Dieses Filmdebüt von Caroline Link ist ein bemerkenswerter Film. Er zeigt mit leisen Tönen und starken Bildern eine Abnabelung der Lara, von ihren Eltern und ihrer Kindheit.
Als Kind gehörloser Eltern muss sie schon von klein auf zwischen ihren Eltern und ihrer Umwelt dolmetschen.
Als sie zu Weihnachten von ihrer Tante Clarissa eine Klarinette geschenkt bekommt, betritt sie die Welt der Musik, welche für sie völlig neu ist...
Es stellt sich heraus, dass sie eine große musikalische Begabung hat. Da Musik für sie zur Leidenschaft wird, sind Probleme fast schon vorprogrammiert. Ihr Vater hat die Angst, seine Tochter an eine Welt zu verlieren, die ihm immer verschlossen bleiben wird, auf Grund seiner Gehörlosigkeit.....

Der Film beschreibt Laras schwierigen Weg aus der Kindheit. Er ist tragisch, ohne jedoch komische Momente zubeinhalten.
So sieht man die kleine Lara(Tatjana Trieb) z.B., wie sie in der Grundschule ein Gespräch zwischen ihren Eltern und der Lehrerin dolmetscht. Dabei bleibt sie aber nicht ganz bei der Wahrheit, sondern dreht die Antworten und Fragen nach ihrem Vorteil

Sehr schön ist die Filmmusik. Sie ist melancholisch und hat jedoch gleichzeitig Stärke und Lebensfreude in sich

Ausgezeichnet mit dem Bundesfilmpreis wurde der Film in den Kategorien: Bester Film; beste Hauptdarstellerin(Sylvie Testud) und beste Musik (Niki Reiser)


Gerade zur Winterszeit finde ich den Film sehr schön Er hat so viel Tragik, ohne jedoch die lustigen und fröhlichen Aspekte des Lebens zu verlieren