma hat damit die Auswertungs- und Verknüpfungsmöglichkeiten personenbezogener Daten ins mediale Scheinwerferlicht gerückt. Insbesondere hierzulande titeln Tageszeitungen mit dem "Entblößten Ego" im Netz, warnen vor "Schnüffel-Suchmaschinen" oder verraten "wie US-Firmen heimlich unsere Profile anlegen". Tatsächlich ist das Missbrauchpotenzial der neuen People-Dienste groß: Bei der offenen Verschlagwortung etwa könnten bewusst falsche Fährten gelegt und Persönlichkeitsrechte verletzt werden.

    Datenschützer geben sich alarmiert. Firmen wie Spock.com "müssen sehr vorsichtig sein, wem sie diese Informationen geben", betont Gus Hosein von der in London beheimateten Datenschutzorganisation Privacy International. Wenn die Leute-Suchmaschinen Seiten in Europa unterhalten würden, müssten sie sich an die geltenden Datenschutzrichtlinien halten. Betroffene könnten dann gegen das Anzeigen ihres eigenen Profils theoretisch Widerspruch einlegen. Die amerikanische Datenschutzexpertin Beth Givens warnt zugleich davor, die eigene Online-Identität auf die leichte Schulter zu nehmen: "Ich glaube, die jungen Leute sind sich nicht wirklich darüber im Klaren, dass sich der zukünftige Chef ihre MySpace-Seite anschaut."

    Berlins Datenschutzbeauftragter Alexander Dix spricht derweil von einer "neuen Qualität" des Zusammentragen persönlicher Daten, die "im Kern" aber "nicht neu ist". Spock liefere prinzipiell nur das, was auch andere Suchmaschinen wie Google an den Tag fördern. Nur spare es einige Rechercheschritte. Auch Dix hofft, "dass bei vielen nun das Bewusstsein dafür geschärft wird, was sie von sich im Internet preisgeben". Er beklagt zudem, dass Betroffene erst einmal mitbekommen müssten, dass bei Spock.com ein Profil über sie vorhanden sei. Andernfalls seien auch keine eigenen Änderungen daran möglich. Bis dahin könne ein Imageschaden aber bereits erfolgt sein.

    Die Gründer von Spock.com sehen sich derweil auf festem rechtlichen Grund. Sie verweisen unter anderem auf das in den USA hoch gehaltene Recht zur freien Meinungsäußerung bei der Schlagwortproblematik und auf die Möglichkeit der im Profil Erfassten, eben davon gleichsam Besitz zu nehmen und Korrekturen vornehmen zu können. Zugleich rücken sie die technischen, über die Fähigkeiten Googles hinausweisenden Funktionen der umstrittenen Site in den Vordergrund: "Wenn in einem Dokument über eine Person namens Charlie steht, dass John gerne Golf spielt, dann identifiziert unsere Suchmaschine das als Information über John und weist sie dieser Person zu", erläutert Mitgründer Jaideep Singh. Ansonsten müsse sich jeder klar machen, "wie viel über ihn bereits im Internet steht. Wir bündeln diese Informationen nur." (Stefan Krempl) / (jk/c't)
    Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/94337

    Es würde mich nicht wundern, wenn solche Personen-Suchmaschinen in ein paar Jahren ein Problem werden. Spätestens dann, wenn es dort vermehrt "Scherzkekse" gibt, die absichtlich falsche Schlagworte setzen.

    Der Bundestrojaner scheint, sofern das keine Falschinformation ist, eher eine Mischung aus Keylogger und Spyware als ein Trojaner zu sein.

    So wie das in dem Artikel beschrieben ist, scheint zumindest eine massenhafte Verbreitung der Software über das Netz eher unwahrscheinlich. Das mehrfache heimliche Eindringen in die Wohnung von Verdächtigen ist mir aber irgendwie nicht so geheuer und erinnert ein wenig an Stasi-Methoden. Ist eine heimliche Hausdurchsuchung auch erlaubt?

    Das "Forensic" im Namen muss aber wohl ein Witz sein, denn seit wann können mit einem zusätzlich installierten Spywareprogramm keine Daten/"Beweise" verändert werden?

    Den Kommentar der CDU-Politikerin zur "Online-Durchsuchung" finde ich lustig, denn

    1.) ..wäre es mir neu, dass Aldi und Plus ein Bonuskartensystem haben.
    2.) ..wäre mir neu, dass die genannten Konzerne einem der 3 staatlichen Gewalten angehören.
    3.) ..wäre es mir neu, dass BKA & Co. bei dieser Form der Informationsbeschaffung vorher beim "Kunden" eine Einverständniserklärung einholen.

    -> ergo: Lächerlich-verharmlosende Argumentation

    Google und Yahoo haben kürzlich die Lebensdauer ihrer Cookies verkürzt. Wer sich also 18 Monate (bzw. 13 Monate bei Yahoo) von diesen Suchmaschinen fern hält, dessen Daten werden anonymisiert. Vorher war die Lebensdauer der Google-Cookies über 30 Jahre. Wenn man nach 6 Monaten also wieder eine Google-Suche startet, dann wird die Lebensdauer des Cookies wieder auf 18 Monate gesetzt, wenn man nach 19 Monaten wieder mit Google sucht, dann erhält man einen neuen Cookie mit 18-monatiger Lebensdauer. Ich weiß jetzt allerdings nicht wie das mit Werbebannern ist, Google-Werbung findet z. B. man ja auch auf vielen anderen Seiten. Im Endeffekt bringt das also gar nichts, denn welcher Internetnutzer benutzt schon 1 1/2 Jahre kein Google? Unerwünschte Cookies manuell löschen ergibt also mehr Sinn.
    Geändert von Touji (14.08.2007 um 18:08 Uhr)

  5. #105
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    ja Fuck und ich werd bei spock.com sogar gefunden... Nur weil ich bei Myspace mal meinen richtigen Namen eingegeben hatte weil da stand "private. this name will not be shown" jaja geil... und den anscheinend existierenden Link zum abmelden hab ich auch noch nicht gefunden...

  6. #106
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    Avatar von Little.
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    Ist eine heimliche Hausdurchsuchung auch erlaubt?
    Soweit ich weiss nur bei richterlichem Beschluss und dem berühmt/berüchtigtem "Gefahr im Verzug".

    Meinen Namen (im richtigen Land) gibts auch, allerdings sind die zwei verwendeten Tags sowas von falsch und total gegensätzlich. Von daher ist es mir ziemlich egal. Google findet mich nicht, dann wirds spock (hoffentlich) auch nicht (besser: nie) tun. Ich tu zumindest auch ne Menge um keine "Spuren" zu hinterlassen.
    "Linux is an operating system built to do things well, not simply."
    Michael Fahey (Kotaku.com)

  7. #107
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    Avatar von MacBeth
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    "Gefahr im Verzug"

    gibt es so einfach auch nicht mehr!
    Das Vertrauen unter Freunden ist ein sehr empfindlicher Zustand. Zuneigung, Gefühl, Erkenntnis, Hoffnung und Glaube halten ihn im Gleichgewicht. Ohne Vertrauen ist das Leben bitter und leer, dieses zerbrechliche Band auf die Probe zu stellen, ist gefährlich. Und obwohl das Vertrauen daran wachsen kann, stellt sich immer die Frage, ob es der Probe überhaupt standhält.

  8. #108
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    Avatar von MacBeth
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    is vielleicht nicht ganz korrekt im thema aber passt dennoch denk ich

    http://www.gulli.com/news/registry-e...ht-2007-08-21/

    Registry-Einträge gelöscht? Copyrightverstoß, zahlen bitte!

    Das "Umgehen von Kopierschutzmaßnahmen" war schon immer ein heiß diskutiertes Feld - eine gedrückte Shift-Taste oder eine dünne Filzstiftlinie auf der CD reichten bisweilen aus, um den Unmut der Hersteller entsprechend sinnloser "Kopierschutz"-Technik sauer aufzustoßen. Weil die Software von Coupons.com durch das simple Löschen ihrer Einträge in der Windows-Registry gehirngewaschen und zum erneuten Drucken von Bonusgutscheinen verwendet werden kann, wird nun ein Kalifornier verklagt.

    Das Problem ist einfach: Gutscheincodes von Werbepartnern können mit der Software von Coupons.com in begrenztem Maß erstellt und ausgedruckt werden. Löscht man die Registry-Einträge der Software, vergisst sie jedoch, wieviele Coupons sie bereits ausgedruckt hat. Eine völlig missglückte Technik, demnach - aber der Kalifornier soll nun dafür geradestehen.

    Mehr noch: Coupons.com fordert nicht weniger als Strafe für das Löschen von Daten auf dem eigenen Rechner. Wenn das Löschen von Keys aus der Registrydatei des eigenen Rechners auf einmal strafbewehrtes Umgehen eines Kopierschutzes sein soll, wie weiter? Ist dann die komplette Neuinstallation eines Systems, auf dem jemals die coupons.com-Soft installiert wurde, auch ein strafbarer Versuch, die Gutscheinvergabe des Werbeprogramms zu knacken?

    Das Problem ist jedoch tatsächlich, dass der viel geschmähte Digital Millennium Copyright Act durchaus auch so triviale "Umgehungen" von "Sicherheitstechnik" abdeckt. Experten sind sich unsicher, wie das Verfahren ausgehen könnte. Coupons.com sieht die Vorgehensweise des Users als gleich bedeutend wie DVD-Jons DeCSS an, mit dem der DVD-Kopierschutz vor Jahren ausgehebelt wurde.

    Während DeCSS tatsächlich eine (schlechte) Verschlüsselung knackte, wurde im gegebenen Fall nur Registryeinträge gelöscht oder verändert. Kaum vergleichbar? Coupons.com gemäß durchaus, die über unbestimmte Schadenersatzforderungen hinaus auch die Daten der User fordern, die eine Software des Kaliforniers geladen haben, welche die Registry-Edits automatisch vornimmt.

    Gipfel der Ironie: das Motiv des "Kopierschutz-Knackers" war, Coupons.com seine Fähigkeiten zu zeigen und möglicherweise einen Job bei dem Unternehmen zu bekommen. Nun wird er stattdessen zum Präzedenzfall in der Frage, ob man Dateien auf dem eigenen Rechner nach Belieben löschen darf oder nicht.
    Das Vertrauen unter Freunden ist ein sehr empfindlicher Zustand. Zuneigung, Gefühl, Erkenntnis, Hoffnung und Glaube halten ihn im Gleichgewicht. Ohne Vertrauen ist das Leben bitter und leer, dieses zerbrechliche Band auf die Probe zu stellen, ist gefährlich. Und obwohl das Vertrauen daran wachsen kann, stellt sich immer die Frage, ob es der Probe überhaupt standhält.

  9. #109
    Oberstleutnant
    Avatar von Touji
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    Dann will ich mal hoffen, dass MS mich nicht verklagt. Ich habe nämlich auch ein paar Registry-Keys verändert und damit eine Sicherheitsfunktion freigeschaltet, die eigentlich für Vista Ultimate, Enterprise und Business vorgesehen ist. (Ich benutze Home Premium.) ^^

    Die spinnen (manchmal) die Amis, als Nächstes verklagt noch ein Spyware-Hersteller jemanden weil er als solcher bezeichnet wurde, ach ne..das gab es ja schon.

    Der "Bundes-Trojaner" wird vielleicht doch nicht als Offline-Version kommen. Also entweder weiß beim BKA die rechte Hand nicht immer was die linke tut oder man veröffentlicht absichtlich widersprüchliche Informationen.

    Weiter offene Fragen zur Online-Durchsuchung

  10. #110
    Duc de Rischelmääh
    Avatar von brainsheep
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    Hier mal was interessantes über Zensurversuche bei Wikipedia, was mich aber ehrlich gesagt nicht wundert.

    http://www.golem.de/0708/54144.html
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  11. #111
    Oberstleutnant
    Avatar von Touji
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    Die besten Zeiten hat Wikipedia wie es scheint leider auch schon hinter sich. Es sind ja nicht nur gezielte Manipulationen, auch treiben sich dort inzwischen auch zu viele Scherzkekse rum. Als Informationsquelle taugt es zwar immer noch, aber bei umstrittenen und gerade bei politischen Themen sollte man vorsichtig sein bevor man den Infos zu sehr traut.

    Diese Manipulation ist auch interessant: Berichte: CIA und FBI griffen in Wikipedia ein

    Für einen Geheimdienst ist es aber ziemlich armselig, dass man das so leicht zurückverfolgen konnte. Das muss wohl ein gelangweilter Mitarbeiter gewesen sein. Gerade die sollten eigentlich wissen wie man solche Spuren verwischen kann.

  12. #112
    Duc de Rischelmääh
    Avatar von brainsheep
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    Deshalb wäre es auch unklug sich seine Informationen nur aus einer Quelle zu besorgen.
    Wobei dies nicht immer so einfach ist heutzutageda die verschiedensten Zeitungen oder Nachrichtenformate oft zu einem Konzern gehören ohne das dies der normale Bürger weiß.

    Ich kaufe nicht mehr bei Media-Markt ich kaufe nur noch bei Saturn^^
    ich schaue kein MTV mehr ich schaue jetzt VIVA^^
    Die Sat1-News sind schlecht ich informiere mich bei N24^^
    Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur.
    Oscar Wilde

  13. #113
    Oberstleutnant
    Avatar von Touji
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    Mache ich auch immer so, zumindest bei den Themen die mich interessieren. Idealerweise sucht man sich die Infos einmal aus mindestens einer vertrauenswürdigen dt. Quelle und einer anderen vertrauenswürdigen Quelle aus dem Ausland. Das mit dem Ausland funktioniert natürlich nicht bei jedem Thema, Themen wie die dt. Innenpolitik dürfte den Lesern von Newsseiten im Ausland eher weniger interessieren.

    Was TV-Nachrichten angeht traue ich zur Zeit nur öffentlich-rechtlichen Sendern so halbwegs über den weg, wobei ich die Online-Ausgabe der Tagesschau besser finde als die im Fernsehen, weil die hin und wieder noch etwas kritischer bei manchen Themen ist als die TV-Ausgabe. Die Nachrichtensendungen der Privatsender kann man, meiner Meinung nach, größtenteils knicken. Zum einen wegen der etwas seltsamen Prioritätensetzung (Was interessieren mich das iPhone oder ob Leonardo DiCaprio wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen wurde? Ich will das Wichtigste vom Tage sehen.), zum anderen habe ich manchmal bemerkt, dass bei einigen Beträgen wichtige Details weggelassen wurden und man somit nur ein verzerrtes Bild von Geschehnissen zu sehen bekommt. Nein, so stelle ich mir keine gute Nachrichtensendung vor.

  14. #114
    Oberstleutnant
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    550.000 falsche Einträge in der britischen Gendatenbank

    Mit gespeicherten Genprofilen von 4 Millionen Menschen hat die britische Polizei die weltweit größte Gendatenbank. Mehr als 5 Prozent der Gesamtbevölkerung sind bereits erfasst. Dabei handelt es sich nicht nur um die Gendaten von verurteilten Straftätern, sondern auch von denen, die einer Tat nur verdächtigt und festgenommen wurden, gegen die aber dann keine Anklage erfolgte.

    Jetzt stellte sich heraus, dass die vom Innenministerium in den letzten Jahren massiv ausgebaute Gendatenbank ziemlich schlampig geführt wurde. Rund 550.000 Namen in der Datenbank sind falsch, falsch geschrieben oder fehlerhaft. Die Regierung musste sogar einräumen, nicht genau zu wissen, wie viele Einträge wirklich falsch sind, da von der Zählung nur die vorhandenen Kopien erfasst wurden. Es könnten also weitaus mehr sein.

    Meg Hillier, Staatssekretärin des britischen Innenministeriums, räumte ein, dass die Zahl der Personen, deren Genprofil sich in der Datenbank befindet, etwa um 13,7 Prozent niedriger sei als die Zahl gesamten Einträge. Man kann also nicht nur unschuldig in die Datenbank geraten, sondern hat womöglich auch gute Chancen, verwechselt zu werden. Das Innenministerium versichert, dass man nun hart daran arbeite, die Ungenauigkeiten zu beseitigen und die Genprofile mit den Fingerabdrücken abzugleichen, um die Identität der erfassten Personen zu überprüfen.
    Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/95006

    Der Spruch "Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten." sollte vielleicht in "Wer nichts zu verbergen hat und nicht das Pech hatte, dass bei der Einspeisung oder Verwaltung seiner Daten Mist gebaut wurde und sicher ist, dass dabei auch nichts absichtlich manipuliert wurde, hat nichts zu befürchten." ändern.

    Falls bei der Anti-Terror-Datei ähnlicher Mist gebaut wurde, wovon man schon fast ausgehen kann, da Menschen nun mal nicht perfekt sind und ihnen durchaus schon mal Fehler unterlaufen können, dann gibt es vielleicht irgendwann ein paar "lustige" Verwechslungen, die das Leben von Unschuldigen zerstören. ("Was soll das heißen der Datensatz von dem Mörder/Terroristen/Kinderschänder war falsch beschriftet?" )

    Die derzeit groß aufgebauschte Sache mit den verseuchten Kanzleramts-PCs bringt vielleicht den einen oder anderen "Online-Durchsuchungs"-Befürworter ins Grübeln. Vielleicht passiert das aber auch nicht und es gibt bald die Unterscheidung zwischen guten Trojanern, die von unseren Ermittlungsbehörden sowie deren Verbündeten auf die Rechner von deutschen Bürgern und Firmen geschleust werden und den bösen Trojanern von den bösen Iranern, Russen und Chinesen (Doppelmoral).

    Es ist im Übrigen auch toll, dass seit einigen Wochen einige Werkzeuge zur Abwehr solcher Angriffe verboten sind, da diese auch von Hackern/Crackern für andere Zwecke genutzt werden könnten. Das war wirklich sehr weitsichtig vom Gesetzgeber!

  15. #115
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    Es ist im Übrigen auch toll, dass seit einigen Wochen einige Werkzeuge zur Abwehr solcher Angriffe verboten sind, da diese auch von Hackern/Crackern für andere Zwecke genutzt werden könnten. Das war wirklich sehr weitsichtig vom Gesetzgeber!
    lol das ja wirklich toll...LOL ^^
    unglaublich...da kannste nix mehr zu sagen
    Das Vertrauen unter Freunden ist ein sehr empfindlicher Zustand. Zuneigung, Gefühl, Erkenntnis, Hoffnung und Glaube halten ihn im Gleichgewicht. Ohne Vertrauen ist das Leben bitter und leer, dieses zerbrechliche Band auf die Probe zu stellen, ist gefährlich. Und obwohl das Vertrauen daran wachsen kann, stellt sich immer die Frage, ob es der Probe überhaupt standhält.

  16. #116
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    Computer-Ausspähung durch falsche Behörden-Mails erwogen

    Berlin (Reuters) - Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble will Computer mit Hilfe gefälschter Behörden-E-Mails ausspähen.

    Der "Kölner Stadt-Anzeiger" zitierte am Mittwoch aus einem internen Vermerk seines Ministeriums, demzufolge das Versenden derart manipulierter elektronischer Post unter dem Namen von Behörden in Ausnahmefällen eingesetzt werden könnte. Der stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Bosbach verteidigte die Maßnahme als notwendig zur Terrorbekämpfung, die SPD reagierte dagegen skeptisch. BKA-Chef Jörg Ziercke warf Kritikern der Online-Durchsuchungen eine Angstmacher-Diskussion vor.

    Der E-Mail-Vorschlag stehe in einem 22-seitigen Papier des Innenministeriums, in dem Fragen des Bundesjustizministeriums beantwortet würden, hieß es im "Kölner Stadt-Anzeiger". Das Papier diene als Grundlage für die Regierungsverhandlungen zur Einführung der Online-Durchsuchung. Das Justizministerium betrachte die Ausspähung von Computern skeptisch und habe gewarnt, dass die Nutzung von manipulierten Behörden-Mails das Vertrauen in Mails von staatlichen Stellen beeinflussen könnte. Weder Innen- noch Justizministerium wollten den Bericht inhaltlich kommentieren.

    Bosbach zeigte sich in der "Mitteldeutschen Zeitung" zuversichtlich, das Vertrauen der Bürger in den Staat würde durch derartige Methoden nicht gefährdet. "Eine wehrhafte Demokratie würde dann erschüttert, wenn wir erklären würden, es gibt für Terroristen Möglichkeiten der Kommunikation, auf die der Staat unter keinen Umständen Einfluss nehmen kann und will."

    Der Chef des Bundeskriminalamtes (BKA), Ziercke, erklärte im Magazin "Stern", bei der Online-Durchsuchung sollten nicht systematisch private Computer gesichtet werden. "Es geht schlicht und einfach um fünf bis maximal zehn solcher Maßnahmen im Jahr." Diese würden ausschließlich im Bereich des internationalen Terrorismus angewandt. Nach seinen Angaben muss für jede Ausspähung eine eigene Software entwickelt werden, die sogenannte Remote Forensic Software. Schon weil der Aufwand dafür beträchtlich sei, könne es nur eine begrenzte Anzahl derartiger Online-Durchsuchungen geben. Es gebe viele Möglichkeiten, die Software in Computern zu installieren. "Insbesondere ist es möglich, die Software online über das Internet auf den Computer aufzuspielen."

    Schleswig-Holsteins Innenminister Ralf Stegner (SPD) warf Schäuble vor, mit Kalkül einen nicht realisierbaren Vorstoß zu machen. Im Falle eines Anschlags wolle Schäuble den Sozialdemokraten eine Mitschuld geben: "Dann will er wohl sagen, seht ihr, das wäre zu vermeiden gewesen, wenn die SPD mitgemacht hätte." Er habe große Zweifel, ob eine Online-Durchsuchung verfassungskonform sei. "Klar ist: die SPD wird keinenfalls ihre Hand zu einer Verfassungsänderung reichen, nur um Online-Durchsuchungen zu ermöglichen", betonte er.
    http://de.today.reuters.com/news/new...-ONLINE-ZF.xml

    http://www.google.de/news?q=&sourcei...L_deDE237DE237

    mich hat vorallem die e-mail methode neugierig gemacht...da ich t-onlinekunde bin hab ich ein postfach das sich nicht gleichzeitig auf meinem rechner befindet, ich kann also lesen bevor ich runterlade und anhänge die nicht koscher erscheinen, hau eh in die tonne, von nutzern die ich nicht kenne :/
    bei aol siehts glaub fast genauso aus...das ist doch in jedem fall ein griff in die tonne
    Das Vertrauen unter Freunden ist ein sehr empfindlicher Zustand. Zuneigung, Gefühl, Erkenntnis, Hoffnung und Glaube halten ihn im Gleichgewicht. Ohne Vertrauen ist das Leben bitter und leer, dieses zerbrechliche Band auf die Probe zu stellen, ist gefährlich. Und obwohl das Vertrauen daran wachsen kann, stellt sich immer die Frage, ob es der Probe überhaupt standhält.

  17. #117
    Oberstleutnant
    Avatar von Touji
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    Man sollte halt immer in den Ordneroptionen das Anzeigen von Dateiendungen aktivieren, damit einem keiner eine *.pdf.exe, *.doc.msi (o. ä.) unterschieben. Selbst bei Windows Vista ist dies in den Standardeinstellungen immer noch nicht der Fall.

    Da diese Ermittlungsmethode wohl nicht so häufig angewandt wird, denke ich mal, dass von Fall zu Fall entschieden würde wie die Schadsoftware installiert wird. Die Stasi-Methode mit dem heimlichen Eindringen in die Wohnung und manueller Installation wäre wohl die effektivste, andere wären vielleicht auch das Programm auf eine CD zu packen und als Software eines Internet Providers (z. B. AOL) zu tarnen, dafür zu Sorgen, dass staatliche Seiten Sicherheitslücken in den verwendeten Browsern ausnutzen um Schadcode einzuschleusen oder es auf einem USB-Stick zu platzieren und diesen in der Nähe des Verdächtigen "herumliegen“ zu lassen.

    Stegners Vermutung habe ich auch schon eine Weile. In den letzten Wochen war das auch ziemlich offensichtlich. Man macht immer neue radikale Vorschläge, wobei es fast egal ist ob die vorgeschlagenen Maßnahmen überhaupt etwas bringen und wenn dann ein Anschlag passieren sollte kann man auf die Skeptiker zeigen und sagen "Ich habs euch ja gesagt, aber ihr wolltet ja nicht!". 90+% der Bevölkerung wird nach dem Schock über dem Anschlag wohl auch nicht über die Effektivität der vorgeschlagenen Maßnahmen nachdenken und sofort mit den Agitatoren sympathisieren und nach mehr Überwachung, Bevormundung etc. schreien. Auf diese Weise könnte die Union trotz Planlosigkeit punkten.
    Geändert von Touji (29.08.2007 um 22:10 Uhr)

  18. #118
    Duc de Rischelmääh
    Avatar von brainsheep
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    Ich kann mir gar nicht vorstellen das die politiker so dumm sind um nicht zu wissen, dass die vorgeschlagene Methode nur beim DaU funktionieren würde.
    Ich könnte mir vorstellen, dass hinter den Kulissen an ganz anderen Methoden gearbeitet wird während es in der Öffentlichkeit absichtlich dilettantisch dargestellt wird, ich kann mir kaum vorstellen das die Experten der Bundesregierung zu so einem Vorschlag wie hier skizziert, geraten haben.
    Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur.
    Oscar Wilde

  19. #119
    Duc de Rischelmääh
    Avatar von brainsheep
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  20. #120
    Kriegsdienstverweigerer

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    Genau aus solchen Gründen würde ich solche Rabattkarten gar nicht benutzen. Wenn die wenigstens was bringen würde, aber nichts, dr Bonus der dir dort gutgeschrieben wird ist einfach ein Witz, dafür lohnt es sich nicht das alles auf mich zu nehmen.

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