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Castor - Warum schaffen die es nicht normal zu demonstrieren?

Eine Diskussion über Castor - Warum schaffen die es nicht normal zu demonstrieren? im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; wer (anders als in diesem thread) mal ne vernünftige diskussion hören will, sollte sich den wdr5 podcast dazu anhören: http://www.wdr5.de/nachhoeren/tagesgespraech.html ...

  1. #81
    Stabsfeldwebel
    Avatar von Wilma
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    wer (anders als in diesem thread) mal ne vernünftige diskussion hören will, sollte sich den wdr5 podcast dazu anhören:
    http://www.wdr5.de/nachhoeren/tagesgespraech.html
    war u.a. ein gewisser herr wendt, seines zeichens vorsitzender der polizeigewerkschaft, am start. der traf meines erachtens den nagel auf den kopf.
    www.die-philosoffen.com
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  2. #82
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    Avatar von Talatavi
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    Und nun wieder die "Gretchenfrage"... vertreten 50.000 Demonstrationsteilnehmer (Quelle: Indymedia) die Mehrheit oder sind sie eine zu vernachlässigende Minderheit?
    Selbst wenn man davon ausgeht das es 100x mehr Atomkraftgegner-/kritiker/-ablehner gibt, die aber logischerweise aus verschiedensten Gründen nicht an den aktuellen Protestveranstaltungen im Wendland teilnehmen konnten, darf bezweifelt werden ob dies eine zu berücksichtigende Mehrheit darstellt. Im Verhältnis zu unserer Gesamteinwohnerzahl.
    Ich glaube allerdings auch nicht, dass die Leutz die da demonstriert haben alles ewig Gestrige sind sondern das ihr Anliegen durchaus wichtig und richtig ist.
    Aber nicht wer am lautesten schreit oder sich medienwirksam (und unterstützt) in Szene setzt beeinflusst das politische Geschehen, sondern nur der Wahlzettel (und großzügige "Spenden" an Entscheidungsträger).

    Der Teufelskreis mit dem Atommüll ist schwer zu durchbrechen.
    Wir (in Deutschland) haben sichere Atomkraftwerke die dank hoher Energieausbeute preiswert Strom erzeugen, trotzdem die Taschen der Erzeuger voll machen aber halt auch dauerhaft strahlenden Abfall produzieren.
    Legen wir diese Kraftwerke still, haben wir ein Stromdefizit und müssen den Strom aus dem Ausland importieren. Alternative Energiegewinnungsanlagen aus der BRD reichen nicht aus um das Defizit zu decken.
    Die Frage ist dann nur, wer liefert uns den Strom, wie wird dieser erzeugt und ist auch in Krisenfällen unser Bedarf durch andere Länder sicher gedeckt?
    Strom ist ja auch eine Handelsware mit der kräftig spekuliert wird, wie man an den Preisanstiegen der letzten Jahrzehnte sehen kann.
    Es wird auch eine Frage des Preises sein der beim Endverbraucher ankommt, denn die Mehrheit will ja auch nicht mehr für Strom bezahlen.
    Also wird's bei einem deutschen Atom(-strom)ausstieg darauf hinauslaufen, dass wir ausländischen Strom kaufen müssen, der irgendwo von gewinnorientierten Konzernen produziert wird.
    Und da Atomstrom eine billige Erzeugermethode ist, kann man durchaus spekulieren wo dann ggf. neue Reaktorkraftwerke errichtet werden.
    Ich habe meine Zweifel ob in allen Ländern ein gleich hoher Sicherheitsstandard für Atomkraftwerke besteht wie bei uns oder ob ausländische konventionelle Kraftwerke die Umwelt noch mehr versaubeuteln als unsere landeseigenen mit guter Filtertechnik.
    Die Vorstellung das in "östlich gelegenen Ländern" neue Atomkraftwerke entstehen um unseren Bedarf zu decken würde nicht zur Hebung meines Sicherheitsgefühls beitragen.
    Auch dort entsteht ein Betriebsrisiko und Atommüll und ich bezweifle, dass z.B. in Russland ähnlich sorgsam wie bei uns damit umgegangen wird (siehe z.B. Tschernobyl oder die Region um den Karatshisee). Leider macht ein nuklearer GAU auch nicht vor Ländergrenzen Halt.

    Ich finde es auch assig die abgenutzten Brennstäbe, welche ja noch tausende Jahre lang lebensgefährliche Strahlung abgeben, zu verpacken, einzulagern und unserer Nachwelt zu hinterlassen.
    Angeblich soll die Lagerung ja sicher sein aber es kommt kontinuierlich neuer Strahlungsabfall dazu und wir können nicht tausend Jahre in die Zukunft sehen ob ein vermeintlich sicheres Endlager dann immer noch sicher ist.
    Es muss dringend und weltweit nach einer Alternative zur herkömmlichen Reaktorstromerzeugung geforscht werden, die keinen radioaktiven Abfall erzeugt.
    Diese Methode muss allen zugänglich gemacht werden und es völlig unerschwinglich machen Atomkraftwerke neu zu bauen.
    Ich halte dies für eine der wichtigsten Aufgaben der Menschheit.

    Bis dahin haben wir die Alternative selber sicheren Atomstrom zu produzieren und den daraus entstehenden Müll bei uns endzulagern oder ausländischen Strom zu beziehen dessen Erzeugung und Überwachung nicht in unserer Hand liegt.
    Mich würde es auch nicht stören wenn neben allen deutschen Autobahnen Windkrafträder stehen, auf jedem Dach Solaranlagen draufpappen aber das müsste weltweit passieren und daran habe ich Zweifel.

  3. #83
    Chaoslord
    Avatar von Kane
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    Das Problem ist wohl der teure Umstieg auf alternative Energiemöglichkeiten. Dass es auf längere Zeit eventuell billiger kommt, auf andere Energiegewinnungsmöglichkeiten zu bauen, darauf sieht keiner. Ja, Atomenergie ist gefährlich und giftig, aber sie ist auch effektiv. Es ist auch nicht restlos geklärt ob zum Beispiel erneuerbare Energie, wie Biogas oder Windenergie überhaupt den enormen und immer mehr ansteigenden Bedarf decken soll. Da besteht dann wahrscheinlich ein riesiger Bedarf an Flächen, wo Windräder, Solarzellen, etc augebaut werden können. Alternativen, die immer mehr an Bedeutung gewinnen, wären sogenannte Offshore-Kraftwerke, also Kraftwerke auf dem offenen Meer/auf offener See. Das Problem ist, dass diese Technologie noch lange nicht ausgereift ist und je tiefer der Meeresgrund ist, desto größer werden die Schwierigkeiten. Derzeit werden an "schwimmende Offshore-Windparks" getüfftelt, aber das ist ein sehr schwieriges Unterfangen, nicht nur technisch, sondern auch finanziell. Dazu kommen noch, dass der Einfluss auf die Umwelt nicht richtig erforscht wurde. Fakt ist, ein Umstieg von Atomenergie auf andere (alternative) Energien ist teuer und wird auch einige Zeit in Anspruch nehmen. Wahrscheinlich würde der Aufwand erst den Kindern der Kinder der Kinder unserer Kinder zu Gute kommen und wenn wir auf die Geschichte der Menschheit und seine Gewohnheiten/Verschwendung blicken wissen wir, dass nur wenige an die Kinder der Kinder der Kinder unserer Kinder denken.


    DON'T FORGET THE OHO-EFFECT!!!


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  4. #84
    Oberfeldwebel
    Avatar von zero32
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    also, ich muss ja nun auch mal was dazu sagen (auch wenn ich jetzt zu faul war weiter als bis seite 3 zu lesen ^^)

    Dieser protest ist, wie nun schon viele erwähnt haben, schwachsinnig, ich hoffe das ist nun allen klar ^^
    aaaaaaber was die alternativen energien angeht muss ich widersprechen, das problem bei beispielsweise solarzellen (ist das einzige worüber ich was erzählen kann weil ich mit der technik arbeite ^^) ist einfach das die nachfrage nicht so groß ist, und dannb werden die dinger teuer, die produktionskosten sind eigentlich nicht so hoch (ich weiß ja nicht wieviele leute hier wissen wie so eine solarzelle gebaut wird und wie sie funktioniert ^^) wäre also einfach die nachfrage höher würden solarzellen (btw solarmodule) wesentlich günstiger werden und jeder könnte sich die dinger aufsd dach kleben und sich freuen dass er keine stromrechnung mehr bezahlen muss

  5. #85
    Glückspilz
    Avatar von Duke Fak
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    Wiederspricht eigentlich der offiziellen Aussage, das die Nachfrage zuletzt weit grösser war als von allen erwartet wurde und deshalb die Förderungen gekürzt werden mussten um die Stromkosten nicht weiter hoch zu treiben...
    Aber davon abgesehen funktioniert das Nachfrage/Preis -Spiel normalerweise genau andersrum:
    Nachfrage folgt wenn der Preis gering genug ist. Solange der Preis zu hoch ist wird die Nachfrage fast immer gering bleiben (ausser irgendeiner klebt nen angebissenen Apfel drauf...).
    Erstens können es sich vorher viele schlicht nicht leisten...zweitens wird die Wartezeit bis zur Rentabilität für viele schlicht zu lange.
    Ich hab btw auch noch von keinem Hersteller gehört der wegen zu grosser Nachfrage den Preis seiner Produkte vorsorglich gesenkt hat!
    Never run a touching system!!

  6. #86
    Oberfeldwebel
    Avatar von zero32
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    da hasst du schon recht, aber das verhählt sich bei allen produkten anders. ich meine solarzellen waren als sie grade neu auf dem markt waren nicht grade beliebt btw haben sich nicht so gut verkauft, und die produktion wurde halt deswegen auch nicht so Industrialisiert, und die die die dinger verkauften mussten ja auch irgendwie gewinne machen, weswegen sich das mit der hohen preis leider gefestigt hat.

    falls irgendwer hier eine betrieb aufmacht der solarzelen verkauft, der wird wqarscheinlich pleite gehen weil halt die nachfrage nicht groß genug ist, und die betriebe die die dinger verkaufen müssen halt die preise anheben dass es sich auch lohnt

  7. #87
    Glückspilz
    Avatar von Duke Fak
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    nicht unbedingt:
    ohne jetzt Preise zu kennen ganz Beispielhaft:
    Wenn eine Anlage heute 10T€ kostet und sich in ca 10 Jahren rentiert und ich es schaffe eine Fertigung aufzubauen die bei Auslastung die gleiche Anlage für 5T€ und Rendite in 5 Jahren bringt werde ich nicht lange warten müssen um genug Nachfrage zu haben.

    Muss ich mir ja nur für mich selbst überlegen: 10T€ vorstrecken und 10 Jahre warten bis ich was von hab schreckt doch ziemlich ab, da hohe Investitionskosten und lange Wartezeiten zu verkraften sind.....5T€ und 5 Jahre machen es definitiv viel Interessanter, da beides doch überschaubar ist.

    Und das ist bei den wenigsten Produkten anders...fast alle können bei hoher Stückzahl im Preis gesenkt werden und mit dem geringen Preis dann die nötige Nachfrage generieren um dennoch Gewinn zu erwirtschaften.
    Das geht sogar beim Bau eines ganzen Hauses, warum dann nicht bei Solarzellen?
    Never run a touching system!!

  8. #88
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    Wahrscheinlich ist seine Rolle in der Produktion die des Verpackers. Um auf eine externe Versorgung zu verzichten, muss man schon wirklich viel Fläche, bei der derzeitgen Leistungsfähigkeit, zu Verfügung haben. Lohnen tut es sich generell schon, aber sie lösen in Deutschland keine Energieprobleme im Alleingang. Für den Dezentralisierungsprozess in Deutschland spielen sie eine wichtige Rolle.

  9. #89
    Oberfeldwebel
    Avatar von zero32
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    ich hoffe du meinst jetzt nicht mich mit der role des verpackers, ich bin nämlich eher in der entwicklung aber wayne

    und natürlich würde es alle energie probleme lösen in deutschland, wenn sich jeder (oder zumindest viele) solche solarzellen leisten könnten, und nicht nur in deutschland sondern überall auf der welt. nur hier trit schon wider das problem auf dass die einnahmen durch energie dadurch wegfallen würden, oder was meinst du wiso es noch kein wasserstoff auto oder ähnliches gibt? bestimmt nicht weil es nicht möglich ist (glaub mir, ich weiß es)

  10. #90
    Feldwebel
    Avatar von Golan
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    Solarzellen sind mit unter ein Paradebeispiel für eine Energiequelle, die nicht für die Grundlastversorgung geeignet ist. Die Abhängigkeit von der zeitlich und räumlich stark schwankenden Sonneneinstrahlung macht eine Grundversorgung unmöglich, wenn nicht auch eine extremst leistungs- und anpassungsfähige Energietransportstruktur vorhanden ist - was das Gesamtsystem in Sachen Umweltbelastung und Wirtschaftlichkeit nicht konkurrenzfähig machen würde. Ganz zu schweigen davon, dass die Photovoltaikzelle, was man im Allgemeinen unter einer Solarzelle versteht, energetisch und wirtschaftlich betrachtet eine ziemliche Verschwendung ist.

    Das Plus der "alternativen Energien" ist schlicht, dass sie als Umweltaussaugmethode schlicht nur in geringem Maßstab eingesetzt werden - in größerem Maßstab sind ihre Eingriffe jedoch nichtmehr marginal. Wind- und Gezeitenkraftwerke greifen in die natürlichen Strömungen ein, Wasserkraftwerke machen Flüsse und sehen als ökologischen Lebensraum zunichte, Solaranlagen kippen das Gleichgewicht aus Sonnenenergieabsorption und -emission und so weiter. Ganz davon zu schweigen, dass alles scheiß viel Platz, Ressourcen und Aufwand bedarf.
    Geändert von Golan (14.11.2010 um 16:39 Uhr)

  11. #91
    Oberfeldwebel
    Avatar von zero32
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    glaub mirt wenn du dir ein paar solarmodule aufs dach klebst und dier n energiespeicher in den keller stellst hasst du genug energie, unabhängig obs grad tag oder nacht ist, das püaradebeispiel dafür sind offensichtlich die personen die den schritt gewagt haben und sich eine solaranlage angelegt haben, und ich bin mir sicher dass es das gleichgewicht nichtg sonderlich stark stören würde wenn dein hausdach am tag dauererhitzt wird

  12. #92
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    Nein, er hat es doch vertrefflich wiedergegeben, Photovoltaikanlagen sind (in Deutschland) nicht für eine Grundlastversorgung geeignet. Der Nutzungsgrad von Photovoltaikanlagen liegt in Süddeutschland, sprich unseren effektivsten Standort, um die 9%. Das ist ein Fliegenschiss. Photovoltaikanlagen im größeren Stil zu nutzen, ist noch eine absolute Seltenheit und das nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, sondern aus technischen Gründen sowie der Effizienz. Etwa die Testanlage die wir in Marokko aufgestellt haben, mit jeweiliger optimaler Ausrichtung zum Sonnenstand und Gegenmaßnahmen für die Versandung der Zellen. Eine kleine Revolution in Nordafrika. denn bisher wird dort, wenn auf Solaranlagen gesetzt, dann auf Parabolrinnen. Nordafrika wird genau wie die Arabische Halbinsel für Europa noch von Bedeutung sein, wenn der Aufbau eines neuen Transport/Versorgungsnetzes für die erneuerbaren Energien ansteht. Und natürlich meinte ich dich mit den Verpacker, mal abgesehen von deinen Schriftbild, ist dein technisches Verständnis dermaßen misserabel, das ich einen Lachkrampf bekomme könnte.

    Die Einflüsse in andere globalen Prozesse und lokalen Ökosysteme sind in keinster Weise irrelevant, sondern muss mit aller größter Sorgfalt mit eingeplant werden, sonst ist die Anlage schlicht und ergreifend für die Umwelt nichts wert. Sonnenenergieabsorption ist mehr oder weniger unbedenklich, ebenso wie die Strömungseinflüsse auf den Wind, weil sie sowieso alleine Aufgrund der Energieausbeute entsprechend plaziert werden. Weitere Einflüsse durch Windkraftanlagen sind der Geräuchspegel und auch der Einfluss auf die Vogelwelt. Die Einflüsse von Wasserkraftwerken hat Golan auch wunderbar angeschnitte, denn sie verändern nunmal den Verlauf von Flüssen, lassen neue "ruhige" Gewässer entstehen, wertvolle Ökosysteme können verloren gehen. Umweltschutz bedeutet nicht nur C02 zu reduzieren, sondern auch viele andere Faktoren müssen berücksichtigt werden und eingeplant werden, um die Einflüsse auf die Natur gering zu halten. Ohne geht es sowieso nicht.

  13. #93
    Oberfeldwebel
    Avatar von zero32
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    du bekommst lachkrämpfe wegen meinem technischen verständnisses aber hasst selbst scheinbar keine ahnung von der technick über die hier gesprohcen wird? aha

    wie schon gesagt, wenn du solarmodule auf dem dach hasst is der transport ins stromnetzwerkes deines hauses (deiner wohnung) kein problem... kleiner tip: lesen bildet

  14. #94
    Feldwebel
    Avatar von Golan
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    Zitat Zitat von zero33 Beitrag anzeigen
    glaub mirt wenn du dir ein paar solarmodule aufs dach klebst und dier n energiespeicher in den keller stellst hasst du genug energie, unabhängig obs grad tag oder nacht ist, das püaradebeispiel dafür sind offensichtlich die personen die den schritt gewagt haben und sich eine solaranlage angelegt haben, und ich bin mir sicher dass es das gleichgewicht nichtg sonderlich stark stören würde wenn dein hausdach am tag dauererhitzt wird
    In den meisten Fällen (eigentlich alle die ich kenne), dienen private Photovoltaikzellen nicht der Dauerversorgung. Für gewöhnlich wird zwar ein Teil des Energiebedarfs darüber gedeckt (dafür sind sie ja da), zwischendurch muss aber immer wieder von außerhalb Energie bezogen werden, um den Grundbedarf zu decken. Wir haben hier in Deutschland schlicht eine zu geringe Tagessonnenstundenausbeute, um rein energetisch wirtschaftlich genug Energie zu gewinnen - egal, wie du das speicherst. Natürlich kann ein Birckenstockpärchen mit einem entsprechenden Lebensstil ihren Energieverbrauch soweit senken, dass er an die Ausbeute eines großzügig dimensionierten Dachs mit PV-Anlagen angemessen ist - leider hat Deutschland eine extrem hohe Flächeneinwohnerzahl und auch einen gewissen Mindestlebensstandard, der es nicht erlaubt, unsere Bevölkerung in wenig genug Birkenstockpärchen mit genügend Photovoltaikflachdächern umzuwandeln.

  15. #95
    Oberfeldwebel
    Avatar von zero32
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    ein normales hausdach (also normalgroß) sollte normalerweise genug platz bieten um dass haus zu versorgen und ggf. auch einen überschuss produzieren (also ich meine generell) wir reden hier natürlich von ner 2x2 wellblechhütte oder so ^^

  16. #96
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    Ein normaler Haushalt lebend in einen Einfamielienhaus, hat einen durchschnittlichen Verbrauch von 4.000 kw/h pro Jahr, also weitmehr als mit einer Photovoltaikanlage auf einen entsprechenden durchschnittlichen Dach produziert, also abgerechnet sämtlicher Verluste bis zur Wechselrichtung. Es gibt einige Häuser, dort wurde Photovoltaikanlage schon bei der Konstruktion eingeplant, sprich hier wurde alles hierfür ausgerichtet. Somit kann es zu Ausnahmefällen kommen, bei denen eine Versorgung im Sommer vollständig über die Anlage erfolgen kann. Und das auch nur im Sommer, in den meisten Fällen haben wir weder eine optimale Ausrichtung noch ausreichend Fläche, an den Häusern. Und dann kommen wir natürlich auch zu den Menschen, die in Mehrfamielienhäusern wurden, wo die verfügbare Fläche dem Bedarf natürlich in keiner Weise gewachsen ist. Es ist reine Träumerei das sich jeder Zellen aufs Dach knallt und damit die Energieprobleme verschwunden wären, entzieht sich jeder Grundlage. Sie sind wichtig für den Dezentralisierungsprozess und der Entlastung des Netz, bei der bei Übeschuss auch mal was zurückgespeist werden kann. Und somit auch wichtig, den Dezentralisierung wird in der Zukunft immer bedeutender werden.

  17. #97
    Oberfeldwebel
    Avatar von zero32
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    gut, ich habe mir nun überlegt ob ich villeicht nun die benöltigte solaranlage dafür ausrechne, habe aber keine lust dazu grade, ist mir zuviel arbeit dafür dass ich weiß wie ihr wider darauf reagieren werdet

    jedenfalls kann man die komplete stromversorgung durch erneuerbare energien betreiben, glaubt mir, aber okay

  18. #98
    Feldwebel
    Avatar von Hanniball478
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    @zero 33
    Was schwebt dir denn als Energiespeicher vor Litiumioenakus kannst du in der Stückzahl schlecht produzieren.
    Schlicht weil es davon nicht genung gibt.

    Nebenbei hat Son Gohan in mehren Threads wo es um technische Fragen ging bewiesen das er technisches verständnis hat.

    Letzlich wird der Umstieg auf erneuerbare Energien gelingen.

    wahrscheinlich über Solarthermische Kraftwerke und nicht so sehr über Solarmodule.
    Die einen sagen bis 2035 was ich für verdammt Optimistisch halte die anderen sagen 2055 was schon ehr hinkommen wird.
    die Kernkraftwerke dienen wie beschrieben als Brückentechnologie und sollen keine Dauerlösung darstellen.

    Uran ist zwar auch im Leitungswasser etc enthalten aber nicht annährend in solchen Mengen.

    Das problem der Lagerung für die Zeit in der Uran strahlt kann man ohnehin nicht lösen. Wahrscheinlich wird das irgendwann falls man doch ein Geologisch sicheres Endlager findet dareihn packen oder man schießt das ganze doch irgendwann in den Weltraum.


    Was die Kritik an den Demonstranten angeht habe ich wenig verständnis. Das sind einmal Leute die in der nähe von Gorleben wohnen. Ich weiß ja nicht wie toll ihr das finden würdet neben einer Giftmülldeponie zu Leben nachdem es dort schon mehrmals Skandale oder zweifel gegeben hat.

    Zum anderen sind es halt die die mit einer verlängerung der Atomlaufzeiten nicht einverstanden sind.
    Der Atomkonsens von Rot Grün hätte ja durchaus noch Zeit. Jetzt ohne jede Not die Laufzeiten zu verlängern kommt einzig den Spekulanten der Großkonzerne Eon Wattenfall RWE und Co zu gute.

    Wenn man kurz vor dem geplanten Atomausstieg sieht das es noch zu früh ist da man die Grundlast mit den Energiespeichern und Erneuerbaren Energien decken kann hätte man das noch immer verlängern können.

    Insofern finde ich es nicht Falsch das sie da Demonstrieren und Medienwirksammer hätten sie kaum Demonstrieren können, so dumm sind die dummen Demonstranten halt doch nicht.
    Alkohol ist die Lösung und der Anfang all unserer Probleme

  19. #99
    Robin Hood
    Avatar von RaoulDuke
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    !BAMM!
    @SonGohan: Es ist mir absolut unverständlich warum du ständig Menschen, die eine andere Auffassung oder Meinung von Energiepolitik haben, beleidigend angehen musst. Reiß dich zusammen, beim nächsten mal spielen wir wieder das Spiel Verwarnung-Karte & Co. Ich habe dir vor kurzem erst gesagt, dass es respektlos und beleidigend ist, ständig andere Meinungen zu diskretitieren. Selbst wenn derjenige falsch liegt ist dass einfach keine Art für derlei despektierliches Verhalten und wird von mir nicht länger toleriert.
    Cause I'm a picker
    I'm a grinner
    I'm a lover
    And I'm a sinner
    I play my music in the sun

  20. #100
    Oberfeldwebel
    Avatar von zero32
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    als energeispeicher, keine ahnung, irgendwas chemisches, wasserstoff z.b (aber wasserstoff würde vllt etwas viel platz verbruachen) aber da fidet sich mit sciherheite eine lösung.

    ich meinte auch nicht das er kein technisches verständniss ha sondern dass er scheinbar nicht wirklich ahnung von der technick die heir gennant wurde (also solarzellen) hat

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