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Afghanistan - Notwendig oder Falsch?

Eine Diskussion über Afghanistan - Notwendig oder Falsch? im Forum OFF-Topic. Teil des Off Topic-Bereichs; Keine Angst, Verschwörungstheorien will ich jetzt keine durchkauen, halte es aber keinesfalls für Belanglos was wie abgelaufen und propagiert wurde, ...

  1. #21
    Glückspilz
    Avatar von Duke Fak
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    Keine Angst, Verschwörungstheorien will ich jetzt keine durchkauen, halte es aber keinesfalls für Belanglos was wie abgelaufen und propagiert wurde, schliesslich war das ja die Rechtfertigung für den Angriff auf Afghanistan.
    Wie gesagt können wir es ungeachtet persönlicher Ansichten aber auch gerne mit der Annahme betrachten das wir da genauso wenig belogen wurden wie bei Iraks Massenvernichtungswaffen.

    Das der Umstand dass Afghanistan "nur ein Bauernstaat" ist mit ein Grund für den schnellen Einmarsch war, sehe ich genauso. Aber weniger weil andere Optionen damit nicht wirksam, sondern eher weil der militärische Widerstand erwartungsgemäß lächerlich gewesen ist.
    Dumm nur das man dabei vergessen hat, das man nicht nur mal eben einmarschieren, sondern sich auch eine funktionierende langfristige Strategie überlegen muss um eine effektive Lösung für dort unten zu finden.
    Never run a touching system!!

  2. #22
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    Avatar von MacBeth
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    Zitat Zitat von SonGohan Beitrag anzeigen
    Sonst bist du doch auch nicht so "naiv", wie würdest du den mit solch einer Bedrohung von Außen vorgehen?
    indem ich sie außerpolitisch evtl gar nicht erst erschaffe? der feind ist doch nur deshalb der feind weil die usa so außergewöhnliche außenpolitische bodenschatzregelungen haben.
    als hätten die amerikaner jemals krieg auf eigenem boden gehabt, es sei denn gegen sich selber

    aber dafür (terroranschläge) muss ein anderes volk bluten....als ginge es wirklich darum diesen land aufzubauen.....ich bin vielleicht naiv aber naiv bin ich nicht

    sonst predigen hier auch alle "es gibt keine rechtfertigung für krieg" .... aber hier isses auf einmal ok und unumgänglich?.... ok....ich seh das aber nicht so
    Geändert von MacBeth (04.10.2009 um 00:09 Uhr)

  3. #23
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    Avatar von SonGohan
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    Nun, Außenpolitik ist äußerst komplex und eher schwer zusagen, welche Entscheidung heute richtig war und dafür morgen aber wieder falsch. Fakt ist aber das die Außenpolitische Lage soweit war und islamistischer Fundamentalismus ist ja nun auch nicht nur aufgrund westlichen Einflüssen entstanden.

    Und um das Volk bluten zu lassen ist die NATO sicherlich nicht da, geblutet hatt es sowieso und Kolleteralschäden sind zwar immer schrecklich, aber eine Garantie auf Vermeidung gibt es einfach nicht.

    Achja und das mit der Rechtfertigung eines Krieges, natürlich kann sowas gerechtfertigt sein. Und zwar in der Regel im Verteidigungsfall bzw. präventiv Angriffe auf berechtigte Ziele um genau diese Verteidigung zu erhalten, genauso kann ein Krieg notwendig sein. Eins ist Krieg aber wohl nie und zwar "gut". Und genau das ist was hier "sonst alle meinten", zumindestens auf mich trifft das zu.

    Zitat Zitat von Duke Fak Beitrag anzeigen
    Keine Angst, Verschwörungstheorien will ich jetzt keine durchkauen, halte es aber keinesfalls für Belanglos was wie abgelaufen und propagiert wurde, schliesslich war das ja die Rechtfertigung für den Angriff auf Afghanistan.
    Wie gesagt können wir es ungeachtet persönlicher Ansichten aber auch gerne mit der Annahme betrachten das wir da genauso wenig belogen wurden wie bei Iraks Massenvernichtungswaffen.
    Wunderbar, Verschwörungstheorie (im negativsten Sinne des Wortes) nervt nämlich total an und daher ist diese Entscheidung gold wert. Von unglaublich bescheuert bis Pseudowissenschaftlichen Halbwissenarkorden werden da nämlich sämtliche Diziplinen der unwissenschaftlichkeit abgearbeitet.

    Und der letze Absatz ist doch genau das was ich hier auch benenne, die falsche herangehensweise an diesen Krieg.

    @all
    Das ist alles natürlich keine Stellungsnahme für die gesamte Außenpolitik der Vereinigten Staaten, sondern nur speziell des Afgahnistankonflikts. Beim 3. Golfkrieg sieht die ganze Geschichte schon wieder anders aus.

  4. #24
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    Avatar von MacBeth
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    Achja und das mit der Rechtfertigung eines Krieges, natürlich kann sowas gerechtfertigt sein. Und zwar in der Regel im Verteidigungsfall bzw. präventiv Angriffe auf berechtigte Ziele um genau diese Verteidigung zu erhalten, genauso kann ein Krieg notwendig sein. Eins ist Krieg aber wohl nie und zwar "gut". Und genau das ist was hier "sonst alle meinten", zumindestens auf mich trifft das zu.
    stimmt weil die präventiv schläge auch bedrohungen für die usa darstellten und afgahnistan ja schon einen angriffskrieg gegen die usa führte...wie konnte ich diese kleinigkeiten vergessen ^^

    Und um das Volk bluten zu lassen ist die NATO sicherlich nicht da, geblutet hatt es sowieso und Kolleteralschäden sind zwar immer schrecklich, aber eine Garantie auf Vermeidung gibt es einfach nicht.
    warum sind sie dann da? wir haben da nix verloren. welche rechtfertigung "WIR SIND DIE NATO....WIE SICHERN EUREN FRIEDEN"
    für krieg gibt es keine rechtfertigung....da kann mir einer erzählen was er will....um freiheit zu schaffen bombadiere ich kein land und besetze es dann. um frieden und freiheit gings wohl in den wenigsten fällen....wenns da überhaupt beispiele für gibt

    und die cdu und fdp werden unsere freiheit in den nächsten jahren sichern!!!
    Geändert von MacBeth (04.10.2009 um 00:25 Uhr)

  5. #25
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    Zitat Zitat von SonGohan Beitrag anzeigen
    Natürlich waren der 9/11, Madrid, London und co Angriffe und zwar terroristische, ob das als millitärisch gelten kann, sei nun mal dahin gestellt. Paramilitärisch ist Al Qaida definitiv aufgebaut und Terrorismus ist auch nur eine Form der Kriegsführung/Politischen Botschaft. Desweiteren sollte man sich die Lage Afgahnistans bewusst werden, um es plump auszudrücken, das sind zum größtenteil Nomadenvölker und sesshafte Bauern, ein Handelsembargo hätte Afgahnistan bzw. die Taliban relativ wenig gekratzt, nämlich garnicht. Vielleicht hätte das Embargo noch dazu geführt, das die Bevölkerung noch stärker unter der Unterdrückung der Taliban gelitten hätte.
    Das gleiche gilt allerdings auch für eine militärische Intervention. Die Taliban sind kein Staat den man besetzen kann, kein Land das man erobern kann, keine Ideologie die man verbieten kann. Also hingehen und jeden einzelnen exekutieren?

    Zitat Zitat von SonGohan Beitrag anzeigen
    Man sollte nie vergessen was das für Feinde sind, die haben nicht solch lustige Vorstellung von Recht und Ordnung. Das sind Menschen die den anderen die Gliedmaßen abschneiden, sich Sprengstoffgürtel umschnallen usw. Wer war schon mal in einer Bürgerkriegsregion? In Nigeria spielten die Menschen mit Schädeln ihres gleichen Kegeln.
    Ähm, ja und? Ist es okay, andere Menschen in die Steinzeit zurückzubomben, weil sie nicht so zivilisiert sind wie wir? So lange sie sich nur gegenseitig die Schari'a antun, was bedeutet das für uns? Die "Rechtfertigung", Recht und Ordnung zu verbreiten, wird doch gerade von Al-Quaida ebenfalls verwendet.

    Zitat Zitat von SonGohan Beitrag anzeigen
    Natürlich ist Autofahren statistisch gefährlicher, genauso wie es gefährlicher ist als Fliegen. Warum? Weil mehr Auto gefahren wird, als geflogen. Trotzdem ist ein Flug für das Personal immer eine Nervenprobe und auf potentiale Gefahrensitationen gefasst, die um ein vielfaches höher sind als die des Autofahrens. Ähnlich ist es mit den Terrorismus, natürlich sterben immer noch wesentlich mehr an Autounfällen oder Krankheiten sterben, aber während man ersteres noch relativ beinflussen kann, sind Terroranschläge unberechenbar.
    Der Vergleich hinkt - Fliegen ist tatsächlich auch relativ gesehen Sicherer als Autofahren.
    Außerdem sagst du es selbst - Terroranschläge sind unberechenbar. Sie sind nichts, was man mit Panzern unterdrücken, mit Soldaten bekämpfen, mit Bomben zerstören kann. Also, weil 3000 Leute gestorben sind soll die halbe Welt in den Krieg ziehen? Wo ist da bitteschön die Relation?

    Zitat Zitat von SonGohan Beitrag anzeigen
    Wir befinden uns im Erbe der Aufklärung und müssen trotz dieser Gefahr, die eben diese Werte zerstören will, ohne Angst leben. Und doch müssen wir uns auch gleichzeitig wehren, auch wenn das bedeutet millitärische Schritte gegen einen bekennenden Unterstützer dieser Gruppierungen einzuleiten. Ich gebe euch aber recht, das der gesamte Krieg falsch angepackt wurde.
    Bitte, die einzigen, die das "Erbe der Aufklärung" gefährden sind wir doch selbst. Genauso wenig wie wir das Gedankengut der Taliban aus der Welt Bomben können, können die heutigen islamistischen Terroristen die Aufklärung ausrotten. Mal ehrlich, der "westlichen Lebensweise" folgen ein paar Milliarden Menschen, 3000 ist da, so herzlos es sich anhört, nichtmal ein Schlag auf die Nase. Also, welche Bedrohung stellt Al-Quaida und Co für unsere Lebensweise da? Terror baut darauf auf, Panik und Angst zu verbreiten - wann wird das wohl am besten funktionieren, wenn wir besonnen die Problematik analysieren oder wie die tollwütigen Hunde das Militär loslassen, auf dass es uns erretten möge?

  6. #26
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    Also nocheinmal: Al-Qaida lenkte am 11. September 2001 mehrer Zivilflugzeuge sowohl in zivile als auch millitärische Ziele. Al-Qaida hat den USA öffentlich den Krieg erklärt und sich für die Anschläge bekannt, die Vereinigten Staaten sind damit Opfer eines Verbrechens, das gleichzeitig einen terroristischen Akt als auch einen Angriff auf dieses Land dar. Offiziel wurden sie von den Taliban unterstützt, die führende Regierung des Staates Afgahnistans. In diesem Land wurden terroristische Einrichtungen geduldet und gefördert. Diese Menschen nicht verhandeln, sie wollen uns quasi vernichten. Diesen Konflikt haben NICHT die USA begonnen, hier werden globale politische extrem vereinfacht und dadurch einfach falsch wiedergegeben. Die Vorstellungen was zu tun ist, wenn jemand euch töten will, scheint zu fehlen. Und nichts anderes ist dieser Gedankengang auf geopolitischer Ebene. Ich bin auch der festen Überzeugung, das die Welt anders aussehen würde, hätte die Welt den Terror der Nationalsozialisten rein besonnen betrachtet.

    Diese Menschen warten auch nicht darauf das wir uns besonnen damit befassen, sie werden weiter machen. Es ist schlicht und ergreifend unrealitisch nichts zu unternehmen. Al-Qaida wird weder verhandeln, noch ihre Aktivitäten einstellen. Wenn man sich nicht wehrlos bombandieren lassen will, dann muss man in solch einen Fall schlicht und ergreifend millitärisch intervenieren. Es kommt einen so vor, als würdet ihr meinen alle wären lieb und freundlich zu euch, wenn ihr es auch seit. Hier scheint in der Tat niemand eine wirkliche Vorstellung zu haben was es bedeutet zu töten, bzw. wie so eine Motivation dahinter aussieht. Wenn man es dann sogar noch mit fremden Mentalitäten zu tun bekommt, scheint hier komplett Feierabend zu sein. Sie wollen eben nicht nur die Schari'a nicht nur untereinander an, sondern wollen auch den "Westen" ihr unterwerfen. Und selbst wenn nicht, ist es auch nicht gerade Nobel Verbrechen gegen die Menschlichkeit einfach auszublenden. Ich bitte euch das ist alles dödeliges Gutmenschgequatsche und zielt voll der Realität vorbei.

    Und nein Fliegen ist genauso gefährlich wie Auto fahren, es werden da einfach Birnen mit Äpfel verglichen. Wesentlich mehr Autos werden täglich gefahren, als Flugzeuge geflogen. Der Vergleich hinkt gewaltig, wenn man entsprechend hochrechen würde, kommt man auf eben diese Schlussfolgerung. Zur Flugzeugunglücken kommt es nur seltener, weil wesentlich höhere Sicherheitsvorkehrungen laufen und wie gesagt wesentlich weniger Flugverkehr exestiert, als Autoverkehr. Das tragische an Flugzeugunglücken ist natürlich immer das gleich viele auf einen Schlag sterben.
    Geändert von SonGohan (04.10.2009 um 02:05 Uhr)

  7. #27
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    frag dich doch mal warum Al-Qaida und andere terroristen sich so auf die USA spezialisiert haben....ich glaube nicht das die den ersten stein geworfen haben!

  8. #28
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    Das ist doch "Der hat aber angefangen" Kinderkacke, natürlich sind die USA an der Situation nicht unschuldig (habe ich auch ausdrücklich betont), aber man kann den ganzen Krams ja noch weiter zurück spulen. Den Einmarsch der Sowjets in Afgahnistan, zur Zeit der Kreuzzüge, dann vielleicht noch die davor beginnende islamische Expansion oder wollen wir gleich zur christlichen Identitätsgrundlage zurückkehren? Und vielleich noch die Phönizer und Babylonier mit einbeziehen? Das alles ist jetzt so dermaßen vereinfach ausgedrückt, das es schon wieder bescheurt klingt. Aber all unsere außenpolitischen Situationen sind quasi Relikte der Erfolge und Fehler unserer Ahnen, die Ursachen und "Täter"frage ist wohl etwas komplizierter, als "die da sind Schuld". Diesen AKTUELLEN Konflikt hat Al-Qaida begonnen und NICHT die USA, daher stellt Afgahnistan (nicht der Irak!) einen gerechtfertigten Verteidigungskrieg da. Der leide Gottes falsch angepackt wurde.

    Achja und Al Qaida hat sich nicht nur auf die USA spezialisiert, sondern sie representieren den IslamISmus, die islamische Form des Absolutismus. Sie akzeptieren nichts anderes, außer ihren Islam und somit gegen die gesamte westliche und auch anderen andersdenkende Welt gerichtet, die USA repräsentiert lediglich die Extremform des zu vernichtenden Wesent. Vorallem wegen dessen Auftreten und auch der Beziehung zu Israel und noch vielen andren Faktoren.
    Geändert von SonGohan (04.10.2009 um 12:44 Uhr)

  9. #29
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    Al-Quaida kann dem Westen noch so oft den Krieg erklären, das macht es immer noch nicht zu einem Krieg. So gerne sich der islamistische Terror in Selbstdarstellung verliert, er verfügt schlicht nicht über die Möglichkeit, tatsächlich einen militärischen Eroberungs- oder gar Vernichtungskrieg zu führen. Dazu fehlt es an Ausrüstung, Truppen, Infrastruktur, einfach allem was für militärische Aktionen notwendig ist. Dementsprechend ist es eben nicht damit getan, die Argumentationskette Angriff->Verteidigung hochzuhalten. Das sind mal die gerne von dir herbeigeredeten Äpfel und Birnen.
    Genauso wie man nicht pauschal die USA als Verursacher des Konflikts beschuldigen kann, kann man ihnen auch nicht direkt die Weiße Weste der Unschuld umhängen. Ab einem bestimmten Punkt ist es für die einzelnen egal, wer angefangen hat, solange alle weitermachen. Wenn Menschen sterben und unterdrückt werden, wie es im Mittleren Osten noch viel zu oft der Fall ist, dann kratzt es die Betroffenen herzlich wenig ob ihre Seite vor 50 Jahren die Guten oder die Bösen waren. Und entweder wir ziehen an diesem Strang mit, in welchem Falle wir gerne die Rhetorik über Weltfrieden und Demokratie und das Gute bleiben lassen können und stattdessen einfach losballern, oder wir versuchen tatsächlich mal zur Abwechslung, aus dem Teufelskreis zu entkommen.
    Und ganz besonderer Dank, dass du Mr. Godwin Recht gibst. Das Dritte Reich hatte ein stehendes Heer von mehreren Millionen Soldaten, eine komplette Staatsindustrie auf Krieg ausgerichtet, für seine Zeit ein High-Tech Militär. Der islamistische Terrorismus besteht aus ein paar Tausend Kämpfern, hat keinerlei nennenswerte militärische Ausrüstung im Vergleich zu den Staaten mit denen er sich anlegt (Panzer, Flugzeuge, der ganze Spaß), und gerade solche Teilorganisationen wie die Taliban sind, wie du selbst gesagt hast, Bauern und Nomaden.

    Fun Fact, sie haben weiter gemacht. Was hat das jetzt an Opferzahlen gebracht, 250 pro Jahr wenn man freundlich schätzt? Wie viele Menschen haben wir im Gegenzug in Afghanistan weggebombt? Wir wehren uns nicht, wir zerlegen wie ein besoffener Kneipenschläger die ganze Bude - dass Al-Quaida dabei nur umso stärker wird spricht eigentlich schon für sich. Wir haben es hier schlicht nicht mit einer militärischen Bedrohung zu tun, als solche ist eine militärische Antwort ebenfalls fehl am Platz. Infiltration, Unterwanderung, Sabotage, Propaganda, damit zerlegt man paramilitärische und terroristische Organisationen, aber das ist Aufgabe von Geheimdiensten und Co.
    Und bitte, hör auf mit diesem dödeligen Gutmenschgequatsche, das voll an der Realität vorbeizielt. Wir sind nicht in Afghanistan, um das Gute und die tolle Demokratie und die schöne individuelle Konsumfreiheit dem Menschen zu bringen und sie aus ihren archaischen Zuständen zu erretten. Genauso wie die Schari'a nach unseren Standards schwachsinnig ist, ist auch das was du unter "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" zusammenfasst nur in unserem Kulturkreis gültig - das anderen aufzuzwingen ist nicht unbedingt netter als der umgekehrte Fall, vorallem da wir eben tatsächlich echte militärische Mittel dafür nutzen.

  10. #30
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    ja man kann alles zurückspulen. was haben dann amerikanische truppen dort verloren. kann man sich auch schön bei volker pispers anhören...warum ein so glaubensgeprägtes volk auch noch ansticheln...

    auf solchen grundlagen ist natürlich auch jeder kriegsakt gerechtfertigt aber nie der terrorismus, der muss bekämpft werden mit allen mitteln.... dann sollte man evtl aufhören fremde länder zu besetzen um die ressourcen damit für sich zu beanspruchen....
    "das haben wir erorbert das gehört jetzt uns"

    frieden freiheit menschenrechte, aber nur für uns.... so bestimmt nicht.....ich glaube nicht das es ein beispiel gibt indem ein kriegerischer akt und vorallem die spätere ausbeutung für eine bessere entwicklung des landes sorgte

    du hast schon recht...freundlichkeit und kindergarten gibs in der welt ganz bestimmt nicht, das haben wir nichtmal im eigenen land. aber dann sollte man die länder in ruhe lassen!
    uns geht doch auch keiner aufn sack. und ich glaube hier würde es auch genügend freiheitskämpfer geben wenn in unseren straßen die soldaten stehen würden und das schon seit jahren...nur dauert sowas bei uns....bei denen war sowas schon immer an der tagesordnung da brauch man sich nicht wundern
    und wohlmöglich enstehen auch bei uns dann terroristen die sich im fremden land für die besetzung rächen....
    WIR KÖNNEN VON GLÜCK REDEN das uns sowas nach dem ersten und zweiten weltkrieg erspart bleibt und blieb....wer könnte es den kindern der getötenten vorwerfen mh?

    es mag schwierige situationen der außenpolitik geben die man kaum diplomatisch lösen kann da die ansichten und lebensweisen der völker zu verschieden sind....dann sollte man es aber auch dabei belassen und noch 100 jahre warten....nur weil einer schreit "du arsch" muss andere kein messer zücken
    Geändert von MacBeth (04.10.2009 um 13:35 Uhr)

  11. #31
    Oberstabsfeldwebel
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    Natürlich ist die ganze Geschichte ein Krieg, man braucht nicht mit den selben Mitteln gegeneinander anzutreten um einen Krieg zu führen. Sowas schimpft sich symetrische und asymetrische Kriegsführung. Diese Menschen führen Krieg gegen uns, deine lustige Anmerkungen mit den Geheimdiensten ist zwar korrekt, aber das geschieht auch und zwar parrallel zu den millitärischen Angargement und sind ebenfalls Teil dieses Krieges. Der islamistische Fundamentalismus besteht nicht nur aus aus einigen 1000 Kämpfern, im Gegenteil ein weit verzweigtes Netzwerk unter anderem auch mit mehr oder weniger staatlicher Unterstützung z.B. von Syrien, den Libanon, Lybien oder den Iran, mit unter beachtlichen Milliär. Wir haben es mit Afgahnistan auch nicht nur mit einen lustigen Haufen Taliban zu tun, die da lediglich Leute rekutieren, sondern auch gleichzeitig einen brandgefährlichen Kriesenherd. Direkt daneben das ebenso instabile Pakistan das im Besitz von Atomwaffen (!) ist und ebenfalls Indien mit den gleichen lustigen Dingern. Die Nationalsozialisten waren auch mal nen prüder Haufen, der die politischen und sozialen Umstände Deutschlands ausgenutzt hat, dann kam erst die Mittel des 3. Reiches. Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist ein internationaler Begriff und von etlichen souveränen Staaten wurden solche Abkommen unterzeichnet, auch im Nahen Osten. Und jemand mit vernüftigen ethnischen Verstand wird auch auch die gravierenden Unterschiede zwischen z.B. den Gener Konfesionen und der Shaira erkennen. Das heist ja auch nicht das wir uns nun Demokratie auf die Standarte schreiben sollten und nun alles Plattwalzen, was nicht damit in Verbindung steht. Nein eher im Gegenteil (ich bin noch nichtmal ein großer Fan von unserer "Demokratie") aber der Afgahnistan Krieg ist auch eine ganz andere Situation. Ich finde es auch ziemlich pervers von vertretbaren Opferzahlen zu sprechen, jedes Menschenleben was unschuldig genommen wird ist zuviel, ob nun durch Terroranschläge oder durch die NATO in Afgahnistan. Betonung liegt auf Unschuldiege! Und natürlich hat Al Qaida weitergemacht, ich habe auch nicht behauptet das der Krieg allein genug wäre, eher im Gegenteil. Die direkte millitärische Intervention in Afgahnistan ist nur ein kleiner Teil des Krieges, der noch lange nicht gewonnen ist.

    Das mit der weisten Weste der USA kommentiere ich nun garnicht mehr, das habe ich oft genug betont das es sich NICHT so verhält. Ebenso das der Krieg und sein Ziel das Land den Taliban zu entreissen falsch angepackt wurde.

    Edit:
    Zitat Zitat von MacBeth Beitrag anzeigen
    es mag schwierige situationen der außenpolitik geben die man kaum diplomatisch lösen kann da die ansichten und lebensweisen der völker zu verschieden sind....dann sollte man es aber auch dabei belassen und noch 100 jahre warten....nur weil einer schreit "du arsch" muss andere kein messer zücken
    Der Casus Knacktus!
    Du würdest vielleicht warten und alles auf 0 Stellen. Dein Feind aber nicht, der wird weiter Bomben auf deinen Grundstück zünden. Dann kannste ja mal schauen wie viel Blut nach 100 Jahren warten und ertragen vorhanden ist und eben wie viele Menschen noch da sind, die das represäntieren worauf du 100 Jahre wartest.
    Geändert von SonGohan (04.10.2009 um 13:45 Uhr)

  12. #32
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    Der Casus Knacktus!
    Du würdest vielleicht warten und alles auf 0 Stellen. Dein Feind aber nicht, der wird weiter Bomben auf deinen Grundstück zünden. Dann kannste ja mal schauen wie viel Blut nach 100 Jahren warten und ertragen vorhanden ist und eben wie viele Menschen noch da sind, die das represäntieren worauf du 100 Jahre wartest.
    ja vielleicht. ein beispiel dafür?

    man zieht sich zurück, gesteht große fehler ein, leistet friedlichen wiederaufbau in form von schadensersatz...
    ich glaube nicht das dieses verhalten nachteilig wäre
    und vorallem nicht für die entwicklung eines landes

  13. #33
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    Inwiefern Beispiel? Ein bildliches?

    Es war einmal vor langer Zeit....

    Der König der Schotten hat viele Ritter und den Hang zum Frieden. Ein Sajajin will ihm seine Meinung aúfzwingen aus Rache was sein Ur Opa seinen Uropa angetan hat. Nun baut er eine Bombe und tötet 30 Bürger der Schotten. Der König der Schotten befiehtl die Besonnenheit und des abwartens, damit sich das böse gegenseitig vernichtet. Der Sajajin denkt sich, das ist aber klasse die wehren sich nicht mal wirklich und macht fröhlich weiter, zwichendurch nochmal einen Revolutionär unter den eigen Reihen auf die Rübe.

    Und wenn er nicht gestorben ist, dann wartet er noch heute.

  14. #34
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    nein ich meinte ein beispiel indem ein land die besetzung aufgibt und sich schuldig bekennt ^^

    jetzt aber genug OT > BTT

  15. #35
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    Avatar von freezy
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    Es geht doch weniger darum, ob Al-Qaida die militärischen Mittel hat um einen waschechten Krieg zu führen, sondern darum, dass ihr Terror offensichtlich von anderen Staaten unterstützt wurde. Habt ihr mal 24 die 2. Staffel gesehen? Da wird das gut erklärt ^^. Wenn eine unabhängige Terrororganisation nen terroristischen Akt vollzieht ist das das eine, wenn aber dieser Terror aktiv durch einen Staat unterstützt wird ist das etwas anderes. In dem Fall hat der angegriffene Staat keine andere Wahl als diesen Terrorakt als Kriegsakt des unterstützenden Staates zu interpretieren und zurückzuschlagen.

  16. #36
    Oberstabsfeldwebel
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    24 als Quelle, das nen ich exotisch.
    Rambo 3 sollte auch zu gebrauchen sein, gelle? ^^

    Naja, aber man weis ja worauf du hinaus willst.

  17. #37
    Oberstleutnant
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    Die Propaganda-Show 24 als Lehrmaterial? Haha!

    Hm..der Thüringer SPD-Landeschef scheint es mit seinen Wahlversprechen auch nicht so genau zu nehmen.
    "The social dynamics of the net are a direct consequence of the fact that nobody has yet developed a Remote Strangulation Protocol." - Larry Wall

  18. #38
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    Zitat Zitat von freezy Beitrag anzeigen
    In dem Fall hat der angegriffene Staat keine andere Wahl als diesen Terrorakt als Kriegsakt des unterstützenden Staates zu interpretieren und zurückzuschlagen.
    Das sehen aber viele Menschen anders... vermutlich solange wie sie selber nicht betroffen sind.
    Hätten die Mordanschläge "muslimischer/islamischer" Terroristen, wie z.B. Bali 2002, Tunesien/Djerba 2002, Madrid 2004 oder London 2005 nicht stattgefunden, wenn die USA nach 9/11 passiv geblieben wären?
    Und welches Szenario würde jetzt bei einem Rückzug vom gewählten Weg eintreten...
    Geändert von Talatavi (04.10.2009 um 19:18 Uhr) Grund: Nach Beitragsverschiebung überarbeitet und OT entfernt

  19. #39
    Oberstabsfeldwebel
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    Sicherlich wären diese und/oder noch andere Anschläge gefolgt, Al Qaida hätte sicherlich nicht aus Fröhlichkeit über fehlende Gegenwehr ihre Kampfhandlungen eingestellt, eher intensiviert.

    Wie gesagt, man kann viele Werte haben und dran festhalten, aber in einen Krieg gegen einen Feind, der auf diese Wert scheist, ist das übermässige Festhalten hier dran nutzlos.

    Zitat Zitat von Touji Beitrag anzeigen
    Die Propaganda-Show 24 als Lehrmaterial? Haha!
    Ganz so schlimm ist das ja mit 24 dann auch nicht. Es ist zwar Pro Amerikanisch und Folter als ziemlich effektive Verhörmethode dargestellt, jedoch sind gerade in den letzen Staffeln sehr kritische Aspekte in Sachen Terrorbekämpfung, Pauschalverdächtigung und Einschränkungen der Bürgerreche. Man sehe den Weisen Haus Plot der 6. Staffel.

  20. #40
    Bärnr Bäär
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    Es nützt nichts Samen in ein Feld zu setzen wenn rund herum Raben sind... Finde die Militäraktion in Afghanistan und später vielleicht noch Pakistan gut.
    Die Terroranschläge vom 11. September kann man sehr gut als Angriff interpretieren. Ich meine schaut euch an was angegriffen wurde: die zwei wichtigsten Wirtschaftsgebäude der Welt und das Verteidigungsministerium der USA.
    Unus pro omnibus, omnes pro uno!

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