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Zuletzt gesehener Film!

Eine Diskussion über Zuletzt gesehener Film! im Forum Multimedia Forum. Teil des Off Topic-Bereichs; 5 Days of War Thomas Anders (Rupert Friend) hat einen gefährlichen Job: Er ist Kriegsreporter und muss miterleben, wie eine ...

  1. #2721
    Gefallener Soldat
    Avatar von Saroc
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    5 Days of War

    Thomas Anders (Rupert Friend) hat einen gefährlichen Job: Er ist Kriegsreporter und muss miterleben, wie eine Kollegin im Irak bei einem Überfall auf ihr Fahrzeug getötet wird. Dennoch gibt er den Job nicht auf und reist nach Georgien, wo sich Spannungen zwischen dem Land und dem großen Nachbarn Russland anbahnen, da die Regionen Südostsetien und Abchasien als abtrünnig angesehen werden. Gemeinsam mit seinem Kollegen Chris Bailot (Dean Cain) beschließt er, in der ersten Nacht einer Hochzeit an der Grenze beizuwohnen und zunächst diese zu filmen. Plötzlich greifen wie aus dem Nichts russische Kampfflugzeuge an...
    08/15-Polit-Actionfilm, kann man eigentlich nicht viel zu sagen. Stereotypischer Storyverlauf, einige ganz brauchbare Actionszenen, vernünftige, aber nicht überragende Darsteller. Muss man keinesfalls gesehen haben.

    6/10


    Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart

    Nachdem Admiral Kirk (William Shatner) die Enterprise im Kampf gegen die Klingonen auf dem Planet Genesis geopfert hat, ist die Crew mit dem gekaperten Bird of Prey, den sie "Bounty" getauft haben, auf dem Rückweg zur Erde, um sich ihrer Verurteilung wegen Befehlsverweigerung nach mehreren Monaten im Exil auf Vulkan zu stellen. Derweil erreicht eine merkwürdige, riesige Sonde die Erde, deren Signale alle Schiffe, auf die sie traf, zerstört oder handlungsunfähig gemacht hat und nun für eine katastrophale Wetterveränderung sorgt, die über kurz oder lang die Menschen vernichten wird. Als Spock (Leonard Nimoy) herausfindet, dass die Sonde Walgesänge imitiert, fasst Kirk einen kühnen Plan - denn Wale sind seit Jahrhunderten ausgestorben...
    Meiner Ansicht nach der beste aller Kirk-Filme. Die Idee ist cool und der Film sorgt bestimmt für mehr Lacher als jeder andere Star Trek-Film beim ersten gucken. Die Vermischung von den Menschen aus der Zukunft im Los Angeles der 80er sorgt nämlich für so manch witzige Situation. Allein die Szene mit Scotty bei dem Glasplatten-Herstellermacht das Ganze sehenswert und dürfte trotz deutlicher Action-Reduzierung den Reiz der meisten Sci-Fi-Fans treffen!

    8,5/10


    Star Trek V: Am Rande des Universums

    Die Crew um Cpt. Kirk (William Shatner) hat die Erde wieder einmal gerettet, und als Dank hat die Sternenflotte eine neue Enterprise fertigen lassen, die auf der alten basiert. Bei einem Testflug wird die Crew zum Planeten Nimbus III beordert, wo ein Terrorist den romulanischen, den klingonischen sowie den Föderationsbotschafter als Geiseln hält, bis mit ihm verhandelt wird. Es stellt sich heraus, dass es sich um den Vulkanier Sybok (Laurence Luckinbill) handelt, der nur eins im Sinn hat: Ein Raumschiff zu bekommen, um die "große Barriere" zu durchdringen und den Planeten Sha-Ka-Ree zu finden, auf dem angeblich das Wesen leben soll, was die meisten Völker als "Gott" kennen...
    Und prompt folgt der schlechteste aller Star Trek-Filme. Der erste Teil des Films ist langweilig, der zweite einfach nur dümmlich. Man merkt, dass hier das Budget deutlich niedriger bemessen war und Industrial Light & Magic nicht als Spezialeffekte produzierendes Unternehmen zur Verfügung stand. Kann man getrost auslassen, ich habe ihn der Vollständigkeit halber nochmal gesehen.

    4,5/10


    Star Trek VI: Das unentdeckte Land

    Bei einem Routineeinsatz wird die USS Excelsior, die von dem mittlerweile zum Captain beförderten Hikaru Sulu (George Takei) kommandiert wird, von einer riesigen Schockwelle erfasst, nimmt aber dank der schnellen Reaktion keine größeren Schäden. Es stellt sich heraus, dass der Mond Praxis explodiert ist, welcher den Klingonen gehörte und sich nun nachhaltige Folgen für das klingonische Imperium ergeben - der klingonische Kanzler will Friedensverhandlungen aufnehmen. Die Sternenflotte bestimmt Captain Kirk (William Shatner) und seine Crew der USS Enterprise zu den Botschaftern. Doch nach einem ersten Dinner kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall: Die Enterprise feuert ohne erkennbaren Befehl auf das Schiff des Kanzlers, während sich zwei Attentäter an Bord beamen und diesen umbringen. Bei dem Versuch zu helfen, werden Kirk und Dr. McCoy (DeForest Kelly) verhaftet und schließlich vor dem klingonischen Gericht angeklagt...
    Hier wird wieder zu dem altbekannten Konflikt zwischen Föderation und den Klingonen zurückgekehrt. Zwar kann der Film nicht mit Teil 2 bis 4 mithalten, dennoch ist er deutlich besser als sein Vorgänger, da man hier eine Art Weltraumkrimi verfolgt, bei dem langsam herauskommt, wer für das Attentat verantwortlich ist und wie Kirk und McCoy versuchen, sich aus der klingonischen Gefangenschaft zu befreien. Auf jeden Fall mit angucken, wenn man mal wieder die Filme ansehen will.

    7/10


    Chronicle

    Kurze Inhaltsangabe gab es ja bereits von SUCKYSUCK_.

    Ich war sehr überrascht; mir hat der Film sehr gut gefallen. Die drei Schauspieler sind großartig, und das, obwohl es ihre erste größere Rolle zu sein scheint (habe mich nicht weiter über sie informiert). Zwar ist der Plot jetzt nicht nigelnagelneu, aber in dieser Inszenierung sehr spannend. Der Film schafft es, Gesellschaftskritik (Mobbing und Amoklauf) und Fantasy (Telekinese) auf einer einfachen Ebene zu verbinden. Sehr gut! Mich hat nur gestört, dass der Film so kurz war und die letzten Szenen inklusive dem Ende doch etwas abrupt kamen.

    8/10


    Death Race 2000

    Nachdem ein nationalistischer Präsident in den USA an die Macht gekommen ist und die "Vereinigten Provinzen von Amerika" ausgerufen hat, findet jedes Jahr ein besonderes TV-Event statt, um die Bevölkerung bei Laune zu halten: Das transkontinentale Rennen. Hierbei gehen verschiedenste Fahrer an den Start, so unter anderem auch der langjährige Gewinner Frankenstein (David Carradine), welcher einen Ganzkörperanzug trägt, da er wohl die meisten seiner Körperteile schon verloren hat und durchh Plastikimplantate ersetzen musste oder auch Joe "Machine Gun" Viterbo (Sylvester Stallone), ein jähzorniger, ungeduldiger Schlägertyp. Es ist jedoch nicht nur das Ziel, die Ziellinie in New Angeles zu überqueren; es gewinnt der- oder diejenige, der/die am meisten punkten kann - durch das Töten (meist durch überfahren) möglichst vieler Menschen auf dem Weg...
    Boah, WAS FÜR EIN SCHEISS. Unglaublicher Mist, ekelhaft. Ein Kumpel von mir hatte den Film zu unserem Stallone-Filmnachmittag organisiert, aber natürlich hat er sich nicht die Beschreibung durchgelesen. Es reicht wohl wenn ich sage, dass der Film Trash vom feinsten ist. Stupide Dialoge, lächerliche Kostüme und ein Plot, der eigentlich keiner ist. Tut euch einen Gefallen und guckt euch den nicht an.

    0/10


    Lock Up

    Frank Leone (Sylvester Stallone) muss aufgrund eines Verbrechens noch einige Zeit in einem Gefängnis verbringen. Von einem auf den anderen Tag wird er jedoch in ein Hochsicherheitsgefängnis verlegt, bei dem Sadismus durch die Wärter an der Tagesordnung ist. Ward Drumgoole (Donald Sutherland) veranlasste die Verlegung, nachdem Leone der erste war, der aus seinem Gefängnis ausbrach und Drumgoole daher in dieses Gefängnis als Direkter versetzt wurde. Nun versucht er mit allen Mitteln, Leone zu provozieren, um dessen Haftzeit so viel zu verlängern wie möglich...
    Mittelmäßiger Gefängnisfilm mit einem mittelmäßigen Stallone. Einige gute Actionszenen sind vorhanden, Story eher naja, Schauspielleistung in Ordnung. Ein Film, der in der Masse eher untergeht.

    5,5/10


    God Bless America

    Trotz Dezis Inhaltsangabe hier nochmal meine:

    Frank Murdock (Joel Murray) hat genug: Im Fernsehen laufen nur noch Reality-TV-Shows ohne Tabus, fluchende Talkshowmoderatoren, aufdringliche Werbung - und die US-Ausgabe von Deutschland sucht den Superstar, wo er betrübt feststellt, dass ein Kandidat mit schlechter Gesangsleistung von allen Leuten gefeiert wird, weil es "lustig" sei. Des Weiteren nerven ihn seine Nachbarn, welche immer laut streiten und ein Kind haben, welches scheinbar nie aufhört zu schreien; als er dann noch am kommenden Tag seinen Job verliert und ihm ein Tumor diagnostiziert wird, beschließt er, sich das Leben zu nehmen. Doch kurz bevor er abdrückt, hat er eine Idee: Warum nicht die Menschen töten, die es verdient haben? Als erstes hat er sich Chloe auserkoren, eine Schülerin und Reality-TV-Star, die unter anderem einen Wutanfall bekommt, nur weil ihre Eltern ihr zum Geburstag einen Lexus und keinen Cadillac geschenkt haben. Unerwarteten Zuspruch für sein Tun bekommt er von der 16-jährigen, durchgeknallten und unter ADS leidenden Roxy (Tara Lynne Barr), welche am liebsten auch alle Menschen tot sehen würde, die sich wie Arschlöcher benehmen...
    Wie lange habe ich auf so einen Film gewartet! In bitterböser Manier rechnet diese schwarze Komödie mit der verblödeten Spaßgesellschaft radikal ab, nicht jedoch ohne ein Schmunzeln auf die Lippen des geneigten Zuschauers zu zaubern. Natürlich sind einige Sachen völlig übertrieben dargestellt, aber Frank und Roxy als etwas anders geartete Version von Bonnie und Clyde haben bei mir Sympathie für ihre Selbstjustiz gehegt. Unter anderem unterlegt mit Alice Cooper kann ich diesen Film nur weiterempfehlen, einfach großartig! Abzug gibt's nur wegen einiger arg unrealistischer Szenen und, weil ich mir etwas mehr Satire statt Komödie gewünscht hätte.

    8,5/10


    Ohne Limit

    Eddie Morra (Bradley Cooper) ist ein gescheiterter Schriftsteller, der nicht weiß, wie er seinen erstes Buch überhaupt nur anfangen soll. Unterwegs auf den Straßen trifft er einen alten Schulkameraden, der früher mit Drogen gedealt hat. Von diesem bekommt Eddie eine neue Droge: NZT-48, welche wahre Wunder wirken soll. Anfangs nicht überzeugt, nimmt Eddie schließlich eins der kleinen Kügelchen - und wird zum klugsten Mann auf Erden: Durch die Droge kann er 100% seines Gehirns nutzen, sich an alles erinnern, was er je gesehen, erlebt oder gehört hat sowie blitzschnell Zusammenhänge, und seien sie noch so komplex, erkennen und kombinieren. Binnen kürzester Zeit schreibt er sein Buch fertig, verführt ohne Probleme die Tochter des Vermieters und beginnt schließlich, das große Geld an der Börse zu machen - nicht jedoch, ohne sich vorher Nachschub zu besorgen...
    Guter Actionthriller. Die Story hat mir sehr gefallen und war in der Form meines Wissen auch noch nicht da. Schauspielleistung bei allen Darstellern gut bis sehr gut, ich war richtig mitgerissen. Es wird Abwechslung zwischen schnellen und langsamen Szenen geboten und auch das Ende war mir bis zu den letzten Minuten nicht wirklich klar. Kann man sich gut angucken!

    7,5/10
    Geändert von Saroc (10.05.2012 um 07:03 Uhr) Grund: kleine Korrekturen
    LanceVance sagt Danke.
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  2. #2722
    Vanakurat
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    Naja Death Race war aber auch nur ne Nebenrolle für Sly. Aber ziemlich langweilig, ja.

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

  3. #2723
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    Avatar von Wordone
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    ist wie auch "Pan's Labyrinth" ein Film, der einen besonderen Weg geht, um sich mit der spanischen Geschichte in der Zeit des 2. WK und dem authoritären Regime Francos auseinanderzusetzen auseinanderzusetzen: nämlich an der Geschichte des Traurigen Clowns Javier, der im Zirkus versucht sein Lebensunterhalt zu verdienen. Wichtig dabei ist, dass sein Vater schon Clown war, dieser aber als Teil der "Republikanischn Front" festgenommen und ermordet wurde.
    Im Zirkus ist sein Auftrittspartner - der lustige Clown - gleichzeitig eine abgespeckte Version eines authoritären Zirkusführers, wenn der besoffen ist gehen alle leiber in Deckung. Dazu kommt noch eine Frau, die natürlich dem lustigen Clown gehört, sich aber auch Javier nahe kommt. Wo das hinführt könnt ihr euch ja selbst ausmalen und auch selbst ansehen!
    Der Film wird keineswegs langweilig, weil er mal einen Ausfallschritt in dieses oder jenes Genre macht und gleichzeitig auch ordebtlich Gewaltekszesse zeigt, das ganze aber nie splatterig wird.

    Für mich eine abolsute Empfehlung

  4. #2724
    Kriegsdienstverweigerer

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    Das Hochzeitsvideo im Kino, ganz gute Komödie! Sonst habe ich neulich so einen neuen Mel Gibson Film geschaut der wohl nie ins Kino kommt, "Get the Gringo" war auch ganz gut, spielt die meiste Zeit in Mexico.

  5. #2725
    Vanakurat
    Avatar von Outsider
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    Gestern sah ich PSYCHO vom guten alten Alfred Hitchcock.



    War der erste Film den ich auf Blue Ray gesehen habe und oh, wie schön das war mit der Auflösung
    Gottseidank auch mit Originalsynchro, also nich so scheiße nachgesprochen wie bei Casablanca. Ich mag Hitchcock. Der hats drauf so Anspannung aufzubauen und mit den Erwartungen der Leute zu spielen. Ganz alltägliche Szenen sind auf einmal unglaublich bedrohlich und was man noch sagen kann: Die Kamera-arbeit. Oh, die Kamera-arbeit
    Ein Genuss
    Auch die Dialoge waren herrlich zeitgemäß. Ich mag das ja wenn die so anno dazumal reden.

    Tja, die Handlung.
    Also es geht ganz knapp darum dass ne Frau ne immense Menge Geld veruntreut, das sie eigentlich zur Bank hätte bringen sollen. Stattdessen plant sie ganz à la Bild die Liebesflucht mit ihrem Liebhaber Sam. Vermutlich auf dem Weg zu ihm verschwindet sie und ab sofort sehen wir das Geschehnis aus Perspektive der Hinterbliebenen und eines Privatdetektivs die sich auf ihre Spuren begeben und einem zwielichtigen Ort mit einem finsteren Geheimnis auf den Grund kommen.

    War spannend zu gucken, interessant gemacht und das Ende war ne Überraschung. Donnerwetter!
    Da würd ich am liebsten gleich wieder die Kurzfilmchen weitergucken, die mal auf dem WDR gelaufen sind oder so.
    Hitchcock ist einfach mögig


    Und Ödipussi



    Brauch man eigentlich nich viel sagen oder?
    ist ein Film über einen etwas hängengebliebenen Geschäftsmann der von seiner Mutter unterm Schirm gehalten wird und irgendwie versucht mit seinem Leben klarzukommen. Typischer trockener Humor nach Art von Loriot.
    Ich hab schon komplett vergessen dass er mittlerweile auch gestorben ist

    Jetzt endlich gesehen:
    ARN 2: DAS REICH AM WEGESENDE



    Auf schwedisch hab ich ein Wortspiel gemacht und den Film "onderbar" genannt. Das interessiert kein Schwein, aber das kombiniert "ond" (schmerzhaft, falsch) mit wunderbar. Sone Art Wundenbar? Also ich fands clever!

    So schlecht ist der Film aber eigentlich gar nicht. Der erste Teil war ja kolossal schlecht. Da war der zweite schon WESENTLICH besser.
    Aber so ganz gut war er dann doch nicht. Im Grunde genommen haben sies aber richtig gemacht. Die Kampfszenen waren nicht mehr so ... naja OK. Sie waren immer noch lächerlich aber ne Stufe runtergeschalten. Die Liebesgeschichte war auch nimmer so unglaublich überpräsent und Cecilia darf diesen Film sogar mal was anderes sagen als immer nur "Arn". Saladin sieht immer noch aus wie Dark Jesus mit Augenschminke und die Charaktere sind ansonsten kaum der Rede wert. Gibt nämlich keine Zeit im Film um die alle irgendwie auszuarbeiten. Wird eher die Handlung abgeklappert.

    Genial find ich ja dass in dem Film ein dänischer Schauspieler mitwirkt, der einen Schweden spielt, der ein Däne ist, der einen Schweden spielt aber Däne ist
    Ganz große Klasse auch der supersympatische Norweger im Film. Der rockt die Show und hat später einen Fuchs als Hut.
    Achja, genau. Das bringt mich auf was anderes:
    Die Ausstattung in diesem Film ist GENIAL. Und sogar - authentisch?!
    Naja OK, die Frauen tragen ihre Haare offen, das is wohl eher nicht authentisch, aber die Kostüme und Requisiten sind einfach stark.
    Handlungsmäßig voll OK und ansonsten auch ganz OK. Guckt sich ganz gut und man kann sogar seinen Spaß dran haben.

    Mir war der Film OK und ich hab mich sehr drüber gefreut dass er bei weitem nicht so endlos schlecht war wie sein Vorgänger
    Und auf die Braveheart-Ansprache auf schwedisch am Ende des Filmes hab ich mich natürliuch auch schon die ganze Zeit über gefreut
    Da waren schon einige gute Lacher im Film
    Geändert von Outsider (23.05.2012 um 21:12 Uhr)

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

  6. #2726
    Vanakurat
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    Ich denke mal da war jetzt genug Zeit dazwischen um nen neuen Beitrag zu schreiben:

    Die Lümmel von der ersten Bank: Zur Hölle mit den Paukern!


    Pepe Nietnagel ist der Coole von der Schule. Am Mommsen-Gymnasium hat er die Lage geschickt im Griff: Gibt es eine brennzlige Klausur oder einen unliebsamen Lehrer, dann hat Pepe genau den richtigen Einfal für einen Streich, der sich gewaschen hat - und die Klasse aus der Bredouille haut.
    Ein pfiffiger Klamauk für die ganze Familie!

    Die Lümmel von der ersten Bank: Zum Teufel mit der Penne!


    Wieder ein Film über den Alltagswahnsinn am Mommsengymnasium und rund um Pepes geniale Streiche.
    Doof nur: Heintje und Peter Alexander als "Gast"stars. Heisst konkret: Die Hälfte des Films dreht sich um Heintje und Peter Alexander. Was mich nicht die Bohne interessiert.
    Folge: Ich hab nach nem Drittel ausgeschalten weils langweilig war.

    Alfred Hitchcock: Vertigo


    Scotty, der eigentlich John heisst, hat ein Problem:
    Er hat panische Höhenangst. Das hat in seinem Job bei der Polizei schon einem Kollegen das Leben gekostet und seitdem hat er ein Trauma.
    Den Job muss er aufgeben, doch dann wird er als Privatdetektiv angeheuert. Die Ehefrau eines guten Freundes hat einen an der Klatsche und ist zeitweilig von einem Geist aus der Vergangenheit besessen.

    An so einen Bullshit glaubt Scotty natürlich nicht (und ich natürlich auch nicht).
    Doch dann passiert es... oder hat Scotty sich das nur eingebildet?
    Aber wie erklärt man sich dann....

    Kann man nich viel zu sagen. Einfach nur anschauen.
    Ein klasse Film, diesmal sogar in Farbe, mit stellenweise lovecraftianischem Flair.
    Ein Film bei dem man aufpassen kann, aber nicht muss. Aber auf jeden Fall muss man mitdenken. Denn die Lösung des Rätsels ist keinesfalls so eindeutig wie sie auf den ersten Blick scheint.
    Und die Frage ist am Ende ob Scotty hier eine geistige Katharsis durchmacht oder ob er sich nicht selbst endgültig in den Wahnsinn getrieben hat, geschlagen von der Ironie des Schicksals.

    Mir hat er sehr gut gefallen und die anderen waren baff. Konstant hat sich das Bild des Films verändert und alle fieberten bis zum Ende mit, wie es denn nun ausgeht.

    Wir haben während des Films auch eine vortrüfflich Analyse angestellt und auf der Metaebene diskutiert.
    Dabei haben wir unter anderem herausgestellt dass zu Hitchcocks klassischen Elementen beim Storytelling nicht nur Spiegel bei der Kamera-arbeit sondern auch eine geschickte Faszination für Damenunterwäsche, spezifischer: BHs, gehören. Wieder einmal ein faszinierender Film vom Grossmeister der spannenden Lichtspielerzählkunst.
    Neben des möglichen Ausgangs des Filmes und dem Verbinden der subtil gelegten Handlungs- und Subhandlungsstränge mit der für Hitchcock typischen auf psychologischer Feinfühligkeit aufbauenden Charaktermotivation beschäftigte uns vor allem die Frage ob Judy nun einen BH unter dem blauen Kleid trug oder nicht.
    Wieder einmal ein Meisterstreich von Hitchcock!

    Spoiler:
    Wir sind im Übrigen zu dem Konsens gekommen, dass Judy einen der am Anfang geschickt als Product Placement integrierten neuartigen trägerlosen BHs unter dem Kleid getragen haben muss, da diese einen "revolutionären uplift-Effekt" hervorrufen. Eine skeptische Stimme jedoch wollte einen solchen Effekt im Falle gerade des blauen Kleids, vor allem aber auch beim grünen Blazer, nicht gesehen haben


    Konklusion: Ich will mehr Hitchcocks!

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

  7. #2727
    Vanakurat
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    Japp, er is schon in den Kinos. Ich war ganz verdutzt, denn ich dachte der käme erst am 8. raus. Aber umso besser :]

    Ich will da nich gross viele Worte drüber verlieren ausser: Ein super Film!
    Ich fand ihn einfach nur klasse und hab mich drüber gefreut dass der Film gut ist. Er ist kein grosser Schocker und kein grosser Actionfilm mit megaübertriebenen Wixstunts und Porno-CG. Guckt sich halt ein bisschen wie Alien 1, aber dann auch wieder ganz anders. Wie sone alternative Fassung son bisschen. Ähnliche Geschichte, aber kein Prequel (oder doch?) und mit ner wunderwunderschönen Optik.

    Mein Eindruck war dass Scott versucht Alien son bisschen neuzuerfinden (designtechnisch). Fands auch sehr gut dass nich so viel beschissene Wackelkamera unterwegs war, sondern dass man die Action einfach mal gesehen hat wenn sie denn kam

    Also mein Eindruck von der Geschichte um die Leute des Erkundungsschiffs Prometheus: Sehr gut!

    Trailer:


    oooh und achja: BRITISCHER Dialog im Film

    Gibt natürlich son paar ungereimtheiten wo man sich fragt "Hä?" oder "inwiefern macht das jetzt bitte sinn?", aber sowas kann man ja dann immer noch diskutieren


    Und sie zitieren Lawrence in dem Film!
    Damaskus, Lawrence!
    LanceVance und Finn_Troll sagen Danke.

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

  8. #2728
    Der FEINE HERR
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    lol in welchem kino soll der denn schon laufen?? ich find ihn nirgends...???????????

  9. #2729
    Vanakurat
    Avatar von Outsider
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    Ich hab ihn in Filmstaden geschaut:
    http://www.sf.se/biografer/uppsala-filmstaden/?city=up

    Wie ich grad seh läuft der hier sogar schon seit dem ersten Juni. *klick*.
    In England läuft der Film glaub ich morgen an und auf Island genau so. Ich hab ka warum gerade Schweden so verdammt früh dran ist, aber ich finds gut

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

  10. #2730
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    Man Outsider, bei uns kommt der erst Anfang August! Aber scheinbar erfüllt der Film meine Erwartungen, wenn du schon schreibst, dass er gut ist.
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  11. #2731
    [ -Doppelaccount- ]
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    Film: Projekt X
    Regie: Nima Nourizadeh
    Genre: Teen, Comedy
    Release: March 2, 2012
    Kritik: War einfach nur spitz. Jeder der auf American Pie, Hangover oder ähnliches steht sollte ihn sich mal anschauen, lohnt sich!

    Trailer:



    Mit:
    Thomas Mann (II)
    Rolle: Thomas

    Oliver Cooper
    Rolle: Costa

    Jonathan Daniel Brown
    Rolle: J.B


    PARTY
    Geändert von N1cki (08.06.2012 um 17:54 Uhr)

  12. #2732
    Vanakurat
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    The Abyss



    Im Weltall hört dich keiner schreien - aber 2000 Meilen unter dem Meer
    kannst du's erst gar nicht.

    Es beginnt alles mit der Erkundungsfahrt eines US Atom-U-Bootes in
    arktischen Gewässern am tiefsten Punkt der Erde.
    Das Sonar spielt verrückt und die Instrumentenlesungen ergeben keinen Sinn.
    Sind die Sowjets mit einer neuen Erfindung zugang?
    Der Kapitän muss genaueres Wissen, doch ehe er reagieren kann ist es auch
    schon zu spät. Ein Objekt rammt das Boot, die Kontrolle geht verloren
    und das Boot schlägt Leck.



    Kurze Zeit später kontaktiert die Firma die Arbeiter auf der experimentellen
    Unterwasserplatform: Ab sofort übernimmt die Navy das Kommando.
    Ein Team erfahrener Navy Seals wird mit sofortiger Wirkung nach unten
    geschickt. Die Gage der Tiefseearbeiter wird verdreifacht.
    Ab sofort beginnt ein Wettrennen zum Wrack des U-Bootes.

    Denn auch die Sowjets sind in den Gewässern aktiv. Und ein Atom U-Boot
    birgt viele vertrauliche Geheimnisse. Nicht zuletzt gilt es die Überlebenden
    zu bergen und herauszufinden, was es mit dem Objekt auf sich hatte.
    Stecken wirklich die Sowjets dahinter?
    Und was wenn die Atomsprengköpfe in die falschen Hände geraten?

    Brennzlig wird die Lage auch als weitere Kriegsschiffe aufziehen und der Kontakt
    der Arbeiter mit der Firma und dem Kontrollfahrzeug an der Oberfläche abreißt.



    Ab sofort sind die Arbeiter und die Seals auf sich allein gestellt.
    Ihre Beschlüsse entscheiden über einen möglichen dritten Weltkrieg in der
    schlimmsten Militäreskalation seit der Kubakrise.

    Fazit:
    Ein Film von James Cameron, der vor allem in der ersten Hälfte besticht.
    Es wirkt alles authentisch und "echt", das Setting ist einfach nur
    cool und in gewisser Weise frisch. Tiefseeaction mit Taucheranzügen und
    Legomäßigen U-booten.
    Von der zweiten Hälfte war ich dafür umso enttäuschter.
    Es war als hätte Cameron mittendrin einfach keine Lust mehr gehabt.
    Sehr schlapp! Ansonsten sehenswert und kurzweilig. Aber das Ende kann man sich getrost
    schenken. Ich sehe diesen Film mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

    Es ist wirklich schade, dass sie ihn so verschrieben haben.
    Wenn nicht schon vorher, dann war das der Punkt an dem die Geschichte verloren
    war
    Spoiler:
    Die Frau liegt tot am Boden, bahre Brüste °_°
    Und sie versuchen verzweifelt sie wiederzubeleben.
    Doch es klappt und klappt nicht und Bud sieht aus wien
    Maniac weil er die Leiche weiterschändet. Ich hätte verdammten RESPEKT
    vor dieser Szene gehabt wenn die Frau da "WIRKLICH" abgenippelt wäre.
    Natürlich kam dann aber prrrrrronto das Hollywoodschreiben zurück und
    ab da war alles nur noch abgedroschene Happy-End-Sachen. Doof
    Vor allem dann noch die Sache mit der Riesenwelle für das Extra Drama.
    Oh man.



    Der schwarze Prinz



    Frankreich um das Jahr 1355.
    Die Engländer haben gerade einen Krieg für das französische Volk gewonnen,
    den sie eigentlich nie haben wollten, zu dem sie aber von den kriegshetzerischen
    französischen Adelsmännern gezwungen wurden. Es endete natürlich mit der
    französischen Niederlage und der französische König Johann ist nun in Ketten
    in England, als Gefangener der englischen Krone. Dort sah auch er ein, dass
    der Frieden unterzeichnet werden muss. Dieser Friedensvertrag wird nun
    den adligen Generälen in einem Feldlager in Frankreich mit großer
    Freude vorgelesen als die Engländer sie großzügig in die Freiheit entlassen.

    Doch selbt jetzt, in dieser Stunde des Friedens, schlagen die Wogen des
    Hasses hoch auf Seiten der französischen Kriegstreibern.
    Roger deVille schwört die Meute auf sich ein. Er erkennt den Vertrag nicht an,
    denn er sei ihrem König - der ja ohnehin nur mehr ein Gefangener sei - aufgezwungen
    worden. Man erhebt die Becher und schwört Frankreich zu befreien.



    Gegen den besseren Rat von Edward wird natürlich die liebreizende Lady
    Joan aus London gekidnappt. Aber schon heckt der wackere Waliser einen
    heiteren Plan:
    Mit einer gestohlenen Rüstung infiltriert er als der schwarze Ritter
    die feindlichen Truppen und mimt den Nationalistenbruder, der geschworen
    hat seinen Namen nicht eher zu nennen als Frankreich wieder frei ist.



    Natürlich nur mit dem Hintergedanken Lady Joan zu befreien.
    Doch der Widerstand formiert sich schon und die englischen Truppen sind
    hilflos ohne ihren Prinzen und General Edward. Doch der Trick wird bald durchschaut!


    Fazit:
    Mögig, pomadig, ritterlich!
    Zwar kein schwarzer Schild von Falworth, aber dennoch so wie 50er Jahre
    Ritterfilme sein müssen.

    The 6th Day



    Adam ist ein Veteran aus dem Regenwaldkrieg und außerordentlich konservativ.
    Er mag das Klonen einfach nicht, auch wenn es noch so viele Gesetze gibt,
    welche die Klontechnologie einschränken und ihre Anwendungsgebiete beschränken.

    Davon abgesehen ist er der amerikanische Vorzeigestreber:
    Einfamilienhaus im Randbezirk/Vorort, Frau, Kinder, Haustiere und gesunde Hobbies
    (Autos und Zigarren).
    Doch sein gemütliches Leben als Vespercharterpilot gerät aus den Fugen
    als er nach Hause kommt und sich selbst dort erwischt.
    Aber das ist doch --- nicht möglich?
    Oh doch! Denn SIE haben ihn geklont.



    Und eines steht fest:
    Dieser Adam Schwarzenegger ist sehr wütend und will sein Leben zurück.
    Sie haben den falschen Mann geklont...

    Fazit:



    Wahrscheinlich der bisher letzte reinrassige Arni-Actionfilm bevor er zum
    Gouvernator wurde.
    Der ganze Film sieht so end-90er aus mit seiner Überbetonung des Internets,
    ist aber gleichzeitig sooo verdammt 80er in seiner Veranlagung, dass
    sogar die Pistolen durch herrliche alte Laserpistolen ersetzt wurden.
    Ich hab diese Elemente richtig genossen muss ich sagen
    Und ich mag diese Vesperflugschrauber. Saugeile Teile.
    Ein netter traditioneller Schwarzenegger imo


    The Rocketeer



    Hat weniger als mehr mit dem Spiel zu tun.
    Basiert aber auf dem gleichen Comic.

    L.A. 1938.
    Cliff ist ein Haudegen und ein Halunkiger Pilot mit Schneid, Ambitionen und einem
    prima Mädchen, aber leider ohne Geld.
    Das ändert sich auch nicht als er in eine wilde Verfolgungsjagd gerät und ihm
    zuerst sein Rennflugzeug und dann noch der halbe Hangar unterm Arsch
    weggeschossen werden. Doch als Cliff und sein Mechaniker ein seltsames Triebwerk
    in den Trümmern finden, schöpfen sie neue Hoffnung.
    Es ist ein Raketenrucksack!

    Doch die beiden ahnen nur sehr wenig davon, dass ihr richtiger Ärger damit
    gerade erst angefangen hat.



    Bald schon haben sie nicht mehr nur Gangster und das FBI auf ihren Fersen,
    sogar Timothy Dalton und andere Spione mischen sich ein und wollen den Rucksack.
    Und das Mädchen.

    Fazit: Der Film versucht mit viel Liebe zu Details das Amerika der späten 30er und frühen 40er darzustellen und kommt deshalb irgendwie rüber wie Zurück in die Zukunft.
    Plost ist so lala, nicht unbedingt superspannend, aber auch nicht superverkehrt. Es ist halt typischerweise schnell ersichtlich wer wer ist und naja... also war ganz OK, aber rein optisch ein wirklich schöner Film. Timothy Dalton find ich klasse

    Amigaspiel:
    Touji und LanceVance sagen Danke.

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

  13. #2733
    Gutmensch
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    "Rocketeer" ist urtoll! Da merkt man richtig die Liebe zur Epoche zu den epochentypischen Swashbucklern.

    Hier mal ein paar Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe:

    Carlos



    Olivier Assayas' Monumentalwerk über den Topterroristen der 70er und 80er. Ich durfte er in seiner vollen 5,5-Stunden-Glorie auf der großen Leinwand sehen. Einfach fantastisch, es wird kein einziges Mal langweilig. Assayas zeigt sehr schön den "ideologischen Verfall" von Carlos, wenn man es so nennen will. Während er sich die Hierarchie nach oben arbeitet und berühmt wird, dreht sich sein Kampf zusehens um sich selbst und seinen Lebensstil. Sehr schön ist auch die Entlarvung von Carlos' Eitelkeit. (Und Christoph Bach als Hans-Joachim Klein ist echt obercool!)
    Drehbuch klasse, Schauspieler oberklasse! Prädikat: Großartig!



    eXistenZ



    eXistenZ ist ein Techno-Thriller von David Cronenberg, den man wohl am besten mit "surrealistisches Matrix trifft paranoides Inception" beschreiben könnte. Der Rest ist Cronenberg-typische geile Freakigkeit... ich sag nur: Knochenpistole.
    Mehr gibt es nicht zu sagen, weil Cronenberg-Filme eigentlich immer am besten funktionieren, wenn man sie ohne Vorwissen sieht.



    Moonrise Kingdom



    Was gibt es noch zu sagen, wenn man diesen Trailer gesehen hat? Das einzig angemessene Wort ist "Perfektion"!
    Wes Andersons Filme sind sowieso immer sehenswert, aber mit "Moonrise Kingdom" hat er sich selbst übertroffen und wohl sein bisheriges absolutes Meisterwerk geschaffen. Der Film hat alles: Geniales Drehbuch, geniale Schauspieler und einen Regisseur, der einen absolut einzigartigen visuellen Stil hat. Letzterer setzt in Moonrise Kingdom nochmal einen drauf. Der Stil des Films ist genauso wie der Trailer. Visuell fantastisch und einzigartig; irgendwie musste ich dauernd an Kubrick denken.
    Große Gefühle, epische Konflikte, Drama, Humor, Spannung, tolle Figuren und eine unbeschreiblich herzliche Coolness, die niemand so wie Wes Anderson hinkriegt. Sein Geheimnis ist, dass er seine Geschichten und seine Figuren immer 200-prozentig ernst nimmt.

    Einfach nur fantastisch!
    Touji und LanceVance sagen Danke.
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  14. #2734
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    Marvel's The Avengers

    In einer geheimen Basis der Untergrundorganisation The Shield geschieht das Unglaubliche: Der Tesserakt, eine mysteriöse Energiequelle nicht irdischen Ursprungs, öffnet ein Portal, durch das niemand geringeres als der nordische Gott Loki (Tom Hiddleston) auf die Erde gelangt. Dieser will Rache an seinem Bruder Thor (Chris Hemsworth) und über alle Menschen auf der Erde herrschen. Mit einigen Angriffen macht er Shield-Soldaten kampfunfähig, andere bringt er mithilfe seines Stabes unter Kontrolle. Als er schließlich mit dem Tesserakt fliehen kann, sieht Shield-Chef Nick Fury (Samuel L. Jackson) keine andere Wahl: Er muss die ehemals fallengelassene Avenger-Initiative zu neuem Leben erwecken, bei der verschiedene Menschen mit besonderen Fähigkeiten aufeinandertreffen: Tony Stark, der Iron Man (Robert Downey Jr.), Bruce Banner, der Hulk (Mark Ruffalo), Steve Rogers, bekannt als Cpt. America (Chris Evans), Natalie Romanov, bekannt als Black Widow (Scarlett Johansson) sowie Clint Barton, bekannt als Hawkeye (Jeremy Renner)...
    War die Woche mit Dark Warrior drin, nachdem der Film so übertrieben gut von echt jedermann bewertet wurde. Meine Meinung: Der Film ist gut, aber nicht der Film des Jahres, so wie von manchen behauptet. Schauspiel überzeugt, jedoch konnte man Loki irgendwie überhaupt nicht ernst nehmen. Sicher, der Film war eh 'ne halbe Komödie, aber das hätten sie ruhig bringen können. Die Kampf-/Schlachtszenen haben mir sehr gut gefallen, genau das Mittelmaß zwischen hektisch und genug sehen. Schade, dass der Storyablauf 08/15 war, aber bei einer Art Comicverfilmung sollte man ja auch nicht viel anderes erwarten. Insgesamt habe ich auch auf mehr Lacher gehofft, aber die waren erstaunlicherweise rar gesäht - findet der eine oder andere vielleicht sogar besser. Ich wurde jedenfalls gut unterhalten.

    7,5/10


    Geständnisse

    Es ist der letzte Tag vor den Sommerferien einer japanischen 7. Klasse: Klassenlehrerin Yuko Moriguchi (Takaku Matsu) beginnt zunächst damit, ihren Abschied anzukündigen und erzählt zur Verwunderung und zunächst Langeweile der Klasse die Geschichte von dem Tod ihrer kleinen Tochter, bis Moriguchi den Jungen und Mädchen offenbart, dass zwei Schüler dieser Klasse ihre Tochter ermordet haben, und der Tod nicht wie nach offizieller Darstellung ein Unfall war. Anschließend schildert sie den Tathergang, und bald wissen alle, wer die Mörder waren - ab da beginnt bei verschiedenen Personen ein Psychoterror der besonderen Art und die Geschichte entwickelt sich weiter...
    Fantastischer/-s Psychothriller/-Drama aus Japan! Tolle Schauspieler, steril-melancholische Schauplätze, überraschender Storyverlauf - mir fällt gerade nichts wirklich schlechtes zu den Film ein. Viel mehr kann ich auch nicht sagen, ohne zuviel zu verraten. Freunde des Genres: Unbedingt anschauen!

    10/10


    Project X

    Thomas (Thomas Mann) wird bald 17 – und gehört zu den „Losern“ seines Jahrgangs. Sein Freund Costas (Oliver Cooper) beschließt, die eigentlich nur kleine Feier, die Thomas am Wochenende in dem Haus seiner Familie – seine Eltern fahren weg – geplant hat, zu der krassesten Party zu machen, die die Schule je gesehen hat. Zusammen mit JB (Jonathan Brown) laden sie alle möglichen Leute ein. Was Thomas nicht weiß: Costas hat die geplante Feier im Internet angekündigt und Kettenmails verschickt, was dafür sorgt, dass deutlich mehr Leute kommen, als Thomas geplant hatte…
    Tja. Um es mal überspitzt und verallgemeinernd zu sagen: DER Selbstbestätigungsfilm für alle partysüchtigen David Guetta-Fans, Brostep-Hörer und Facebook-Pinnwand-Dauerchecker. Zwar gibt es eine „Handlung“, aber es passiert nichts, aber auch gar nichts unerwartetes, den Filmverlauf hat man schon 12 Millionen Mal in anderen amerikanischen Teenie-Filmen, wenn auch nicht so weitläufig, gesehen, und die Szene mit dem Flammenwerfertyp ist dermaßen bescheuert, dass…lassen wir das.

    Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass der Film mir nicht einige wenige Schmunzler entlockt hat, aber das ist eigentlich auch das einzig Positive daran. Die vermittelte Botschaft bereitet mir Bauchschmerzen schlechthin, daher gibt’s dafür zwei Punkte Abzug; Aussagen wie „OMG BESTER PARTYFILM ALLER ZEITEN!!!111“ und diverse Nachahmungsversuche, auch in Deutschland, bestätigen mich darin. Hab‘ mich übrigens mitschleifen lassen, falls einer fragt – kann ja keiner ahnen dass das dermaßen abgedroschen wird.

    Eigentlich 5, aber so nur

    3/10
    Touji, LanceVance und raKeto sagen Danke.
    No fun
    No mosh
    No core
    No trends


    Hedonism is no fun. Hedonism endangers the life and happiness of the ones who are still no followers. It must stop. We appeal in particular to the youth of today. Stop the madness. There are better things in life than partying, selling your soul to corporations and getting dull by watching TV.

  15. #2735
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    Also The Avengers fand ich super. Der perfekte Sommer-Action-Blockbuster! Tolle Charaktere und super Drehbuch. Schauspieler auch alle super drauf und ENDLICH mal ein Regisseur, der gescheite Actionszenen hinkriegt. Ich hab schon langsam die Krise gekriegt, weil's irgendwie nur mehr Dilettanten im Actionfach gibt.


    Vor kurzem auch gesehen:

    Contagion

    Schon letztes Jahr rausgekommen. Ein Seuchen-Epidemie-Film von Steven Soderbergh. Bis in die kleinsten Rollen hochkarätig besetzt (Gwyneth Paltrow gibt die scheene Leich' gleich zu Beginn, was ich sehr witzig fand, irgendwie). Und erfrischend anders und cool. Also cool im Sinne von unaufgeregt. Soderbergh filmt die ganze Katastrophe mit total klinischem, distanzierten Blick. Der Trailer ist daher vollkommen unrepräsentativ für Stimmung und Ästhetik des Films. Und besonders gut fand ich die Parallelisierung von Seuchenansteckung und Paranoia- bzw. Panikmache-Ansteckung. Absolut klasse gemacht und gerade durch die kühle, unaufgeregte Regie sehr viel effektvoller als diverse OMPFG-DIEWELTGEHTUNTER-TODESVIRUS-Filme.
    Am besten finde ich die Szenen, wo Soderbergh quasi den Albtraum aller Hypochonder visualisiert, indem er nämlich aufzeigt, was wir im Alltag alles in der Hand halten und wie viele Menschen das schon in der Hand gehalten haben (Der Virus im Film wird über physischen Kontakt übertragen).
    Sehr empfehlenswert, wenn man in Kauf nimmt, dass man nachher wohl niemals mehr irgendwem die Hand schütteln wird.
    Dr.KokZ sagt Danke.
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  16. #2736
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    Tja, das Bild sagt eigentlich schon (fast) alles. In diesem etwas anderen Seuchen-Film hat der Virus eine etwas andere Wirkung. Statt die Bevölkerung in kannibalistische Zombies zu verwandeln, nimmt er ihnen nach und nach ihre Sinne. Und dies immer in Verbindung mit einem vorausgehenden extremen emotionalen Ausbruch - mal Trauer, mal Wut etc.
    Genau in dieser Zeit kommen sich Koch Michael(Ewan McGregor) und Seuchenforscherin Susan(Eva Green) näher.

    Toll! Die Idee mit den Sinnen peppt das Genre mal richtig auf! Nachdem Steven Soderbergh mit Contagion schon eine andere Facette aufgezeigt hat, macht Perfect Sense für mich weiter. Es ist einfach enorm packend zu sehen, wie die Leute nach und nach nicht mehr riechen etc. können. Dabei gibt es wunderbare Einblicke in die "High Society" die auch ohne Geschmackssinn noch in Restaurants gehen und sich gegen seitig ach so toll vorschwärmen wie gut das Essen doch ist.

    Fazit: Wer Contagion mag, wird mit Perfect Sense auch glücklich.


  17. #2737
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    Hab schon von dem gehört. Werd ich mir demnächst wohl auch mal reinziehn. Ewan McGregor ist eh immer gut und Eva Green ist auch so ziemlich das Topste, was es gibt.
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  18. #2738
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    Avatar von Apocalypso
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    Apocalyps0
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    Trailer sagt Quasi alles, war ne Sneak Preview und ich hatte eigentlich auf was anderes gehofft. Prinzipiell mag ich solche "Liebeskomödien" eher nicht so allerdings war diese hier dann doch erstaunlich gut was die gags angeht natürlich auch Jason Segel (Marschall aus HYMYM) geschuldet. Ich und meine Kumpels hatten schon Spaß und die story ist nicht gaaaaaaanz so abgedroschen wie in anderen Filmen dieses Genres. In meinen Augen ein recht solider Film der sich bestens eignet wenn man ne Frau zum Filmschauen einlädt (ausser man schaut wie ich aus prinzip nur filme mit Frauen die action mögen).


    7/10

    -positiv überrascht (erwartung war sehr viel niedriger als ich den titel in der sneak sah)
    -Jason Segel
    -gute gags
    -mal ne "etwas" andere lovestory die ohne ganz viel geschnulze auskommt
    Der Benutzer Apocalypso wurde bis 13.01.2009 22:00 gesperrt
    weil er einen gewissen User aufs Verrecken net ab kann !

  19. #2739
    Es ist okay_
    Avatar von SUCKYSUCK_
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    HOOK



    Der beste Familienfilm der jemals raus kam. Gerade wieder geguckt und ich hatte permanent einen Kloß im Hals, weil der Film einfach so toll ist.
    Das absolute Meisterwerk. Auch der Soundtrack einfach Spitzenklasse!

    10/10 (Ich glaub das ist mit HDR der einzige Film den ich hier so bewerte)

    Ich kann es ABSOLUT nicht nachvollziehen warum dieser Film solch eine Bewertung bekommen hat.
    Geändert von SUCKYSUCK_ (11.08.2012 um 22:53 Uhr)
    Nichts zeigt das Alter eines Menschen so sehr, wie wenn man die neue Generation schlecht macht.

  20. #2740
    Leutnant
    Avatar von blackplague
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    Das gibt Ärger 6/10

    Kann man sich mal angucken,... Sind ein paar lustige Szenen drin, ein bisschen Action, aber auch nicht so, dass man alle paar Minuten lachen kann und auch nicht, dass man ihn nochmal gucken müsste...

    Mirrors 7-8/10

    Guter Horrorfilm, aber zum Schluss wirds ein bisschen überdreht finde ich. Ich war dem Film immer wegen "Kiefer Sutherland" + Horror gegenüber skeptisch aber konnte man sich auf jeden Fall ansehen
    Wenn ihr lang genug an der Tür des Teufels klopft wird euch früher oder später jemand aufmachen

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