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Zuletzt gesehener Film!

Eine Diskussion über Zuletzt gesehener Film! im Forum Multimedia Forum. Teil des Off Topic-Bereichs; Zitat von Coopi 3,5 von 5! Das ist von Filmstars mein Rating wäre 5 von 5. Hier geht es aber ...

  1. #2881
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    Avatar von Apocalypso
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    Zitat Zitat von Coopi Beitrag anzeigen
    3,5 von 5!
    Das ist von Filmstars mein Rating wäre 5 von 5.
    Hier geht es aber nicht um ONLINE Rankings sondern subjektive Eindrücke der Nutzer aufgrund der individuellen Rezeption. Deswegen ist das auch viel besser als Online Rankings, weil man so manchmal auf Perlen stößt die auf Rankings nicht auftauchen oder da falsch gewertet werden, also in zukunft bitte deine Meinung und vllt in nem Spoiler etc. ausführen was dir wie und warum gut gefallen hat oder eben auch nicht, Beispiele für super rezensionen sind die von z.B. Outsider der sich immer viel mühe gibt !
    Der Benutzer Apocalypso wurde bis 13.01.2009 22:00 gesperrt
    weil er einen gewissen User aufs Verrecken net ab kann !

  2. #2882
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  3. #2883
    Ще не вмерла Україна
    Avatar von Outsider
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    Ирония судьбы или С легким паром - Die Ironie des Schicksals oder genieße dein Bad!


    Jedes Jahr zu Neujahr treffen sich Ženja und seine Freunde im öffentlichen Bad auf über das Jahr zurückzublicken. Dieses Jahr ist das Treffen aber etwas ganz besonderes: Ženja will nämlich später heute seiner Freundin Galya den Antrag machen, während sie beide das neue Jahr begrüssen. Das wissen die Jungs und so haben sie nur eins im Sinn: Junggesellenabschied feiern!
    Auch Pavel, der mittlerweile in Peterburg wohnt ist extra angereist. Er will nicht so viel trinken, denn er muss noch seinen Flug bekommen.

    Am Flughafen passiert es dann: Aufgrund eines Irrtumes wird versehentlich Ženja ins Flugzeug nach Peterburg gesetzt. Durch die sozialistische Einheitsbauweise in der Sowjetunion fällt ihm aber gar nicht auf dass er nicht mehr in Moskau ist... und auch die Strassennamen sind gleich. Mit seinem Schlüssel öffnet er die Tür zu (s)einem Appartment und legt sich erstmal schlafen bis Galya ankommt. Nicht wissend, dass er nicht in seinem eigenen Appartment liegt sondern in dem einer ahnungslosen und völlig fremden Frau in einer anderen Stadt. Na, das wird ein Donnerwetter geben sobald sie nach Hause kommt und einen total betrunkenen wildfremden Mann in ihrem Bett vorfindet! Und auf der anderen Seite wartet die Arme Galya in Moskau verzweifelt auf ihren Ženja. Wie er sich da wohl rechtzeitig wieder rauswinden kann?


    Fazit:
    Der russische Frühling ist da! Wieder einer dieser Filme, die wirklich herzig und goldig sind, aber niemals in der Realität so ablaufen würden. Ist halt doch alles natürlich sehr weit hergeholt. Am Ende frag ich mich ob der Film aufheitert oder nicht eher noch weiter runterzieht. Genial ist auf jeden Fall die Grundidee mit der Austauschbarkeit der Orte. Am besten gefiel mir die selbstgratulative Szene in der Ženjas Freunde sich selbst versuchen betrunken mit "eiskalter Logik!" aus der Situation zu retten.

    Der Film gilt als russischer Klassiker und vor ein paar Jahren ist eine Fortsetzung mit dem Originalcast ( ca. 30 Jahre später!) erschienen.

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

  4. #2884
    Ще не вмерла Україна
    Avatar von Outsider
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    Die nackte Kanone



    Hm naja. Ein Film der wahrscheinlich keine größere Vorstellung braucht.
    Frank Drebbin ist ein absolut inkompetenter Volltrottel, der alles so falsch macht, dass es am Ende wieder richtig ist. Das bringt ihn nicht nur in haarsträubend bescheuerte Situationen, sondern erstaunlicherweise auch eine Menge Respekt. So stolpert Frank buchstäblich über ein Mordkomplott gegen die Queen von England, die in den nächsten Tagen die USA besuchen soll. Der Drahtzieher des Komplotts setzt deshalb die schöne Jane auf ihn an, die aber keine Ahnung von der Sache hat.

    Fazit: Grandiose Genreparodie mit genialen Gags, die unglaublich bescheuert aber auch unglaublich sympathisch sind. Der Film nimmt Klischee nach Klischee gekonnt auf die Schippe und spielt mit den gängigen Stereotypen. Sehr kurzweilig, aber nichts für Leute, die Klamauk nichts abgewinnen können. Der Film ist in seinen Gags genau so abgehoben (und fachkundig) wie Top Secret, arbeitet aber weniger mit optischen Täuschungen.


    The Last Stand



    Arnold ist zurück! Hijargh!!
    Eigentlich hat sich Arnie mittlerweile auf das ruhige Landleben zurückgezogen und genießt die Langeweile in der Idylle als kleiner Orts-Sheriff am Rande der USA. Das ändert sich eines Tages schlagartig als das FBI bei einem hochgefährlichen Gefangenentransport verkackt und ein Terrorist sich auf den Weg nach Hause in Richtung Mexiko macht. Ganz plötzlich stehen zwischen dem Drogenlord und der unrechtmäßigen Freiheit nur mehr Arnie und seine 4 Dorfdeputies. Gut, dass einer von ihnen ein verdammter Waffennarr ist, der eine Lagerhalle voller Antiquitäten hat.

    Mit denen bastelt sich Team Arnie ein Arsenal und bereitet das kleine Kaff auf den Kriegszustand vor. Der Terror kommt mit einem LKW mit einer mordsmäßigen Bleirampe und 200 km/h.
    Zeit für einen letzte Gegenwehr der Gerechtigkeit mit der Geballten Kraft des Schwarzeneggers
    Todesmutig und zu allem entschlossen werfen sich die Männer und Frauen um den Grazer Muskelberg mit den alpinen Ausmaßen ins letzte Gefecht auf verlorenem Posten.

    hart-männlich

    Fazit: Mir hat der Film außerordentlich gut gefallen!
    Eine gute, einfache Story, die es direkt auf den Punkt bringt. Wie zu besten Actionzeiten. Viel Geballer, viel Action und mit Sicherheit ein gutes Gefühl.
    Ich sage: Sehr gut!
    Und ich empfehle den Film weiter.


    Die nackte Kanone 2½



    Amerikas härtester Cop ist zurück:
    Lt. Frank Drebin legt die Stadt wieder in Schutt und Asche. Diesmal gehts um ein Wirtschaftskomplott dass er versehentlich aufdeckt. Ups!

    Fazit: Die Nackte Kanone 2½ dreht nochmal alles kräftig auf und versucht den ersten Teil in allen Belangen zu übertreffen. Dadurch wird der Film sehr schrill und erreicht meiner Meinung nach nicht die Klasse des Vorgängers. Ab und zu wirds einfach zu arg.


    BAD ASS



    Frank Vega ist ein alter hässlicher mexikanisch-amerikanischer Vietnamkriegsveteran, der in seinem Leben nicht viel Freude gesehen hat. Das ändert sich schlagartig als er eines Tages ein paar Skinheads im Bus zusammenschlägt und sich dann verpisst. Quasi über Nacht wird er eine Internetsensation und alle finden ihn toll.
    Aber damit nicht genug: Ein paar Verbrecher erschießen seinen BESTEN Freund. Seinen EINZIGEN Freund. Ab da wird es persönlich!
    Denn die Polizei tut NICHTS!!! und legt sich faul die Hand auf den Sack und speist Frank mit billigen Ausreden ab.

    So ein Rassismus! Das kann Frank nicht dulden und erinnert sich an Charles Bronson.
    Jetzt nimmt er die Sache selbst in die Hand, deckt alle Beweise auf und verfolgt die Kumpelkiller knallhart und ohne jegliches Erbarmen bis an die Wurzel allen übels zurück.
    Und seine Rache wird grausam sein, an jenen die sich an den Unschuldigen bereicherten.

    Danny Trejo spielt Frank Vega. Und zwei paar Fäuste und ein Roundhouse gehen nach Westen.
    Du willst wissen wo du BAD ASS finden kannst? Folge der Spur aus Blut durch die Stadt! Und bete, dass er dich nicht findet. Denn er ist mächtig schlecht gelaunt, so wie es nur ein Mann ohne Freunde sein kann

    Der Vietnamkrieg zieht jetzt durch die Stadt und schenkt jedem einen harten Suplex

    Fazit:
    LANGWEILIG!
    Der Film startet etwas langatmig und zäh mit viel uninteressamten Wischiwaschi in den Anfangstiteln und mehr langatmigem und uninteressantem Gelaber danach. Dann nimmt er langsam, aber behebig, etwas Fahrt auf (nicht zu viel) und dann gibts aufs Maul. Das ganze gipfelt in einer originellen aber irgendwie äh seltsamen Verfolgungsjagd und einem irgendwie bescheuert und unbeholfen wirkendem Endkampf, bei dem ich mich frage: Wieso reagieren die Leute am Ende so wie sie reagieren wenn sie nicht wissen was da eigentlich abgeht?

    Was ich meine ist, dass sich BAD ASS im Gegensatz zu Last Stand viel zu sehr mit Nebensächlichkeiten die mich nicht interessieren aufhält. Ansonsten ist er durchaus ganz cool. Imo DER Film den man bei dem Klassenkameraden auf der Geburtstagsfeier zu sehen bekommt. Patrioten entscheiden sich lieber für Last Stand.


    Deadly Revenge - Das Brooklyn-Massaker



    Ein Klassiker vom internationalen Steven Seagal-Tag.
    Gino Felino, der Mann mit dem geilsten Modegeschmack und dem unglaubwürdigsten Brooklyndialekt ever, bringt den Müll raus. MENSCHENMÜLL.
    Denn einer aus der Famiglia übertritt die Grenzen des guten Kriminalgeschäfts und dreht völlig durch.

    Jetzt ist Steven Seagal AKA Gino Felino auf der Suche nach GERECHTIGKEIT. Und dabei bricht er vor allem Knochen und Zähne - aber niemals das Gesetz!
    ER IST DAS GESETZ
    Seine Flying Headbutts penetrieren bis ins Gehirn und sind Strafverfolger, Strafgericht, Urteil und Vollstrecker in Personalunion
    Seine Geduld ist so kurz wie seine Haare lang sind. Ein Massaker für die Unschuldigen in Brooklyn, ein Gemetzel für die Gerechtigkeit.
    Steven Seagal räumt auf bis keiner mehr atmet

    Fazit:
    Klassischer Seagal aus der besten Seagalzeit. Da kann sich JCVD nur noch das Tütü anziehen und sich schnell wegtanzen bevor ihm ein echter Kerl die Fresse aus der Schnauze schlägt
    So gehen Actionfilme mit Steven Seagal!

    Lustiges Detail am Rand: Auch hier kommt schon Seagals perverse Ader durch. Nachdem er ein Aktfoto findet läuft er damit rum und zeigt es ständig ALLEN Leuten und fragt ob sie das Foto und/oder die Leute kennen.
    Jetzt wissen wir was Seagal in seiner Freizeit gemacht hat bevor es das Internet gab.

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

  5. #2885
    Ще не вмерла Україна
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    Zitat Zitat von Outsider Beitrag anzeigen
    GÖTTER UND GENERÄLE


    1861 beginnt die Sezessionsfrage und die Spaltung der vereinigten Staaten Amerikas an Fahrt zu gewinnen.
    Gut die Hälfte der Staaten ab Virginia haben sich aufgrund ekklatanter sozialer und industrieller Unterschiede zu den CSA zusammengeschlossen: Den Confederate States of America.
    Der Präsident der United States of America USA, Abraham Lincoln, sieht das natürlich nicht gerne wenn sich so viele Staaten auf einmal aus der Union zurückziehen und ihr eigenes Süppchen kochen.
    Noch Jahre bevor er sein berühmtes Sklavereitraktat postuliert, unternimmt Lincoln Bemühungen ein großes Heer aufzustellen, um mit der Rebellion der Südstaaten fertig zu werden und die Einheit der Union
    mit militärischen Mitteln wiederherzustellen.

    Im Süden formiert sich der Widerstand unter der Führung der Generäle Davis, Lee und "Stonewall" Jackson. Der Film begleitet im wesentlichen Jackson und seine Leute aus Virginia, wirft aber auch immer mal wieder einen Blick auf eine Einheit aus Maine, die im Unionsheer dient. So wird vor allem die Schlacht von Fredericksburg aus zwei Blickwinkeln geschildert. Am Ende ist der Film aber trotzdem nur halb so besinnlich und patriotisch-pathetisch wie ich mir erhofft hatte.
    Das Herz des Films schlägt klar für die Konföderierten (dessen sollte man sich bewusst sein), er hat tolle Kostüme, nicht ganz so aufregende, dafür aber umso länger dargestellte Schlachten und ziemlich unwirklich wirkende CG-Kulissen.
    Hätte kürzer und prägnanter sein können, imo.

    Und nun: Die Fortsetzung.

    Gettysburg



    1863 zieht General Robert E. Lee mit 70.000 Mann nach Norden. Ganz Virginia ist auf einem Marsch auf Washington D.C. um einen Brief an Lincoln zu übergeben, der die Aufgabe der kriegerischen Handlungen fordert.
    Mit dabei ist auch ein britischer Militärbeobachter. Vielleicht wird es ja doch noch Unterstützung aus Europa für die CSA geben?
    Beides wissen auch Ulysseus Grant und der Generalstab der Unionsarmee. Sie sind auf Lees Verfolgung mit etwa 80.000 Mann.

    Eher beiläufig kommt es zu einem kleineren Zusammenstoß der Vorhuten bei der kleinen Stadt Gettysburg an der Grenze Pennsylvanias zu Maryland. Der Grund: "Wir wollten neue Schuhe requirieren.". Toll!
    General Lee ist nicht begeistert, denn der Zwischenfall hat Konsequenzen. Im Nu ziehen jetzt beide Seiten ihre Einheiten bei Gettysburg zusammen und ratzfatz stehen sich beide Heere in voller Brutalität gegenüber. Tolle Wurst! Jetzt haben die Konföderierten Zugzwang und General "Genius" Lee muss sich dem Kampf stellen OBWOHL ER IM NACHTEIL IST!
    Nein Sir, so haben wir uns das nicht vorgestellt. Sir, nein danke, Sir, wir haben dem Yankee noch nie kampflos das Schlachtfeld überlassen und unsere Jungs brennen darauf die Yankees nach Hause zu schicken.

    Aber noch ist ja nichts verloren und die Eröffnung der Kampfhandlungen sagt noch nichts darüber aus wies weitergehen wird. Jetzt versuchen beide Seiten sich mit allen Mitteln einen Vorteil zu verschaffen bevor wieder in die Schlacht gezogen werden muss. Lee weiß: Diese Schlacht könnte den nun schon zwei Jahre währenden Krieg zwischen Nord und Süd entscheidend entscheiden! HM!


    Dieser Film bietet die besten Bärte seit langem. I'm lovin' it, sir, yes sir! Ausstattungstechnisch ist der Film auch top, aber Junge, oh Junge, zieht sich das!
    Der Kampf der Akteure um Gettysburg wurde bei einer Laufzeit von fast 5 Stunden schnell mein Kampf mit Gettysburg. Der blanke Wahnsinn!
    Stunde um Stunde sitzt man sich durch diesen Film, der einfach kein Ende nehmen will. Stundenlanges Gerede um alles und nichts, langatmiges Gefasel und noch längeres Herumtaktieren um Linien und Flanken und Gegenlinien und Flaggen. Uff.
    Der Film hat außerdem noch eine dieser guten alten deutschen Synchros. Da werden aus Yankeeverbänden mal schnell die Dschängkieverbände.
    Nicht einmal die ellenlangen Schlachtszenen können es rausreißen Sir, no ma'am!
    Es ist repetetiv und durch die heute gängige Effektflut in solchen Szenen (ich spreche jetzt nicht von Wackelkameras) wirken die Schlachten sehr statisch und unlebendig.

    Meine Fresse, ich habe mich durch Gettysburg gekämpft und bei Gott, meine Gentlemen, ich habe überlebt. Sie sind meine Zeugen.
    Wie ein Sieger fühle ich mich nach diesem Filmerlebnis aber trotzdem nicht.

    "The Stash" Chamberlain mit seinen Maineboyz war auch wieder mit dabei übrigens. Und wieder gab er seine tollen Einsichten weiter. Was für ein Dichter, was für ein Denker, was für ein selbstgefälliger Akademiker.
    Lustigerweise im deutschen mit einer Stimme, die ihn von Anfang an wie einen verpennten und desinteressierten Faulpelz dastehen lässt.
    In diesem Sinne:


    Gawd bless the south!

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

  6. #2886
    Darth Plüsch !
    Avatar von mope7
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    Dredd

    Trailer



    IMDB

    Huiuiuiuiuiui, was ein affengeiler Film. Wundervolles Reboot. Das Original stinkt dagegen so etwas von dermaßen ab. Leider in meinem Bekanntenkreis relativ unbeachtet finde ich, ist Dredd nen echt guter Film.
    Uuuuuund: es lohnt sich, den in 3D zu sehen, da es hier absolut natürlich wirkt und keine Gimmick-Scheiße aller "ich stech mit meinem Säbel mal genau in die Mitte der Kamera huhuhu" - sehr dezent also und dann gibt es ein paar Szenen (Fenster und vor allem die Drogenszenen) da bläst es einem die Augen weg
    Ernsthaft, die Spezial Effekte sind in 2D schon "cool", aber in 3D waaaaahnsinn

    Joa, keine Ahnung, für mich eine absolute Überraschung und ein richtig, richtig guter Actionfilm ohne Stumpfsinn. In 3D sehenswert !
    9/10 Punkten.

    hier noch ein netter Vergleich [edit: der Vergleich ist scheisse...]
    http://www.google.de/imgres?start=12...2&tx=226&ty=54

    weobei ich den "neuen" Dredd deutlich besser finde als Stallone, weil er eben nicht gerade der strahlende Super-Bulle ist, sondern ein knallharter Judge dem nichts heiliger ist als das Gesetz.
    Und der Bösewicht im neuen ist auch besser

    edit: ach lol hier wurd ja schon drüber geredet
    Geändert von mope7 (29.04.2013 um 02:56 Uhr)
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  7. #2887
    ADM1N1STRATOR
    Avatar von BelokZok
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    ich hab DREDD in 2D gesehen und fand ihn auch richtig gut gemacht. Gerade bei den von dir angesprochenen Drogenszenen hab ich mich echt geärgert ihn nicht in 3D gesehen zu haben. Werde ich aber noch nachholen. Auf jeden Fall sehenswert

    Gesperrt bis 22.12.2011, ~01:00 wegen Beleidigungen und ständigen Provokationen

  8. #2888
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    Der Feine Herr
    Outsiders Meinung zu The Last Stand kann ich nur bestätigen. Das war von vorne bis hinten ein ganz rundes Ding. Gute Action, gute Oneliner, viel viel Spaß! Oder, um es wie Sheriff Arnie selbst zu sagen: "Consider yourself deputized!"

  9. #2889
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    American Gigolo (1980)
    Los Angeles, 1980: Der Callboy Julian Kaye (Richard Gere) genießt sein luxuriöses Leben mit großem Apartement, Sportwagen und massig teuren Anzügen. Er ist selbstbewusst und zögert auch nicht, um die Bezahlung seiner Tätigkeit mit seinen beiden Zuhältern (Nina van Pallandt und Bill Duke) zu feilschen. Nach einem etwas unangenehmen Job lernt er am gleichen Abend die Senatorengattin Michelle Stratton (Lauren Hutton) kennen, die seinem Aussehen und Auftreten sofort erliegt. Kurz darauf stirbt jedoch die Frau, mit der er für Geld jenen unangenehmen Sex hatte - und Laura ist auf Grund ihres Mannes nicht in der Lage, Julian ein Alibi zu geben, als die Polizei ihn verdächtigt...
    Ein waschechter Film der Achtziger, der auf jeden Fall mit Blondies "Call Me" am Anfang gleich das richtige Gefühl aufkommen lässt. Die erste halbe Stunde ist ein gemütlicher Auftakt, die das Leben des Callboys zeigt und mit mehr oder weniger anständigen Aufnahmen aufwartet. Danach tröpfelt die Geschichte allerdings zwischen seiner Verdächtigung und seiner Affäre mit Michelle hin, was mich persönlich irgendwie überhaupt nicht mehr interessiert hat. Trotz der Thriller-Elemente kommt auch keine wirkliche Spannung auf - da kann auch ein Giorgio Moroder leider wenig dran ändern Kann man sich mal anschauen, aber prinzipiell gibt es in der Sparte und aus der Zeit wesentlich sehenswertere Filme.

    5/10


    REC• (2007)
    Eigentlich will die junge Reporterin Ángela (Manuela Velasco) nur mit ihrem Kameramann Pablo (Pablo Rosso) eine nächtliche Doku über die Arbeit der Feuerwehr in Madrid drehen. Als sie jedoch einen Einsatz in ein Wohnhaus begleiten, wird dies nach einem Angriff einer scheinbar wahnsinnig gewordenen alten Frau auf einen Polizisten vom Katastrophenschutz komplett unter Quarantäne gestellt. Bald darauf erfahren sie, dass scheinbar ein Virus dafür verantwortlich ist, und die Menschen zu aggressiven Wesen verkommen lässt...
    Ein Film im Amateurkamerastil (wie in Blair Witch Project, Cloverfield und dergleichen), der eher schwach startet (ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, man hat in den ersten Szenen auf die Schminke bei den "infizierten" Darstellern verzichtet und einfach einen Mischmasch aus Tiergeräuschen als "Schreien" eingebunden) und den man, zumindest, wenn man nicht allein guckt oder ohnehin schon abgehärtet ist, nicht großartig ernst nehmen kann. Ab der Hälfte nimmt er jedoch ziemlich an Fahrt auf und haut bei Leuten wie mir schon ordentlich rein Ich persönlich stehe sehr auf diesen "Persönliche Kamera"-Stil, und an Horrorfilme habe ich keine all zu großen Ansprüche. Der Film ist ja mehr oder weniger eine kleine Produktion, und dafür haben die Spanier da doch eine runde Sache auf die Beine gestellt - Kulissen und Schauspieler sind absolut in Ordnung. Ich würde den Film auf jeden Fall eher empfehlen als "Jeepers Creepers", "Dog Soldiers" oder andere haarsträubende US-Produktionen. Daher gibt's von mir

    6/10


    Kick-Ass (2010)
    Dave Lizewski (Aaron Johnson) ist ein durchschnittlicher Jugendlicher, der sich für Comics begeistert und bei Frauen bisher kein Glück hatte. Im Stil seiner Vorbilder beschließt er, das Konzept des Superhelden einfach in das reale Leben umzusetzen - nach einem anfänglichen Rückschlag, bei dem er von zwei Kleinkriminellen zusammengeschlagen wird, schafft er es, einem Verfolgten bei einer Schlägerei zu helfen und wird dabei gefilmt. Das Video landet bald im Netz, und er wird berühmt; das wiederum ruft jedoch andere "Superhelden" und später den örtlichen Drogenboss Frank D'Amico (Mark Strong) auf den Plan...
    Yet another teen movie, würde ich sagen. Man sagt mir ja nach, dass ich keinen sonderlich großen Humor besitze, aber ich fand den Film nur mäßig witzig. Die Kleine und ihr Vater (Nicolas Cage) sind recht unterhaltsam, aber ansonsten ist es ziemlicher Standardbrei, also nichts, was man nicht auch schon mehrfach (natürlich abgewandelt) in anderen amerikanischen Jugendlichenfilmen gesehen hat. Dann lieber Scott Pilgrim!

    5/10


    Dr. Seltsam - Oder Wie Ich Lernte, Die Bombe Zu Lieben (1964)
    Der verrückt gewordene General Jack D. Ripper (Sterling Hayden) befiehlt die Ausführung eines nuklearen Erstschlags mittels der ihm unterstellten B52-Staffel und setzt alle Hebel in Gang, damit das nicht verhindert werden kann. Währen der britische Austauschoffizier Captain Mandrake (Peter Sellers) verzweifelt versucht, die Rückholcodes vom General zu bekommen, muss Präsident Muffley (ebenfalls Peter Sellers) seinerseits im Keller des Pentagon durch mehrere Telefonate mit dem sowjetischen Premierminister und in der Runde mit seinen Generälen, dem sowjetischen Botschafter (Peter Bull) und dem merkwürdigen Dr. Seltsam (Peter Sellers - nochmal) versuchen, das Unglück aufzuhalten...
    So, endlich auch diesen Kubrick geguckt Mal wieder ein sehr abgefahrener Film, der stets zwischen Ernst, Satire und völligem Blödsinn schwankt, sich dabei aber keineswegs lächerlich macht! Kubrick versteht einfach sein Handwerk, aber besonders hervorzuheben sind die großartigen Schauspieler, allen voran Peter Sellers und George C. Scott als General Turgidson! Letzterer hat so eine krasse Mimik drauf, ein Wahnsinn, das kann man einfach nur gut finden Die ganze Geschichte ist eine reine Persiflage auf die Absurdität eines Atomkriegs, da einfach niemand dabei gut wegkommen würde. Zwar verstehe ich den Sinn der Figur des Dr. Seltsam nicht ganz, aber gelohnt hat sich das Ganze auf jeden Fall! Natürlich wirken die Dialoge in der heutigen Zeit, wie (für mich zumindest) in den meisten alten Filmen sehr hölzern, aber das schmälert die Qualität nur minimal. Warum nur 7,5? Nun, öfter hineinander (2-3x im Jahr oder so) könnte ich mir den Film nicht anschauen, dazu ist er doch etwas zu "träge". Dennoch, wer nichts gegen alte Filme hat: Angucken!

    7,5/10

  10. #2890
    Gutmensch
    Avatar von Psycho Joker
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    Zitat Zitat von mope7 Beitrag anzeigen


    Dredd

    Huiuiuiuiuiui, was ein affengeiler Film. Wundervolles Reboot. Das Original stinkt dagegen so etwas von dermaßen ab. Leider in meinem Bekanntenkreis relativ unbeachtet finde ich, ist Dredd nen echt guter Film.
    Uuuuuund: es lohnt sich, den in 3D zu sehen, da es hier absolut natürlich wirkt und keine Gimmick-Scheiße aller "ich stech mit meinem Säbel mal genau in die Mitte der Kamera huhuhu" - sehr dezent also und dann gibt es ein paar Szenen (Fenster und vor allem die Drogenszenen) da bläst es einem die Augen weg
    Ernsthaft, die Spezial Effekte sind in 2D schon "cool", aber in 3D waaaaahnsinn

    Joa, keine Ahnung, für mich eine absolute Überraschung und ein richtig, richtig guter Actionfilm ohne Stumpfsinn. In 3D sehenswert !
    9/10 Punkten.
    edit: ach lol hier wurd ja schon drüber geredet
    Zitat Zitat von BelokZok Beitrag anzeigen
    ich hab DREDD in 2D gesehen und fand ihn auch richtig gut gemacht. Gerade bei den von dir angesprochenen Drogenszenen hab ich mich echt geärgert ihn nicht in 3D gesehen zu haben. Werde ich aber noch nachholen. Auf jeden Fall sehenswert
    Tja, ich hab's euch damals ja gesagt... aber mir hört ja mal wieder keiner zu. *mümmel*


    @Saroc: Dr. Seltsam ist alle die Wernher von Brauns und Konsorten, die nach dem Krieg bei den Amis untergekommen sind und für die quasi die V2s zu Atomraketen weiterentwickelt haben.

    Also so:
    Oh, the devil will find work for idle hands to do...

  11. #2891
    Systemzweifler
    Avatar von Saroc
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    Alles klar, danke - auch für das Video, gefällt mir

  12. #2892
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    Avatar von BelokZok
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    Gangster Squad (2013)

    Handlung:
    Mickey Cohen, ein Krimineller in Los Angeles, der in den 1940er Jahren die Unterwelt anführt, kann von der Polizei nicht gefasst werden. Daher stellt Chief Bill Parker ein kleines Geheimteam weniger Polizisten unter dem Kommando von Sergeant John O’Mara auf. Diese können die Verbrechen in der Stadt mit geringen Opfern aufklären und es kommt im Finale zu einen Kampf zwischen O’Mara und Cohen, welchen O’Mara gewinnt, so dass Cohen hinter Gittern landet.

    Es ist zwar schon eine Weile her das ich das letzte mal "LA Confidential" gesehen habe, aber bei "Gangster Squad" kam mir nicht nur einmal eben dieser Klassiker des Genres in den Sinn. Leider ist die Umsetzung von Fleischer nicht ansatzweise so gut wie sie hätte sein können. Der Film ist jetzt vielleicht nicht grottenschlecht aber für mich doch eine Enttäuschung. Emma Stone ist imo eine komplette Fehlbesetzung und die Handlung wird einfach viel zu plump wiedergegeben. Alles ist vorhersehbar und Spannung kommt eigentlich nicht wirklich auf. Die Helden des Film wirken unantastbar und übertrieben lässig. Lediglich Sean Penn weiß als Bösewicht zu überzeugen.


    Wertung:
    Da man viel mehr aus dem Thema hätte rausholen können nur
    3/10

    Gesperrt bis 22.12.2011, ~01:00 wegen Beleidigungen und ständigen Provokationen

  13. #2893
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    Avatar von TyphoonAttackSub
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    6/10

    Not a nitpicker the film simply just isn't that good, the villian has 0 character development which is kinda annoying.

  14. #2894
    Ще не вмерла Україна
    Avatar von Outsider
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    HOUSE II: THE SECOND STORY



    Schon das Wortspiel im Titel legt es nahe: Dieser Film legt es drauf an
    Jesse zieht in sein HOUSE ein. Er weiß nicht dass es Verflucht ist. Bald darauf zieht sein Kumpel, der verrückte Charlie, nach. Eines Tages beschließen sie Uropa Jesse auszugraben, denn er hat einen geheimnisvollen Superschädelschatz mit in sein Grab genommen. Doch damit nimmt der Spuk erst den Anfang!
    Denn die Mächte des Bösen sind auf der Jagd nach dem Superschädel! Raupenhunde, Pternadons, Höhlenmenschen, Gunslinger, Azteken-Ninjas!

    It's time to bring out the big guns

    Fazit:
    Hat Gottlob nichts mit House zu tun (japanischer Film). Schöne Animatronic-Effekte, nette Geschichte, sehr unterhaltsamer Film
    Tolle deutsche Synchro inklusive

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

  15. #2895
    Ще не вмерла Україна
    Avatar von Outsider
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    Ghost in the Shell



    Dieser Film ist ein Meisterwerk und unbedinbt für jeden empfehlenswert, den die Thematik auch nur entfernt anspricht.
    Und zwar im wesentlichen aus zwei Gründen:
    1. Er ist sehr gut geschrieben.
    2. Er ist sehr gut gezeichnet.



    Es ist wirklich schon allein technisch ein absoluter Genuss die detailstark gezeichneten Hintergründe und Umgebungen und die toll animierten Figuren auf dem TV-Bildschirm zu sehen, aber Ghost in the Shell darf sich wohl zurecht neben Filmen wie Blade Runner als einer der ganz großen Klassiker des Cyberpunk einordnen.
    Kusanagi Motoko ist Major bei Sektion 9, einer Spezialeinheit der japanischen Polizei, die sich mit Cyberterrorismus beschäftigt und im Wesentlichen als Antiterroreinheit fungiert. Im ersten Film sind sie auf der Jagd nach einem Hacker, der als "der Puppenspieler" bekannt ist. Er hackt sich in die Cyberhirne diverser Bürger ein, pflanzt dort künstliche Erinnerungen ein und zwingt sie ohne, dass sie es mitbekämen dazu kriminelle und mitunter terroristische Aufgaben zu erledigen. Er kontrolliert sie wie Marionetten, deshalb der Spitzname. Den Opfern kann hinterher meist nicht geholfen werden und sie bleiben mit den nun als getürkt entlarvten Erinnerungen und psychosen zurück. Logischerweise hat die Regierung hier ein Auge drauf.
    Brisant wird die Situation als sich Sektion 6 in die Angelegenheit einmischt - Sektion 6 ist eigentlich dem Außenministerium unterstellt. Durch die gefährliche Ermittlungsarbeit von Sektion 9 stellt sich nach und nach ein ganz überraschendes neues Bild darüber heraus wer oder was der Puppenspieler wirklich ist, woher er kommt, und was er eigentlich bezwecken möchte.
    Nebenbei beschäftigt sich der Film auch ganz maßgeblich mit der Frage wo die Menschlichkeit aufhört und die Maschine anfängt. Was ist Leben? Wie definiert man eigentlich ein Lebewesen wenn die Grenzen zwischen biologischen und kybernetischen Organismen verwischen? Träumen Androiden von elektrischen Schafen?



    Fazit:

    Viel Action, gute Dialoge, technisch einfach nur brilliant. Ein spannender, zielgerichteter Plot tut sein übriges. Anschauen!


    Ghost in the Shell 2: Innocence



    Die limitierte Supertolledition müsste man auch immer noch im Laden bekommen können glaube ich lol
    Mir ist heute erst aufgefallen dass auf meiner Packung eine Nummer aufgestanzt ist. Limitiert? Anyone?

    Es ist einige Zeit nach den Ereignissen aus Teil 1 vergangen und für Batou (sprich: "Batoh") geht das Leben in Sektion 9 seinen gewohnten Gang. Zu Beginn des Filmes wird er zu einem Tatort gerufen an dem ein Android durchgedreht ist. Batou stürmt die Bude wie Gunther Hermann und löst das Problem ein für allemal
    Da Batou seit Teil 1 immer mehr als Einzelgänger operiert hat, bekommt er nun vom Chief persönlich Togusa als Partner an die Seite gestellt. Eine für Togusa undanbkbare Aufgabe, der vor den knallhart-männlichen Muskelmethoden von Batou eher zurückschreckt. Wir erinnern uns: Togusa hat eine Familie und würde sie auch morgen gerne wieder nicht vom Sarg aus wiedersehen!
    Die beiden beginnen hart-männliche Ermittlungen im übelsten Milieu und Batou klopft seine Kontakte ab um herauszufinden was passiert ist, auch wenn ihm am Anfang nicht ganz klar ist weshalb sich überhaupt Sektion 9 mit so einer Lappalie befassen muss.



    Analyse und Fazit:
    Der Film wirkt in vielen Belangen langatmiger und geschwätziger (= selbstgefälliger?), mitunter auch episodischer und unzusammenhängender als der Vorgänger. Im ersten Film wurde nach und nach ermittelt und mit etwas Konzentration ließ sich gut mitverfolgen wieso wer wann wie wo hingeht. Hier ist das nicht immer ganz so klar. Ich nehme mal an dass beispielsweise die Information mit dem Schiff aus dem Hirn von K. genommen wurde. Sicher bin ich mir da aber nicht. Dadurch wirkt halt der Film manchmal etwas zufällig zusammengewürfelt. Was die Gespäche angeht muss man sich einfach drauf einstellen dass Herr Oshii wieder seine philosophischen Ansichten loswerden möchte, diese aber nicht ganz so geschickt einbindet wie zuvor. Batou und Togusa wirken beizeiten wie altertümliche japanische Adlige, die sich gegenseitig in der Zitiererei als Ausdruck ihrer Gelehrtheit übertreffen wollen. Hier ist es wirklich empfehlenswert den Film mit der deutschen Tonspur zu schauen, da hier der Wortwitz mitunter besser rüberkommt. Das Gequassel ist imo grenzwertig, aber es überschreitet eigentlich nie den Limes. Nur die Szene mit der Villa in Locus Solus find ich hier anstrengend, aber gleichzeitig auch interessant. Sie ist eine tolle Spielerei mit den Zuschauergewohnheiten und -Erwartungen, zieht sich aber leider etwas in die Länge.

    Besonders auffällig ist, finde ich auch, wie arg viel Computergrafik verwendet wird. Oft scheint sich der Film mit einer rein optischen Truppenschau aufzuhalten, exerziert seine Grafik rauf und runter als wolle er sagen "schaut her, wie schön ich bin! Gefalle ich euch nicht?". Das ist ein typisches Problem von Mamoru Oshii. Im ersten Teil wirkte das ganze noch stark und beeindruckend wegen der zeichnerischen Qualität. Aber hier sieht es einfach nur aus wie eine Techdemo und es verliert gänzlich seinen Charme. Auch in Realfilmen kamen solche Kollagen mitunter mal vor und haben imo nie wirklich zum Film beigetragen. Bei Jin-Roh findet man ja ebenfalls so eine Kollage, aber auch dort wirkt sie ungleich stimmiger. Wobei man hier vorsichtig sein kann, da Oshii bei Jin-Roh die Regie an seinen Untergebenen Ziehling abgeben musste. Könnte mir aber gut vorstellen dass im japanischen Sempai-Kohai-Konstrukt auch in der Branche noch viel Einfluss gegeben sein kann. Solche Szenen legen das ja dann nahe - oder dass der Stil entsprechend eingebläut worden ist. Wer weiß.
    Die traurige Schattenseite ist im Fall von Ghost in the Shell 2 imo jedenfalls, dass eigentlich nur noch vereinzelte Zeichentrickelemente in einer gänzlich computergeschaffenen Hochglanzlandschaft umheranimiert werden und mitunter recht verloren wirken. Ich finde das ist etwas, das besonders im direkten Vergleich zu Teil 1 ins Auge sticht. Durch diese ganze Computergrafik büßt der Film meiner Meinung nach viel an Lebendigkeit ein.
    Darüber kann auch nicht die farbenprächtige Parade in Locus Solus hinwegtäuschen.



    Auf der anderen Seite fallen etliche kleine hm Hommagen an Teil 1 auf. Aber hier bin ich mir manchmal nicht ganz so sicher ob sie wirklich als Hommage zu verstehen sind (etwa das Baidou Hundefutter) oder ob Mamoru Oshii nicht einfach versucht durch eine 1:1 Kopie sein eigenes Meisterwerk zu kopieren. An dieser Stelle hier könnte man sagen dass es sich um Markenzeichen handelt, aber ist es wirklich nötig ganze Partien des Films nahezu unverändert zu übernehmen? Hierzu zähle ich vor allem die Introsequenz mitsamt dem Helikopterflug (findet sich ebenfalls in Jin-Roh wieder), der Stadtansicht und den gesamten Credits, während derer wiedermal eine Robotussi zusammengeschraubt wird. Ich denke es lassen sich aber vielleicht auch noch 1-2 weitere solcher Leihgaben finden. Man kann das ja so oder so auslegen, aber für meinen Geschmack ist es teilweise schon ziemlich grenzwertig.



    Ist Innocence also empfehlenswert?
    Meiner Meinung nach kommt der Film nicht an die Klasse des Vorgängers ran - aber das muss er auch nicht unbedingt.
    Trotz aller Sachen, die ich persönlich eher weniger gut finde, ist Innocence immer noch ein guter Film, der zwar etwas langsamer und mitunter langatmiger als der Vorgänger daherkommt, aber alles in allem immer noch ein schöner Cyberpunkfilm ist. Die Längen lassen sich imo ganz gut aushalten, aber wenn man interessiert ist sollte man auf jeden Fall etwas an Konzentrationsfähigkeit mitbringen, da viel blödes Zeug geredet wird.
    Langsamer und nicht unbedingt tiefgründiger als der Vorgänger, irgendwie mit schwacher Motivation und schwacher Pointe.
    Ergo: Für Fans auf jeden Fall, für Gelegenheitsfans von Teil 1 auf jeden Fall mal gut um einen Blick zu riskieren. Generell würd ich aber eher die Serie empfehlen, die imo besser ist als Innocence.

    Ghost in the Shell Stand Alone Complex: Solid State Society



    Das Jahr ist 2034 und die Ereignisse aus dem Film sind niemals geschehen. Aber jetzt ist es auch im Stand Alone Complex-Universum soweit:
    Der Puppenspieler taucht auf und Sektion 9 steht vor ihrer größten Herausforderung. Togusa wird mit der Leitung des Falls beauftragt und Batou unterstellt sich dessen Kommando.
    Jetzt wird in alle Richtungen ermittelt, aber die Untersuchungen werfen nur noch mehr Fragen auf. Und als wäre das nicht schon genug wird Sektion 9 angegriffen. Auch Chief Aramaki benimmt sich seltsam. Und was hat Sektion 6 mit der Sache zu tun?
    Batou hat einen schrecklichen Verdacht wer sich wirklich hinter dem Puppenspieler verstecken könnte... auch Togusa macht eine schreckliche Entdeckung.

    Fazit:
    Spoiler:
    Wenn mal der Spruch, dass Science Fiction die Probleme der Gegenwart behandelt und sie nur auf einer fiktionalen Ebene in die Zukunft projiziert wahr gewesen sein sollte dann hier. Die Überalterung und der starke Geburtenrückgang in der Gesellschaft sind ein zentrales Thema im Film.

    Der Film streift in einigen Bezügen den ersten Film, behandelt schließlich auch die gleiche Geschichte, aber ist hier viel viel freier im Umgang mit dem Material. Im wesentlichen erkennt man hier und da ein Gesicht wieder. Die Geschichte wird bewusst und in gewohnter Manier im Dunkeln und undurchsichtig gehalten. Herangehensweise und Stil sind typisch für den Stil der Stand Alone Complex-Reihe und auf einem gewohnt gutem Niveau.
    Das bedeutet dass der Film den Stoff des ersten Kinofilms sehr viel ruhiger angeht. Es bildet sich Stück für Stück ein Bild, aber am Ende bin ich mir nicht ganz sicher ob ich mit der Auflösung wirklich zufrieden bin.
    Ich will sagen die Lösung lässt zumindest mich doch ein wenig enttäuscht zurück. Die Idee was denn nun hinter dem Solid State stehen soll fand ich irgendwie nicht so überzeugend und auch die Identität des Puppenspielers war letztenendes eher mittelmäßig, finde ich. Als Serienspezial ist der Film gut, aber als alleinstehender Film steht er ein wenig schwach zwischen den beiden Kinofilmen. Ich hab mich mit dem Film auf jeden Fall gut unterhalten - ich mag ja auch die Serie sehr - aber im Vergleich mit den Kinofilmen kann er definitiv nicht mithalten meiner Meinung nach. Es fehlt auch letztenendes ein gewisses Gefühl von Dringlichkeit und Anspannung.
    Lustig übrigens, was sie mit Batous Haaren gemacht haben im Vergleich zu den Kinofilmen und der Serie

    Endfazit:
    Für Fans der Kinofilme eher etwas enttäuschend. Für Fans der Serie durchaus einen Blick wert.
    Geändert von Outsider (23.05.2013 um 21:29 Uhr)

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

  16. #2896
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    Avatar von Saroc
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    The Divide (2011)
    Eva (Lauren German) steht an dem Fester in irgendeinem Stock eines New Yorker Hochhauses, als sie mit kaltem Entsetzen beobachtet, wie eine Atombombe auf die Stadt niedergeht. Panisch flüchtet sie, genau wie alle anderen Menschen, zunächst ins Erdgeschoss, um das Gebäude zu verlassen, erkennt dann aber, dass der Weg in den Keller eher Rettung verspricht. Zusammen mit einigen anderen Menschen schafft sie es, sich gegen den Hausmeister Mickey (Michael Biehn), der die Gruppe zunächst daran hindern will, den Keller zu betreten, zu stemmen und in die vermeintliche Rettungsunterkunft einzudringen. Zunächst übernimmt Mickey die Kontrolle, aber nach dem Angriff unbekannter Soldaten in Schutzanzügen kommt es zu diversen Konflikten, die sich immer weiter anspannen...
    So gefällt mir das: Menschliche Abgründe, klaustrophobische Umgebung, melancholische Musik - die perfekten Zutaten für einen guten Psychothriller. Am Anfang plätschert der Film noch vor sich hin und macht nur kleine Ausfälle, aber dann steigert er sich Minute um Minute - grauenhaft gut! Das Schauspiel hat mich eigentlich auf ganzer Länge überzeugt, und atmosphärentechnisch kann sich der Film (fast) in eine Reihe mit Funny Games stellen. Ich muss dazusagen, dass ich auch Michael Biehn als Schauspieler sehr mag (wer erinnert sich an Cmdr. McNeil? ). Vergleichen könnte man den Streifen mit The Hole, nur ist The Divide noch um einige Zacken schärfer - nicht ganz verwunderlich, da er vom Regisseur Xavier Gens stammt, welcher u. a. auch Frontiers gemacht hat. Lediglich Innovation darf man hier nicht groß erwarten - neu ist die ganze Sache und die daraus resultierenden Folgen nicht unbedingt. Auch ein paar Fragen/Logikfehler tauchen auf, aber für Genrefans sollte der Film meines Erachtens trotzdem in der oberen Klasse mitspielen können! Ich kann die schlechten Wertungen im Internet nicht verstehen.

    8/10


    Lawrence von Arabien (1962)
    Thomas Edward Lawrence (Peter O'Toole) ist ein britischer Offizier im ersten Weltkrieg, der nach seinem Dienst in Kairo die Entwicklung eines arabischen Stammes begutachten soll. Der ungewöhnliche junge Mann schafft es über Umwege zu der Armee von Prinz Faisal (Alec Guinness), wo er auch Sherif Ali (Omar Sharif) wiedertrifft, mit dem er zunächst eine feindliche Auseinandersetzung hatte - schließlich werden die beiden jedoch Freunde. Während einiger ungewöhnlicher Aktionen gegen die verfeindeten Türken entwickelt Lawrence eine immer größere Sympathie für das Wüstenvolk und setzt sich ein Ziel: Er will von nun an für ihren Wunsch - die Unabhängigkeit - kämpfen...
    Es ist zwar jetzt schon wieder einige Monate her, aber der Film hat dennoch einen bleibenden Eindruck hinterlassen: Fantastische Musik, bombastische Bilder und eine interessante Geschichte im nahen Osten. Die Szenerien sind in der Tat noch heute eine Wucht, danke an PJ für den Tipp Auch über die hölzernen Dialoge kann man dank des guten Schauspiels schnell hinwegsehen. Wenn man bedenkt, dass in diesem Film nichts computergeneriert ist, darf man schonmal für die damalige Zeit seinen nicht vorhandenen Hut ziehen, was die Massen an Menschen, Pferden usw. angeht. Die Handlung läuft stets im Bogen, mal geht es hoch, dann wieder runter, was die Spannung nahezu bis zum Ende aufrecht erhält. Man muss natürlich die nötige Toleranz für so einen alten Film mitbringen; die Meisten dürften jedoch nicht enttäuscht werden, denn die 7(!) Oscars sind hier angebracht. Das einzige wirklich "Schlechte", was ich zu dem Film sagen kann, dass er wirklich lang ist. Was ja eigentlich nicht schlecht ist, aber man hat ggf. nicht immer die Ausdauer, um den Film vollends genießen zu können.

    9,5/10

  17. #2897
    Ще не вмерла Україна
    Avatar von Outsider
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    Das find ich grad so hart bei Lawrence von Arabien: Obwohl er so unglaublich lang läuft kommt einem der Film nie langweilig vor. Ich fand den überraschend kurzweilig
    Das Boot wäre ja ein ähnlich langer Film - und den fand ich unsäglich. Gerade im Vergleich.

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

  18. #2898
    Systemzweifler
    Avatar von Saroc
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    Kurzweilig ist er auf jeden Fall. Als ich den gesehen hatte kam ich gerade vom Schwimmen, wo ich mich etwas verausgabt hatte und mein Kumpel war auch müde, daher der letzte Satz Obwohl er spannend war, mussten wir uns halt ganz schön konzentrieren, um allem folgen zu können.

  19. #2899
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    Avatar von Apocalypso
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    Also hier wurde ja schon was dazu geschrieben, einfach nur nais1 anders kann mans net sagen, super stimmung super setting, glaubwürdiger als stirb langsam und gleichzeitig um einiges geiler aufgemacht, das slomo, die action, der handlungsverlauf. Bei so nem Film erwart ich eigentlich alles, ausser dass das alles passt ^^ 9.5/10 weil ich das Ende in Anbetracht der fiesheit der Bitch für unglaubwürdig befinde ^^ Da denkt man an Reichweiten ....
    Der Benutzer Apocalypso wurde bis 13.01.2009 22:00 gesperrt
    weil er einen gewissen User aufs Verrecken net ab kann !

  20. #2900
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    Ich hatte vorher meine Zweifel, da Action-Filme in 3D schon anstrengend sein können aber warum ausgerechnet ein Drama/eine Literaturverfilmung in 3D gezeigt werden muss war mir auch schleierhaft. Seis drum, die OV war nunmal in 3D, also musste man da durch. Das Ergebnis war dann ganz anders, als erwartet. Der 3D-Effekt war, weil schon in so vielen Filmen in letzter Zeit, überhaupt nicht gewöhnungsbedürftig und bei den vielen bildgewaltigen und opulenten Szenen gar nicht so verkehrt.
    Der Film besteht aus viel CGI, was aber die aufstrebende und wilde Zeit, sowie die absolut maßlosen Partyszenen sehr gut unterstreicht.
    Die Ausarbeitung der Charaktäre hätte man etwas tiefgründiger gestalten können. Es gibt nicht einen einzelnen Hauptdarsteller, um den sich alles dreht, weder Maguire, DiCaprio oder die anderen Hauptcharaktäre. Sie bekommen alle in etwa gleich viel Screentime, wobei DiCaprio als Gatsby natürlich sehr sympatisch rüberkommt (und gut gekleidet, alleine die Anzüge sind ein Highlight ^^)

    Der Film hat mir persönlich sehr gut gefallen, obwohl ich mit Dramen normalerweise nichts am Hut habe. Ich kann ihn auf jedenfall weiterempfehlen

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