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Generals 2 | Packende Storyline erwartet

Eine Diskussion über Generals 2 | Packende Storyline erwartet im Forum Command & Conquer (Generals 2). Teil des C&C Classic-Bereichs; Zitat von MrYuRi;2589200Vielleicht, um einen versöhnlicheren Abschluss zu finden und auch Missverständnissen vorzubeugen: Ich habe nichts dagegen, wenn Generals2 [U ...

  1. #21
    Oberfeldwebel
    Avatar von ElDonoX
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    Zitat Zitat von MrYuRi;2589200Vielleicht, um einen versöhnlicheren Abschluss zu finden und auch Missverständnissen vorzubeugen: Ich habe nichts dagegen, wenn Generals2 [U
    auch[/U] einen tollen Singleplayer bekommt. Aber man muss die richtigen Prioritäten setzen. Und der Singleplayer muss einem exzellenten Multiplayer folgen, nicht umgekehrt. Und leider hat die Vergangenheit gezeigt, dass es unrealistisch ist, Beides zu bekommen.
    na ich habe nicht geschrieben das der MP unnütz sowie zeitverschwendung ist, sondern nur, dass ein SP durchaus für viele leute seine daseinsberechtigung hat.

    deinen letzten abschnitt kann man fast so nehmen.

    ein anderer punkt ist, früher wurde auf den SP viel mehr wert gelegt, weil das online zocken einfach noch nicht so verbreitet war... heute sieht das ganze anders aus...
    old school

  2. #22
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    Avatar von Triple3003
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    Wie sagte John Romero damals zu Quake, UT und Co.
    "Das wird sich nicht verkaufen. Die Leute wollen Multiplayer und Singleplayer."
    Auch wenn es lange nicht so auschaute, aber der Mann hatte irgendwann doch noch recht.
    Mittlerweile hat selbst Battlefield zusätzlich nen Singleplayer und reine Multiplayer Titel wie zuletzt Brink können sich selten durchsetzen.

    Unklug wäre es beim nächsten C&C potentielle Käufer zu vergraulen.
    Es gilt den langjährigen C&C Onliner anzusprechen,
    genauso wie den Typen der gestern Anno 2070 gekauft hat und bei C&C gemütlich Kampagne und Geplänkel Modus spielen will.
    Andernfalls wird sich ein neues C&C wohl nicht genug verkaufen.

    Man braucht beides Singleplayer und Multiplayer und zwar in guter Qualität.
    Golan sagt Danke.

  3. #23
    Feldwebel
    Avatar von Golan
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    @MRYuri
    RA3 war für viele mit dem Co-Op schon ein No-Go als SP, zusätzlich waren Setting, Story und Atmosphäre für viele Tib und RA1 Fans ein Schlag ins Gesicht. Im Vergleich zu TW, welches weitaus komplexeres Missionsdesign und ein relativ gut ausgebautes Setting hatte, kann die Witzveranstaltung einfach nicht mithalten. Uprising hat sich leider unabhängig von allem durch sein Verkaufsmodell selbst gekillt.
    Dass sich Gen ohne "das ganze Gedöns" gut verkauft hat, nehme ich zur Kenntnis. Es wäre schön, wenn du meinen Post liest, da steht das mit der Story sogar drin. Da steht auch drin, dass ich Modding nicht zu Singleplayer zähle, sondern als Kriterium für die Größe der Spielerbasis, für welche der organisierte MP nur einen kleinen Teil (<20%) ausmacht. Dass Gen wegen seines MP erfolgreich wäre ist nach dieser Faktenlage schlicht Gedöns.
    Ich finde die Theorien, man müsse "den Spielern" (nicht-MP) nur einen guten MP vorsetzen und sie würden ihre SP Boote verlassen, ganz ehrlich drollig. Ohne SP (oder mit schwachem) wären diese Spieler nicht mal da, kein noch so guter MP oder Gameplay kann jemanden überzeugen wenn er das Spiel nicht mal kauft. Ich bezweifle sehr, dass es bei Gen2 wieder zu nennenswerten Blindkäufen wie bei Gen1 kommen wird, diesmal kann sich EA nicht auf einen SP-Ruf verlassen, sondern muss erstmal liefern. Die Bindung funktioniert aber offensichtlich auch durch den SP sehr gut, was so an CNC-Fans der ersten Stunde regelmäßig mit Kane-Fahnen aus den Gräbern emporsteigt ist recht beeindruckend. Gerade was Modding betrifft ist die Identifikation mit der Franchise wichtig, wer einfach nur irgendwas machen will ist mit freien Engines heute besser bedient.
    Ganz ehrlich, ein C&C MP könnte noch so gut sein, er würde mich nicht über ein (gehobenes) Casual Level reizen. Nur weil mich (und andere) das Genre auf einem Casual-Level reizt, ist es damit nicht auch automatisch auf einem Wettkampflevel interessant. Auf der Schwelle zum Kompetitiven fliegt bei mir weit mehr über Bord als nur die entspannte Grundhaltung, damit C&C dem Anspruch gerecht werden könnte, müsste es in ein drastisch anderes Spielprinzip übersiedeln.

    Es ist ja schön, dass die TW Sache für dich als Hohn klingt. Was denkst du wie sie für mich klingt, der deswegen so einen Schwachsinn wie das ganze Gecrawle, Towerpopping und Spam auf sein bewährtes, entspannendes Gameplay draufgedrükt bekommen hat? Mal die Kampagne mit dem neuesten Patch probiert?
    Es ist mir wirklich egal, ob dir das Endergebnis gefällt oder nicht - Fakt ist, es ist nicht Resultat einer auf den SP zugeschnittenen Entwicklung. Ich habe allerdings kein Interesse, den Spieß rumzudrehen, "TW Gameplay war auf MP entwickelt und hat gefailt, nieder mit MP" oder so ein Schwachsinn, was ich will ist gutes Gameplay und das sollte unabhängig von SP oder MP gut sein. Weil beides darauf aufbaut. So gut ich den TW-SP von Setting/Missionen/Gedöns fand, ihm hat das überragende Gameplay von Gen1 gefehlt, um das auch tatsächlich rüberzubringen.
    Blaues Tiberium, Mutanten, Walls... was ist mit Kränen, Eco, Harrassment, vereinfachtes Tech, Gamepace, etc? Ich denke, wenn man "dumme, undurchdachte Vorschläge" aufrechnet, bekommen SP und MP Fans alle eine Narrenkappe. Lass die Leute doch reden, wer nicht direkt das Spiel entwickelt ist Null qualifiziert, einen verbindlichen Vorschlag zu machen - letztlich sind es immer die Entwickler, die entscheiden können, was zu ihrem Spiel passt und was nicht. Da sind Vorschläge von Ubor1337gam00rz und der heiligen Kontinuitätsinquisition ganz hilfreich, um sich ein paar frische Ideen und Anreize zu holen, aber wenn ein Entwickler dumm genug ist, das blind umzusetzen, dann wird das Spiel ohnehin Scheiße, weil die Entwickler dann schlicht unfähig sind.

    Wenn du davon ausgehst, man könne SP und MP ohnehin nicht vereinen, dann sehe ich recht wenig Substanz darin, dem SP neben dem MP auch ein Existenzrecht einzugestehen. Beides muss Priorität sein, ein aus den Resten des MP geschusterter SP ist genau so schlecht wie der umgekehrte Fall. Nichts muss dem anderen folgen, beides muss gleichberechtigt gut sein. In beiden Bereichen muss effizient gearbeitet werden, das bedeutet im MP vor allem, dass das Spiel robust funktioniert (keine Gamebreaker, Onlinesystem mit Automatch und Clansupport), und im SP hauptsächlich, dass man das Gesamtkonzept keinen Gimmicks opfert (Qualität statt Titten). Beides muss mit gutem Gameplay überzeugen.

    Jeder reguläre Spieler ist erst mal gleich viel Wert. C&C ist kein Abo Spiel oder Micro-Payment, wer das Spiel kauft, dem steht ein angemessenes Spiel für ihn zu. Alles, was darüber hinaus geht, ist Bonus.
    Geändert von Golan (14.03.2012 um 22:29 Uhr)
    ElDonoX und Dean sagen Danke.

  4. #24
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    Avatar von MrYuRi
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    Zitat Zitat von Golan
    RA3 war für viele mit dem Co-Op schon ein No-Go als SP, zusätzlich waren Setting, Story und Atmosphäre für viele Tib und RA1 Fans ein Schlag ins Gesicht. Im Vergleich zu TW, welches weitaus komplexeres Missionsdesign und ein relativ gut ausgebautes Setting hatte, kann die Witzveranstaltung einfach nicht mithalten.
    Die Frage werden wir hier wohl nicht abschließend klären können. Wir haben einfach grundverschiedene Ansichten. Du bist der Meinung, der SP von RA3 wäre im Vergleich zu TW schlechter gewesen. Und du bist der Ansicht, das hätte einen wesentlichen Einfluss darauf gehabt, dass sich RA3 schlechter verkauft hätte. Ich sehe das anders. Meinem Empfinden nach hat man in RA3 sehr großen Wert auf den SP gelegt - mit Uprising sogar ein reines SP-Add-On veröffentlicht. Ferner denke ich nicht, dass der SP für viele Spieler eine derart hohe Bedeutsamkeit hat. Diesen kann man an einem Tag durchspielen und damit ist der Drops gelutscht. Stellt sich die Frage, ob vielen dieses kurze Vergnügen tatsächlich 50€ wert ist oder ob da nicht noch mehr erwartet wird. Und dieses Mehr ist nun mal am Ende vor allen Dingen der Multiplayer. Das Potential eines RTS-Spiels wie C&C liegt meiner Meinung nach nicht im SP, sondern im MP. Hier kann man die Spieler langfristig binden und begeistern. Die Modding-Szene kann ebenfalls eine wichtige Rolle einnehmen, da sind wir ja einer Meinung.

    Zitat Zitat von Golan
    Uprising hat sich leider unabhängig von allem durch sein Verkaufsmodell selbst gekillt.
    Zitat Zitat von Golan
    plus teils miese Rahmenbedingungen (DRM bei RA3, TT bei C&C4)
    Die Leute sind nicht bereit, 50€ für ein bis zwei Tage Spielspaß auszugeben. Und wenn es ihnen dann mit solchen Maßnahmen erschwert wird, das Spiel wieder zu verkaufen, geben sie erst Recht kein Geld aus. Man muss es schaffen, die Leute von dem Produkt langfristig zu begeistern, so dass sie nicht versuchen, es einem ungeliebten "Kumpel" anzudrehen, um das Zeug wieder loszuwerden. Nein, sie sollen ihre guten Freunde dazu bringen, es sich ebenfalls anzuschaffen, um es zusammen mit ihnen zu spielen. Auf LANs, in Clans usw. Und ein Multiplayer ist der beste Kopierschutz, den man sich wünschen kann.

    Zitat Zitat von Golan
    Da steht auch drin, dass ich Modding nicht zu Singleplayer zähle, sondern als Kriterium für die Größe der Spielerbasis, für welche der organisierte MP nur einen kleinen Teil (<20%) ausmacht. Dass Gen wegen seines MP erfolgreich wäre ist nach dieser Faktenlage schlicht Gedöns.
    Ich habe folgendes Zitat so interpretiert, dass du die Moddingszene dem SP zuschlagen möchtest:
    Zitat Zitat von Golan
    Von allen C&C die besten MP-Werte zu haben ist nicht schwer - was danach kommt war iim MP ja nur Schrott (entweder Gameplay oder Technik), davor war MP längst nicht so prominent. Wie du darauf kommst, dass der SP bei Gen kaum eine Rolle gespielt hat, ist mir schleierhaft, die Story war zugegebenermaßen nicht vorhanden, das Missionsdesign jedoch war gut (in ZH sehr gut) plus es gab später den reinen SP-Modus Challenge. Wenn man sich die Zahlen an Moddownloads (oder gleich Verkaufszahlen) anschaut und das mit den MP-Zahlen vergleicht, muss es eine immense Spielerzahl geben, die auch in Gen keinen MP spielt.
    Finde es übrigens interessant, dass wir auch hier einer Meinung sind, dass der MP der Spiele, die nach CCG erschienen sind, "Schrott" war. Deswegen fällt es mir auch schwer nachzuvollziehen, wie du dennoch zu dem Ergebnis kommen kannst, man hätte bei TW den Fokus auf den MP gelegt. Das hat man eben nicht. Man hat es zwar kommuniziert ("RTS as a sport"), aber die Realität sah so aus:



    Vielleicht noch ein paar Worte zu der Modding-Community: Meiner Meinung nach hat diese deutlich mehr gemein mit der MP-Community als mit der SP-Community, die es nachweislich nicht gibt und auch nicht geben kann. Das wesentliche gemeinsame Merkmal ist hierbei, dass die Spieler beider Gruppen sich aktiv mit dem Produkt auseinandersetzen. Und das ist es denke ich, was man erreichen muss, wenn man langfristigen Erfolg mit der Marke C&C anstrebt. Man muss die Spieler selbst aktiv werden lassen. Es handelt sich schließlich um ein RTS-Spiel und nicht um einen Kinofilm, welchem man passiv folgt und sich dabei mit Popcorn vollstopft. Zahlen haben wir beide leider keine, insbesondere nicht zu Generals-Release. Hier kann ich nur von meiner eigenen Erfahrung berichten (ich bin ja seit RA2 dabei und habe alles hautnah miterlebt).

    Zitat Zitat von Golan
    Ich finde die Theorien, man müsse "den Spielern" (nicht-MP) nur einen guten MP vorsetzen und sie würden ihre SP Boote verlassen, ganz ehrlich drollig. Ohne SP (oder mit schwachem) wären diese Spieler nicht mal da, kein noch so guter MP oder Gameplay kann jemanden überzeugen wenn er das Spiel nicht mal kauft.
    Um dir mal entgegenzukommen: Ich kann mir schon vorstellen, dass der SP eine Art Türöffner sein kann. Beispielsweise, damit sich totale Newbs mit dem Spiel vertraut machen können. Die Behauptung, es gäbe "nicht-MPler", kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Der SP ist nur ein kurzes Vergnügen und wenn jemand 50€ für ein Spiel ausgegeben hat wird er mehr erwarten, als dieses nach ein oder zwei Tagen wieder ad acta legen zu können. Und anstatt nun das SP-Erlebnis von 2 auf 4 Tage um 100% zu steigern, ist es doch sinnvoller, die Spieler an den MP heranzuführen (auch mit Co-Op), damit sie vielleicht sogar 4 Jahre mit im Boot bleiben. Außerdem sollte denke ich auch noch festgehalten werden, dass über die letzten 10 Jahre ein Bewusstseinswandel stattgefunden hat: Es ist heute nichts Besonderes mehr, einen Nerd mit World of Warcraft Tasche in einem Kaufhaus anzutreffen. Das Internet hat einen unglaublichen Siegeszug erlebt und dementsprechend hat dies auch einen Einfluss auf die Präferenzen von potentiellen Kunden, die einen sehr guten MP bei einem RTS wie C&C einfach erwarten.

    Zitat Zitat von Golan
    Ich bezweifle sehr, dass es bei Gen2 wieder zu nennenswerten Blindkäufen wie bei Gen1 kommen wird, diesmal kann sich EA nicht auf einen SP-Ruf verlassen, sondern muss erst mal liefern.
    Zunächst einmal möchte ich dir zustimmen, dass die Enttäuschungen der Spiele TW, RA3 und TT für EA (oder wen auch immer) eine große Herausforderung darstellen. An dem Punkt hast du meiner Meinung nach übrigens auch einen kleinen Fehler in deiner Gedankenstruktur, indem du sagst, der schlechtere SP von RA3 wäre ein wesentlicher Grund für die schlechten Verkaufszahlen des Spiels gewesen. Tatsächlich aber hat TW die Spieler sehr stark enttäuscht und ist eine wesentliche Ursache für den Misserfolg von RA3. Die Leute haben den SP nach ein oder zwei Tagen durchgespielt und gedacht, nun kommt "RTS as a sport", nun geht es erst richtig los oder halt ganz unbeholfen "ist es das wirklich schon gewesen?". Ich warte noch heute auf den Patch 1.10, der zwar angekündigt wurde, aber nie erschienen ist. Von dem halbgaren Battlecast-System mal ganz zu schweigen. Es wurden viele solcher Versprechungen gemacht, es wurden große Hoffnungen geschürt und sie wurden enttäuscht. Und man darf ja auch nicht vergessen, dass KW erst kurz vor RA3 als TW-Add-On erschienen war und gleichzeitig schon einen Beta-Key für RA3 enthielt. Und gerade auch dieses Beispiel zeigt doch, dass die Leute sich länger mit einem Spiel auseinandersetzen wollen, dass sie ein RTS-Spiel wünschen (bewusst oder unbewusst), das sie nicht nur 2 Tage lang fesselt. Der SP kann das bei C&C nicht leisten!

    Aber auch wenn Vorgänger einen großen Einfluss auf die Erwartungshaltung und die Kaufentscheidung ausüben, ist es grundfalsch und viel zu einfach gedacht, den großen Erfolg von CCG alleine auf die guten Spiele zu schieben, die vorher in der Pipeline waren (RA2/YR, Renegade). Und zwar aus zwei Gründen:

    1. Westwood hatte es ganz gut verstanden, die Spieler langfristig zu binden (Westwood Online). Je mehr Einfluss EA aber nahm, desto schlechter wurde die Situation. Der Support wurde komplett eingestellt. Es gab keine Patches mehr und die sehr guten Multiplayerfeatures (Clansupport, Ladder usw.) wurden nicht mehr gepflegt. Cheater nahmen überhand usw., d.h. die Vorboten waren nicht in allen Belangen so toll, wie du sie darstellst.

    2. Du kannst den großen Erfolg von C&C Generals, welches das meistverkaufte C&C darstellt, nicht alleine durch das Gesetz der Gravitation erklären - mit der Anziehungskraft der Marke C&C, die aus früheren Erfolgen herührt. Irgendwas muss dieses Spiel gehabt haben, das dazu geführt hat, dass so ein gutes Ergebnis eingefahren werden konnte. Und der SP war dafür mit Sicherheit nicht verantwortlich, da er (wie du mittlerweile ja auch selber sagst) bei Weitem nicht den gleichen Stellenwert hatte, wie bei den Vorgänger-Titeln.

    Zitat Zitat von Golan
    Die Bindung funktioniert aber offensichtlich auch durch den SP sehr gut, was so an CNC-Fans der ersten Stunde regelmäßig mit Kane-Fahnen aus den Gräbern emporsteigt ist recht beeindruckend. Gerade was Modding betrifft ist die Identifikation mit der Franchise wichtig, wer einfach nur irgendwas machen will ist mit freien Engines heute besser bedient.
    Schon wieder der Versuch, das Modding für den SP zu vereinnahmen. Lass diesen Quatsch doch einfach mal bleiben. Es gab bei Generals keinen SinglePlayer, der einen großartig zum Schwenken von Fahnen hätte annimieren können und trotzdem (oder gerade deswegen?) hatte CCG eine florierende Modding-Community. Ich will jetzt nicht so weit gehen zu behaupten, man hat sich da teilweise den fehlenden SP einfach selber gebaut, aber etwas Wahres hat dieser Gedankengang schon. Das Entscheidende war wohl mehr die Allokation der Ressourcen: Die Entwickler haben nicht soviel Zeit für den SP verschwendet, sondern andere Prioritäten gesetzt. Bei CCG2 werden wir vermutlich keine Modding-Technologie erwarten dürfen, dafür dann vermutlich einen sehr aufwendigen SP und DLCs. Ein grundfalscher Weg.

    Zitat Zitat von Golan
    Ganz ehrlich, ein C&C MP könnte noch so gut sein, er würde mich nicht über ein (gehobenes) Casual Level reizen. Nur weil mich (und andere) das Genre auf einem Casual-Level reizt, ist es damit nicht auch automatisch auf einem Wettkampflevel interessant. Auf der Schwelle zum Kompetitiven fliegt bei mir weit mehr über Bord als nur die entspannte Grundhaltung, damit C&C dem Anspruch gerecht werden könnte, müsste es in ein drastisch anderes Spielprinzip übersiedeln.
    Generals bietet eine sehr gute Grundlage, einen Nachfolger (Generals2) zu kreieren, der eSport-tauglich ist. Bei der Entwicklung von CCG1 hat man sich nämlich an der Frage orientiert, was für das GamePlay eines RTS-Spiels gut ist, und nicht an einem Vorgänger-Titel wie bei TW (Tiberian Sun von 1999), den es ja nicht gab. Man hatte alle Freiheiten und musste nur wenig Rücksicht nehmen. Es wurden zwar auch einige Fehler gemacht, aber insbesondere aufgrund des fehlenden Singleplayers und des noch jungen Universums (ist ja der erste Nachfolger), gibt es denke ich gute Chancen, diese auszumerzen, ohne große Proteste hervorzurufen.

    Zitat Zitat von Golan
    Es ist ja schön, dass die TW Sache für dich als Hohn klingt. Was denkst du wie sie für mich klingt, der deswegen so einen Schwachsinn wie das ganze Gecrawle, Towerpopping und Spam auf sein bewährtes, entspannendes Gameplay draufgedrükt bekommen hat? Mal die Kampagne mit dem neuesten Patch probiert?
    Ich kann generell jeden verstehen, der von C&C4 in irgendeiner Weise enttäuscht ist. Für mich ist Tiberian Twillight das Griechenland von Command & Conquer - ein Super-GAU, der seinesgleichen sucht. Was den Patch betrifft: Bei TW und RA3 ist die Balance des SP doch glaube ich losgelöst von der MP-Balance, welche durch Updates angepasst wird, oder nicht? CnC4 habe ich nicht gekauft. Mir hat es damals gereicht, den Schund auf der Command-Com anzuspielen

    Zitat Zitat von Golan
    Ich habe allerdings kein Interesse, den Spieß rumzudrehen, "TW Gameplay war auf MP entwickelt und hat gefailt, nieder mit MP" oder so ein Schwachsinn, was ich will ist gutes Gameplay und das sollte unabhängig von SP oder MP gut sein.
    Genau das hast du aber versucht, indem du immer wieder herausgestellt hast, der Fokus hätte auf dem MP gelegen. Das stimmt aber nicht. Das war nur Etikettenschwindel.

    Zitat Zitat von Golan
    was ich will ist gutes Gameplay und das sollte unabhängig von SP oder MP gut sein
    Deswegen muss der SP dem MP folgen und nicht umgekehrt.

    Zitat Zitat von Golan
    Blaues Tiberium, Mutanten, Walls... was ist mit Kränen, Eco, Harrassment, vereinfachtes Tech, Gamepace, etc? Ich denke, wenn man "dumme, undurchdachte Vorschläge" aufrechnet, bekommen SP und MP Fans alle eine Narrenkappe. Lass die Leute doch reden, wer nicht direkt das Spiel entwickelt ist Null qualifiziert, einen verbindlichen Vorschlag zu machen - letztlich sind es immer die Entwickler, die entscheiden können, was zu ihrem Spiel passt und was nicht. Da sind Vorschläge von Ubor1337gam00rz und der heiligen Kontinuitätsinquisition ganz hilfreich, um sich ein paar frische Ideen und Anreize zu holen, aber wenn ein Entwickler dumm genug ist, das blind umzusetzen, dann wird das Spiel ohnehin Scheiße, weil die Entwickler dann schlicht unfähig sind.
    Das ist einfach grundfalsch. Bei der Entwicklung von TW war eindeutig immer das Credo "was müssen wir machen, damit das Spiel ein echtes C&C wird" und nicht "was müssen wir machen, damit TW ein gutes Spiel wird". Diese beiden Aussagen sind nicht äquivalent, wurden aber als solche angesehen. Und zwar nicht nur in weiten Teilen der Community, denn sonst hätten wir ja ein anderes Spiel bekommen. Die Beispiele, die du anführst (Kräne etc.), waren Versuche, Fehler auszubügeln, die nicht auszubügeln waren, weil die grundlegende Herangehensweise - Fokussierung auf den Vorgängertitel - von Anfang an falsch gewesen ist. Die Fans wollten Mutanten, also haben sie Mutanten bekommen. Dieses komische Mutanten-Techbuilding ist nicht ins Spiel gelangt, weil man sich groß Gedanken über die Sinnhaftigkeit dieses Elements gemacht hätte. Man hat im Nachhinein nur immer versucht, das Schlimmste zu verhindern.

    Und ich weiß noch recht genau, wie die Stimmung in Leipzig auf der GC oder auf dem Community-Summit 2006 gewesen ist. Ich habe ja an beiden Veranstaltungen teilgenommen. Und ich fühle mich an der Stelle auch ein Stückweit mitschuldig, damals auch ähnlich gedacht zu haben, so dass die Prioritäten falsch gesetzt wurden.

    Zitat Zitat von Golan
    Jeder reguläre Spieler ist erst mal gleich viel Wert. C&C ist kein Abo Spiel oder Micro-Payment, wer das Spiel kauft, dem steht ein angemessenes Spiel für ihn zu. Alles, was darüber hinaus geht, ist Bonus.
    Dass ein Kunde, der einem Produkt über Jahre hinweg treu bleibt mehr wert ist, sollte ja wohl common sense sein. Blizzard hat das verstanden. Man muss sich doch nur mal die ganze Dynamik vor Augen führen, die dahinter steckt: Bei Westwood Online gab es z.B. ein Clansystem, das in der Lage war, ganze Scharen von Vollnewbs dazu zu bewegen, sich zusammenzuschließen und Clans zu gründen. So sind Freundschaften entstanden, man hat sich auch mal im RL getroffen, man hat eine Website aufgebaut, man hat viel zusammen gespielt und versucht, gemeinsame Ziele zu erreichen (Platzierung in der Ladder). Das United-Forum ist z.B. durch solche Clans entstanden, die sich wiederum zusammengeschlossen hatten, um ihre Foren auf eine gemeinsame Plattform zu stellen. Und wer kennt nicht die Get-Boinked?

    Solche Kunden, die begeistert sind von dem Produkt, die gefesselt sind, werden der Marke auch eher geneigt sein in Zukunft treu zu bleiben, werden neue Spieler und damit Käufer hinzugewinnen

  5. #25
    Hauptfeldwebel

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    Doch kurz bevor dieses Abkommen von den Staatsoberhäuptern der Länder unterzeichnet werden konnte gelang es der GLA noch einmal mit einem desaströsen Terroranschlag alle Staatsoberhäupter zu töten und so erneut das Chaos über die Welt ausbrechen zu lassen. Nur die Generäle verbleiben. Es liegt an Ihnen das Schicksal der Welt zu lenken, die Weltordnung wiederherzustellen und die terroristische Gefahr zu beseitigen.
    tote staatsoberhäupter deren ableben das chaos auslöst? Genärele die die welt lenken? terrorismus? äähm, was?
    ressourcen knappheit, bänker, propaganda, weltkrieg!

  6. #26
    Feldwebel
    Avatar von Golan
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    Behold the bringer of TLDR!

    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    (...)Ich sehe das anders. Meinem Empfinden nach hat man in RA3 sehr großen Wert auf den SP gelegt - mit Uprising sogar ein reines SP-Add-On veröffentlicht.
    Einen großen Wert in der Entwicklung - ja. AFAIK ging gut die Hälfte des Budgets in den SP. Einen großen Wert auf Qualität - nein. Das Budget wurde hauptsächlich für die Gagen der Tittenbrigade verfeuert, im Großen und Ganzen war RA3 eine Marketingblase, schöner Anstrich für ein unterentwickeltes Spiel.
    Wie gesagt ist es schwierig, Uprising isoliert zu betrachten. RA3 alleine hat schon genug Spieler vergrault, plus ein Vertriebssystem, dass eher Onlinespieler anspricht - keine gute Idee.
    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Ferner denke ich nicht, dass der SP für viele Spieler eine derart hohe Bedeutsamkeit hat. Diesen kann man an einem Tag durchspielen und damit ist der Drops gelutscht. Stellt sich die Frage, ob vielen dieses kurze Vergnügen tatsächlich 50€ wert ist oder ob da nicht noch mehr erwartet wird. Und dieses Mehr ist nun mal am Ende vor allen Dingen der Multiplayer. Das Potential eines RTS-Spiels wie C&C liegt meiner Meinung nach nicht im SP, sondern im MP. Hier kann man die Spieler langfristig binden und begeistern. Die Modding-Szene kann ebenfalls eine wichtige Rolle einnehmen, da sind wir ja einer Meinung.
    Kennst du jemanden Namens AGMLauncher? Ich könnte schwören, die Diskussion schon einmal geführt zu haben.
    Für den SP eines guten C&C (TD,TS,TW) brauche ich geschätzt 20 Stunden, wenn ich nicht gerade Exploits ausnutzen will. Den spiele ich garantiert 3 mal, über die Jahre etwas öfters (TS dürfte bei 10 sein). Gibt's ne nette Mod, dann spiele ich den SP gleich nochmal so oft. 1€ die Stunde ist für mich ein gut akzeptabler Preis für einen guten SP.
    Genau so wie du anscheinend keinen Wert im SP findest, finde ich keinen im MP. Das "Mehr" im MP interessiert mich nicht, weil es nicht das Mehr des Spiels ist, das mir Spaß macht - hundert, tausend Mal das gleiche Setup durchzocken ist für mich total langweilig gegenüber zwanzig mal jeweils eine ausgeklügelte, komplexe, lebhafte Herausforderung. Was macht denn C&C MP aus? BOs, Controlskill, eine Hand voll Standardtaktiken und dann üben üben üben bis das sitzt - das hat nüschts mit dem zu tun, was mich am SP reizt.


    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Die Leute sind nicht bereit, 50€ für ein bis zwei Tage Spielspaß auszugeben. Und wenn es ihnen dann mit solchen Maßnahmen erschwert wird, das Spiel wieder zu verkaufen, geben sie erst Recht kein Geld aus. Man muss es schaffen, die Leute von dem Produkt langfristig zu begeistern, so dass sie nicht versuchen, es einem ungeliebten "Kumpel" anzudrehen, um das Zeug wieder loszuwerden. Nein, sie sollen ihre guten Freunde dazu bringen, es sich ebenfalls anzuschaffen, um es zusammen mit ihnen zu spielen. Auf LANs, in Clans usw. Und ein Multiplayer ist der beste Kopierschutz, den man sich wünschen kann.
    Zwei Tage Spielspaß? In einem guten SP, der den Schwerpunkt nicht nur auf Softsoftsoftcore FMVs legt, ist in einem RTS locker Platz für 50 Stunden Spielspaß. Das kommt ungefähr an Spiele wie Mass Effect, Deus Ex, Fallout, TES und ähnliches ran - alles Spielserien, die mit reinem SP sehr gut funktionieren. Sei mal dahingestellt, dass sie mit einem zusätzlichen MP vielleicht noch besser funktionieren würden (warten auf ME3), aber SP funktioniert eindeutig sehr gut zur Bildung von und Bindung an eine Franchise. Ganz zu schweigen wieder von den Leuten mit ihren C&C Sammlungen, die Reihe war ja mal fast ein Kult.
    Übrigens wurde auch WOW gecrackt. Also nichts da mit Kopierschutz.


    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Ich habe folgendes Zitat so interpretiert, dass du die Moddingszene dem SP zuschlagen möchtest:
    Entschuldige, da war ein kleiner Gedankensprung drin. Es ging mir um die Prominenz des MP in Generals - zum einen stimmt es schlicht nicht, dass der SP wirklich schlecht gewesen wäre (vor allem mit ZH), zum anderen ist die Spielerbasis immens größer als die nicht-casual MP Szene - wo die Leute so rumgammeln kann ich leider auch nicht verbindlich einschätzen.

    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Finde es übrigens interessant, dass wir auch hier einer Meinung sind, dass der MP der Spiele, die nach CCG erschienen sind, "Schrott" war. Deswegen fällt es mir auch schwer nachzuvollziehen, wie du dennoch zu dem Ergebnis kommen kannst, man hätte bei TW den Fokus auf den MP gelegt. Das hat man eben nicht. Man hat es zwar kommuniziert ("RTS as a sport"), aber die Realität sah so aus:
    Weil dem so ist. Während der Entwicklung hatten Greg Black und andere regelmäßig Testmatches um das Gameplay zu analysieren und zu verfeinern, absolut unabhängig vom SP. Nochmal: die Einschätzung, TW sei wegen eines Gameplayfokus auf den SP so schlecht, ist falsch, weil es diesen Gameplayfokus nicht gab. Dafür ist es total irrelevant, wie das sie dabei immens gefailt haben.

    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Vielleicht noch ein paar Worte zu der Modding-Community: (...) Hier kann ich nur von meiner eigenen Erfahrung berichten (ich bin ja seit RA2 dabei und habe alles hautnah miterlebt).
    Und was ist so schlimm daran, dass es keine öffentliche SP Community gibt? Für einen SP Spieler zählt das Spiel an sich (welches interaktiv ist, von dem her verstehe ich deinen Kinofilmvergleich wirklich nicht), ein paar Testberichte und ein wenig Mundpropaganda. Damit der SP läuft braucht es den geistigen Inzest der Modding oder MP Community doch garnicht
    Nach meiner Einschätzung als langjähriges Mitglied der SAGE Modding Community und hobbymäßigem TS Modding Zuschauer kommen übrigens gut 75% aller Modder aus dem SP.
    Was Zahlen betrifft: die größte Generals Liga, Clanwars, hat etwa 2000 Spieler, seien wir also mal freundlich und schätzen die wirklich an lupenreinem MP interessierten auf 20.000. Dem gegenüber steht allein Shockwave, welches 250.000 Downloads hat, mit anderen Worten Modding wäre schon etwa 10 bis 100 mal "so viel wert". Dann schauen wir uns noch die Verkaufszahlen von PC-Spielen an, wo Generals zwar nicht drin steht, aber als bekanntermaßen meistverkauftes C&C aller Zeiten auf über 3 Millionen (RA1) kommen müsste. Mit anderen Worten, der wirkliche MP Kern beläuft sich beim besten MP C&C aller Zeiten auf etwa 0,6%.

    Wirklich, meine Schätzung von 20%-30% und die Forderung, das Gameplay insgesamt zu betrachten, kommt dir ziemlich weit entgegen.
    Und falls die 99,4% bitte so freundlich wären, Handzeichen zu geben, was sie mit dem Spiel eigentlich machen, wäre ich sehr dankbar. Die hunderttausend in der Ecke links bitte zuerst...

    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Um dir mal entgegenzukommen: Ich kann mir schon vorstellen, dass der SP eine Art Türöffner sein kann. (...) Das Internet hat einen unglaublichen Siegeszug erlebt und dementsprechend hat dies auch einen Einfluss auf die Präferenzen von potentiellen Kunden, die einen sehr guten MP bei einem RTS wie C&C einfach erwarten.
    Ich weiß, dass es "nicht-MPler" gibt, bin einer; die zehn MP Games pro Spiel haben meinen Funfaktor leider nicht gesteigert, im Gegenteil. Ich erwarte tatsächlich mehr für 50€ als die SPs von Gen1, RA3 oder gar TT, nämlich bessere SPs. Nach bereits erwähnten Abschätzungen bin ich damit bei weitem nicht alleine.
    Das Problem deiner Einschätzung ist, dass du SP und MP, weiterführend unterschiedliche Arten davon, als gleichwertig betrachtest, dass anscheinend nur die (hochwertige) Spielzeit zählt. Beispielsweise ist aber der MP Aspekt von WOW oder sogar des von mir heiß geliebten DOTA(2) nicht mit dem von Generals zu vergleichen. Das Spielerlebnis im MP ist gerade bei RTS drastisch unterschiedlich zum SP, teilweise sind das komplett unterschiedliche Spiele - nicht nur wegen dem Metagame (Rushes, Harrasment etc.) sondern auch wegen der Spielausrichtung, die graduelle, RPG-artige Steigerung im SP wäre im MP grauenvoll, ganz zu schweigen davon, dass die Fülle an unterschiedlichen, teils krass asymmetrischen Spielsituationen (Maparchitektur, Missionsziele, Tech) im MP gar nicht möglich wären. Darüberhinaus ist die Erwartungshaltung an den SP schlicht eine andere, dort will ich eben nicht vier Jahre spielen, sondern eine überschaubare aber dafür stimmig dichte, abwechslungsreiche Unterhaltung von etwa 50 Stunden.
    Um das klarzustellen: Ich erwarte ebenfalls einen guten MP in Generals2. Nicht, weil ich ihn persönlich spielen würde, sondern weil er zeigt, dass die Entwickler von ihrem Gameplay überzeugt sind. C&C muss endlich aufhören, nur noch Nischenspiel zu sein, das heißt eine breite Zielgruppe mit guter Qualität ansprechen.

    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Zunächst einmal möchte ich dir zustimmen, dass die Enttäuschungen der Spiele TW, RA3 und TT für EA (oder wen auch immer) eine große Herausforderung darstellen. (...) Der SP kann das bei C&C nicht leisten!
    Ich möchte das nochmal wirklich deutlich machen: Ich sage nicht, RA3 oder sonst ein Spiel hätte sich wegen dem SP schlecht verkauft. Ich finde es deinerseits eine Fehleinschätzung, ein einzelnes Element herauszugreifen und isoliert als Grund für den Niedergang von C&C zu identifizieren. Darüberhinaus bin ich ja sogar als SP-Spieler von der Patch- und Gameplaypolitik der Spiele seit TW ernsthaft genervt. Das dem MP zuzuschreiben funktioniert genau so wenig.
    Was dein Vergleich mit KW soll oder wie du daraus folgerst, man könnte mit 2 Tagen SP (bitte hör auf mit der unpassenden Behauptung BTW) Leute nicht langfristig binden, kommt bei mir nicht an. Ich sehe da keinen logischen Zusammenhang zwischen der Situation und deiner Behauptung (wobei ich mir auch nicht 100% sicher bin, was die genau ist).

    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Aber auch wenn Vorgänger einen großen Einfluss auf die Erwartungshaltung und die Kaufentscheidung ausüben, ist es grundfalsch und viel zu einfach gedacht, den großen Erfolg von CCG alleine auf die guten Spiele zu schieben, die vorher in der Pipeline waren (RA2/YR, Renegade). Und zwar aus zwei Gründen:

    1. Westwood hatte es ganz gut verstanden, die Spieler langfristig zu binden (Westwood Online). (...)

    2. Du kannst den großen Erfolg von C&C Generals, welches das meistverkaufte C&C darstellt, nicht alleine durch das Gesetz der Gravitation erklären (...)
    Schau, ich hatte diese Diskussion schon ein paar mal, bitte lies meine Posts ein wenig genauer. Wie gesagt möchte ich eben nicht den Spieß rumdrehen und zum Angriff gegen den MP blasen a la "Generals war nur wegen fehlgeleiteten SP Spielern erfolgreich", ich finde das festmachen des Erfolgs oder Misserfolgs an einem einzelnen Element schwachsinnig.
    Davon abgesehen bezieht sich 1 gerade nicht auf SP Spieler, deren Erwartungshaltung war gerade nach TS und RA2 eine positive. Was sich dann auch direkt nach 2 fortsetzt, dass der SP von Generals nicht so überragend war, das "gebe ich zu", seit Jahren, darum will ich ja jetzt einen besseren! Meine Kritik an deiner Einschätzung beläuft sich darauf, dass du den vermeintlich schlechten SP isoliert betrachtest und daraus Desinteresse am SP folgerst, obwohl er zumindest teilweise durch frühere SP-Erfolge aufgewertet wurde.


    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Schon wieder der Versuch, das Modding für den SP zu vereinnahmen. Lass diesen Quatsch doch einfach mal bleiben. Es gab bei Generals keinen SinglePlayer, der einen großartig zum Schwenken von Fahnen hätte annimieren können und trotzdem (oder gerade deswegen?) hatte CCG eine florierende Modding-Community. Ich will jetzt nicht so weit gehen zu behaupten, man hat sich da teilweise den fehlenden SP einfach selber gebaut, aber etwas Wahres hat dieser Gedankengang schon. Das Entscheidende war wohl mehr die Allokation der Ressourcen: Die Entwickler haben nicht soviel Zeit für den SP verschwendet, sondern andere Prioritäten gesetzt. Bei CCG2 werden wir vermutlich keine Modding-Technologie erwarten dürfen, dafür dann vermutlich einen sehr aufwendigen SP und DLCs. Ein grundfalscher Weg.
    "Dieser Gedankengang" hat durchaus etwas wahres, schau dir nur mal die ganzen Remakemods an (unabhängig davon, wieviele tatsächlich fertig werden/wurden).
    Aber nein, ich möchte auch hier nicht das Modding für den SP verreinnahmen - wieder ein deplazierter Gedankensprung, sorry. Fakt ist allerdings, dass es im Vergleich zur Zeit von Gen1 heute eine Vielzahl an freien Engines gibt, wer ein eigenes Projekt machen will kann dies vollkommen unabhängig von bestehenden Spielen tun. Als jemand, der sich seit gut Zehn Jahren mit den Engines von C&C rumprügelt, kann ich das von einem entwicklungstechnischen Aspekt auch nur sehr empfehlen. Was Modder bindet ist die Identifikation mit der Franchise, da Modder aber für gewöhnlich das Gameplay drastisch umkrempeln ist selbiges lausig dabei, die passende Franchiseidentifikation zu schaffen. Franchiseidentifikation kommt natürlich nicht nur vom SP, aber dieser ist eine wichtige und effiziente Grundlage, um ihr Gewicht zu geben.
    Schau dir mal SupCom an - das Spiel ist zum Modden göttlich, wurde speziell für ein offenes Datenformat gebaut. Anzahl nennenswerter Mods: fast Null. Weil sich kein Schwein wirklich mit dem Spiel identifizieren kann. Im Gegensatz dazu haben die C&C Spiele bis TW (also auch Gen1!) keinerlei offiziellen Moddingsupport gehabt! Bei TW und RA3 war der Moddingsupport im wörtlichen Sinne ein ein-Mann Projekt von Seiten EA.

    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Generals bietet eine sehr gute Grundlage, einen Nachfolger (Generals2) zu kreieren, der eSport-tauglich ist. Bei der Entwicklung von CCG1 hat man sich nämlich an der Frage orientiert, was für das GamePlay eines RTS-Spiels gut ist, und nicht an einem Vorgänger-Titel wie bei TW (Tiberian Sun von 1999), den es ja nicht gab. Man hatte alle Freiheiten und musste nur wenig Rücksicht nehmen. Es wurden zwar auch einige Fehler gemacht, aber insbesondere aufgrund des fehlenden Singleplayers und des noch jungen Universums (ist ja der erste Nachfolger), gibt es denke ich gute Chancen, diese auszumerzen, ohne große Proteste hervorzurufen.
    Sorry, aber das geht am Problem vorbei. Mit eSport bist da du bei einem Casual wie mir ohnehin auf der falschen Schiene, da müsste sich Generals entweder mit einem leichtbau Zweirad oder einem 50m Becken messen. Sieh es mal so: ich kicke gerne mit Freunden, aber das wirklich kompetitiv zu spielen - nein danke. Gleichwemaßen spiele ich RTS sehr gerne entspannt im SP oder ab und an im Skirmish, aber wenn es zum Kompetitiven geht ist es schlicht das falsche Genre. Dann tausche ich eben Fußball und RTS gegen Rennrad und MOBA. Also sofern du Generals nicht komplett trashen willst - lass es lieber bleiben, es würde weder MP noch SP Spieler glücklich machen. Ich möchte ja nicht bestreiten, dass ein besserer MP einige Leute vom SP zusätzlich zum MP bringen kann, würde auf etwa 20% der Gesamtspieler schätzen, aber das lässt weiterhin einen beachtlichen Teil, bei dem du damit keinen Blumentopf gewinnst.
    Davon abgesehen würde ich die Schwächen im Gameplay von TW nicht in den Altlasten von TS sehen, von denen sie die schlimmen Sachen ohnehin rausgekickt haben. Das Problem war, dass man blind 1:1 Elemente von anderen Spielen draufgeklatscht hat. Bestes Beispiel sind die Kräne, wo das Dozersystem mit mehreren Baueinheiten fast direkt kopiert wurde, ohne sich weiter Gedanken zu machen - es gäbe dafür einige recht einfache Lösungen.

    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Ich kann generell jeden verstehen, der von C&C4 in irgendeiner Weise enttäuscht ist. Für mich ist Tiberian Twillight das Griechenland von Command & Conquer - ein Super-GAU, der seinesgleichen sucht. Was den Patch betrifft: Bei TW und RA3 ist die Balance des SP doch glaube ich losgelöst von der MP-Balance, welche durch Updates angepasst wird, oder nicht? CnC4 habe ich nicht gekauft. Mir hat es damals gereicht, den Schund auf der Command-Com anzuspielen
    Was TT betrifft kann ich dir da nur zustimmen - habe es auch als SP-Spieler genauso gehasst. Verbindendes Gefühl. ^^
    Bei TW war SP und MP noch verbunden. Davon abgesehen finde ich es kontraproduktiv, die beiden wirklich zu entkoppeln, weil ich durchaus denke, dass ein gutes Gameplay in beidem funktioniert. Ein gut gemachter SP, der nicht nur von einem vorgefertigten Script zum nächsten führt, sollte Gameplayverbesserungen durch Patches aushalten.

    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Genau das hast du aber versucht, indem du immer wieder herausgestellt hast, der Fokus hätte auf dem MP gelegen. Das stimmt aber nicht. Das war nur Etikettenschwindel.
    Es ist ein Fakt, dass der Fokus der Gameplayentwicklung auf dem MP lag. Von dem her ist die Schuldzuweisung an den SP schlicht falsch. Allerdings stelle ich ja heraus, dass IMO TW nicht wegen diesem Fokus gefailt hat, sondern weil die Entwickler inkompetent waren - der Plan an sich war durchaus nicht schlecht. Genau so wurde ja in RA3 zum Beispiel ein ordentlicher Fokus auf SP gelegt, aber dabei übelst gefailt.


    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Deswegen muss der SP dem MP folgen und nicht umgekehrt.
    Doch!
    Nein!
    Doch!
    Nein!
    Doch!
    Nein!
    Doch!

    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Das ist einfach grundfalsch. (...) Man hat im Nachhinein nur immer versucht, das Schlimmste zu verhindern.
    Leider nein - in TW sind einige zusätzliche Probleme dazugekommen, die in den alten Spielen nicht waren. Schwerwiegende. Von dem her war die "muss C&C machen" Motivation kaum die einzige, weil der ganze Scheiß sonst so nie reingekommen wäre. Aber ja, die ganzen Altlasten wie subterrain Einheiten, begrenzte Expansionsfähigkeiten, das Sensorsystem, der Environmentaspekt, die großen Karten und das ganze Gedöns das in TS essentiell für das System waren haben TW voll Scheiße gemacht, ey!
    Das Hauptproblem in TW war, dass man nicht Effekte, sondern Elemente klonen wollte. Bei Dozern konnten mehrere gleichzeitig aktiv sein, also hat man einfach zusätzliche Baulisten baubar gemacht. Supplydepots waren mal cool, also hat man Tibfelder zu Supplydepots kleingetrimmt. Dozer konnten flüssiger expandieren, also hat man mal den Bauradius verdreifacht. Schnelle Spiele sind geil, also mal Schwubs die Kohle hochdrehen, Karten trimmen und Bauzeiten runter. Die Liste geht noch etwas weiter. Da diese Element aber für ein ganz anderes Setup gedacht waren, sind ihre wichtigen Effekte damit nicht reproduziert worden. Die Beschleunigung des Early Games (durch mehrere Dozer) hätte man z.B. mit der einfachen Modifikation, Kräne wie in SC als Gebäude-Addons zu haben, ohne die schweren Nebenwirkungen erreichen können. Für freieres Expandieren hätten die Mini-MCVs eigentlich gereicht, Crawling lässt sich aber auch leicht durch verzögerten Bauradius strategisch erlauben und taktisch unterbinden.
    Das Mutanten-Techbuilding konnte man wenigstens getrost ignorieren. Die meisten "Pro"-Änderungen waren ja schon wieder aktiv kontraproduktiv.

    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Und ich weiß noch recht genau, wie die Stimmung in Leipzig auf der GC oder auf dem Community-Summit 2006 gewesen ist. Ich habe ja an beiden Veranstaltungen teilgenommen. Und ich fühle mich an der Stelle auch ein Stückweit mitschuldig, damals auch ähnlich gedacht zu haben, so dass die Prioritäten falsch gesetzt wurden.
    Aber diesesmal weißt du wie's läuft! Dank deiner umfassenden Erfahrungen in Gameplaydesign in den letzten Jahren kannst du jetzt neutral und unabhängig Spieleentwickler auf den richtigen Weg setzen!

    Zitat Zitat von MrYuRi Beitrag anzeigen
    Dass ein Kunde, der einem Produkt über Jahre hinweg treu bleibt mehr wert ist, sollte ja wohl common sense sein. Blizzard hat das verstanden. Man muss sich doch nur mal die ganze Dynamik vor Augen führen, die dahinter steckt: Bei Westwood Online gab es z.B. ein Clansystem, das in der Lage war, ganze Scharen von Vollnewbs dazu zu bewegen, sich zusammenzuschließen und Clans zu gründen. So sind Freundschaften entstanden, man hat sich auch mal im RL getroffen, man hat eine Website aufgebaut, man hat viel zusammen gespielt und versucht, gemeinsame Ziele zu erreichen (Platzierung in der Ladder). Das United-Forum ist z.B. durch solche Clans entstanden, die sich wiederum zusammengeschlossen hatten, um ihre Foren auf eine gemeinsame Plattform zu stellen. Und wer kennt nicht die Get-Boinked?

    Solche Kunden, die begeistert sind von dem Produkt, die gefesselt sind, werden der Marke auch eher geneigt sein in Zukunft treu zu bleiben, werden neue Spieler und damit Käufer hinzugewinnen
    Das bestreite ich ja auch garnicht, im Gegenteil. Allerdings läuft deine Argumentation darauf hinaus, dass man auf diese Kunden abzielen sollte, und der Rest ist vielleicht ein glückliches Nebenprodukt. Nicht die langfristigen Spieler bevorzugen, sondern die "kurzfristigen" vernachlässigen.
    Das kann man vielleicht machen, wenn man eine Serie wie SC am Start hat - was Blizzard übrigens nicht gemacht hat (die Qualität des SP ist immens). Für eine Serie wie CNC ist das aber nicht so leicht, selbst wenn der Gen2 MP qualitativ auf höhe von SC2 wäre, es könnte sich nicht damit messen. Weil schlicht die Grundlage fehlen würde. Wir können in ein paar Jahren gerne über ein diesmal richtig entwickeltes C&C Arena reden, vielleicht hab ich dann solange Generals Effect: Origins, aber momentan muss C&C erst einmal wieder beweisen, dass es nicht nur eine auf Marketing gestylte Nischensau ist.

    Und begeistern kann übrigens auch ein guter SP. Gerade im Bereich RTS, wo die Konkurrenz in Sachen SP eher schlecht ist.

  7. #27
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    Avatar von Bandito
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    Ich bin immer wieder erstaunt darüber, dass von den MP Spielern ständig behauptet wird, dass der Erfolg in den Verkaufszahlen von CCG auf dem MP beruht.
    Diese ignoranz gegenüber den anderen Faktoren ist echt beeindruckend, vorallen bin ich dann erstaunt, dass damit (MP CCG = Grund für Verkaufserfolg) dann argumentiert und gefordert wird, dass man sich doch nur ausschließlich auf den MP zu konzentrieren soll.

    Ich möchte nicht wissen, wieviele Leute sich damals C&C blind gekauft haben, weil C&C vor CCG für hervoragenden SP mit toller Geschichte, FMVs, Filmschnipsel mit echten Schauspielern und noch vieles mehr (auch MP Geschichten) stand. Sprich, C&C war eine Marke, welche man blind kaufte, hinzu kam das bombastische Grafikupgrade (ebenso der Sound), welches sicherlich ebenfalls starken Einfluss auf die Kaufentscheidung hatte, frei nach dem Motto "Boa, ein neues C&C in 3D, muss ich haben". Oder glaubt hier allen ernstes jemand, dass die CCG Käufer vorm Verkaufsregal standen und gesagt haben: "Boa CCG, habs zwar noch net gespielt und hab keine Ahnung von MP, aber einen super geilen MP hat das Spiel, kauf ich mir sofort."


  8. #28
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    Avatar von Triple3003
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    Ich denke man darf auch nicht den Fehler machen, die Gesamtsituation von 2013 mit der von 2008 oder gar 2002 zu vergleichen.

    Der 2002 Käufer sah in der PC GamesStar geniale 3D Screenshots eines neuen Teils der ruhmreichen C&C Marke. Und er griff "blind" zu.
    2013 werden die CCG 2 Screenshots weder eindrucksvoll sein (für mich siehts in der Spielperspektive nicht besser aus als das 2007er World in Conflict) und die C&C Serie steht in der jüngeren Generation eher für Gurken (C&C 4).

    Man muss über eine gute Singleplayerkampagne von CCG 2 erstmal wieder für Topwertungen in den Magazinen sorgen, um Interesse an der Marke zu entfachen.
    Die Leute die sichs dann kaufen müßten über einen guten Multiplayer bei der Stange gehalten werden und über Mundpropaganda bei ihren Kumpels neue Käufer werben.

    Das ist eine ziemliche Mammutaufgabe, die erstmal geschultert werden will
    und EA macht gleich mal den ersten Kardinalfehler mit DLCs für Unmut bei den Veteranen zu sorgen.

  9. #29
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    Avatar von Starscream
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    Ich finde es komisch wie es mal wieder ein SP vs MP Thread wird.


    Aber, Ich muss mich MrYuri anschließen , egal wie gut eine Story ist, irgendwann mal hat man die durch.
    Deswegen sind andere bereiche wie Skirmish und Multiplayer einfach wichtiger , weil man sich damit länger beschäftigen kann.


    Ich erlebe es einfach viel zu oft:
    „Jo, da hab ich schon die Story nach gerade mal einem Wachende komplett durch.
    Und die KI im Skirmish ist einfach mal wieder lahm und Online mal wieder eine Balance von vorgestern.“

    Wer gibt bitte schön hierfür heute noch Geld aus ?


    Von mir aus soll G2 ein reinrassiger MP Titel werden.
    Ob das Team MP auf die reihe kriegt ist eine andere Frage.

    Was wird den die Story ?
    Gerade mal 30 bis 40 auf einander Folgende Missionen , mit einpaar Zwischensequenzen.
    Mir währe da eine Anspruchsvolle KI für Skirmish ehr wichtiger.

  10. #30
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    Skirmish ist aber kein Multiplayer sondern Singleplayer. Wenn Generals 2 nen reinrassiger MP Titel wird hast du die A-Karte gezogen lieber Starscream . Denn wenn es eh keine SP Gamer gibt, wieso sollten sie dann ne Skirmish KI entwickeln?

    (ja ich weiß online comstomp ist MP... Aber wenn es für ne MP Zielgruppe entwickelt wird, gibt es kaum Leute die Compstomp brauchen, also streicht man die aufwendige KI Entwicklung gleich ganz ausm Budget - Mir fallen keine reinrassigen Onlinetitel ein die ne (gute) KI hätten)

  11. #31
    Kriegsdienstverweigerer

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    Kommt es nicht auf die Kombination drauf an? Ein gutes Spiel muss meiner Meinung nach einen guten SP part haben um im MP part zu bestehen. Im SP lerne ich die einzelnen Fraktionen kennen. D.h., wie spielt sich die Fraktion? und auch ihre Hintergrundgeschichte. Zum Thema KI, ohne eine Anständige KI ist für mich ein Spiel *zensiert*. Ich spiele sehr gerne und häufig Scharmützel gegen KI Gegner. Dort lernt man eine Fraktion noch besser kennen und kann Strategien testen.
    Der MP Rundet dann das Spielerlebnis ab. Was gibt es schöneres für einen Gamer, als am Abend, noch mit Freunden ein paar lustige Runden zu Spielen?
    Der Grund wieso ein Spiel gut oder schlecht ist,ist, wie ein normaler Gamer das gesamte Spiel sieht. Ein Bsp.: AgE 2(mit Erweiterung) habe ich Jahre gespielt, und zwar nur im SP. Wieso?

    Für mich gilt, ist der SP schlecht gemacht und kommt unfertig rüber, spiel ich nicht MP.

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