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Aktien!

Eine Diskussion über Aktien! im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; Zitat von Diphosphan Deine Aussage wäre dann richtig, wenn du dich nicht mit deinen unqualifizierten Beiträgen ständig selber disqualifizieren würdest. ...

  1. #141
    Glückspilz
    Avatar von Duke Fak
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    Zitat Zitat von Diphosphan Beitrag anzeigen
    Deine Aussage wäre dann richtig, wenn du dich nicht mit deinen unqualifizierten Beiträgen ständig selber disqualifizieren würdest. Sorry ist etwas direkt aber so empfinde ich leider deine Beiträge.
    Manchmal etwas überzogen, ja! unqualifiziert? Ansichtssache!


    Zitat Zitat von Diphosphan Beitrag anzeigen
    Nun ja wie gesagt, dann zockt man nur oder man stellt nur Stammtischparolen und/oder Mutmaßungen auf. Das gilt auch für andere hier^^ und für die andere Richtung der Diskussion.
    Ich zocke wenn ich was ohne Wissen, oder bewusst auf Risiko mache!
    Wo ist es zocken wen man als Grund für den Kauf einer fragwürdigen Aktie angibt es würde sonst ein anderer tun?
    Soll er halt sagen es juckt ihn nicht, hauptsache er habe was davon! Das wäre wenigstens ehrlich!
    Das andere ist nur ein Universalgrund den ich für alles hernehmen kann. Deswegen auch meine Aussage man soll nicht den Vergleich Gewalt-Aktien als Aufhänger nehmen. Natürlich haben die nichts unmittelbar miteinander zu tun, aber es zeigt auf wie beliebig die Begründung ist! Darum ging es mir!
    Hoffe das ist jetzt klar!

    Zitat Zitat von Diphosphan Beitrag anzeigen
    Hmm Nachhaltigkeit. Gutes Thema. Dann führe mal aus, warum du z.B denkst, dass die BASF ein DAX Konzern nicht nachhaltig wirtschaftet und wie du das rechtfertigst?
    Somit ein sehr schwieriges Thema wie du erkennst, dass man nicht trivial durch Schuldzuweisungen und Mutmaßungen lösen kann.
    Ist ja nicht bei allen so, was ich auch nicht behauptet habe, ich habe angemerkt das diese Entwicklung schlimmer zu werden scheint!
    Kommt auch immer auf die Anteilseigner an und wie spekulativ interessant ein Unternehmen gerade ist!
    VW war/ist durch den hohen Aktienanteil des Landes ja auch recht stabil!
    Gegenbeispiele gibt dafür auch genug, wo profitable Bereiche oder Personal gekickt wurde, trotz hohen Gewinnen, augenscheinlich um Aktionäre zu befriedigen, was ja auch funktioniert hat (z.B. Nokia, Deutsche Bank).


    Zitat Zitat von Diphosphan Beitrag anzeigen
    Na ja sowas gibt es aber jeder mündige Bürger darf entscheiden ob er in sowas einsteigt.
    Ob man mitmischt darf jeder selbst entscheiden, wer dafür zahlt aber nicht!
    Oder durftest Du entscheiden ob du an der Bankenrettung mit deinen Steuern mitzahlst, oder durftest Du weniger an der Tanke zahlen, weil du den Ölpreis nicht mit hochspekuliert hast,...!

    Zitat Zitat von Diphosphan Beitrag anzeigen
    So genau kennst du das Unternehmen um so eine Aussage machen zu können?
    Muss ich jemanden kennen um es als falsch anzusehen ihn für satten Gewinn zu betrafen?

    Zitat Zitat von Diphosphan Beitrag anzeigen
    Wieso sollte es das sein?
    Wieso ist das nicht bescheuert?

    Zitat Zitat von Diphosphan Beitrag anzeigen
    So? Dann sind sie aber in meinen Augen keine Experten sondern Spekulanten
    Dann gibt es anscheinend selbst in den höchsten Kreisen des Finanzsektors fast auschliesslich Spekulanten.
    Never run a touching system!!

  2. #142
    Welcome to the RL/NL
    Avatar von Diphosphan
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    Zitat Zitat von Duke Fak Beitrag anzeigen

    VW war/ist durch den hohen Aktienanteil des Landes ja auch recht stabil!
    Gegenbeispiele gibt dafür auch genug, wo profitable Bereiche oder Personal gekickt wurde, trotz hohen Gewinnen, augenscheinlich um Aktionäre zu befriedigen, was ja auch funktioniert hat (z.B. Nokia, Deutsche Bank).
    Was war dann bei dem Squeez out und einem Aktienkurs von 1000 Euro bei VW los? Stabilität?
    Stabile Unternehmen sehen anders aus und brauchen kein Bundesland um einen Block gegen eine feindliche Übernahme zu setzen.

    Ob man mitmischt darf jeder selbst entscheiden, wer dafür zahlt aber nicht!
    Oder durftest Du entscheiden ob du an der Bankenrettung mit deinen Steuern mitzahlst, oder durftest Du weniger an der Tanke zahlen, weil du den Ölpreis nicht mit hochspekuliert hast,...!
    Hmm das EINE hat mit dem ANDEREN auch wenn es gerne vermischt wird erstmal wenig zu tun. Spektulation treibt Ölpreise ja aber es ist ja nicht NUR die Spekulation. Das Öl wird seit Jahren immer weniger und wenn man sich mit dem Thema nur ein klein wenig auskennt, dann weiß man dass es nicht nur die bösen, bösen Spekulaten sind
    Aber natürlich sind sie hier auch beteiligt. Das streitet niemand ab aber sie verursachen nicht das LANGFRISTIGE Ansteigen des Ölpreises.

    Bankenrettung. Nun ja die Rechung zahlen immer die Bürger aber ohne Bankenrettung hätten auch die Bürger bezahlt. Somit wer zahlt ist klar
    Das liegt auch nicht an den bösen Spekulaten an der Börse...das ist ein System bedingtes Problem...
    Gerade die Bankenkrise in den USA hatte reichlich wenig mit Aktien zu tun.

    Muss ich jemanden kennen um es als falsch anzusehen ihn für satten Gewinn zu betrafen?
    ?! Komisch Aussage

    Dann gibt es anscheinend selbst in den höchsten Kreisen des Finanzsektors fast auschliesslich Spekulanten.
    ... ja so ist es

  3. #143
    Oberfeldwebel
    Avatar von Time
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    Kapitalismus kritisieren ja, den bloßen Aktienkauf nicht.
    Denn Utopisch ist der Ansatz mit dem unterlassenen Aktienkauf die Welt zu verbessern oder das System nur annähernd ändern zu können.


    Wenn keiner derjenigen Aktien kauft die Nestle als Gefahr erkannt haben, dann sind diejenigen im Besitz von Nestle die diese Gefahr ignorieren.

    Stellt euch mal vor die ganzen Ahitse und BSE Bären hätten die Aktienmehrheit......
    Vorausgesetzt das die beiden keine Opportunisten sind, würde die Unternehmensausrichtung schon viel Humaner aussehen.

    Nichtkaufen macht nur die Gegner stark, ist wie beim Wählen.

  4. #144
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    toll dafür sollten aber die Stimmberechigten aktien gekauft werden und nicht die Vorzugsaktien die eigentlich nur die Privat leute kaufen ....

    diese nicht zu kaufen ist besser!!! Bei den Stimmberechtigten Stammaktien wirst du recht haben, aber die sind ja meist eh vorbehalten ... und alle schon vergeben außer du bist irgend ein Emirat oder Milliardär oder so

    also camionero spricht nur die halbe wahrheit!

    Lustig wäre es mal von jedem unternehmen eine Stammaktie kaufen auf die Hauptversammlung gehen und dennen ne schöne gepfefferte rede rein würgen. ^^
    Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.

  5. #145
    Glückspilz
    Avatar von Duke Fak
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    Zitat Zitat von Diphosphan Beitrag anzeigen
    Was war dann bei dem Squeez out und einem Aktienkurs von 1000 Euro bei VW los? Stabilität?
    Stabile Unternehmen sehen anders aus und brauchen kein Bundesland um einen Block gegen eine feindliche Übernahme zu setzen.
    Lesen! Habe ja auch gesagt stabil durch den Anteilseigner. Genauso wie sehr viele andere stabile AGs durch einen entsprechend agierenden Anteilseigner mit hohem Anteil stabil sind!


    Zitat Zitat von Diphosphan Beitrag anzeigen
    Hmm das EINE hat mit dem ANDEREN auch wenn es gerne vermischt wird erstmal wenig zu tun. Spektulation treibt Ölpreise ja aber es ist ja nicht NUR die Spekulation. Das Öl wird seit Jahren immer weniger und wenn man sich mit dem Thema nur ein klein wenig auskennt, dann weiß man dass es nicht nur die bösen, bösen Spekulaten sind
    Aber natürlich sind sie hier auch beteiligt. Das streitet niemand ab aber sie verursachen nicht das LANGFRISTIGE Ansteigen des Ölpreises.
    Nein nicht nur Spekulation war Schuld, aber es war der Hauptkostentreiber, mit weit höchstem Anteil an der Preisentwicklung, bis die Blase endlich geplatzt ist.
    Auch richtig das die langfristige Tendez eh nach oben zeigen dürfte, macht die Preistreiberei durch Spekulanten aber nicht besser, egal ob es Rohstoffe, Nahrungsmittel, whatever sind.
    Zitat Zitat von Diphosphan Beitrag anzeigen
    Bankenrettung. Nun ja die Rechung zahlen immer die Bürger aber ohne Bankenrettung hätten auch die Bürger bezahlt. Somit wer zahlt ist klar
    Das liegt auch nicht an den bösen Spekulaten an der Börse...das ist ein System bedingtes Problem....
    Ohne diese Spekulationen hätte hier keine Bank gerettet werden müssen, damit auch kein Bürger geradestehen müssen.
    Das dieses Ganze System irgendwann platzen musste war den Beteiligten auch klar. Es wollten nur alle rausholen was geht!
    Zitat Zitat von Diphosphan Beitrag anzeigen
    Gerade die Bankenkrise in den USA hatte reichlich wenig mit Aktien zu tun.
    In den USA alleine vielleicht nicht, global durch die zigfach "umgetrickten" Fonds aber schon. (Ok ganz Spitzfindig kann man nun anmerken das Fonds keine Aktien sind, spekuliert wird aber mit beidem!)

    Zitat Zitat von Diphosphan Beitrag anzeigen
    ?! Komisch Aussage
    Seltsame Aussage zu behaupten man muss erst jemanden kennen um Bestrafung für was Gutes zu verurteilen!


    Zitat Zitat von Diphosphan Beitrag anzeigen
    ... ja so ist es
    Das erklärt so manches!
    Never run a touching system!!

  6. #146
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    Zitat Zitat von camionero Beitrag anzeigen
    Kapitalismus kritisieren ja, den bloßen Aktienkauf nicht.
    Denn Utopisch ist der Ansatz mit dem unterlassenen Aktienkauf die Welt zu verbessern oder das System nur annähernd ändern zu können.


    Wenn keiner derjenigen Aktien kauft die Nestle als Gefahr erkannt haben, dann sind diejenigen im Besitz von Nestle die diese Gefahr ignorieren.

    Stellt euch mal vor die ganzen Ahitse und BSE Bären hätten die Aktienmehrheit......
    Vorausgesetzt das die beiden keine Opportunisten sind, würde die Unternehmensausrichtung schon viel Humaner aussehen.

    Nichtkaufen macht nur die Gegner stark, ist wie beim Wählen.
    Es geht mir nicht darum durch meinen Nichtkauf die Welt zu verbessern. Es geht mir mehr darum ein (wenn auch relativ kleines) Zeichen zu setzen, dass man wegen der eigenen Gier und dem Streben nach mehr nicht alle moralischen Aspekte eines solchen Handelns ausblenden darf. Selbst auf mich wirkt der Gedanke doch verlockend, mein hart erarbeitetes Geld "arbeiten" zu lassen und ohne mein Zutun mein Vermögen mehren zu können. Im Gegensatz zu anderen bin ich mir aber der Auswirkungen und Hintergründe bewusst.

    Wie Duke auch schon gesagt hat, verteufel ich nicht den kompletten Aktienmarkt. Firmen brauchen oftmals neues Kapital und auch der Gedanke, die Kapitalgeber entsprechend am Unternehmenserfolg zu beteiligen, ist ja ein Guter. Banken bekommen für ihre Darlehen Zinsen, Aktionäre eben Dividenden. Das Problem ist doch der Ausmaß des Ganzen.

    Meiner Meinung nach steht ein Unternehmen in erster Linie in der Pflicht seiner Arbeitnehmer und nicht der Aktionäre. Deshalb finde ich es unverantwortlich den Unternehmenserfolg so sehr am Aktienkurs und der Meinung der Aktionäre auszurichten.

    Eine Sache noch, die mich tierisch annervt: In so vielen Gesprächen beklagen sich Leute über genau diesen Aspekt. Dass Mitarbeiter gehen müssen um u.a. höhere Dividenden auszahlen zu können. 5 Minuten später sind die gleichen Leute schon dabei sich über die Kurse ihrer Aktien aufzuregen und sind enttäuscht wenn sie nicht die erwartete Dividende bekommen. Dass diese zwei Aspekte häufig zusammenhängen scheinen die meisten erfolgreich auszublenden.

  7. #147
    Oberfeldwebel
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    Boykott ist obsolet. Ob Aktien oder Produkte.
    Wer es aus Spirituellen gründen braucht in Ordnung.

    Den wachsamen Kritikern den Horizont eröffnen für eine Alternative Widerstandsmöglichkeit, darum ging es.

    @sleepy
    Wie schnell man ein Unternehmen in die Knie zwingen kann in dem Mann am Aktienmarkt Vorzugsaktien verkauft, zeigt das Leerverkaufsverbot der Bankentitel .


    Diese Finanzkrise ist so gesehen das beste was passieren konnte.

  8. #148
    Welcome to the RL/NL
    Avatar von Diphosphan
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    Zitat Zitat von Duke Fak Beitrag anzeigen
    Lesen! Habe ja auch gesagt stabil durch den Anteilseigner. Genauso wie sehr viele andere stabile AGs durch einen entsprechend agierenden Anteilseigner mit hohem Anteil stabil sind!
    Ja das ist so richtig formuliert.

    Nein nicht nur Spekulation war Schuld, aber es war der Hauptkostentreiber, mit weit höchstem Anteil an der Preisentwicklung, bis die Blase endlich geplatzt ist.
    Auch richtig das die langfristige Tendez eh nach oben zeigen dürfte, macht die Preistreiberei durch Spekulanten aber nicht besser, egal ob es Rohstoffe, Nahrungsmittel, whatever sind.
    Kurzzeitig ja, langfristig nein. Es ist ein klarer Trend, dass der Preis die nächsten Jahre steigen muß.


    Ohne diese Spekulationen hätte hier keine Bank gerettet werden müssen, damit auch kein Bürger geradestehen müssen.
    Ne ne ne! Es ging pimräre um eine soild state investment Blase und nicht! um eine Spekulationsblase die auf Öl, Rohstoffspekulationen oder Aktien basiert hat.

    Der Crash kam vom Immobilienmarkt in den USA der kollabiert ist bzw. von der ehemaligen Politik der US Regierung "jedem Amerikaner sein eigenes Haus zu ermöglichen" mit " you will pay that later". Nur leider haben die Amerikaner das billige Geld und das pay you later genutzt um ihren Konsum weiter anzukurbeln.
    Irgendwann wurde dann mal nachgeguckt ob die Bewertung der Immonilien noch ok wäre mit einem Erschreckenden Ergebnis. Dann kam eines zum anderen.
    Letztendlich sind große amerikanische Banken gefallen und der notwendige Geldfluß wurde durch das Mißtrauen der Banken untereinander unterbrochen.
    Das System ist gecrashed.
    Ein Beispiel dazu. Vor kurzem ist eine der größten Bank in den USA gecrashed aber gemerkt hat es niemand. Warum? Weil der Geldfluß der Banken untereinander intakt ist.

    DAS war der Grund warum wir unsere Banken retten mussten. Hatten wir das so nicht gemacht wäre es ganz lustig geworden...

    Es war somit nicht EIN Grund oder EINE Ursache es war weit komplexer und es ist auch zum größten Teil systembedingt.

    Mit Spekulationen auf Aktien hatte das wenig zu tun...

  9. #149
    Oberfeldwebel
    Avatar von Time
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    Also Diosphan wer heute noch von Immobilienkrise spricht hat es nicht begriffen.

    Die Finanzkrise, treffender gesagt Derivatekrise hat es nötig gemacht das die Regierungen Konjunkturpakte in Milliardenhöhe Schnüren mussten.

    Amerika 2 Billion USD oder mehr...
    Deutschland 700 MRD oder mehr ....

    Die Immokrise hätte man mit einem Bruchteil davon retten können.
    Durch Hebelprodukte haben sich die "losses" vervielfacht.

  10. #150
    Glückspilz
    Avatar von Duke Fak
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    @Dio:
    Es gab also keine hochriskanten "Bad Papers" die in Fonds verpackt in der ganzen Welt verschleudert und munter neu verpackt und weiterverhökert wurden, immer in der Hoffnung, wenns crashed hockt grad ein anderer drauf, oder der aktuelle Besitzer weiss garnicht was er da grad in Händen hält, weil es eh keiner mehr verfolgen kann was da drin steckt!?
    Deswegen gibt es auch keine Kleinanleger deren Fonds, welche die Banken denen nahegelegt haben, nun plötzlich nichts mehr wert sind!?

    Die Krise hat sich mit ausgeweitet weil keine Bank der anderen mehr getraut hat, weil keiner mehr wusste welche Bank auf solchen Bad Papers hockt und es verschweigt.
    Damit kam der Geldfluss zwischen den Banken zum erliegen.
    Die Ursache lag also im Wesentlichen mit am "Spekulationsmarkt". Ob es nun eine Aktie oder ein Fond war ist dabei eigentlich relativ.
    Never run a touching system!!

  11. #151
    Oberfeldwebel
    Avatar von Time
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    Zitat Zitat von Duke Fak Beitrag anzeigen
    @Dio:

    Die Ursache lag also im Wesentlichen mit am "Spekulationsmarkt". Ob es nun eine Aktie oder ein Fond war ist dabei eigentlich relativ.
    Die Ursache ist einzig und allein der Spekulationsmarkt, daran besteht kein zweifel.
    Der Anlass war die Immobilienkrise.

  12. #152
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    Avatar von Diphosphan
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    @Cam und Duke:

    Ihr verwechselt URSACHE und WIRKUNG.

    Die URSACHE war die Politik der US Regierung und der Gedanke jeder kann sich ein Haus leisten.

    Die fatale WIRKUNG im System waren diejenigen Papiere von denen ihre redet.
    Das streitet auch niemand ab aber auch das hat wenig mit Aktien zu tun.

  13. #153
    Oberfeldwebel
    Avatar von Time
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    Zitat Zitat von Diphosphan Beitrag anzeigen
    @Cam und Duke:


    Die URSACHE war die Politik der US Regierung und der Gedanke jeder kann sich ein Haus leisten.
    Die Ursache für was ?
    Für die Immobillienkrise nämlich.

    Mann muss Immokrise und Finanzkrise differenziert betrachten.
    Dazu gehört definitiv die beiden Krisen auch voneinander unabhängig zu betrachten.


    In vielen Punkten sind die beiden voneinander total unabhängig und haben nichts miteinander zu tun.

  14. #154
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    Avatar von RaoulDuke
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    !BAMM!
    Da ist einfach falsch, es ist in der Tat wie es Dio beschreibt das die Ursache an der Finanzkrise nunmal die Immobilienkrise war. Warum ist das so? Weil zur Besicherung von Krediten nunmal hauptsächlich Immobilien eingesetzt werden (Hypotheken). Durch die erwähnte Politik der USA kam es aber dazu das Immobilien z.T. überbewertet waren. Wenn es nun eine Immobilienkrie gibt, sind die Immobillien die vormals als wertstabil galten eben weniger bis gar nichts mehr wert. Deshalb bricht der Hypothekenmarkt zusammen und in Folge dessen logischweise auch der Markt für forderungsbesicherte Wertpapiere (das sind diese gebündelten Schulden anderer die verhökert werden). An diesem Punkt verlieren Banken und Investoren die eben in diese Form der Anlage investieren massiv Geld und als Folge gibt es Liquiditätsengpässe. Jetzt geht dann noch die ein oder andere Bank hopps (Lehman Brothers) und jetzt kommt die Krise erst richtig ins Rollen. In Folge ist natürlich auch der Derivatmarkt betroffen. Durch die Tatsache das alle Ratings und Erwartungen auf einmal null und nichtig sind, wurde dort natürlich immens Geld verblasen. Allerdings ist er nicht der Auslöser sondern nur ein Symptom der Finanzkrise. Das ist halt alles wie beim Domino spielen. Der Stein des Anstosses ist und bleibt aber die Immobilienkrise.

    Was mich aber auch interessieren würde, hier sprechen manche von der Fehlerhaftigkeit des Systems an sich. Was meint ihr denn damit immer? Welches System meint ihr denn eigentlich? Hier sprechen immer alle von Kapitalismus womit ich recht wenig anfangen kann, meint ihr freie Marktwirtschaft? Und was ist die Alternative bzw. wie kann man diese systemimmanenten Fehler eurer Meinung nach beheben?

    Auch würde mich interessieren warum Aktienkauf eurer Meinung nach moralisch so verwerflich ist? Ich will das prinzipiell nicht verneinen, aber hier wird recht viel schwadroniert und manch Unfug erzählt. Der einzige der bisher die meiner Meinung nach berechtigten Ansätze eingebracht hat ist BSEbär. Nämlich die Problematik Shareholder-/Stakeholder-Value und die prinzipielle Ungerechtigkeit das man jemand anderes für sein Geld arbeiten lässt. Richtigerweiße erwähnt er hier an dieser Stelle auch die Notwendigkeit von AKtien um größere Vorhaben überhaupt erst durch Investitionen zu realisieren, was heutzutage einfach notwendig ist. Darüber würde ich gern weiterdiskustieren aber mit "bäh, KApitalismus" und "Aktieninhaber sind Mörder" macht das keinen Sinn.
    Cause I'm a picker
    I'm a grinner
    I'm a lover
    And I'm a sinner
    I play my music in the sun

  15. #155
    Oberfeldwebel
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    Zitat Zitat von RaoulDuke Beitrag anzeigen
    Da ist einfach falsch, es ist in der Tat wie es Dio beschreibt das die Ursache an der Finanzkrise nunmal die Immobilienkrise war. .
    Der Satz steht, was danach als begründung kommt ist keine begründung sondern eine beschreibung des Hergangs..

    Wenn es nicht die Immokrise gewesen wäre wäre es irgendwas anderes Raol.

    Die Banken die too "big to fail" sind und gezockt haben sind das Problem.
    Deswegen auch gestern Obamas heftige forderung den Glas Steagal Act wieder einzuführen.

    Geschäftsbanken dürften halt nicht zocken.

  16. #156
    Stabsfeldwebel
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    Zitat Zitat von RaoulDuke Beitrag anzeigen
    Was mich aber auch interessieren würde, hier sprechen manche von der Fehlerhaftigkeit des Systems an sich. Was meint ihr denn damit immer? Welches System meint ihr denn eigentlich? Hier sprechen immer alle von Kapitalismus womit ich recht wenig anfangen kann, meint ihr freie Marktwirtschaft? Und was ist die Alternative bzw. wie kann man diese systemimmanenten Fehler eurer Meinung nach beheben?
    zu dem thema finde ich u.a. diesen vortrag ganz nett:
    http://nuoviso.tv/vortraege/der-weg-...nanzkrise.html
    gerade wenig zeit, aber bestimmt wird noch jemand anders dir deine frage schriftlich beantworten ^^
    www.die-philosoffen.com
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  17. #157
    Glückspilz
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    Zitat Zitat von Diphosphan Beitrag anzeigen
    @Cam und Duke:

    Ihr verwechselt URSACHE und WIRKUNG.

    Die URSACHE war die Politik der US Regierung und der Gedanke jeder kann sich ein Haus leisten.

    Die fatale WIRKUNG im System waren diejenigen Papiere von denen ihre redet.
    Das streitet auch niemand ab aber auch das hat wenig mit Aktien zu tun.
    Ich verwechsle nicht, ich definiere nur anders!
    Ursächlich war nicht nur das dort der Immobilenmarkt in Sack ging. Das hätte uns dann auch weitaus weniger tangiert!
    Erst der Umstand das man diese faulen Papiere in die weite Welt getragen hat konnte auch diesen heftigen globalen Effekt auslösen.
    Also sehe ich diese Papiere eher als Ursache als Wirkung!

    Und wie schon gesagt: Ob Aktie, Fond, Wertpapier,....so genau würde ich das hier garnicht abgrenzen wollen weil es für die grundsätzliche Diskussion ob man guten Gewissens die eine oder andere Investition an der Börse tätigen sollte eigentlich nicht so relevant ist.
    Never run a touching system!!

  18. #158
    Duc de Rischelmääh
    Avatar von brainsheep
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    Ich finde es schändlich, dass man mit Nahtungsmitteln spekulieren kann. Meistens trifft es dann auch noch die Menschen, welche sowieso schon zu wenig haben.
    Die Preissteigerungen, welche man in der Vergangenheit beispielsweise beim Reis beobachten konnte, haben mit der realen Nachfrage nichts mehr zu tun.
    Letztendlich muss aber jeder Aktienbesitzer für sich selbst entscheiden, ob er sein Investment vor sich selbst moralisch vertreten kann.

    Was die Diskussion über die Fianzkrise betrifft, haben wir einen schönen Thread dazu!
    Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur.
    Oscar Wilde

  19. #159
    ( - :
    Avatar von aNdRz
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    -
    Finde das Thema sehr interessant.

    Nehmen wir mal an, jeder von uns hat 10€ die er investieren müsste. Worin würdet ihr denn investieren? In ein Unternehmen das Sonnenschein-Produkte herstellt und mit Kutschen noch die Waaren ausliefert oder in ein Unternehmen das in China produziert und Hungerlöhne anbietet?

    Ihr dürft nicht vergessen das unterm Strich immer euer Gewinn steht.

    Hier reden viele wie Moralapostel usw. aber wenn es wirklich ums eigene Geld gehen würde dann sieht das schon wieder ganz anders aus. Jeder sollte so handeln wie im Endefekt am meisten Profit entsteht. Das ist der normale Weg im Leben.

    Niemand würde hier für 400€ weniger arbeiten gehen nur weil dadurch 100.000L mehr Trinkwasser in irgendwelche Länder geliefert würden.

    Das ist meine Ansicht!
    Wenn Dir Leute sagen, Du sollst deine Träume vergessen, weil Sie zu unrealisitisch sind, vergesse lieber die Leute, denn sie sind zu pessimistisch!!

  20. #160
    Oberfeldwebel
    Avatar von ahits
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    Dann ist deine Ansicht schlicht und ergreifend egoistisch und menschenverachtend.
    Vielleicht machst du dir mal darüber Gedanken, dass wir alle auf der gleichen Erde leben, und das nur funktioniert, wenn wir das zusammen und nicht gegeneinander tun.

    Das ist auch nicht wie du es sagst der "normale Weg im Leben", wie kommst du auf den Schwachsinn? Normal wäre ein weltweites System, dass allen Menschen der Erde gleichermassen ein akzeptables Leben ermöglicht, dass was du als "normal" bezeichnest verursacht genau das Gegenteil - immer mehr Menschen sterben und arbeiten für ein paar wenige die dafür im Schlaraffenland leben.
    Versteh mich nicht falsch, niemals kann man das Niveau weltweit auf das gleiche bringen, es wird immer Unterschiede geben, aber die Unterschiede zwischen dem Westen und 3. Welt könnten ohne Probleme deutlich geringer sein - ohne das es dir dadurch schlechter geht.

    Zitat Zitat von aNdRz Beitrag anzeigen
    Niemand würde hier für 400€ weniger arbeiten gehen nur weil dadurch 100.000L mehr Trinkwasser in irgendwelche Länder geliefert würden.
    Und wenn ich dafür einen Teil meines Lohns abgeben müsste, hätte ich damit kein Problem, ja. 400 Euro könnte ich nicht leisten, soviel verdien ich nicht, aber bevor ich die angesprochenen 10 Euro in ein ausbeutendes Unternehmen investiere, spende ich die lieber.
    Die Frage ist halt immer, kommt es da an wo es hin soll. Ausserdem ist eine regelmässig Wasserlieferung nicht sinnvoll, genausowenig wie es die regelmässigen Nahrungsmittellieferungen sind - es zerstört die Bauernwirtschaft vor Ort, und genau die muss eigentlich gestärkt werden, so dass sich die Völker selbst ernähren können.

    Moralapostel hin oder her, aber wenn man deine Meinung auf die Spitze treibt, hast du auch keine Freunde, sondern nur Bekannte, von denen du denkst sie könnten dir noch nützlich sein bzw. schulden dir einen Gefallen, oder du profitierst auf andere Weise materiell von ihnen.
    Wenn du dem zustimmst, bist du nicht mehr zu retten, aber ich geh mal davon aus das ist nicht der Fall. Dann wäre die Frage, warum du wegen ein paar Euro Menschen in anderen Ländern für dich sterben lassen willst, aber du wahrscheinlich für einen Freund sofort Geld über hast wenn er gerade ein grosses Problem hat?
    Oder wie weit geht dein Egoismus? Nur solange du die Menschen, die darunter leiden, nicht sehen musst?
    Keine Frage, niemand hier kann die Welt allein retten - aber jeder kann wenigstens einen Teil dazu beitragen, gewisse Grenzen nicht zu überschreiten. Aber das Gewissen ist heutzutage eh out.
    Zitat Zitat von FsXavier Beitrag anzeigen
    ja, ihr habt arm zu sein, ihr bösen Sozialschmarotzer und wehe ihr kommt auch nur auf ein grünen Zweig, dann schneiden wir den gleich wieder ab.

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