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Filmvorstellung: Happiness

Eine Diskussion über Filmvorstellung: Happiness im Forum Multimedia Forum. Teil des Off Topic-Bereichs; USA 1998 Regie: Todd Solondz Jane Adams, Elisabeth Ashley, Dylan Baker, Ben Gazzara Handlung: Eine tiefschwarze und grell satirische Familienkomödie ...

  1. #1

    Filmvorstellung: Happiness

    USA 1998
    Regie: Todd Solondz
    Jane Adams, Elisabeth Ashley, Dylan Baker, Ben Gazzara


    Handlung:
    Eine tiefschwarze und grell satirische Familienkomödie aus den USA. Joy, Helen und Trish - Die drei Schwestern Jordan böten jede für sich Stoff für eine umwerfende Satire: Joy ist die Versagerin, die mit 30 Jahren weder Kerl noch Karriere hat. Als sie auf einen verführerischen Russen trifft, endet die Affäre mit einer Leihgabe von 500 Dollar für den unverschämten Dieb - dafür gibt Vlad ihr aber die geklaute Gitarre und die Musikanlage zurück! Helen ist als Autorin von erfundenen Vergewaltigungsgeschichten die Erfolgreiche und Bewunderte, wünscht sich aber einen Mann, der sie überhaupt nicht schätzt. Trish hat als Hausfrau und Mutter alles, was sie sich wünschen sollte, wenn nicht der umgängliche Gatte Bill auf kleine Jungs stehen würde. Dazu gibt es einen anonymen Anrufer und eine Frau, die ihren Haumeister zersägte. Das Ganze nennt sich dann ironisch "Happiness" - Glück auf amerikanisch!

    Todd Solondz hat die amerikanische Familie mit schärfster Satire seziert. Seine Figuren bringt er in kürzester Zeit mit markanter Gestik und Mimik, mit treffenden Sätzen gnadenlos zum Leben. Hemmungs- und schamlos mixt er so ein Gegenmittel gegen Prüderie und Heuchelei, die den us-amerikanischen Film ansonsten beherrschen. Daß die Mißbrauchshandlungen von Bill ausgeblendet werden, er als verständnisvoller Vater durchaus Sympathien gewinnt, könnte nebenbei der Mißbrauchsdiskussion einige Nuancen hinzufügen.




    Als ich den Film angeguckt hab, fand ich ihn einfach nur krank Dennoch ist es sehr interessant, wie der Regisseur den Titel des Films anhand der verschiedenen Charaktere darstellt
    Ich finde den Film in manchen Szenen schockierend, peinlich und eklig (meine Hemmschwelle liegt eben etwas niedrig ).

    Insofern ist der Film sicher interessant, da er Tabus bricht und seinem Publikum Szenen zeigt, mit denen es nicht rechnet... Mit diesem Werk handelt es sich meiner Meinung nach um eine Moglichkeit, den Begriff "Happiness"= Glück(Zufriedenheit/Befriedigung) darzustellen, der sich auf einem schmalen Grat bewegt.
    Für Cineasten ist der Film geeignet, für andere eher nicht...

  2. #2
    Kennt den Film hier wirklich KEINER? (

  3. #3
    Gutmensch
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    Leider net. Aber klingt cool, mal gucken ob ich den irgendwo herkrieg.

    Wieso bringst du aber auch so "exotische" Filme?!
    Oh, the devil will find work for idle hands to do...

  4. #4
    Weil sie interessant sind?

  5. #5
    Gutmensch
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    Guck dir mal Rambo an, der ist auch "interessant" und trotzdem bekannt.
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  6. #6
    Ja, den hab ich in Reli geguckt
    Das stimmt schon, aber wieso soll ich hier nur die bekannten Hollywood shice bringen, die eh jeder kennt?

  7. #7
    Gutmensch
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    Hab ja nur Spaß gemacht. Wobei.. .wenn ich noch nie was von den Filmen gehört hab, dann sindse schon arg unbekannt.

    Imemrhin hab ich einen Freund, der scheinbar seine Berufung im Ausgraben solcher unbekannter aber total interessanter Filme gefunden hat und einen Onkel, den man wirkich einen Cineasten (ist u.a. totaler Lynch- und Fassbinder-Fan) nennen könnte.

    Da fällt mir ein... ich muss mir unbedingt mal "Dark Star" angucken... den hat mein Onkel mit empfohlen.
    Oh, the devil will find work for idle hands to do...

  8. #8
    So`n Typ kenne ich auch...heh. Der is bei uns im CUT und war von Anfang an dabei
    Den kann man alles fragen...und wenn es irgendwo in der Filmgeschichte is, die keine Sau kennt
    Die meisten schrägen Filme gucken wir auch immer auf seine Empfehlung

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