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Nationale Tragödie

Eine Diskussion über Nationale Tragödie im Forum Hausaufgaben. Teil des Reallife-Bereichs; Die Wahl Hindenburgs zum Reichspräsidenten im Jahr 1925 wird von vielen Zeitgenossen als "nationale Tragödie" beizeichnet.Inwiefern ist diese Wertung Ihrer ...

  1. #1

    Nationale Tragödie

    Die Wahl Hindenburgs zum Reichspräsidenten im Jahr 1925 wird von vielen Zeitgenossen als "nationale Tragödie" beizeichnet.Inwiefern ist diese Wertung Ihrer Meinung nach gerechtfertigt?

    Kann mir jemand diese Frage beantworten?
    Danke.

  2. #2
    Oberleutnant
    Avatar von RhiNoTaNk
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    Zitat Zitat von Liang Hu (BBB) Beitrag anzeigen
    Inwiefern ist diese Wertung Ihrer Meinung nach gerechtfertigt?
    Sorry aber niemand kennt deine Meinung
    Der Klügere kippt nach!!!

  3. #3
    Wieso war die Wahl Hindenburgs zum Reichspräsidenten denn damals einen nationale Tragödie?

  4. #4
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von .deviant
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    Joa...informier dich doch. Gibts genug Quellen zu, tbh.
    Hier macht doch keiner deine Aufgaben, nur, weil du zu faul bist.
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  5. #5
    Foren-Chemiker
    Avatar von Apocalypso
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    Na weil der alte sack verreckat ist und dann der Onkel adolf kanzler und präsident in personalunion war, wusste damals zwar noch keiner, aber rückblickend kann man dat schon so sagen ^^
    Der Benutzer Apocalypso wurde bis 13.01.2009 22:00 gesperrt
    weil er einen gewissen User aufs Verrecken net ab kann !

  6. #6
    Oberstabsfeldwebel
    Avatar von .deviant
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    Zitat Zitat von Apocalypso Beitrag anzeigen
    Na weil der alte sack verreckat ist und dann der Onkel adolf kanzler und präsident in personalunion war, wusste damals zwar noch keiner, aber rückblickend kann man dat schon so sagen ^^
    Jetzt hastes ja doch getan! Du Fiesling.
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  7. #7
    Kosmokrator
    Avatar von AKira223
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    Ich hab zwar auch keine Ahnung, jedenfalls kann ich aber sagen, dass Apos typisch linke Äußerung vollkommen falsch ist.
    Es geht darum, was die ZEITGENOSSEN 1925 dachten, nicht was die Menschen nach 1945 über Hindenburg dachten.



    Ich würde mal behaupten, dass diese Aussage "nationale Katastrophe" eher von einer (demokratisch denkenden und an die Weimarer Republik haltenden) Minderheit ausgesprochen wurde. Hindenburg war als Monarchist und Militarist bekannt, weshalb ihn auch die anti-demokratische Bevölkerung wählte. Die Bevölkerung merkte, dass die Weimarer Regierung nicht mit den wirtschaftlichen Belastungen (Versaier Vertrag) zurecht kam, weshalb man sich den Glanz vergangener Tage, Ruhm und Ehre, preußens Gloria ... sprich: den Kaiser wieder zurückwünschte.

    Der Kaiser hatte abgedankt und war in Holland.... mh... wen nehmen wir denn dann??? Achja, da ist ja noch unser Kriegsheld Hindenburg. Der ist fast genauso wie der Kaiser... vielleicht holt Hindenburg den Kaiser auch wieder ausm Exil zurück und alles wird gut. <<< das war wohl der typische Gedankengang eines Hindenburg-Wählers.

    Mit Hindenburg an der Macht befürchteten die Weimarer Eliten, dass nun der Untergang ihrer Demokratie einsetzen werde, da er als Monarchist die Demokratie abschaffen könnte.

    Zur tatsächlichen Entwicklung der Demokratie gibts auf Wikipedia noch zwei Meinungen.
    Bau die noch in deine Hausaufgaben ein und dein Geschichtslehrkörper ist hell auf begeistert, weil du zwei gegensätzliche Fachmeinungen eingebaut hast. Wenn alle aus deiner Klasse die Meinungen haben, ist es natürlich nicht so cool...

    Am 26. April 1925 wurde Hindenburg im zweiten Wahlgang im Alter von 77 Jahren als Nachfolger Friedrich Eberts zum Reichspräsidenten gewählt und am 12. Mai vereidigt.

    Im Urteil über Hindenburgs Amtsführung bis zum Beginn der Weltwirtschaftskrise ist die Forschung gespalten. Hagen Schulze etwa betont seine Treue zur Weimarer Reichsverfassung, der er als Monarchist zwar distanziert gegenüberstand, die er aber bis 1930 hoch gehalten habe „wie die preußische Felddienstordnung“; er habe sich durch seinen Amtseid strikt an sie gebunden gefühlt und daher auch bis 1930 ihren Notstandsartikel 48 nie angewandt.[6] Schulzes Berliner Kollege Henning Köhler bestätigt zwar, dass Hindenburg sich bis 1930 verfassungskonform verhielt, macht aber darauf aufmerksam, dass der durchaus machtbewusste Präsident Ansätze, seine Amtsbefugnisse durch ein Ausführungsgesetz zum Artikel 48 einzuschränken, hintertrieb. Auch habe er deutlichen Einfluss auf die Zusammensetzung der Kabinette genommen und dabei „deutlich konservative Politiker bevorzugt“.[7]

    http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_vo...ft_Hindenburgs

    wieder mal was gelernt.

    Keine Garantie, dass es richtig ist, da ich noch "nationale Katastrophe" im Zusammenhang mit Hindenburg gehört habe. Eher war das Gegenteil der Fall. Jedoch ist es der einzige Reim, den ich mir so in 5min machen kann.

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