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Zuletzt gelesenes Buch

Eine Diskussion über Zuletzt gelesenes Buch im Forum Multimedia Forum. Teil des Off Topic-Bereichs; Die Uhrwerk Orange. Hatte ich echt skorri durch und es war ultrabrutal :-)...

  1. #141
    Stabsgefreiter
    Avatar von Finn_Troll
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    Die Uhrwerk Orange. Hatte ich echt skorri durch und es war ultrabrutal :-)
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  2. #142
    freezy's Rechte Hand
    Avatar von Todesgeist
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    Ich hab zuletzt die Triologie "Geheime Welt Idûn" gelesen^^

    Es ist ne Fantasyreihe.

    Es geht um den Untergang einer fremden Welt , bei der eine Prophezeiung von den Göttern ausgesprochen wurde. Ein Einhorn und ein Drache können die Welt retten (nicht soaber würde ichs so forulieren dann wär die Spannung wenn mans lesen würd nimmer da)
    Ein Schwarzmagier hat daraufhin alle Einhörner und Drachen ausgerottet bis auf 1 Einhorn und 1 Drache welche durch Magier zur erde teleporiert wurden (nur deren geister) sie wurden in Menschen inkaniert und können ich später verwandeln^^
    Daraufhin schickt der Schwarzmagier ein Jungen (ebenfalls Zwitter) Halb Mensch halb Geflügelter Schlange (Die "Bösen"^^ Shecks) um den letzten Drachen und das letze Einhorn (oder nur einen...) zu töten... nebenbei tötet er noch Abtrünnige..

    Später Stirbt der Drache und es scheint verlohren... aber... ^^ lest selbst!^^

    Ist meine Lieblingsbuchreihe^^

    5-8 mal schon durch und könnts noch 20 mal lesen^^

  3. #143
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    Avatar von Psycho Joker
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    Die Inhaltsangabe klingt ja mal ohne Ende schlecht.
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    Into a crime in Trondheim
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  4. #144
    Ще не вмерла Україна
    Avatar von Outsider
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    Als Teenager hast du sicher auch Unterhaltungsliteratur gelesen, die du heute ganz anders bewerten würdest. Geschmäcker ändern sich.

     ・sialdan:bautarstæinar:stanta:brauto:nær:nema:raisi:niþR: at:niþ ・

  5. #145
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    Avatar von Wordone
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    Meine letzten Bücher waren einmal Orwell's 1984 Wunderbar utopistischer Roman, der kaum an Aktualität verloren hat. Besonders "faszieniert" und gefesselt hat mich der Gedanke von der Bearbeitung der Sprache von "Oldspeak" zu "Newspeak".

    Isabel Allende : Das Geisterhaus ist ein chilenisches Familienepos, dass sich vor und zur Zeit des Militärputsches über mehrere Generationen erstreckt. Sehr sehr angenehm zu lesen. Die verschiedenen Generationen machen dabei selbst die Bekanntschaft mit den "bolschewistischen" Theorien der anderen Kontinente und so überträgt sich die politishe angespannte Lage auch auf die Familiensituation! Absolute Empfehulung nicht nur für Fans lateinamerikanischer Romane

    Rosa Luxemburg's Fragmente zu "Die Freiheit der Andersdenkenden Eine Zusammenstellung von Werken zur Krise der dt. Arbeiterbewegung und vor allem Kritik an der zunehmenden Bürokratisierung der Russ. Revolution. Dabei können sich heutige Politiker von Luxemburgs Schreibstil, Wortwahl und Ausdruck mal so richtig eine Scheibe abschneiden.

  6. #146
    Gutmensch
    Avatar von Psycho Joker
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    Volle Zustimmung. Der Gedanke mit dem Newspeak ist btw lediglich auf die Spitze getrieben, was totalitäre Systeme seit je her machen.

    Ich bin derzeit im Palahniuk-Fieber. Nachdem ich Stranger than Fiction schon sehr gut fand, hab ich zu Weihnachten mal Snuff gelesen. Ist mein Buch des Jahres 2010 (in den USA schon 2008 erschienen). Plot:
    Die alternde Pornodiva Cassie Wright will ihre Karriere mit Glamour beenden. D.h. die will den Weltrekord im Rudelbumsen aufstellen und sich von 600 Männern vögeln lassen. Es ist eine Menge Geld im Spiel und... ihr Leben. Es wird gemunkelt, sie werde die Aktion nicht überleben, weil die ganze Reibung früher oder später zu einer Embolie in der Vagina führen wird, die sie garantiert umbringt. Warum also macht sie das? Ist das ein Selbstmord durch Schwänze? Die Handlung kreist um 4 Personen, aus deren Blickwinkel abwechselnd erzählt wird: ein alternder Pornodarsteller, der Cassie immer geleibt hat und ihr einen Gefallen tun will, indem er Nr. 600 ist; ein Ex-Schauspieler, der etwas beweisen will; Cassies Assistentin Sheila, die die ganzen angetretenen Hengste verachtet und ein mysteriöser junger Mann mit einem Strauß Blumen, der Cassie eine wichtige Mitteilung machen will.

    Das Buch pendelt in gewohnt brilliantem Stil zwischen Extremen, Überraschungen und Interessantem. Mal sexy, mal eklig, mal rührend, mal überraschend, mal spannend und immer mit sehr viel schwarzem Humor.
    Geändert von Psycho Joker (03.03.2011 um 01:55 Uhr)
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  7. #147
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    Avatar von ill rage
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    Zitat Zitat von Psycho Joker Beitrag anzeigen
    Volle Zustimmung. Der Gedanke mit dem Newspeak ist btw lediglich auf die Spitze getrieben, was totalitäre Systeme seit je her machen.

    Ich bin derzeit im Palahniuk-Fieber. Nachdem ich Stranger than Fiction schon sehr gut fand, hab ich zu Weihnachten mal Snuff gelesen. Ist mein Buch des Jahres 2010 (in den USA schon 2008 erschienen). Plot:
    Die alternde Pornodiva Cassie Wright will ihre Karriere mit Glamour beenden. D.h. die will den Weltrekord im Rudelbumsen aufstellen und sich von 600 Männern vögeln lassen. Es ist eine Menge Geld im Spiel und... ihr Leben. Es wird gemunkelt, sie werde die Aktion nicht überleben, weil die ganze Reibung früher oder später zu einer Embolie in der Vagina führen wird, die sie garantiert umbringt. Warum also macht sie das? Ist das ein Selbstmord durch Schwänze? Die Handlung kreist um 4 Personen, aus deren Blickwinkel abwechselnd erzählt wird: ein alternder Pornodarsteller, der Cassie immer geleibt hat und ihr einen Gefallen tun will, indem er Nr. 600 ist; ein Ex-Schauspieler, der etwas beweisen will; Cassies Assistentin Sheila, die die ganzen angetretenen Hengste verachtet und ein mysteriöser junger Mann mit einem Strauß Blumen, der Cassie eine wichtige Mitteilung machen will.

    Das Buch pendelt in gewohnt brilliantem Stil zwischen Extremen, Überraschungen und Interessantem. Mal sexy, mal eklig, mal rührend, mal überraschend, mal spannend und immer mit sehr viel schwarzem Humor.
    Ui Das Buch werd ich mir auch holen Klingt sehr unterhaltsam!
    This is our gift for our enemies
    for the ones that don't share our ideals
    our gift of darkest hate
    a piece of sadness, a call for rebellion
    an expression of our discomfort
    in irritation of your foolishness
    darkness is arriving

    Feast for the crows - Hope dies last

  8. #148
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    Avatar von Psycho Joker
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    Chuck Palahniuk ist übrigens der Mann, der seinerzeit "Fight Club" geschrieben hat.
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  9. #149
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    Der Feine Herr
    Cormac McCarthy: All The Pretty Horses hab ich vor kurzer Zeit zusammen mit "The Crossing" und "Cities Of The Plain" zusammengepackt als "The Border Trilogy" in Originalsprache ergattert.

    Die erste der 3 Geschichten ist ein wunderbarer "Neo-Western" in etwa zur gleichen Zeit wie "Brokeback Mountain". Es geht um 2 Jugendlich Amerikaner deren alte Welt des Westens immer mehr zusammenbricht. Kurzerhand entshcließen sie sich nach Mexiko zu gehn mit nichts außer Hut, Revolver und Pferd. Dabei treffen sie Freund und Feind und sogar eine dramatische Liebesgeschichte die Lebensgefahr mit sich bringt.

    Nach "The Road" war ich schon vom Autor begeistert, aber jetzt erst recht! Seine Sprache ist authentisch, sein Erzählstil gelassen. Sprasame Aussagesätze. Allerdings gibt er ausführliche Landschaftsbeschreibungen die wunderbare Atmosphäre schaffen! Absoluter Tipp!

  10. #150
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    Ich hab jetzt in den Ferien wieder mehr gelesen:

    Fight Club von Chuck Palahniuk

    Muss man wohl nicht mehr viel sagen. Kennt man. Allerdings muss ich sagen, dass es das schlechteste Buch von Palahniuk ist. Hat keinen so rechten Flow, zu fragmentarisch. Trotzdem gut, weil echte Bombenrezepte drinstehen.


    Lullaby von Chuck Palahniuk

    Ein abgehalfterer Reporter recherchiert eine Reportage über plötzlichen Kindstod, als ihm eine Gemeinsamkeit bei allen Opfern auffällt: In allen Kinderzimmern liegt das gleiche Buch mit Kinder- und Schlafliedern, aufgeschlagen auf der selben Seite. Das Schlaflied dort drinnen hat magische Kräfte und tötet jeden, dem es vorgetragen wird. Zusammen mit einer zwielichtigen Immobilienmaklerin, einer Junghexe und eine selbstgerechten Ökofaschisten macht er sich auf eine Tour durch Amerika, um alle Exemplare des Buches zu vernichten und die Quelle dieses Liedes zu finden. Doch jeder hat eigene Pläne mit der Macht, die sie erwartet und die ungeklärten Todesfälle häufen sich...

    Großartig! Palahniuk at his best. Mitreißend, überraschend und das Ende trifft einen unvorbereitet. Großartig.


    Das Focaultsche Pendel von Umberto Eco

    3 gelangweilte Mailänder Verlagslektoren beschließen, zum Spaß eine Templer-Weltverschwörung zu kosntruieren. Doch je mehr sie sich hineinsteigern, desto realer scheint die ganze Sache zu werden... und dann ziehen sie ungewollte Aufmerksamkeit auf sich.
    Was soll man sagen, Umberto Eco hat's drauf. Wer Dan Brown gelesen hat, soll seine Kleider zerreißen, sich Asche auf's Haupt streuen und wehklagend durch die Lande ziehen... dann als Wiedergutmachung "Das Focaultsche Pendel" lesen. Das ist nämlich das, was Dan Brown schreiben will... nur halt mit Intelligenz, Ironie, literarischem Anspruch, Spannung, Logik und Selbstreflexion und nicht pseudoprophetisch herummasturbierend.


    Fleckenteufel von Heinz Strunk

    1977 - ein 16jähriger Spätzünder fährt für 2 Wochen in eine Art christliches Sommerlager. Er versucht irgendwie Anschluss zu finden, was nicht immer ganz einfach ist. Geplagt von einer fiesen Verstopfung und seinen stets amoklaufenden Hormonen irrt er irgendwo zwischen Scham und Geilheit herum und lernt dabei auch noch was über sich.

    Heinz Strunk ist sowas wie der deutsche Charles Bukowski: Brutal, schamlos, eklig, zum Schreien komisch und immer fesselnd.
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  11. #151
    Südpazifikbummler
    Avatar von Saroc
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    Aldous Huxley - Brave New World

    Kennt man denke ich - da ich zu den "Auserwählten" gehörte, die dieses Buch NICHT im Englisch-Unterricht gelesen haben, habe ich das jetzt kurzerhand nachgeholt und ärgere mich nun doppelt, denn es ist wirklich gut! Zusammen mit Orwells "1984" DIE beiden Dystopien in der Literatur. Leider musste ich feststellen, dass mein Englisch nicht halb so gut ist, wie ich dachte, da ich bestimmt jeden dritten Satz nur teilweise oder gar nicht verstanden habe. Werde es also wohl nochmal auf Deutsch lesen.


    Bill Bryson - Eine Kleine Geschichte Von Allem

    Bryson erklärt in seinem populärwissenschaftlichen Buch alle Errungenschaften der Naturwissenschaften für Leute, die in Physik, Biologie usw. vielleicht nicht die besten Noten hatten. Sehr gut geschrieben, es wurde nur an wenigen Stellen langweilig (halt je nachdem für welche Themengebiete man sich weniger interessiert) und ich persönlich habe eine Menge dazugelernt. Absolute Empfehlung!

  12. #152
    Bärnr Bäär
    Avatar von OliViero
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    "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo - Horst Rieck und Kai Hermann"
    ist ein iemlich interessantes Buch über den Drogenkonsum in Berlin. Das ganze basiert auf den Erfahrungen von Christiane F., einer Fixerbraut die den beiden Autoren ihre Lebensgeschichte unverblümt mitteilt. Das Buch überzeugt mit harten Fakten und den Erzählstil.
    Werde ich selbst nicht nochmals lesen, aber meinen Kindern gebe ich das eventuell mal als Drogenprävention. Ziemlich schockierendes Buch

    "Die Jungfrau von Orléans - Friedrich Schiller"ist ein Buch über Johanna von Orléans, die Frankreich während des 100-jährigen Krieges an der Front führte. Es ist eine Heldengeschichte mit tragischem Ende, die Geschichte kennen bestimmt viele hier auch wegen der Kampagne in Age of Empires 2. Tolles Buch aber halt umständlich geschrieben.
    Unus pro omnibus, omnes pro uno!

  13. #153
    Bärnr Bäär
    Avatar von OliViero
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    Zitat Zitat von Psycho Joker Beitrag anzeigen
    Volle Zustimmung. Der Gedanke mit dem Newspeak ist btw lediglich auf die Spitze getrieben, was totalitäre Systeme seit je her machen.

    Ich bin derzeit im Palahniuk-Fieber. Nachdem ich Stranger than Fiction schon sehr gut fand, hab ich zu Weihnachten mal Snuff gelesen. Ist mein Buch des Jahres 2010 (in den USA schon 2008 erschienen). Plot:
    Die alternde Pornodiva Cassie Wright will ihre Karriere mit Glamour beenden. D.h. die will den Weltrekord im Rudelbumsen aufstellen und sich von 600 Männern vögeln lassen. Es ist eine Menge Geld im Spiel und... ihr Leben. Es wird gemunkelt, sie werde die Aktion nicht überleben, weil die ganze Reibung früher oder später zu einer Embolie in der Vagina führen wird, die sie garantiert umbringt. Warum also macht sie das? Ist das ein Selbstmord durch Schwänze? Die Handlung kreist um 4 Personen, aus deren Blickwinkel abwechselnd erzählt wird: ein alternder Pornodarsteller, der Cassie immer geleibt hat und ihr einen Gefallen tun will, indem er Nr. 600 ist; ein Ex-Schauspieler, der etwas beweisen will; Cassies Assistentin Sheila, die die ganzen angetretenen Hengste verachtet und ein mysteriöser junger Mann mit einem Strauß Blumen, der Cassie eine wichtige Mitteilung machen will.

    Das Buch pendelt in gewohnt brilliantem Stil zwischen Extremen, Überraschungen und Interessantem. Mal sexy, mal eklig, mal rührend, mal überraschend, mal spannend und immer mit sehr viel schwarzem Humor.
    Ich glaube nach deinen Reviews muss ich mir den Palahniuk auch mal reinziehen Danke für deine Reviews, sie sind echt hilfreich!
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  14. #154
    Gutmensch
    Avatar von Psycho Joker
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  15. #155
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    Ich reiße mal kur meine letzen Lesestündchen an.

    "Das Tal der Angst" von Sir Arthur Conan Doyle

    Mit Vervollständigung einer einheitlichen Gesamtausgabe konnte ich nun endlich "Im Tal der Angst" und 4 mir noch "unbekannte" Kurzgeschichten lesen. Der vierte Roman rund um den Detektiv Sherlock Holmes, quasi der Archetyp für den litarischen Detektiv. Ein großartiger Klassiker der Kriminalliteratur der, wie in "Eine Studie in Scharlachrot", neben den eigentlichen Fall auch eine ausschweifende Vorgeschichte liefert, die einen Handlungstechnich nach Pennsylvania versetzt.

    "Die Verwandlung" von Franz Kafka

    Als Gregor Samsa erwacht bemerkt er, das er sich in ein riesiges Ungeziefer verwandelt hat. Ebenso emotionslos wie der Protagonist selber, reagiert die Familie auf die Metamorphose. Kein Entsetzen, keine Erklärungsversuche sind die Folge der Ereignisse, eine furztrockene sprachliche Darstellung. Die Trennung zwischen Mensch und Tier wird in einer ebenso radikalen Weise aufgebrochen, wie sich das Surealle mit den Alltäglichen verbindet. Beeidruckende Literatur mit besonderer symbolischer Kraft.

    "Die Stadt und das Mädchen" von Jirō Taniguchi

    Der Bergsteiger Shiga begibt sich aufgrund des plötzlichen Verschwinden der Tochter seines verstorbenen Freundes in die Millionenmetropole Tokio. Dessen Größe wirkt überwältigend auf den naturverbundenen Shiga, der sich immer mehr in den Sumpf aus Korruption, Geld und minderjähriger Prosturtierte verliert. Der leichte Thriller Ansatz versüßt Taniguchis Talent in der Darstellungen des Alltags und seinen Impressionen der Natur. Konstanter Spannungsbogen, Charaktere die direkt aus den Leben geschnitten worden sind und detailverliebte Zeichnungen machen "Die Stadt und das Mädchen" zu einen weiteren Meisterwerk, des in Deutschland leider noch relativ unbekannten Künstlers.

    "Pluto" von Naoki Uraswa

    Remakes von Filmen überraschen niemanden mehr, beim Comic sind sie jedoch eine Seltenheit und stellen für sich allein schon etwas dar, was man genauer untersuchen lassen sollte. Wenn dann noch ein Großmeister der Spannung wie Naoki Urasawa eine Geschichte Osamu Tezuka, nämlich „Astro Boy - Der größte Roboter auf auf Erden“, herraus sucht, dann kann nur Gutes dabei herauskommen. Und man wird nicht enttäuscht, ein packender Si-Fi Krimi ist entstanden, der auf seine eigene Art auch ein wenig die Naivität der Vorlage beibehält. Pflichtlektüre.


    "Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß " von Jirō Taniguchi
    "Zwei Jahre Ferien" von Jules Verne
    "Die Schneeprinzessin" von Clamp
    "Eine Studie in Scharlachrot" von Sir Arthur Conan Doyle
    "Im Zeichen der Vier" von Sir Arthur Conan Doyle
    "Der Hund der Baskervilles" von Sir Arthur Conan Doyle
    "Die Vergessene Welt" von Sir Arthur Conan Doyle
    "Sämtliche Sherlock Holmes Kurzgeschichten" von Sir Arthur Conan Doyle
    "Der Schneemann" von Jo Nebso
    Geändert von SonGohan (18.07.2011 um 22:11 Uhr)

  16. #156
    Problembär
    Avatar von Blade
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    GAHQ
    Zitat Zitat von SonGohan Beitrag anzeigen
    "Die Verwandlung" von Franz Kafka

    Als Gregor Samsa erwacht bemerkt er, das er sich in ein riesiges Ungeziefer verwandelt hat. Ebenso emotionslos wie der Protagonist selber, reagiert die Familie auf die Metamorphose. Kein Entsetzen, keine Erklärungsversuche sind die Folge der Ereignisse, eine furztrockene sprachliche Darstellung. Die Trennung zwischen Mensch und Tier wird in einer ebenso radikalen Weise aufgebrochen, wie sich das Surealle mit den Alltäglichen verbindet. Beeidruckende Literatur mit besonder symbolischer Kraft.


    Ich "durfte" das mal im Deutsch-LK lesen...

    Es ist keine "beindruckende Literatur mit besonderer symbolischer Kraft"... es ist einfach nur Schund... übelester Schund -.-

    Wenn man sich anschaut, was Popliteratur oft vorgeworfen wird, dann wird dieses undurchdachte, lückenhafte, emotionslose Machwerk nicht ausgerechnet dadurch besser, weil es ein dutzend Jahrzente (Schätzwert... Kafka müsste 19tes Jahrhundert sein wenn ich nicht irre) auf dem Buckel hat...

    Das ist wie wenn in 150 Jahren irgendjemand Charlotte Roche zum weiblichen Gegenstück von Goethe und Schiller erhebt -.-
    Zitat Zitat von FiX Beitrag anzeigen
    [...], da dem Mod wohl bekannt war, dass Blade kein normaler Bär und auch kein Schadbär, sondern ein Problembär ist und entsprechende Vorsorge daher hilfreich sein könnte.

  17. #157
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    ^SonGohan
    Es ist aber eine wunderbare Geschichte, quasi autobiographisch die Welt in ganz einfache, klare Strukturen zerlegt. Kalfka dürfte sich beim schreiben außerordentlich viele Gedanken gemacht haben und der Wert der Erzählung liegt sicherlich nicht in ihren Alter. Und für mich bleibt es mit das beste was es von Kalfka zu lesen gibt. 19. Jahrhundert stimmt inkl. beginnendes 20. Jahrhundert, die Verwandlung stammt aus dem Jahre 1912, 1915 veröffentlicht.

    "Tokio Killer" von Barry Eisler

    "Tokio Killer", im Original schimpft sich das gute Stück "Rain Fall", ist meine neuste Entdeckung und der knapp 400 seitige Auftakt einer 6 bändigen Reihe um John Rain. Der Protagonist ist halb japanischer, halb amerikanischer Abstammung und seit einigen Jahren als freischaffender Auftragsmörder in Tokio tätig, spezialisiert auf "natürliche Tode“. Ich bin sehr positiv überrascht worden, Klischee frei wird hier das Leben eines ehemaligen Vietnam Veteranen erzählt und ein kontrastreiches Bild von der japanischen Gesellschaft gezeichnet, wenn sich auch ein durch und durch negative Neigung durch schimmert. Man merkt die Kompetenz des Autors, das heißt man liest seine Jahre beim CIA, als auch seine ständigen Reisen in den Fernen Osten, gerade die Schilderungen Tokios sind atemberaubend authentisch, was jeder bestätigen mag, der sich des öfteren mal in der Megametropole aufhält. Besonders gut eingearbeitet fand ich die Romanze zwischen, die mit einen feinen Schicksalsschlag und ihrer Entwicklung eine enorme Glaubwürdigkeit erhält, daher sollte man sich nicht von der oberflächlichen Beschreibung des Buchrückens abschrecken lassen. Zu guter Letzt ist da natürlich noch das ausgeübte Handwerk von John Rain, das mit einer hohen Detailgenauigkeit und fast schon emotionslosen Brutalität beschrieben wird. Nicht die einzige Gemeinsamkeit die sich zum Stil Robert Lulldums Bourne Trilogie finden lassen, auch hier spiegelt sich die Erfahrung des Autors wieder, der ohne Zweifel ein fortgeschrittener Kampfsportler zu sein scheint. Eine Empfehlung an alle Freunde gut geschriebener Thriller, wem das japanische Szenario mit all seinen Tücken nicht stört bzw. gar freut wird hier eine kurzweiliges Lesevergnügen, den nachfolgenden Bänden ist eine Bewährungsprobe gewährt.

    „Dead or Alive“ von Tom Clancy

    Tom Clancy legte bereits mit „Im Auge des Tigers“ einen qualitativen Quantensprung in die Tiefe hin, sieben Jahre später tut er es mit „Dead or Alive“ und Co Autor Clive Cussler erneut. Vorbei sind die Zeiten von „Echo der Furcht“, „Schattenkrieg“ oder „Gnadenlos“. Mit irrwitzigen Zufällen, die Gosho Ayomas „Detektiv Conan“ Konkurrenz machen, flachen Charakteren, einer noch flacheren, Klischee behafteten Handlung und republikanischen Patriotismus zeichnet sich der Absturz eines immerhin Jahre lang den Polit-/Technothriller prägenden Autors. Der eben genannte Patriotismus verfolgt den Leser zwar schon seit Anbeginn der Zeit, hat in seiner Qualität seit „Im Zeichen des Drachens“ die Würgereizgrenze bei mir erreicht. Selbst die beliebten alten Charaktere neben Saubermann Ryan wie John Clark oder Ding Chavez retten „Dead or Alive“ nicht vor seiner Unterdurchschnittlichkeit und Mr. Cussler darf auch das weite suchen. Husch, Husch.
    Geändert von SonGohan (02.06.2011 um 11:36 Uhr)

  18. #158
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von SonGohan
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    "Die Rache - Tokio Killer, der zweite Auftrag" von Barry Eisler

    Nachdem mich der erste Abstecher ins Leben von John Rain äußerst überzeugte, habe ich mir doch kurzerhand für einen zweiten gesorgt, der im Original übrigens auf den wesentlich klangvolleren Titel „Hard Rain“ hört. Die leicht kitschigen Titel der deutschen Ausgaben kann wohl nur die Marketingabteilung des Verlages erklären. Kommen wir aber wieder zurück auf das wesentliche, „Hard Rain“ schließt direkt an seinen Vorgänger an, funktioniert aber durch gut gesetzte kurze aber informative Erläuterungen auch als Einzelwerk. John Rain plant schweren Herzens nach den letzten Ereignissen für den Rückzug aus Japan, inzwischen hat er sich für die Dauer der Vorbereitungen nach Osaka abgesetzt. Tatsu spürt seinen alten Kameraden jedoch vorzeitig auf und kann ihn für einen `Gefallen´ gewinnen, das darauffolgender Ziel, so weiß Rain, würde an seine Grenzen zu führen. Doch kaum hat er abgelehnt, handelt sich die Zielperson den persönlichen Groll von John Rain ein.

    Erneut überzeugt das vom Autor gezeichnete Bild Tokios und der japanischen Gesellschaft, gerade die kleine Bemerkung über TEPCO/der Erdbebensicherheit der Kraftwerke kann fast ein Schmunzeln hervorzaubern. Eine gewisse politische Weitsicht scheint man zwischen den Zeilen herauslesen zu können. Das alles wird unterstützt von der weiterhin schnörkellosen Sprache und der Ich-Perspektive, die großartig wirkt, keine leichte Übung, geradlinig und mit konstanten Spannungsbogen. Der Charakter von John Rain erhält gerade aufgrund der Ich-Perspektive Profil und Tiefe, was man leider von den anderen handelnden Charakteren im Großen und Ganzen nicht behaupten kann, sie driften leicht ins Sterotypische ab. Dieser Schwachpunkt trübt das Lesevergnügen aber nur minimal, eine weitere glasklare Empfehlung meinerseits.
    Geändert von SonGohan (02.06.2011 um 11:35 Uhr)

  19. #159
    Südpazifikbummler
    Avatar von Saroc
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    Saroc
    Ernst Jünger - In Stahlgewittern

    Ohne Beschönigung wird hier das Wesen und vor allen Dingen der Stellungskrieg im 1. Weltkrieg dargestellt, wie er wirklich war: Dreckig, gefährlich und stellenweise sehr langweilig. Wenn man das Buch so liest, könnte man meinen, auf jede Gewehrkugel kamen im ersten Weltkrieg 5 Granaten Und wenn das alles stimmt, hat Herr Jünger damals verdammtes Schwein gehabt. Mir hat's gefallen, auch wenn es teilweise etwas anstrengend war und man einige Wörter nicht (mehr) kennt (z.B. "Ordonnanz", "eskaladieren").

    Ich würd' sagen: Für alle, die wissen wollen, wie es damals zuging, ein bisschen Monotonie verkraften können und verstehen möchten, warum ein Glas Marmelade Glücksgefühle auslösen kann.

    Linda Davies - Die Drachenhöhle

    Hat trotz des Namens nichts mit Fantasy zutun, sondern ist ein Wirtschafts-Thriller(?). Kurzabriss: Die junge Agentin Eva Cunningham will in einem erneuten Versuch mit ihrem Arbeitgeber, dem MI-6, endlich den skrupellosen Geschäftsmann Robie Frazer zur Strecke bringen, der wohl Waffengeschäfte mit korrupten, chinesischen Politikern abwickelt. Dazu wird ein Deal eingefädelt, der Frazer mit Hilfe einer vietnamesischen Diamantenmine aus der Reserve locken soll. Mit von der Partie ist außerdem die Profi-Bankerin Cassie, eine langjährige Freundin von Eva - im Laufe der Zeit entwickelt sich ein Geflecht aus Lügen, Verheimlichungen und Hinterlistigkeit...

    Bin fast durch und muss sagen: Zum Glück. Der Schreibstil ist zwar in Ordnung, aber die Charaktere sind einfach zu perfekt. Keine Fehler, top Aussehen, und es geht die ganze Zeit nur darum, wer wen besser ausspielen kann. Das Ganze wird noch pseudospannend gemacht, fertig ist der Roman. Ich für meinen Teil will nicht wissen, wie es ausgeht, da das Ende in jedem Falle langweilig ist.


    Wenn ich mit dem Schmarrn fertig bin, folgt Starship Troopers von Robert A. Heinlein im englischen Original. Das kann wieder was werden, aber der Oxford liegt bereit

  20. #160
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    Starship Troopers auf englisch könnte etwas anstrengend werden. Da gibt's einige Passagen, wo's um Soziologie und auch ein wenig politische "Philosophie" (sprich: reaktionär-faschistoides Geblubber) geht.
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    Into a crime in Trondheim
    I despise each syllable in Scandinavia
    Let the people burn,
    Let their children cry and die in blind asylums

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