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Zuletzt gelesenes Buch

Eine Diskussion über Zuletzt gelesenes Buch im Forum Multimedia Forum. Teil des Off Topic-Bereichs; Da mein Fuss leicht im Eimer ist und ich weder tranieren kann, noch wirklich arbeiten hatte ich heute mal wieder ...

  1. #161
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    Da mein Fuss leicht im Eimer ist und ich weder tranieren kann, noch wirklich arbeiten hatte ich heute mal wieder ein wenig Zeit zum lesen.

    "Der Verrat - Tokio Killer, der dritte Auftrag und Tödliches Gewissen - Tokio Killer, der vierte Auftrag" von Barry Eisler

    Ich fasse den dritten und vierten mal zusammen, im Original übrigens „Rain Storm“ und „Killing Rain“, der vierte deutsche Titel gefällt mir im Gegensatz zu den anderen kitschigen/einfallslosen Titeln hervorragend. In der typisch schnörkellosen Sprache setzt Eisler die Geschichte von John Rain fort, der sich nach den jüngsten Ereignissen nach Rio abgesetzt hat. Doch wie das so Leben so will, spürt ihn die CIA in Form von Kanezaki und Dox, der sich bald als ein wertvoller Verbündeter erweisen sollte. Sein neuer Auftrag führt ihn nach Macau, hier trifft er auf die Mossad Agentin Delilah. Letztere empfinde ich als „schlechtesten“ Neuzugang an Charakteren, die übrigens inzwischen Tiefe und Charaktereigenschaften entwickeln, was Eisler Ich-Perspektive mit Ausnahme des Protagonisten bisher nicht richtig gelang. Das scheint Vergangenheit zu sein, eine erfreuliche Entwicklung und Verbesserung. Die Ich-Perspektive wird beibehalten, allerdings weicht Eisler im vierten Roman in einigen wenigen Situationen davon ab, fügt sich aber wunderbar in das Gesamtkonzept ein. Nochmal zurück zu den Charakteren, den hier bekommen wir den bis jetzt charismatischsten Antagonisten der Reihe in Form von Jim Higer zu Gesicht. Der Thrill bleibt konstant, insbesondere von Form von Dox schleicht sich so gar ein Funken Humor mit ein und Tokio wird von anderen „exotischen“ Schauplätzen quasi verdrängt. Hongkong, Macau, Bankok, Phuket, Rio usw. Das tut der Reihe gut und das obwohl meine Sehnsucht nach Tokio fast die Dimensionen erreicht wie Rain persönlich. Aufgrund dessen Paranoia erhält der Leser auch erneut detailgenaue Einblicke in das Leben der Örtlichkeiten in all seinen Formen. Hotels, Straßen, Bars und alles sehr authentisch, der auch einen Abgleich mit persönlichen Reiseerfahrungen an den ein oder anderen Handlungsschauplatz standhält. Auch chronistische Details wie etwa das Emporwachsen der Ropongi Hills oder den Schäden des Tsunami von 2004 verfeinern die Authentizität und machen mir einfach Spaß. Die Figur John Rain zeigt Parallelen zu Matz namenlosen Protagonisten aus „Der Killer“ und genau wie mit diesem kann ich mich über weite Teile sehr gut identifizieren und auch sympathisieren.

    Anscheinend hat der Übersetzer bzw. Lektor beim 3. Band geringfügig geschlampt, ich habe 4 Grammatik, Schreib und Fehlübersetzungen gefunden bzw. eher Tippfehler. Bei einer Anzahl von nicht mal 400 Seiten muss das nicht sein.

    Fazit: Lesenswert

    „Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß“ von Jirō Taniguchi

    Taniguchi transportiert die gleichnamige, ungewöhnliche Liebesgeschichte von Hiromi Kawakami in das Medium Comic und ist mit seinen feinfühligen Stil wohl der geeignetste Autor hier, er bleibt dem Text dabei äußerst treu. Die Geschichte dreht sich um die 38jährige Tsukiko, die von sich glaubt nicht zur Liebe begabt zu sein. Als sie in einer Kneipe ihren alten, etwas verschrobenen Japanischlehrer wiedertrifft, entwickelt sich eine ungewöhnliche Beziehung.

    Eine einfühlsame Geschichte die Taniguchi herausragend interpretiert, insbesondere die Begegnung am Strand ist beeindruckend umgesetzt, die Meinung vertritt übrigens auch die Autorin, wie sie in einem Interview das als Zusatzmaterial angehängt ist, kundgibt. „Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß“ im Original übrigens schlicht Sensei no kaban - Die Tasche des Sensei, besticht durch einen alltäglichen Flair. Wir begleiten das Paar hauptsächlich durch Bars, Märkte und auf kleine Ausflügen, etwa zum Pilzsammeln. Als Zusatzkapitel enthält es noch eine vom Tsukiko erzählte Geschichte die dann ein My ins phantastische schwankt.

    Leider begeht Carlsen ja das Sakrileg, die Taniguchi Werke zu spiegeln. Eigentlich war der deutsche Markt darüber hinweg und statt alte Titel wie „Kimba“, „Adolf“ oder „Kirihito“ der Leserschaft im Originalformat zu bringen ist nun neben Taniguchi ein weiterer japanischer Autor betroffen, dieser spiegelt sein Werk allerdings persönlich. Zerstört die Stimmung nun nicht wirklich, schön ist diese Entwicklung aber bei weitem nicht.

    Fazit:
    Zarte Liebesgeschichte abseits jeglichen Kitschs. Taniguchi in seinen Element und das in Bestform.

  2. #162
    In Flames forever
    Avatar von ill rage
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    Zitat Zitat von Psycho Joker Beitrag anzeigen
    Volle Zustimmung. Der Gedanke mit dem Newspeak ist btw lediglich auf die Spitze getrieben, was totalitäre Systeme seit je her machen.

    Ich bin derzeit im Palahniuk-Fieber. Nachdem ich Stranger than Fiction schon sehr gut fand, hab ich zu Weihnachten mal Snuff gelesen. Ist mein Buch des Jahres 2010 (in den USA schon 2008 erschienen). Plot:
    Die alternde Pornodiva Cassie Wright will ihre Karriere mit Glamour beenden. D.h. die will den Weltrekord im Rudelbumsen aufstellen und sich von 600 Männern vögeln lassen. Es ist eine Menge Geld im Spiel und... ihr Leben. Es wird gemunkelt, sie werde die Aktion nicht überleben, weil die ganze Reibung früher oder später zu einer Embolie in der Vagina führen wird, die sie garantiert umbringt. Warum also macht sie das? Ist das ein Selbstmord durch Schwänze? Die Handlung kreist um 4 Personen, aus deren Blickwinkel abwechselnd erzählt wird: ein alternder Pornodarsteller, der Cassie immer geleibt hat und ihr einen Gefallen tun will, indem er Nr. 600 ist; ein Ex-Schauspieler, der etwas beweisen will; Cassies Assistentin Sheila, die die ganzen angetretenen Hengste verachtet und ein mysteriöser junger Mann mit einem Strauß Blumen, der Cassie eine wichtige Mitteilung machen will.

    Das Buch pendelt in gewohnt brilliantem Stil zwischen Extremen, Überraschungen und Interessantem. Mal sexy, mal eklig, mal rührend, mal überraschend, mal spannend und immer mit sehr viel schwarzem Humor.
    So hab das Buch nun auch gelesen. Ist sehr flüssig geschrieben und ist auch nicht zu dick. Man ist also schnell durch. War aufjedenfall sehr unterhaltsam. Am besten fand ich den Spruch:
    Spoiler:
    Wenn es am Mount Everest ne gratis Muschi gäbe, hätten wir schon längst nen Hochgeschwindigkeitszug rauf gebaut oder nen Raketenstart alle 10 Minuten.
    Wie wahr, wie wahr.
    This is our gift for our enemies
    for the ones that don't share our ideals
    our gift of darkest hate
    a piece of sadness, a call for rebellion
    an expression of our discomfort
    in irritation of your foolishness
    darkness is arriving

    Feast for the crows - Hope dies last

  3. #163
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    Avatar von Apokus
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    was konstruktives
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    A Dance with Dragons von George R. R. Martin

    5 verdammte Jahre auf die Fortsetzung gewartet... jetzt war sie da und schon sind 1000 Seiten wieder vorbei...
    Für alle die diese Buchserie kennen und die ersten 3 Bücher uneingeschränkt mochten ne sichere Empfehlung sich das Buch zuzulegen.
    Ist entgegen A Feast for Crows auch wieder mit weniger zähen PoVs (z.B. keine Brienne in dem Sinne...) ausgestattet. Auch die Anzahl an neuen PoVs hält sich in Grenzen, insgesamt ne gute Balance an wenigen neuen Figuren und viel Story um die, die in A Feast for Crows mehr oder weniger ausgelassen wurden.

    Alle die mit der Buchserie A Song of Ice and Fire nichts anfangen können aber "Fantasy" ansich mögen und auch des Englischen mächtig sind sollten sich mal die HBO Edition anschauen. (Dat is die 4er Box mit Sean Bean äh.. Boromier aus HdR vorne drauf.. ^^ der spielt in der Serienverfilmung ne Hauptrolle der ersten Staffel)
    Für 20€ (je nachdem wo, gibt ja bei Englischen Büchern keine Preisbindung - die Deutsche Version kann ich nicht guten Gewissens empfehlen, die harmloseren Übersetzungsdinger sind noch aus Namen wie "Jon Snow" nen einfachen "Jon Schnee" zu machen bzw aus "Castle Black" nen cooles "Burg Schwarz") gibts dort die ersten 4 Bände während es in der Deutschen Version 8 Taschenbücher (ein original Band wurde aufgeteilt in zwei Deutsche Taschenbücher) a 15€ sind.

    Worums dabei geht kopier ich , um eventueller Spoiler zu vermeiden die ich sonst einbauen würde, besser mal von Wiki:

    Das Herrscherhaus der Targaryen, das die sieben Königreiche des Kontinentes Westeros einst durch Eroberungen zu einem einzigen Reich vereinigte, wird nach fast 300 Jahren der Alleinherrschaft gestürzt. Nach einer ungefähr fünfzehnjährigen Phase scheinbarer Ruhe unter der Herrschaft Robert Baratheons, des einstigen Rebellenführers im Kampf gegen das Geschlecht der Targaryen, bricht nach dessen Tod ein blutiger Machtkampf zwischen den mächtigen Häusern Baratheon, Lannister und Stark aus. Im Verlauf der Handlung schwächen sich diese Adelsfamilien gegenseitig, sodass später auch andere Adelshäuser ehrgeizige Ziele entwickeln.

    Des Weiteren gibt es noch zwei andere große Handlungsstränge: Die Bewacher der abgelegenen Nordgrenze des Reiches sehen sich einer Invasion von Barbaren und einer gespenstischen Bedrohung durch Untote gegenüber; derweil versucht Daenerys Targaryen, die letzte erbberechtigte Prinzessin des Geschlechts der Targaryen, auf dem östlichen Nachbarkontinent Essos eine Machtbasis aufzubauen, um den Thron zurückzuerobern.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Lied_von_Eis_und_Feuer
    Bleibt zu hoffen das "The Winds of Winter" nicht auch erst wieder in 5 Jahren erscheint sonst müsst man sich ernste Sorgen machen ob der liebe George lang genug lebt um die Serie zu beenden (was wohl wie er selbst einräumen musste nicht mehr unbedingt mit 7 Bände machbar ist die zuletzt nur schreiben wollte.. aber was solls.. ganz zu beginn sollten es erst 3 werden... dann 6... dann die 7.... wenn er die 10 noch vollkriegt und die in der gleichen Qualität bleiben sollen mir auch 20 recht sein... hauptsache er schreibt verdammt nochmal schneller ^^)
    Geändert von Apokus (22.07.2011 um 23:23 Uhr) Grund: -.- Nicht mitten im Satz ans Telefon gehen und den Satz dann da weiterschreiben wo man zwar gedanklich war, nicht jedoch hier

  4. #164
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    "Riskante Rückkehr - Tokio Killer, der fünfte Auftrag“ und „Letzte Vergeltung - Tokio Killer, der sechste Auftrag" von Barry Eisler

    Die vorherigen Ausflüge von John Rain sich stetig verbessert, hat nun Eisler sein Zenit überschritten. Während sich „Riskante Rückkehr“, im Original „The Last Assassin“, noch wacker hält und zwar nicht die gleiche intensive (natürliche) Professionalität und Städte Sight Seeing, allerdings immer noch mit guten Charakteren und mit Yamaoto einen guten Antagonisten aus alten Tagen. Das Wiedersehen mit Midori und das erste Treffen mit seinen Sohn, die Komplikationen die daraus entstehen und das unglückliche Ende der Beziehung sind gut gelöst. Leicht nervtötend die Eifersuchtsattacken von Delilah die schließlich zu diesem führen. Alles im allen reicht es zwar nicht mehr ganz an die Intensität und trotz leicht konstruiert wirkender Kleinigkeiten im Plot, ist das ganze doch noch glaubwürdig und spannend. „Letzte Vergeltung“ oder „Requiem for a Assassin“, kann ich leider kaum was positives abgewinnen. Zu unglaubwürdig ist Rains innerer Konflikt, Klischee behaftet dazu noch und nicht in einer vernünftigen Kontinuität mit dem vorherigen Charakter zu bringen. Die Entführung von Dox, auch in den letzten beiden Bänden löst sich Eisler teilweise von der Ich-Perspektive, wirkt dümmlich und unfreiwillig komisch. Jim Hilger reiht sich in die lange Liste von Antagonisten ein, die die Welt nicht braucht. Gerade das ist schade, weil bei den Ansätzen die man in „Tödliches Gewissen“ aufgebaut hat, soviel mehr draus geworden ist. Und fand ich die von der CIA bereitgestellte Soldier Vision die zu Beginn von „Der Verrat“ kurzfristig genutzt wird, ist das bereitgestellte tragbare ADS Waffe, die es in tragbarer Form nicht existiert, war noch das Sahnehäubchen der Unglaubwürdigkeit. Auch wurde mit dem Wegfall detaillierter Beschreibungen der Handlungsorte, einer der reizvollsten Aspekte drastisch zurückgefahren. Der Abstecher nach Saigon will ich hier aber noch positiv erwähnen, hier kamen noch einmal alle Stärken des Autors zum Vorschein.

    Fazit: Mit „Letzte Vergeltung“ hat sich Barry Eisler nicht gerade ein Gefallen getan. Mit „Riskante Rückkehr“ aufzuhören dürfte sich für den Leser jedenfalls nicht als Fehler erweisen.

  5. #165
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    Avatar von Wordone
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    Der Feine Herr
    Charles Dickens - Oliver Twist

    Einer DER Klassiker der englischen Litaratur und das zurecht! Neben den bekannten Charakteren, die Dickens in seinem Roman geschaffen hat, ist es doch eher die gesellschaftliche Situation, die mich hier beeindruckt hat. Die Beschreibungen von London waren einfach dermaßen authentisch, man, das muss ein ziemlich ekliger Ort gewesen sein. Die Sprache steht der viktorianischen Zeit auch in nix nach, wunderbar zu lesen. Dazu verpackt Dickens die Handlung immer wieder in frühe "Cliffhanger" und hält den Leser somit bei der Stange! Toll! Fantastisch! Mehr davon!

    Nebenbei, gibt es viele (englische) Klassiker zu einem Spottpreis von 3-4€ im Rahmen der Collins Classics Reihe! Unbeding mal Ausschau halten!

  6. #166
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    Avatar von Wordone
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    Der Feine Herr
    The Crossing ist der zweite Teil der "Border Trilogy" von Cormac McCarthy (The Road, No Country For Old Men) und steht an Spannung, Dramatik und Atmosphäre dem ersten Teil in nichts nach. Wieder spielt lsich die Geschichte an der Grenze zwischen USA und Mexiko ab, wieder geht es um ein Cowboy-Leben, dass die moderne Zeit bald nicht mehr zulässt: Der junge Billy soll eigentlich nur einen weiblichen Wolf, welcher die Familienranch terrorisiert fangen, doch er entscheided sich, den Wolf nach Mexiko zurückzubringen. Diese Entscheidung verändert sein Leben jedoch voll und ganz. Auf dem Weg trifft er auf Freunde, Feinder doch vor allem auf niemanden, und er und der Wolf sind meist zu zweit mit der Natur allein.

    McCarthy erntete in den 90ern für seine Trilogie nur gute Kritiken und das zurecht! Für alle Western-, Cowboy- und Outlaw-Fans, ist die Border Trilogy eine absolute Empfehung!

  7. #167
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    Avatar von katsch
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    Tino Hanekamp - So was von da

    Kurzbeschreibung

    Der musikalischste und schnellste Bildungsroman aller Zeiten.
    Hamburg, St. Pauli, 31.12. Auf dem Kiez beginnt die irrste Nacht des Jahres. Nur Oskar Wrobel würde lieber liegen bleiben. Geht aber nicht. Weil ihm gleich sein Leben um die Ohren fliegt. Doch es kommt noch schlimmer ... Oskar Wrobel betreibt einen Musikclub in einem alten Krankenhaus am Ende der Reeperbahn. Seine Freunde sind seltsam, aber großartig. Die Mädchen mögen ihn. Sein Leben ist ein Fest. Doch jetzt sieht es aus, als ob es zu Ende wäre. Denn während in den Straßen von St. Pauli die Böller explodieren, laufen die Vorbereitungen für die große Abrissparty. Oskar hat Schulden und keine Ahnung, was aus ihm werden soll. Zum Glück bleibt ihm kaum Zeit, darüber nachzudenken, denn ein verzweifelter Ex-Zuhälter stürmt seine Wohnung, sein bester Freund zerbricht am Ruhm, die lebenslustige Nina malt alles schwarz an, im Club geht's drunter und drüber, und dann sind da noch der tote Elvis, die Innensenatorin und - Mathilda, Mathilda, Mathilda. Während der Held der Geschichte versucht, auf den Beinen zu bleiben, stellt er sich folgende Fragen: Was soll das? Warum? Und wie wird man ein guter Mensch? "So was von da" ist der musikalischste, romantischste und schnellste Bildungsroman aller Zeiten: Der Sog wird von Seite zu Seite stärker und schießt den Leser mit der Geschwindigkeit einer Silvesterrakete in den Himmel.

    Meinung

    Belangloses BlaBla über Feiern und Drogen. Liest sich einfach und schnell weg, verflüchtigt sich aber genauso schnell aus der Erinnerung.






    Andreas Eschbach - Der Nobelpreis

    Kurzbeschreibung

    Professor Hans-Olof Andersson hat ein gewaltiges Problem. Dem Mitglied des Nobelkomitees wurde gerade ein ungeheuerliches Angebot unterbreitet. Drei Millionen Kronen offerierte der fischäugige Mann mit dem Aktenkoffer, wenn Anderssons Stimme einer Schweizer Forscherin zum Medizinnobelpreis verhalf. Obwohl erst kürzlich drei Mitglieder des Komitees auf dem Mailänder Flughafen bei einem Crash ums Leben gekommen waren, lehnte Andersson das unseriöse Angebot ab. Schließlich stand die Reputation des berühmtesten Preises der Welt auf dem Spiel!
    Als auch noch seine Tochter Kristina entführt wird, das liebste, was dem blässlichen Professor seit dem Unfalltod seiner Frau geblieben war, konnte nur noch einer helfen. Anderssons Schwager Gunnar Forsberg, der wegen Einbruchs und Industriespionage in Haft saß. Um Gunnar frei zu bekommen, lässt der Professor sämtliche Verbindungen spielen. Ab Seite 117 übernimmt der toughe Gunnar den Erzählfaden und schwingt sich zum eigentlichen Helden der Geschichte empor. Seine Suche nach Kristinas Entführern gerät bald zu einer schwindelerrregenden Odyssee. Ein menschliches und ganz und gar nicht nobelpreiswürdiges Katastrophengebiet erschließt sich. Von nun an windet sich die Story in verschlungenen Pfaden und nimmt schließlich eine völlig unerwartete Wendung, von der, um der Spannung willen, nichts verraten werden soll.

    Meinung

    Kommt mir gut recherchiert vor. Die Story iat spannend, die Charaktere werden gut gezeichnet, nur das Ende kommt etwas holprig daher. Eine Wendung kurz vor Schluss könnte besser ablaufen.


    „Na ja, ick komm aus’m Osten der Stadt – ick kann praktisch allet.“

  8. #168
    Wubmaster
    Avatar von tofa
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    Terry Pratchett - Wachen!Wachen!

    Kurzbeschreibung:

    Die Nachtwache in Ankh-Morpork unter Hauptmann Mumm ist nicht das was man von eine Wache erwartet. Da das Verbrechen sowiso von der Diebesgilde vertraglich geregelt wird, bleibt für die Wache nichts zu tun und so verbringen Mumm und seine zwei Kollegen Feldwebel Colon und Koperal Nobby ihre Zeit in Kneipen oder ähnlichem. Dort gehen jedem möglichen Ärger aus dem Weg. So vergehen die Tage bis Karotte ein 2m großer und ebenso breiter ,von Zwergen aufgezogener Junge eintrifft und Mitglied der Nachtwache wird. Karotte ist die Naivität in Person ,da es bei den Zwergen etwas wie Bordelle, Betrug, Lügen gar nicht gab. Und nun kommt er in eine Stadt in der Chaos und Verbrechen zuhause ist. Bewaffnet mit dem Gesetzbuch einer übernatürlichen Ausstrahlung. einer Packung Muskeln ,und einem übernatürlichen Enthusiasmus macht er sich daran das Verbrechen in Ankh-Morpork zu bekämpfen und bringt seine Kollegen nahe an den Wahnsinn. Zu allem Überfluss kommt eine geheime Bruderschaft auf die Glorreiche Idee die Macht in Ankh-Morpork an sich zu reißen indem sie einen Drachen beschwören. Leider geht da so einige schief mit dem Effekt das sich der Drache kurzerhand selbst zum Herrscher macht. Und damit fängt das Chaos um die Wachen ,die plötzlich zur letzten Hoffnung von Ankh-Morpork werden ,nachdem sie bisher von der Gesellschaft nicht einmal bemerkt wurden ,erst richtig an.

    geniales Buch - nur zu empfehlen


  9. #169
    polarisiert
    Avatar von katsch
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    und warum dann nur 8 sterne?

    „Na ja, ick komm aus’m Osten der Stadt – ick kann praktisch allet.“

  10. #170
    Wubmaster
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    naja man sollte nicht mit 10 punkten kommen: denn bücher sind recht teuer

  11. #171
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    Der Feine Herr
    So. Endlich habe ich die "Border Trilogy" abgeschlossen. Der letzte Teil war Cities Of The Plain. Hier kommen die Protagonisten aus den ersten beiden Büchern auf einer Ranch nahe der amerikanisch-mexikanischen Grenze zusammen. Doch auch da wartet nicht das erwartete Cowboyleben. Viel harte Arbeit, eine dramatisch endende Liebesgeschichte machen dort einen strich durch die Rechnung. Nichtsdestoweniger ist der dritte Teil ein gelungener Abschluss. Wie auch vorher, schafft es McCarthy auch den kleinsten Windhauch so faszinierend in Szene zu setzen und zu beschreiben, dass man das Gefühl hat, es entgeht einem nichts. Es wird sogar vergleichsweise viel gesprochen

    Mehr McCarthy!!!!

  12. #172
    Ще не вмерла Україна
    Avatar von Outsider
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    Röde Orm: Seefahrer auf Westfahrt. Ein Bericht aus unchristlicher Zeit.
    von Frans G. Bengtsson

    Teil 1: Die lange Reise.

    Das Buch wurde mir hier als echter Klassiker empfohlen, was mich zunächst gewundert hat. Wir sollten ja eigentlich die klassischen Klassiker kennen, aber natürlich haben wir in Deutschland nie auch nur irgendwas von diesem Buch gehört. Der Grund den ich mir dafür denken kann:
    Röde Orm ist ganz einfach GUT! Es passiert was und es ist klasse geschrieben!
    Der Stil orientiert sich nah an den Isländer-Sögur und kommt daher ordentlich authentisch rüber, auch wenn es erst 194X geschrieben wurde.

    Teil 1 sind die ersten 208 Seiten des Buches, insgesamt sind es nochmal 104 oder so, die sich auf den zweiten Teil und das zweite Buch (In der Heimat und auf Osftahrt) verteilen. Den größten Teil hab ich also hinter mir. Eigentlich schade, dass der Ostfahrt nur so wenig Raum zukommt...


    Es geht hier darum wie Orm, den Sohn eines reichen Bauerns in Skåne, auf seine erste Wikingfahrt gelangt und welche Abenteuer ihm dort widerfahren.
    Ich möchte nicht zu viel verraten aber es passiert einiges und die seine Reise wird nicht nur zeitlich lang sein!
    Besonders gefallen hat mir die Beschreibung des Julmahls in der Halle von König Harald Blåtand. Da hat mich das Buch wirklich aufgesogen und ich hatte beinahe das Gefühl wirklich am Tisch zu sitzen und den spannanden Geschichten weitgereister Männer zu lauschen. Und selbst die Geschichten, die dort von den Jomwikingern aufgetischt wurden waren richtig klasse geschrieben! Ich find das generell total klasse wie Frants Bengtsson hier ne moderne und spannende Erzählweise endlich mal richtig mit dem Sagastil verknüpft. Im Gegensatz zu den richtigen Sögur liest sich Röde Orm nämlich sehr leicht und flott.

    Also wie gesagt: Eines der ganz wenigen Bücher dass mir Unterhaltung und Freude bereitet und dass ich sogar gerne lese!
    Kann das für alle Saga-Interessierten nur empfehlen weils eben auch nicht einfach irgendein 0815-Wikinger-Bullshit ist. Das Ding hier hat Substanz!
    Und trotz des nüchternen Saga-stils entwickelt das Buch ne Dynamik die einen in das Geschehen mitreinzieht. Hab ich auch nicht oft erlebt sonst!

    Das gibt ne dicke Empfehlung von mir

    Edit:
    Ich möchte nochmal den Sagastil hervorheben. Und zwar ganz einfach deshalb weil ich schon sooooo oft über alle möglichen Bücher gesagt bekommen habe "Das ist im Sagastil gecshrieben!" und es war einfach nie der Fall sondern es war einfach immer nur total beschissene abstrakte Literatur. Vor allem bei isländischen Büchern sagen alle IMMER es sei im Sagastil geschrieben. Kann das nicht nachvollziehen!
    Geändert von Outsider (23.11.2011 um 19:51 Uhr)

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

  13. #173
    Kriegsdienstverweigerer

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    Lieber schlampig glücklich, als ordentlich gestresst

    Das Thema finde ich eigentlich ganz geil, leider wurde beim Schreiben auch etwas zu viel geschlampt :/ schade eigentlich!
    Geändert von Heißsporn (10.02.2012 um 15:44 Uhr)

  14. #174
    Teebeuteltier
    Avatar von stone
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    Les grad Die Chronik der Unsterblichen Band 12? Der Machdi.


    Immer das gleich seit einigen Bänden - ein Holbein halt - aber irgendwie trotzdem gut.
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  15. #175
    Foren-Chemiker
    Avatar von Apocalypso
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    Zitat Zitat von stone Beitrag anzeigen
    Les grad Die Chronik der Unsterblichen Band 12? Der Machdi.


    Immer das gleich seit einigen Bänden - ein Holbein halt - aber irgendwie trotzdem gut.
    Die hab ich vor jahren mal gelesen bis Band 9 oder 10 oder so, bis zu dem wos dieses gottwesen gab, dann wars mir zu doof :P

    Hab mir jetzt Das Lied von Feuer und Eis 1-4 auf english bestellt (die romanvorlage zu a game of thrones)
    Der Benutzer Apocalypso wurde bis 13.01.2009 22:00 gesperrt
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  16. #176
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    Auf meiner Bestellliste ganz oben ist btw. Der Dunkle Turm vom Stephen King.
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  17. #177
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    Zitat Zitat von stone Beitrag anzeigen
    Auf meiner Bestellliste ganz oben ist btw. Der Dunkle Turm vom Stephen King.
    Sehr zum empfehlen, hat mir einen "ätzenden" Familienurlaub gerettet als ich 16 war, hab in 14 tage alle bände am stück weggelesen. Die Story ist phenomenal und wie sich am ende alles zusammenfügt einfach nur herrlich, besonders das ende
    Spoiler:
    die rekursion dass die handlung wieder von vorne beginnen würde wegen dem horn ^^
    und die Querverweise auf Kings andere Werke auch folgendes:
    Spoiler:
    Kings RL-Autounfall und wie er ihn überlebt ist teil der handlung einfach nur klasse ^^
    stone sagt Danke.
    Der Benutzer Apocalypso wurde bis 13.01.2009 22:00 gesperrt
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  18. #178
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    Mein zuletzt gelesenes Buch war: Der Anschlag - Stephen King

  19. #179
    I am the danger!
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  20. #180
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    Hab gerade Estland Genom Tiderna (Estland im Laufe der Zeiten) von Vello Pekomäe durchgelesen.

    Pekomäe schildert hier auf 318 Seiten die Geschichte des Landes, aber man merkt schnell dass es sein Hauptanliegen ist, die internationale Öffentlichkeit wachzurütteln und mit allem Nachdruck auf die Unrechtmäßigkeit der sowjetischen Besatzung und die völkerrechtlich (und auch sonst illegalgen) Greueltaten aufmerksam zu machen.
    Als er das Buch schrieb (1986) war Estland nach wie vor von den Sowjets besetzt und unterdrückt und es gab eine recht große estnische Diaspora und eine Exilregierung mit Botschaften in New York, Stockholm und Helsinki.

    Als Zeitzeuge (Pekomäe hat u.a. schon in den 50ern Bücher veröffentlicht) geht er besonders auf die Freiheitszeit der estnischen Republik zwischen 1920 und 1940 ein und auf den darauf folgenden roten Terror und den Krieg, der das Land verwüstete. Ich hätte mir persönlich gewünscht, dass gerade auch das Mittelalter und die Zeit vor 1918 stärker behandelt werden, aber ich bin schon froh, dass ich überhaupt ein Buch über Estlands Geschichte im Ganzen finden konnte. Es ist ansonsten auch gut und sehr informativ geschrieben. Viel wissenswertes ohne zu langweilig zu werden. Einige der harten Fakten über Stalins Regime haben mich schlichtweg geschockt. Es muss eine schrecklich unmednschliche und schmerzvolle Zeit gewesen sein damals und es ist mehr als genugtuend zu wissen, dass Estland heute wieder ein freier, unabhängiger Staat ist. Pekomäe spart dabei übrigens auch nicht an illustrationen von GEbäuden und Persönlichkeiten die unter der Sowjetzeit "verschwunden" sind. Das ist schon echt der Hammer...
    Hab mich u.a. auch gefragt ob Herr Pekomäe selbst wohl den Tag erleben durfte an dem Estland wieder frei war, aber ich befürchte er hats nicht geschafft
    Konnte online keine Biografie o.ä. über ihn finden.

    Empfehlenswertes Buch imo von dem ich nicht weiß ob es auch ne englische Übersetzung gibt (ich nehms mal an). Ich versteh jetzt unter anderem warum man Briefmarken mit SS-Männern hat (*klick*, wiki-Eintrag: *klick*).

    Ich würde gerne mehr über Estlands Geschichte lesen. Kennt da jemand noch ein Buch? Am besten was das sich nicht so krass aufs 20. Jahrhundert versteift, denn dazu hab ich neulich auch www.okupatsioon.ee gefunden, bin also gut versorgt.

    Hab schon nachgedacht unter Umständen nach Büchern über den Ordensstaat und den Deutschorden zu suchen. Die sind vielleicht eher auffindbar. Kennt da jemand was?

    Hab auf Wikipedia z.B. das da gefunden:
    Gert von Pistohlkors (Hrsg.): Deutsche Geschichte im Osten Europas. Band 3. Baltische Länder. Siedler Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-88680-774-6.

    http://www.questia.com/PM.qst?a=o&d=111758919 <- scheint das komplette Buch zu sein? Spännande!

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

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