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Statistik: Skalenniveaus

Eine Diskussion über Statistik: Skalenniveaus im Forum Hausaufgaben. Teil des Reallife-Bereichs; Hallo zusammen. Passen diese Skalenniveaus, die ich den Variablen zugeschrieben habe? Wichtigkeit der Familie: Metrisch, Absolut Schulabschluss: Ordinal Geschlecht: Nominal ...

  1. #1
    N4z!s raus!
    Avatar von Keerulz
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    Statistik: Skalenniveaus

    Hallo zusammen.

    Passen diese Skalenniveaus, die ich den Variablen zugeschrieben habe?

    Wichtigkeit der Familie: Metrisch, Absolut
    Schulabschluss: Ordinal
    Geschlecht: Nominal
    Familienstand: Nominal
    Konfession: Nominal
    Politische Einstellung: Nominal

    Danke

  2. #2
    N4z!s raus!
    Avatar von Keerulz
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    Bin mir bei der ersten nicht sicher. Es existert ja quasi kein natürlicher Nullpunkt oder?
    Wäre es dann nicht intervall skaliert?

  3. #3
    Stabsfeldwebel
    Avatar von Wilma
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    der wiki artikel dazu ist für den einstieg SEHR gut. es fehlen nur noch ein paar mehr beispiele.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Skalenniveau

    wichtigkeit der familie: wo ist denn da ein unterschied bspw. zu schulnoten? -> ordinal. sonst bitte ausführlicher beschreiben, was man darunter zu verstehen hat.

    bei der thematik gibt es oft grauzonen, weil es ne frage der interpretation/semantik ist. beispiel schulnote und eindeutigkeit der abstände:
    natürlich KANN man rechnerisch das arithm. mittel berechnen, also seinen zeugnisdurchschnitt o.ä. da redet man dann von intervallskala. aber die frage ist, ob das zu interpretationszwecken sinnig ist, denn 4, 5 und 6 haben jeweils ganz andere auswirkungen als 1, 2, 3. wenn du auch nur eine 6 hast, bleibste sitzen, selbst wenn das arithm. mittel 3 ist.



    anderes schönes bsp. für ratio vs. absolut: temperatur celsius vs. kelvin. letztere hat nen absoluten nullpunkt.

    ahjo, die restlichen sollten passen.
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  4. #4
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    Avatar von MrYuRi
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    Nein, 1 ist nicht korrekt, wüsste jedenfalls nicht, was bei "Wichtigkeit der Familie" der natürliche Nullpunkt sein soll. Dem Praktiker wärs oft vermutlich egal und er würde rumrechnen wie er will.

    Denke, du kannst "einfach mal" die Annahme treffen, dass zumindest die Abstände zwischen den Items gleich sind. Schau dir hierfür z. B. mal die Likert-Skala an und formuliere die Antwortmöglichkeiten symmetrisch.

  5. #5
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    Avatar von Keerulz
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    Ja, von der ratio Skala habe ich mich bereits verabschiedet. Ich schwanke nun zwischen ordinal und Verhältnisskala. Was meint ihr?

  6. #6
    Stabsfeldwebel
    Avatar von Wilma
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  7. #7
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    Er kann ruhig ne Intervallskala annehmen. Die Likert-Skala wäre dafür ne Option. Er sollte in der (wissenschaftlichen) Arbeit seine Annahmen allerdings benennen und begründen und die Ergebnisse der Befragung kritisch im Auge behalten.

    Grundsätzlich ist es immer am besten, das höchstmögliche Skalenniveau zu wählen. Je höher, desto mehr Möglichkeiten stehen zur Verfügung. Letztlich ist aber natürlich die Frage, was genau du überhaupt mit den Daten vorhast bzw. welches Skalenniveau du dafür überhaupt benötigst? Wenn du keine Intervallskala brauchst, geh halt von ner Ordinalskala aus und begründe aber auch dann ruhig dein Vorgehen mit ein bis zwei Sätzen. So würde ich es jedenfalls machen ^^

    Viel Erfolg

  8. #8
    N4z!s raus!
    Avatar von Keerulz
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    Also ich möchte im Rahmen einer Hausarbeit herausfinden, ob sich die Wichtigkeit der Familie in den letzten 30 Jahren verändert hat. Dazu arbeite ich mit STATA und suche nach Korrelationen bezogen auf die anderen genannten Faktoren. Also z.B. Frauen/Christen ist die Familie wichtiger als Männern/Atheisten.

    @ Wilma,
    Sorry, ich meine eigentlich Intervall skaliert.

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