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Bundestagswahl 18.09.2005

Eine Diskussion über Bundestagswahl 18.09.2005 im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; oh Oo naja, ich hab die zahlen von gestern abend/nacht, da wurden aber erst 8 bundesländer berücksichtigt und da lag ...

  1. #81
    Darth Plüsch !
    Avatar von mope7
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    oh Oo

    naja, ich hab die zahlen von gestern abend/nacht, da wurden aber erst 8 bundesländer berücksichtigt und da lag die spd eben mit 2 sitzen vorne

    na egal, also hat die union damit die mehrheit

    edit: sodale, grad eben auf ard.de gestöbert.
    joap, 3 sitze mehr, was sich aber durch dresden 1 noch ändern kann und zwar genau um 3 sitze
    das wäre dann eine patt-situation und herr köhler wäre gefragt... allerdings --> was soll der mann denn bitte groß machen ? kann einem ja schon leid tun, am ende is er an allem schuld Oo

    und für alle die die berliner runde und schröders peinliches auftreten verpasst haben hier ein kommentar und eine zusammenfassung:

    http://www.tagesschau.de/aktuell/mel...EF_BAB,00.html

    http://www.tagesschau.de/aktuell/mel...762754,00.html
    Geändert von mope7 (19.09.2005 um 13:47 Uhr)
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  2. #82
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    Avatar von Blade
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    Zitat Zitat von mope7



    in der gschichte der bundesrepublik deutschland war es de facto eigentlich immer so, dass die partei die die mehrheit bei der bundestagswahl erreicht hat die verhandlungen aufnehmen darf und den kanzler stellt, sprich den politischen führungsanspruch für sich behauptet.


    obenstehend ein zitat von mope heute morgen 8 uhr
    untenstehend ein zitat von mope heute morgen

    zu diesem zeitpunkt hatte die spd noch keine 2 sitze mehr durch direktmandate und somit war die cdu/csu die stärkse fraktion - wie oft dann noch ?

    das finde ich sehr interessant... was denn nun? partei oder fraktion?
    Meine informationen beziehen sich auf die zahlen von heute morgen...sprich ich ging in meinem post schon davon aus dass die cdu/csu 3 sitze mehr hat. Nur ändert dass nichts daran dass die SPD immer noch stärkste partei im bundestag ist.
    und komm mir nich mit "die sind zusammen...fraktion blabla"... können dann spd und grüne ned auch ne "fraktion" bilden und so mehr haben als cdu/csu? -.-
    Zitat Zitat von FiX Beitrag anzeigen
    [...], da dem Mod wohl bekannt war, dass Blade kein normaler Bär und auch kein Schadbär, sondern ein Problembär ist und entsprechende Vorsorge daher hilfreich sein könnte.

  3. #83
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    Avatar von mope7
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    eine partei bildet, wenn sie in den bundestag eingeht eine fraktion, sofern sie die nötige stärke dafür aufbringen kann (die ich ausem kopp grad nit weiß) - sollte keine fraktion zustande kommen sind angehörige einer partei die trotzdem in dne bundestag gewählt wurden "fraktionslos"

    cdu und csu bilden eine fraktionsgemeinschaft - das ist EINE fraktion aus 2 partein.
    die cdu/csu haben eine sonderstellung wie ich bereits mehr als ausführlich erläutert habe.

    spd und grüne können keine fraktionsgemeinschaft bilden, da sie sich im wahlkampf konkurieren. wenn sie sich zusammenschließen nennt man das koalition.

    auf bundepolitischer ebene ist die fraktionsgemeinschaft aus cdu/csu, auch bekannt als "union" als EINE partei anzusehen, da sie EINE fraktion bildet durch die fraktionsgemeinschaft

    jetzt verständlich ?


    also wir ham sowas in sozi gelernt *hust*

    edit: und ich finds ehrlich gesagt mies, jetzt kleinkariert zu suchen
    cdu/csu sind de facto 2 verschiedene parteien, aber durch das was ich grad das 2te mal erklärt habe und auch im allgemeinen sprachgebrauch sind die dann doch eine (!) "partei"
    geh bitte lieber auf die anderen sachen ein.
    Geändert von mope7 (19.09.2005 um 15:15 Uhr)
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  4. #84
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    Avatar von BseBear
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    Naja das mit der CDU/CSU Debatte finde ich ein kleines bißchen lächerlich... Komisch, dass das nie ein wirkliches Thema war und sich jeder der nichts von der CDU hielt eher noch über CSU-Stoiber gefreut hat, der es der CDU ja sicherlich auch ein kleines bißchen versaut hat...

    Aber jetzt, ganz plötzlich ist es natürlich schlimm, dass sowas geht. Dass die CDU und die CSU ne Fraktion bilden is ja nicht erst seit gestern so und im Gegensatz zu dem Versuch, die beiden zu trennen, kein machtgeiler Akt...

  5. #85
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    Avatar von raptorsf
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    checkt ihr das den nicht? Die SPD mit ihrem Zugpferd Schröder wollen nur wieder Verwirrung stiften mit ihrer Trennung von CDU und CSU - solche Thesen sind einfach an den Haaren herbeigezogen und verdienen gar keine genauere Betrachtung.

    Euer Medienkanzler manipuliert Euch! Auch noch nicht aufgefallen? Es ging nicht um die Kanzlerfrage sondern es ging um Parteien!

    Wenn ich bei der SPD wäre wäre ich ganz schön ruhig. Ein grosser Teil der hohen Arbeitslosigkeit hat indirekt die SPD verursacht, in den Wahlen haben sie am meisten verloren - wie kann man dann noch so arrogant sein und irgendwelche Forderungen stellen?

    Sowas ist für mich absolut nicht nachvollziehbar - und ich würde mal überlegen, wie ein solcher Kanzler im Ausland ankommt...

  6. #86
    Darth Plüsch !
    Avatar von mope7
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    besonders berüht hat mich die tatsache dass unser medienkanzler in der berliner runde die medien ja ach so verteufelt hat

    übrigens, grad eben im radio gehört: die spd hat bereits einladungen zu gespächen zur regierungsbildung verschickt


    edit: im zdf gibt es sogar audio-datein azum download mit den schönsten gebluber der elefantenrunde.
    auch der artikel ist sehr gut

    http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/26/0,...376602,00.html


    edit2: klasse artikel ! --> http://n24.de/wirtschaft/multimedia/...91911542600002


    noch besser --> http://n24.de/politik/wahl-2005/?n2005091822022800002
    Geändert von mope7 (19.09.2005 um 15:34 Uhr)
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  7. #87
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    Ich kann diesen Brender irgendwie nicht leiden...

    Was er meinte dass Schröder ihnen unterstellen wollte am Schluß hab ich auch irgendwie net kapiert (vll. lags daran, dass ich die halbe Sendung verpasst hab )

    Spd und Cdu haben bereits Verhandlungen mit allen demokratischen Parteien aufgenommen, was rauskommt... ma weis et net

  8. #88
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    Avatar von Blade
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    mope ich brauch auf die anderen sachen wirklich ned eingehen... denn du weißt dass ich auf SPD seite stehe und somit deren linie verfolge und das gleich is bei dir eben auf CDU... wir können lange drüber diskutieren aber auf nen grünen zweig werden wir ned dabei kommen.. und ich möcht mich da in nix reinsteigern (hab ich schon zuviel getan).. du bist sonst so n netter ^^


    aber gerade hab ich einen sehr interessanten artikel bei spiegelonline gefunden der die DERZEITGE situation (also einen tag nach der wahl) sehr gut beschriebt.. und dann berkommt wirklich jeder sein fett weg... hat mir sehr gut gefallen:

    Die Neuwahlen sollten einen Ausweg aus einer verfahrenen Lage bringen. Sie haben das Gegenteil gebracht. Noch nie haben sich die Parteien in der Bundesrepublik so ineinander verhakt. Gewinnen wird, wer die alten Denkschablonen als erstes beiseite wirft.

    Berlin - Ziehen Sie auf Los. Starten Sie von vorne. Also am 22. Mai 2005. Kurz nach 18 Uhr. Franz Müntefering steht vor der Presse und kündigt - keine Neuwahlen an. Er spricht bloß von einer bitteren Niederlage seiner Partei in Nordrhein-Westfalen und davon, dass man das Signal des Wählers verstanden habe. Schröder bleibt Kanzler. Vielleicht wäre er ein paar Monate später tatsächlich in jene Schwierigkeiten geraten, die er dem Bundesverfassungsgericht als Grund für Neuwahlen präsentiert hat. Na und? Komplizierter als heute könnte die Lage kaum sein.

    Hinter uns liegt der sprunghafteste Wahlkampf aller Zeiten. Zwei Modelle wurden da in stenographisch geführten Kampagnen annonciert, Schwarz-Gelb mit und ohne Kirchhof gegen Rot-Grün mit einem chancenlosen "Weiter so". Über die zum Schluss realistischste Variante der großen Koalition wurde von SPD und Union ein Sprechverbot verhängt. Nun haben sich die Wähler mit aller Macht für eine weitere Variante entschieden: Keine Macht für Niemand. Erstmals herrscht Anarchie in Germany.


    Weil auch der gestrige Abend nur in der Wolle gefärbte Gewinner kannte, soll das Knäuel der Verlierer hier kurz aufgedröselt werden. Gerhard Schröder hat die Wahl verloren, weil er eines der schlechtesten SPD-Ergebnisse aller Zeiten eingefahren hat. Er liegt mit 34,2 nur knapp über der peinlichen Niederlage Oskar Lafontaines im Dezember 1990, einer historisch besonderen Situation. Aus diesem miserablen Ergebnis eine politische Führungsrolle ableiten zu wollen, ist geradezu grotesk. Das erstaunliche ist: Der Kanzler kommt beinahe damit durch.

    Gerhard Schröder kann öffentlich auftrumpfen, weil seiner Kontrahentin der Schmerz und die Verzweiflung ins Gesicht geschrieben stehen. Für die Journalisten war der Kanzler schon Geschichte. Seine rot-grüne Regierung ist es auch. Dennoch heißt die eigentliche Verliererin der Wahl Angela Merkel. Die Union wird zwar die stärkste Fraktion im Bundestag stellen. Doch Merkels sicher geglaubte Kanzlerschaft ist in höchster Gefahr.

    Sie war nicht in der Lage, eine veritable Anzahl von Unentschlossenen an die Union zu binden. Sie entschieden sich lieber für die FDP. Merkel hat ein schlechteres Ergebnis erzielt als der im Bundesgebiet nur schwer verkäufliche Stoiber. Viele Wähler trauten Westerwelle als Garanten einer neuen Politik mehr zu als der Kanzlerkandidatin. Das will was heißen, denn was für eine FDP ist das! Eine Packung mit wechselnden Inhalten, immer wieder nachgefüllt von Politikern, für die Liberalität längst eine Chiffre für Beliebigkeit geworden ist.

    Der Kanzlerfürst verfolgt mit seiner Strategie, 34 schlappe Prozent für gefühlte 45 auszugeben, zwei Ziele: Erstens die angezählte Merkel mobben, zweitens die Preise für ein Bündnis mit der Union hochtreiben. Er pokert. Und anstatt mutig mit zu bieten, ruft die Union konsterniert nach einem Schiedsrichter. Den gibt es aber gar nicht. Schröder macht den Schiri selbst, so wie er ihn schon am 22. Mai gegeben hat. Bei allen bisherigen bundesrepublikanischen Wahlen war letztlich ein Wille des Souveräns erkennbar. Was wir in diesem Sommer und gestern Abend gesehen haben, war aber vor allem Schröders Wille.

    Angela Merkel, soviel ist nun bei allen offenen Fragen sicher, war die falsche Kandidatin der Union. Diese Ahnung lag immer unausgesprochen über dem pittoresken "Angie"- Wahlkampf, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Erkenntnis offen von den Altvorderen der CDU/CSU ausgesprochen werden wird.

    Angela Merkels Malus war übrigens weniger ihre Herkunft, die manchem westdeutschen CDU-Wähler ein Freibrief für die FDP gewesen sein mag. Merkel wollte mit dem ungeschriebenen Gesetz brechen, ohne überzeugende administrative Erfahrung an der Spitze eines Bundeslandes ins Kanzleramt vorzustoßen. In der Fußballwelt gibt es das schöne Sprichwort: "Die Tore, die man nicht macht, fehlen einem hinterher." Frau Merkel kann sich diese Lebensweisheit heute über den Schreibtisch hängen. Ob der im Kanzleramt stehen wird, ist zumindest ungewiss.

    Die Kandidatin der Union konnte das bürgerliche Lager nicht davon überzeugen, dass sie es wirklich kann - weil sie zuwenig Erfahrung im Regieren hat. Die Jahre als Umweltministerin im Kabinett Kohl haben die Wähler ihr nicht angerechnet. Und auch gestern wirkte Merkel im Politikbetrieb manchmal noch wie eine Praktikantin. Um in Schröders Fußballwelt zu bleiben: Er legte sich in der Elefantenrunde den Ball wieder hin, wenn auch in unverschämter Pose, und zog ab - Merkel staunte und stotterte: Das ist aber gegen die Regeln. Doch die Regeln werden im Moment von dem Mann gemacht, den sie im Fußballverein TuS Talle früher alle "Acker" nannten. Schon damals galt: Drin ist drin.

    Die FDP indes hat sich gestern zu Tode gesiegt. All die Leihstimmen haben lediglich dazu geführt, dass die Freidemokraten nun mit einem ziemlich aufgeblähten Corpus auf den Oppositionsbänken Platz nehmen können. Das Mittelmaß der Partei wird in seiner parlamentarischen Breite schnell sichtbarer werden. Guidos Glück war gestern kurz. Für Ampel und Schwampel wäre er noch zu gebrauchen, aber das darf er nicht, weil er und die Partei Machtverzicht gelobt haben. Dumm gelaufen: Kaum wird die FDP moralisch, wird es für sie tragisch. Genscher wäre das nicht passiert.

    Für die Linkspartei sind Kategorien wie politischer Gewinn oder Verlust nicht angebracht, denn Lafontaine und Gysi sind sich selbst genug. Im sozialistischen Paralleluniversum wollen sie möglichst hell funkeln. Nie war eine Partei im Bundestag unwichtiger als diese.

    Bleiben die Grünen. Das Ende der rot-grünen Ära hat die Partei zwar noch immer nicht ganz begriffen, aber es existiert eine Vorstellung von "Meinungsführerschaft in der Opposition" - und eine vage Idee ferner schwarz-grüner Bündnisse, die sich in Stuttgart schneller realisieren lassen könnten, als so mancher glaubt. Das sollte man nicht mit Opportunismus verwechseln. Politische Lockerungsübungen sind das Gebot der Stunde.

    Denn die wichtigste Lehre aus dieser Wahl ist, dass es für die in Jahrzehnten erprobten herkömmlichen Bündnisse künftig nicht mehr reichen wird. Rot-Grün wurde abgewählt - Schwarz-Gelb aber im Grunde auch. 15 Jahre nach der Wiedervereinigung und dem Bankrott des Lagerdenkens sind die Parteien gezwungen, quer zu den bisherigen Links-Rechts Schemata zu denken. Darin steckt eine große Chance.

    Denn jenseits der Wahlkämpfe können in der politischen Arena längst alle miteinander. Was die Parteien heute im Grunde noch unterscheidet, sind vor allem kulturelle Differenzen und historische Bezugspunkte. Die Schützengräben sind längst nicht mehr in Betrieb, sie werden ab und zur nur noch mal besichtigt; etwa, wenn Fischer über 1968 oder Kohl über 1989 redet.

    Natürlich gibt es Affinitäten, auch persönliche. Fischer und Westerwelle nebeneinander im Kabinett? Ohne Betriebspsychologen wird das kaum gehen. Trotzdem: Rot-grüne Projekte und geistig-moralische Wendemanöver könnten nach dieser Wahl endlich zugunsten eines fröhlichen Pragmatismus auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen werden. Nicht Machiavelli stand Pate bei dieser Wahl, sondern Friedrich Hölderlin: "Komm ins Offene, Freund."

    Dort wagen sich die politischen Eliten im Moment aber noch nicht hin. Denn im Offenen wimmelt es vor Unwägbarkeiten, man kann dort auch umkommen. Es wird ein paar Tage dauern, bis die Parteien begriffen haben, dass am 18. September 2005 vor allem das nützliche Konstrukt bundesrepublikanischer Verlässlichkeiten angezählt worden ist.
    nehmt euch die zeit und lest das... ich find das wirklich sehr treffend
    bin gespannt wies weitergeht... aber ich glaube (und hoffe auch :S) das schröder das hinbekommt so zu drehen dass er kanzler bleibt...

    achtung es folgt wieder eigene meinung:
    jemand hier hat es schon gesagt... man muss jetzt das tun was am besten für deutschland ist... und aus der situation lässt sich meiner meinung nach nichts besseres machen als eine große koalition mit schröder als kanzler und kompetenten unionsministern... denn als kanzler is der schröder ned nur bei den spd wählern beliebter als die merkel...

    mfg
    Blade
    Zitat Zitat von FiX Beitrag anzeigen
    [...], da dem Mod wohl bekannt war, dass Blade kein normaler Bär und auch kein Schadbär, sondern ein Problembär ist und entsprechende Vorsorge daher hilfreich sein könnte.

  9. #89
    Darth Plüsch !
    Avatar von mope7
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    nein, ich stehe nicht auf cdu seite, ich stehe auf fdp seite

    hm, der artikel ist gut, aber mein letzter ist besser



    edit: also nach reichlich lesen und stimmenfang diverser ministerpräsidenten halte ich momentan die jamaica koalition für wahrscheinlich - nur würde fischer sich dann aus dem politischen geschehen zurückziehen.
    Geändert von mope7 (19.09.2005 um 15:42 Uhr)
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  10. #90
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    Sehr nice der Artikel, genau so siehts aus

    Zwischen Jamaika stehen derzeit noch die Atomkraftwerke die das Ganze irgendwie sprengen, aber wenn die sich darüber irgendwie einigen können halte ich das auch für recht realistisch.

    Eine große Koalition wäre der GAU, politischer Stillstand, in den USA z.B. ist sowas ein absolutes no-go

    Ich bin immernoch für Jamaica, Ampel wirds net geben und wenns ne große geben sollte seh ich das wie Blade, dann muss Schrödi Kanzler bleiben


  11. #91
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    @ stef, das was Schröder ihm vorgeworfen hat war, dass sie die Leute versucht hätten zu manipulieren durch angeblich falsche Umfragen.

    Für mich ist das absolut lächerlich, dass er versucht sich die Ergebnisse schönzureden - das hätte ich, wie schon gesagt, von einem Diktator erwartet, der auch aus 2% für sich noch eine Mehrheit abliest, aber nicht von einem Kanzler der Bundesrepublik Deutschland.

    Schröder hat ja letztendlich gesagt, dass die "Wähler so entschieden haben wie sie wollen und nicht so, wie die Medien es wollten" - es ist einfach erbärmlich zu behaupten, dass die ganzen großen seriösen Forschungsinstitute Wahlmanipulation betreiben wollten.

    Was noch die CDU / CSU Sache angeht: Ich finde es erbärmlich, wie das jetzt versucht wird zu drehen, dass die CDU und CSU Ergebnisse einzeln zu betrachten sind. Weiteres kann ich dazu nicht sagen...

    Mit Schröder und der SPD kann es meiner Meinung nach nicht weitergehen, die ganzen möglichen Konstelationen würden Stillstand bedeuten. Ich wäre sehr für Jamaika, auch wenn es da große Probleme geben könnte wegen den doch großen Unterschieden im Programm der Grünen...aber vielleicht kann man sich zum Wohle des Landes ja mal einigen...
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  12. #92
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    Avatar von raptorsf
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    ja klar, Schröder - gute Idee.

    Schröder ist eine absolute Zumutung - arrogant, selbstverliebt, ein guter Redner aber schlicht ein schlechter Politiker! Aber nur zu, es gibt ja noch andere Staaten (z.B. die USA) die dumme Kanzler bzw. Präsidenten wählen

  13. #93
    Feldwebel

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    Heut morgen stand in der Zeitung das CDU und SPD nur 1 % Unterschied voneinander haben. Na das wird kanpp . Mal gucken wie's nach dem der letzte Wahlkreis gewählt hat, aussieht.

  14. #94
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    Achso, das muss wohl am Anfang gewesen sein, naja die Medien sind ja eigentlich auch schon vorher die ganze Zeit von einer klaren Mehrheit ausgegangen, ob das jetzt Manipulation ist sei mal dahingestellt.

    Schröder ist eine absolute Zumutung - arrogant, selbstverliebt, ein guter Redner aber schlicht ein schlechter Politiker! Aber nur zu, es gibt ja noch andere Staaten (z.B. die USA) die dumme Kanzler bzw. Präsidenten wählen
    Ein Kanzler muss nicht unbedingt ein Top-Politiker sein, er hat eben die Führung über die Regierung und das Land sowie representative Aufgaben aber allein entscheiden oder regieren tut er ja nicht, das macht die Regierung und in sämtlichen dieser Belange, also sowohl Führungsqualitäten als auch als Stellvertreter des Landes im Ausland ist ja wohl Schröder der Merkel haushoch überlegen.


  15. #95
    Feldwebel

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    Angela Merkel als Kanzlerin

    Nicht das ich was gegen sie persönlich hätte aber ich hab mal ne konkrete Frage:

    Was wäre wenn unsere Angela Merkel (Angie) tatsächlich Kanzlerin wird???


    Wird dann das Lied "Angie" von den Rolling Stones nicht mehr nur zur Wahlkampagne gespielt?

  16. #96
    Administrator
    Avatar von FiX
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    Ich hab das mal in den Wahlthread verschoben, da mehrere Threads das ganze nur unübersichtlich macht.

    Das Lied wurde übrigens schon lange nicht mehr gespielt, weil es die Rolling Stones nicht wollten.
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  17. #97
    SWIZZ-Leader
    Avatar von raptorsf
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    SWIZZ
    für representative Aufgaben habt ihr ja den Bundespräsidenten! Und nach meiner persönlichen Einschätzung ist Schröder spästens seit diese Wahlnacht absolut inakzeptabel als Kanzler. Der gehört weggesperrt, der hat in den letzten 7 Jahren mit seiner Partei schon genug Unheil angerichtet.

    Vor kurzem hat mir mal jemand einen Bericht geschickt wo drinstand, dass die FDP die **** der deutschen Parteien sei (jaja ich weiss, ein sehr intellektueler Beitrag). Aber wer sich gestern wie eine **** benommen hat war Schröder. Er möchte am liebsten mit Grün weiterregieren, geht aber nicht deswegen würde er auch gerne mit der FDP. Zur Not aber auch mit der CDU/CSU - oder auch sonst mit allen, hauptsache er bleibt Kanzler...

  18. #98
    Feldwebel

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    Njoa macht nix , verschoben geht ja auch ^.^ doch die haben sich nicht an die Bestimmungsrechte/ Urheberrechte gehalten. Noch vor einer Woche haben die in Kiel bei Merkels Auftritt noch den Song runtergeleiert.

  19. #99
    Schrödingers Katze
    Avatar von Springmaus
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    was ich wohl nie ganz verstehen werde, ist, warum projekt merkel gescheitert ist...

    es hätte so einfach sein können... die regierung spricht sich selbst die kompetenz ab und enthauptet sich faktisch durch die vertrauensfrage

    die CDU wird nichtmehr durch diesen geisteskranken stoiber mit seinen großbayrischen wahnvorstellungen belastet

    angela merkel ist im prinzip die perfekte 'randgruppenkanzlerin' perfekt um alle randgruppen und unentschlossenen an sich zu binden

    egal ob frauen/feministen, ostdeutsche, bildungsbürger, politikverdrossene die alle politiker für lügner halten (angela merkel ist zwar unerfahren, aber dafür auch absolut politisch nicht vorbestraft/belastet)

    zugegeben: sie hat das charisma eines chinesischen kleinwagens: keins , aber nüchtern betrachtet war sie optimal zur neulandgewinnung geeignet

    kann es wirklich sein, dass sie gleichzeitig derartig viele stammwähler ins lager der FDP gedrängt hat, dass das ergebnis letztenendes eine rekordschlappe war? mehr als stoiber durch beleidigungen und arroganz im nichtbayrischen teil deutschlands seinerzeit?


    für mich unfassbar


    und die ironie, die im artikel schon deutlich angesprochen wurde, dass die kleinen parteien zwar super ergebnisse bekommen haben, aber sich dadurch leider gleichzeitig nicht mehr einer regierung in den vorher beschworenen koalitionen anschließen können und dadurch sofort das gros an glaubwürdigkeit einbüßen, welches evtl zu den wahlergebnissen geführt hat

    hm letztenendes alles verlierer


    die PDSML hat ihre totale unfähigkeit auch einen tag nach der wahl schon mehr als deutlich unter beweis gestellt, indem sie JEDE mögliche koalition ablehnen


    hm


    und das schlusswort des artikels bringts auch super auf den punkt, was man hier im UF schon lange lesen konnte: im prinzip sind die großen parteien alle derart gleich und auswechselbar und 'flexibel'... nur bin ich im gegensatz zum artikel nicht der meinung, dass das eine chance ist... eher ein armutszeugnis, das belegt, dass die 'politische linie' der parteien eigentlich nur noch ein running gag ist...

    nicht, dass ich mir 'rote socken'-grabenkämpfe zurückwünsche, aber ein wenig linientreue hätte den großen gut zu gesicht gestanden und die flexibilität fehlt dafür an anderer stelle: den koalitionen

    rot grün hats vorgemacht... eine starke SPD, die ihre linie fährt und b90dg die zwar viel labern durften, deren ziele aber trotzdem nie umgesetzt wurden... vielleicht mal ansatzweise wie bei atomausstieg und förderung alternativer energien, aber es ist nüchtern betrachtet doch eine farce...


    und so könnten es CDU FDP und grüne auch machen: koalition bilden und FDP +CDU machen ihr ding, während die grünen zwar redefreiheit haben, aber dennoch politisch konsequent ignoriert werden...

    die schlecker von den grünen stört das nicht wirklich und union und FDP sind eh dasselbe...
    cya

  20. #100
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    Avatar von mope7
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    teh st0ib0r hat wieder zugeschlagen. jetzt beansprucht der den kanzlerposten

    de union zerbricht und gerd bekommt keine mehrheit bei der wahl zum kanzler --> neuwwahlen

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